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Glücklicherweise in Deutschland unzulässig

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  1. Re: Glücklicherweise in Deutschland unzulässig

    Autor: OliverHaag 27.10.15 - 11:54

    Bobbit schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Generell ist die Beleuchtungsvorschrift für Fahrräder ein Witz in
    > Deutschland. Die meisten zugelassenen Lampen reichen wenn überhaupt um
    > gesehen zu werden und nicht um selber zu sehen. Mein Lupine Big Betty kann
    > ich auch nur im Wald betreiben oder auf abgesperrten Gelände. Mit der kann
    > ich sehen. Zugegeben das Ding entspricht in etwa dem Fernlicht eines Autos
    > aber es muss ja auch möglich sein vernünftige Beleuchtung am Rad zu
    > betreiben mit der ich selber auch sehen kann.
    >
    > Die Idee als solches nicht schlecht sieht auch schick aus. Ob die an meinem
    > MTB lange hält wage ich zu bezweifeln. Wenn es hilft gerne aber wie schon
    > erwähnt ist zumindest die Sichtbarkeit von hinten und Vorne nicht besonders
    > gut.

    Die ist zum nächtlich durch den Trail bügeln 1a aber in der Stadt solltest du besser nicht in höchster Stufe fahren da es blendet wie Sau. Die meiste Zeit musst du in der Stadt selbst nix ausleuchten sondern willst nur gesehen werden.

    Aber ja, was mir diesen Herbst schon begegnet ist darf man auch kaum als Beleuchtung bezeichnen.
    Einerseits gibts diese bekloppten Blinklichter die hauptsächlich vom Verkehr ablenken anstatt den Radler gut sichtbar zu machen. Wenn man nicht ausserordentlich langsam fährt ist man 10 m weiter bis das Ding wieder aufblinkt - seitlich wird man also so gut wie sicher übern Haufen gefahren.
    Das nächste sind irgendwelche Knopfzellenfunzeln die so gut wie leer sind, da würde jeder Reflektor mehr helfen...

    Meine Favoriten was LED-Beleuchtung für die Stadt angeht: http://www.aliexpress.com/item/1SET-Comet-100-Comet-35-USB-Rechargeable-Front-White-Rear-Red-LED-Bike-Bicycle-Light-Pack/2030757872.html
    Sind im Moment auch ziemlich günstig, hatte noch n Stücki mehr für gezahlt. Sind schön kompakt, lassen sich flott anbringen, und können einfach über USB geladen werden. Leuchtkraft ist ausreichend für die Strasse und in nem schön breiten Kegel. Akku hält in der niedrigen Stufe (Einfach nur selber gesehen werden) ne ganze Weile und in der höchsten (Ganz gut wenns n Stück durchn Park geht) immer noch ausreichend lang um Abends wieder heim zu kommen.
    Zum nächtlich mitm MTB Trails entlangbügeln hab ich auch was anderes aber für die Stadt sind das soweit die brauchbarsten die ich kenne :)

  2. Re: Blinkende Lichtorgeln

    Autor: Captain 27.10.15 - 12:08

    Da ich beides fahre, weiss ich aus eigener Erfahrung das das Einhalten von Regeln in der Regel gesünder ist...

  3. Re: Glücklicherweise in Deutschland unzulässig

    Autor: Captain 27.10.15 - 12:14

    Berner Rösti schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nur dass die Autos dann schon eine höhere Geschwindigkeit haben.
    > Müssen die Autos dann wegen des Radfahrers bremsen, gibt es einen Rückstau
    > über die Kreuzung. Auch Kacke.
    >

    Das ist bei normalen Strassen auch so oder bist du der Meinung, das alle Radfahrer von der Strasse zu springen haben, damit du in deinem Fortkommen nicht gehindert wirst?

  4. Re: Blinkende Lichtorgeln

    Autor: 0xDEADC0DE 27.10.15 - 13:14

    Berner Rösti schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ist man mit Muskelkraft unterwegs, versucht man sich möglichst ökonomisch
    > zu bewegen. Das führt dazu, dass sich Radfahrer sehr wegeoptimiert und mit
    > möglichst wenig Brems- und Beschleunigungsvorgängen bewegen.

    Das ist eine reine Unterstellung und so übrigens auch auf alle andern Verkehrsteilnehmer 1:1 übertragbar. Beispiele sind PKW in dafür gesperrten Bereichen, weil der Weg kürzer ist oder man nicht zum Haus laufen möchte um sein Handtäschchen einzuladen. Radwege und Fusswege werden als Abkürzung verwendet, und so weiter.

    > Daraus resultiert ein bunter Blumenstrauß an ständigen Verkehrsverstößen,
    > die, würden sie tatsächlich geahndet, innerhalb kürzester Zeit zu einem
    > Führerscheinentzug führen würden.

    Was ebenso für andere Verkehrsteilnehmer gilt:

    > Bei rot über die Ampel, auf Gehwegen, durch Fußgängerzonen oder gegen die
    > Einbahnstraße fahren, usw. Das ist bei Radfahrern schlicht "normal", weil
    > sie eben keine Umwege fahren und nicht unnötig anhalten wollen.

    Wie ich oben schon schrieb macht das auch die motorisierte Fraktion. Einbahnstraßen sind übrigens häufig für die Gegenrichtung freigegeben, für Radfahrer versteht sich. Was viele nicht wissen: Wiederholte Verstöße könnten für Führerscheinentzug sorgen. Da würden viele Kraftfahrer ihren Führerschein abgeben, wenn das ernsthaft gemacht werden würde, weil die ständig im absoluten Halteverbot parken, unerlaubt auf Rad- und Gehwegen, etc..

    > Stell dich doch einfach mal an eine beliebige Kreuzung und zähle, wie viele
    > Autos bei rot fahren und wie viele Radfahrer.

    Kommt wohl auf die Kreuzung an. Ich komme aus einer Kleinstadt, wo rot oft und gerne ignoriert wird, von PKW-Fahrern. Da kann man zählen, was man will: Im Falle eines Unfalles hat der PKW-Fahrer eine Knautschzone, der Radfahrer nicht. Die fahren sicher nicht leichtsinnig einfach mal bei rot, das machen eher Autofahrer.

    > Und klar, dann gibt es noch den Teil renitenter Radfahrer, die vorsätzlich
    > gegen die Regeln verstoßen, weil sie sich für etwas besseres halten. Aber
    > das ist dann wieder ein eigener Fall.

    In meiner Stadt ist die Schadensklasse sehr hoch eingestuft, zu Recht, wie ich immer wieder feststellen darf. Man ist als Radfahrer hier noch stärker gefährdet als in Städten, wo Radfahrer einfach zum Straßenbild gehören und ich stimme dir da zu, da sieht man häufiger absolut dumme und unnötige Verstöße.

    Unter dem Strich mögen das mehr Verstöße sein, inkl. Fussgänger, aber die enden selten in einem Unfall und das ist der kleine aber feine Unterschied. Ein Verstoß eines Kraftfahrers, von Parksünden abgesehen, endet fast immer mit Sachschaden und auch viel zu oft mit Personenschaden.

  5. Re: Glücklicherweise in Deutschland unzulässig

    Autor: ThadMiller 27.10.15 - 13:56

    oliwor schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    Das

    > dass fahrradfahrer gerne von der straße (bzw radweg) auf den
    > bürgersteig/gehweg wechseln...

    und

    > und 2. sind polizisten auch nicht blöde

    und

    > und ahnden das trotzdem als rotlichtvergehen, wenn sie das sehen.

    halte ich genauso für ein Gerücht wie

    > dasselbe gilt übrigens auch für autofahrer, die sich für sehr clever halten
    > und an kreuzungen über das gelände einer eck-tankstelle rechts abbiegen um
    > die rote ampel zu umgehen. das ist nicht erlaubt und ein rotlichtverstoß.

    Never ever. Wenn ich VOR einer Ampel rechts oder links abbiege, KANN das gar kein Rotlichtverstoß sein.

  6. Re: Glücklicherweise in Deutschland unzulässig

    Autor: Anonymer Nutzer 27.10.15 - 14:06

    ThadMiller schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > dasselbe gilt übrigens auch für autofahrer, die sich für sehr clever
    > halten
    > > und an kreuzungen über das gelände einer eck-tankstelle rechts abbiegen
    > um
    > > die rote ampel zu umgehen. das ist nicht erlaubt und ein
    > rotlichtverstoß.
    >
    > Never ever. Wenn ich VOR einer Ampel rechts oder links abbiege, KANN das
    > gar kein Rotlichtverstoß sein.


    Recht hast Du:

    https://www.derwesten.de/staedte/dortmund/umfahren-einer-roten-ampel-ueber-tankstelle-ist-kein-verstoss-id8374083.html
    http://www.n-tv.de/ratgeber/Ist-Rotlichtvermeidung-verboten-article11122266.html
    http://www.mopo.de/motor/neues-urteil-erlaubt--rote-ampel-ueber-tankstelle-umfahren,5066778,24151990.html

  7. Re: Glücklicherweise in Deutschland unzulässig

    Autor: ThadMiller 27.10.15 - 14:29

    Mit dem Fahrrad lag ich allerdings daneben. Umfahren über Gehweg > Rotlichtverstoß

    Again what learned...

  8. Re: Glücklicherweise in Deutschland unzulässig

    Autor: oliwor 27.10.15 - 15:08

    "Wer also die Fahrbahn vor einer für ihn Rotlicht zeigenden Ampelanlage verlässt und diese über den Gehweg, Randstreifen, Parkstreifen, Radweg oder eine Busspur umfährt, um hinter der Ampelanlage in dem durch sie geschützten Bereich wieder auf die Fahrbahn aufzufahren, macht sich klar eines Rotlichtverstoßes schuldig."

    dass allerdings beim abkürzen über die ecktankstelle inzwischen anders entschieden wird (weil privatgelände), war mir neu. wieder was gelernt.
    allerdings wurd das ja offenbar oft genug als ein rotlichtverstoß bewertet, bis es zu dieser klage kam.

    edit:
    und die reaktion des polizisten würd ich gerne sehen, wenn du versuchst ihm dumm zu kommen, weil du dich für so viel cleverer als er hälst beim versuch die regeln zu unterlaufen.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 27.10.15 15:11 durch oliwor.

  9. Re: Glücklicherweise in Deutschland unzulässig

    Autor: plutoniumsulfat 27.10.15 - 17:09

    Zum Glück gibt es dafür Gesetze, die festgelegt sind und die nicht jeder Polizist einfach anders auslegen darf.

  10. Re: Glücklicherweise in Deutschland unzulässig

    Autor: M.P. 28.10.15 - 08:29

    Berner Rösti schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Es braucht einfach viel mehr eigene Fahrradspuren, die auch das Verhalten
    > von Radfahrern berücksichtigen.


    ... auf denen man von rechtsabbiegenden Autofahrern dann umgemäht wird...

    Wenn man auch das Verhalten von Autofahrern bei der Anlage berücksichtigen würde, wäre das schön ;-)

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