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support = replace?
Autor: fragenderfrager 05.02.10 - 12:52
man darf ja mal fragen =)
irgendwann können doch 90% der bisherigen arbeiten von robotern übernommen werden. die frage ist dann doch, wie und warum dann noch wirtschaft existiert? 90% haben dann quasi kein einkommen, können nicht konsumieren.
warum sollte man produzieren, wenn keiner (außer den 10 %) konsumiert? klar, es muss dann vieles anders werden. doch wie ich den menschen einfach mal pessimistisch einschätze werden die 10% sich irgendwo isoliert zurückziehen unddie 90% verrotten lassen :) -
Re: support = replace?
Autor: Mumpitz 05.02.10 - 12:57
Damit hast du wahrscheinlich garnicht mal so unrecht.
Aber das ist doch gut so dann haben wir das Problem mit der Überbevölkerung doch gelöst :).
Da diese restlichen 10% dann wahrscheinlich grösstenteils Scientologen sind und irgendwelchen obskuren geheimorganisationen angehören ist damit dann auch das Ende der Menschheit vorbestimmt ;P -
Re: support = replace?
Autor: Hmm... 05.02.10 - 17:27
Hm... dafür, daß ihr alle am Fließband arbeitet, habt ihr tagsüber ja viel Zeit, hier im Forum zu posten.
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Re: support = replace?
Autor: nurichmalso 06.02.10 - 08:48
Genau..zurück an die Arbeit ihr Lohnsklaven!</ironie>
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Re: support = replace?
Autor: Heinrich Hecker 06.02.10 - 14:51
fragenderfrager schrieb:
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> man darf ja mal fragen =)
> irgendwann können doch 90% der bisherigen arbeiten von robotern übernommen
> werden. die frage ist dann doch, wie und warum dann noch wirtschaft
> existiert? 90% haben dann quasi kein einkommen, können nicht konsumieren.
> warum sollte man produzieren, wenn keiner (außer den 10 %) konsumiert?
> klar, es muss dann vieles anders werden. doch wie ich den menschen einfach
> mal pessimistisch einschätze werden die 10% sich irgendwo isoliert
> zurückziehen unddie 90% verrotten lassen :)
Da sprichst Du ein Problem an, das manche Menschen schon lange umtreibt.
Eine mögliche Antwort wäre das bedingungslose Grundeinkommen.
Man sollte die Befreiung von der Erwerbsarbeit nicht als eine Belastung, sondern als einen Vorteil sehen.
Leider liegt das Problem in den Köpfen der Menschen. Wer nichts arbeitet, soll auch kein Einkommen erhalten. "Ich finanziere keine Hängemattenpolitik". usw.
Der Arbeitsbegriff der Menschen ist heute noch vom Arbeitsbegriff der Landwirtschaft oder des Industriezeitalters geprägt. Wer fleißig ist, hat auch seinen Lohn usw. Dass Banker heute mit geschickten Transaktionen Millionen in Minuten verdienen (siehe Thema: Geldschöpfung durch Kredite = drucken von Geld), andere 60 Stunden pro Woche fleißig sind und von diesem Einkommen nicht leben können, wollen viele nicht sehen.
Die Roboter nehmen heute schon in modernen Fabriken sehr viele Arbeitsplätze weg. Ich empfehle dazu mal den Besuch einer modernen Autofabrik. Dort sieht man fast nur noch Roboter und keine Menschen mehr. Da wird fast jedem schlagartig klar, was uns in wenigen Jahren erwartet.
Ein bedingungsloses Grundeinkommen wäre heute schon sehr leicht finanzierbar. Die Menschen müssen aber umdenken: Einkommen muss es in Zukunft auch ohne Erwerbsarbeit geben.
Sonst gibt es vielleicht wirklich den randalierenden Mob und die 10 Prozent Reichen, die sich in Monaco oder sonst wo verschanzen.
Jedoch: wer sollte die Produkte der Unternehmer kaufen, wenn die Konsumenten kein Einkommen mehr haben? Deshalb werden auch die Unternehmer sich wünschen, dass die Menschen ein Einkommen haben, damit es weiterhin genug Konsumenten gibt.
Gruß
Heinrich -
Re: support = replace?
Autor: Heinrich Hecker 06.02.10 - 15:12
> Die Roboter nehmen heute schon in modernen Fabriken sehr viele
> Arbeitsplätze weg. Ich empfehle dazu mal den Besuch einer modernen
> Autofabrik. Dort sieht man fast nur noch Roboter und keine Menschen mehr.
> Da wird fast jedem schlagartig klar, was uns in wenigen Jahren erwartet.
vielleicht tut es auch ein video:
http://www.youtube.com/watch?v=-_SxW_7v9is&feature=related
Gruß
Heinrich -
Re: support = replace?
Autor: Heinrich Hecker 06.02.10 - 15:42
> Sonst gibt es vielleicht wirklich den randalierenden Mob
> und die 10 Prozent
> Reichen, die sich in Monaco oder sonst wo verschanzen.
dazu vielleicht noch das vielbeachtete Buch:
Aufstand der Unterschicht
was auf uns zukommt
von Inge Kloepfer
Gruß
Heinrich



