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Helium?

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  1. Helium?

    Autor: bombinho 17.05.18 - 11:14

    Ich fragte mich, warum nicht mit Heliumkissen der Energiebedarf gesenkt wird, stroemungstechnuisch duerfte am Fluegelansatz ohnehin nur wenig Auftrieb zu erzielen sein.

    Die notwendige Kuehlung koennte ein Problem darstellen aber auch das sollte konstruktiv beruecksichtbar sein. Zumal sich dann die Vertikalgeschwindigkeiten verringern und die Energieversorgung kontrollierbarer machen sollten.

    Ich gehe davon aus, dass der Sensor soweit oben angebracht wurde um mit dem Laser das Geraet nicht zu beschaedigen. Auch hier wuerde ich einen Vorteil bei einem Dipol sehen, zumal metallbedampfte Folie als Heliumkissen die Platine etwas schuetzen koennte oder gar den Dipol realisieren.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 17.05.18 11:22 durch bombinho.

  2. Re: Helium?

    Autor: chefin 17.05.18 - 13:52

    schlichte Antwort: die Größe

    1cm³ Luft wiegt 1,3mgr
    1cm³ Helium wiegt 0,2mgr

    Um sagen wir 10mgr anzuheben benötigt man ca 10cm³ Helium. Das ist ein Ballon von ca 3cm Durchmesser. 3x so groß wie das Objekt aktuell. Und aufgrund der Größe ist der Vortrieb Energieaufwendiger. Für Solarfläche müsste man statt runden Ballon einen eckigen Körper verwenden. Nur wiegt das ebenfalls, der Auftriebskörper dürfte nun auf 5-6 cm³ wachsen. Und die nötige Antriebsleistung wiegt nun auch mehr, der Auftriebskörper wächst weiter.

    Wir wollen aber verkleinern, nicht vergrößern. Den wenn ich den Auftriebskörper groß mache, passen da locker auch 100 Menschen rein. Hier gehts halt drum, etwas kleiner zu machen.

    Dimensionen angepasst, 10mgr anheben. Um auch nur 1 Gramm anzuheben benötigt man 1000cm³ Ballon. Also einen Ballon so groß wie eine Colaflasche.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 17.05.18 13:56 durch chefin.

  3. Re: Helium?

    Autor: bombinho 18.05.18 - 21:58

    Nein, es ging mir nicht um eine komplette Nutzung des Auftriebseffektes sondern die Nutzung der dritten Dimension bei einer Absenkung des Energieaufwandes der zum Fliegen noetig ist und gleichzeitig einer Verringerung der Vertikalgeschwindigkeit. Die wuerde zum einen durch den breiteren Aufbau als auch durch den partiellen Auftrieb verringert werden.

    Die Ballons sollten mit ca. 0,1mbar ausreichend Ueberdruck haben um den meisten Alltagsbedingungen zu widerstehen, also kann die notwendige Folie sehr duenn ausfallen, auch die von mir vorgeschlagene Metallbedampfung zwecks Dipoleffekt oder wenigstens Reflektion, falls das Laserprinzip beibehalten werden soll, duerfte im Mikrogrammbereich liegen und nebenbei ein Diffundieren der Heliumatome erschweren.

    In dem Video war eindeutig die Vertikalgeschwindigkeit ein Problem, denn der Versorgungslaser konnte nicht folgen. Und wie bereits beschrieben, ist die derzeitige Position der Photozelle ziemlich sicher nicht unbedingt dem Flugverhalten zutraeglich.

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