1. Foren
  2. Kommentare
  3. Wissenschaft
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Roboter: Softbot taucht bis auf…

Wie hat man das Teil wieder hochgeholt?

Über PC-Games lässt sich am besten ohne nerviges Gedöns oder Flamewar labern! Dafür gibt's den Freiraum!
  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Wie hat man das Teil wieder hochgeholt?

    Autor: caldeum 05.03.21 - 14:51

    Garnicht? Ein 11 km langes Seil klingt irgendwie unrealistisch.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 05.03.21 14:52 durch caldeum.

  2. Re: Wie hat man das Teil wieder hochgeholt?

    Autor: mag 05.03.21 - 15:26

    Ich würde ziemlich fest davon ausgehen, dass man ein Seil benutzt hat. Das ist jedenfalls die Art, wie bis heute nahezu ausschließlich Probenbehälter und Instrumente ohne eigenen Antrieb in solche Tiefen befördert und wieder zurückgeholt werden. Und auch Tauchroboter hängen in aller Regel an einem Kabel, weil es sonst über so große Distanzen im Wasser kaum eine Möglichkeit der Datenübertragung gibt.

    Was soll denn an einem 11km langen Kabel unrealistisch sein?

  3. Re: Wie hat man das Teil wieder hochgeholt?

    Autor: MarcusK 05.03.21 - 15:29

    mag schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich würde ziemlich fest davon ausgehen, dass man ein Seil benutzt hat. Das
    > ist jedenfalls die Art, wie bis heute nahezu ausschließlich Probenbehälter
    > und Instrumente ohne eigenen Antrieb in solche Tiefen befördert und wieder
    > zurückgeholt werden. Und auch Tauchroboter hängen in aller Regel an einem
    > Kabel, weil es sonst über so große Distanzen im Wasser kaum eine
    > Möglichkeit der Datenübertragung gibt.
    >
    > Was soll denn an einem 11km langen Kabel unrealistisch sein?

    der kleine hätte aber vermutlich kaum die Kraft um das Kabel zu ziehen.

  4. Re: Wie hat man das Teil wieder hochgeholt?

    Autor: caldeum 05.03.21 - 15:51

    mag schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich würde ziemlich fest davon ausgehen, dass man ein Seil benutzt hat. Das
    > ist jedenfalls die Art, wie bis heute nahezu ausschließlich Probenbehälter
    > und Instrumente ohne eigenen Antrieb in solche Tiefen befördert und wieder
    > zurückgeholt werden. Und auch Tauchroboter hängen in aller Regel an einem
    > Kabel, weil es sonst über so große Distanzen im Wasser kaum eine
    > Möglichkeit der Datenübertragung gibt.
    >
    > Was soll denn an einem 11km langen Kabel unrealistisch sein?
    Das Eigengewicht. Man kann halt nicht unendlich lange Ketten/Seile/Kabel machen weil diese irgendwann am Eigengewicht zerreißen. Aber zumindest unter Wasser kann man die Zuglast verringern. Wiegesagt, war nur ne Frage die mir durch den Kopf ging.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 05.03.21 15:53 durch caldeum.

  5. Re: Wie hat man das Teil wieder hochgeholt?

    Autor: Kilpikonna 05.03.21 - 16:20

    caldeum schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > mag schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Was soll denn an einem 11km langen Kabel unrealistisch sein?
    > Das Eigengewicht. Man kann halt nicht unendlich lange Ketten/Seile/Kabel
    > machen weil diese irgendwann am Eigengewicht zerreißen.

    Jo, soweit ja korrekt. Aber wenn mal ganz kurz nachrechnest: Bei moderat angenommenen 1000MPa Zugfestigkeit läge die Reisslänge eines Stahldrahtes schon bei knapp 13km, also bist da mit Sicherheit schon auf dem Meeresboden. Wenn den passenden Stahl findest, kannst auch nochmal so 10-20km drauflegen, bevor das Ding abreißt.
    Dagegen wird der Auftrieb im Wasser, der ja auch nochmal gut 10% rausholt, schon fast nebensächlich.

  6. Re: Wie hat man das Teil wieder hochgeholt?

    Autor: Sukram71 05.03.21 - 16:30

    caldeum schrieb:
    ----------------------------------------------------------------------
    > > Was soll denn an einem 11km langen Kabel unrealistisch sein?
    > Das Eigengewicht. Man kann halt nicht unendlich lange Ketten/Seile/Kabel machen weil diese irgendwann am Eigengewicht zerreißen. Aber zumindest unter Wasser kann man die Zuglast verringern. Wiegesagt, war nur ne Frage die mir durch den Kopf ging.

    Also ich würde zwischendurch kleine perfekt austarierte Schwimmkörper anbringen, die das Seil im Wasser tragen.

  7. Re: Wie hat man das Teil wieder hochgeholt?

    Autor: MarcusK 05.03.21 - 16:35

    Sukram71 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > caldeum schrieb:
    > ----------------------------------------------------------------------
    > > > Was soll denn an einem 11km langen Kabel unrealistisch sein?
    > > Das Eigengewicht. Man kann halt nicht unendlich lange Ketten/Seile/Kabel
    > machen weil diese irgendwann am Eigengewicht zerreißen. Aber zumindest
    > unter Wasser kann man die Zuglast verringern. Wiegesagt, war nur ne Frage
    > die mir durch den Kopf ging.
    >
    > Also ich würde zwischendurch kleine perfekt austarierte Schwimmkörper
    > anbringen, die das Seil im Wasser tragen.
    Das geht doch aber nur wenn man ihn für jede Tiefe individuell baut - aber man muss ja runter und wieder rauf.

  8. Re: Wie hat man das Teil wieder hochgeholt?

    Autor: Sukram71 05.03.21 - 16:37

    MarcusK schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Sukram71 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > caldeum schrieb:
    > > ----------------------------------------------------------------------
    > > > > Was soll denn an einem 11km langen Kabel unrealistisch sein?
    > > > Das Eigengewicht. Man kann halt nicht unendlich lange
    > Ketten/Seile/Kabel
    > > machen weil diese irgendwann am Eigengewicht zerreißen. Aber zumindest
    > > unter Wasser kann man die Zuglast verringern. Wiegesagt, war nur ne
    > Frage
    > > die mir durch den Kopf ging.
    > >
    > > Also ich würde zwischendurch kleine perfekt austarierte Schwimmkörper
    > > anbringen, die das Seil im Wasser tragen.
    > Das geht doch aber nur wenn man ihn für jede Tiefe individuell baut - aber
    > man muss ja runter und wieder rauf.

    Oder das Seil aus einem Material bauen, das dem Gewicht von Wasser entspricht. ^^

  9. Re: Wie hat man das Teil wieder hochgeholt?

    Autor: Fakula 05.03.21 - 16:38

    Reisfestigkeit Kevlar laut https://www.chemie-schule.de/KnowHow/Aramid
    2800N*mm²

    Dichte in g/cm³ 1,44
    Dichte Wasser in g/cm³3 1
    Effektive Dichte: 0,44 g/cm³

    Da kann man doch nen recht langes seil draus machen...

  10. Re: Wie hat man das Teil wieder hochgeholt?

    Autor: MarcusK 05.03.21 - 16:41

    Sukram71 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > MarcusK schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Sukram71 schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > caldeum schrieb:
    > > > ----------------------------------------------------------------------
    > > > > > Was soll denn an einem 11km langen Kabel unrealistisch sein?
    > > > > Das Eigengewicht. Man kann halt nicht unendlich lange
    > > Ketten/Seile/Kabel
    > > > machen weil diese irgendwann am Eigengewicht zerreißen. Aber zumindest
    > > > unter Wasser kann man die Zuglast verringern. Wiegesagt, war nur ne
    > > Frage
    > > > die mir durch den Kopf ging.
    > > >
    > > > Also ich würde zwischendurch kleine perfekt austarierte Schwimmkörper
    > > > anbringen, die das Seil im Wasser tragen.
    > > Das geht doch aber nur wenn man ihn für jede Tiefe individuell baut -
    > aber
    > > man muss ja runter und wieder rauf.
    >
    > Oder das Seil aus einem Material bauen, das dem Gewicht von Wasser
    > entspricht. ^^
    Die dichte dürfte in jeder Tiefe anders sein ( sehr wenig anders). Man müsste schon ein Stoff nehmen der die gleichen eigenschafft wie Wasser hat - also Wasser.

  11. Re: Wie hat man das Teil wieder hochgeholt?

    Autor: Sukram71 05.03.21 - 16:49

    MarcusK schrieb:
    -------------------------------------------------------------------------------
    > > Oder das Seil aus einem Material bauen, das dem Gewicht von Wasser
    > > entspricht. ^^
    > Die dichte dürfte in jeder Tiefe anders sein ( sehr wenig anders). Man
    > müsste schon ein Stoff nehmen der die gleichen eigenschafft wie Wasser hat
    > - also Wasser.

    Das einfachste wird sein, jemand sucht den Originalberichte über diese Mission und wie lesen nach, wie man das gemacht hat. Zumindest, wenn es nicht in chinesisch ist. Aber selbst das kann man übersetzen. ;)

  12. Re: Wie hat man das Teil wieder hochgeholt?

    Autor: MarcusK 05.03.21 - 16:56

    Sukram71 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > MarcusK schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > ----
    > > > Oder das Seil aus einem Material bauen, das dem Gewicht von Wasser
    > > > entspricht. ^^
    > > Die dichte dürfte in jeder Tiefe anders sein ( sehr wenig anders). Man
    > > müsste schon ein Stoff nehmen der die gleichen eigenschafft wie Wasser
    > hat
    > > - also Wasser.
    >
    > Das einfachste wird sein, jemand sucht den Originalberichte über diese
    > Mission und wie lesen nach, wie man das gemacht hat. Zumindest, wenn es
    > nicht in chinesisch ist. Aber selbst das kann man übersetzen. ;)

    gute Idee

    https://www.nature.com/articles/s41586-020-03153-z
    > Flapping actuation of soft robot in the Mariana Trench at the depth of 10,900 m. This video
    > shows deep sea field test of soft robot in the Mariana Trench. Mounted on a deep sea lander,
    > the soft robot reached the bottom of Mariana Trench. At the depth of 10,900m in the Mariana
    > Trench, the DE driven soft robot kept flapping its fins. The front view and side view of the soft
    > robot were recorded by the deep sea cameras and LED lights in anti-pressure shells.

    scheint also an einen andere Geräte runter und wieder hoch geholt wurden zu sein.

  13. Re: Wie hat man das Teil wieder hochgeholt?

    Autor: FreiGeistler 05.03.21 - 20:16

    caldeum schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wie hat man das Teil wieder hochgeholt?
    > Garnicht? Ein 11 km langes Seil klingt irgendwie unrealistisch.

    Mit dem Uboot, das es auch herunter gebracht hat.
    Steht zumindest bei Heise.

  14. Re: Wie hat man das Teil wieder hochgeholt?

    Autor: KlugKacka 05.03.21 - 20:47

    Kilpikonna schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > caldeum schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > mag schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > Was soll denn an einem 11km langen Kabel unrealistisch sein?
    > > Das Eigengewicht. Man kann halt nicht unendlich lange Ketten/Seile/Kabel
    > > machen weil diese irgendwann am Eigengewicht zerreißen.
    >
    > Jo, soweit ja korrekt. Aber wenn mal ganz kurz nachrechnest: Bei moderat
    > angenommenen 1000MPa Zugfestigkeit läge die Reisslänge eines Stahldrahtes
    > schon bei knapp 13km, also bist da mit Sicherheit schon auf dem
    > Meeresboden. Wenn den passenden Stahl findest, kannst auch nochmal so
    > 10-20km drauflegen, bevor das Ding abreißt.
    > Dagegen wird der Auftrieb im Wasser, der ja auch nochmal gut 10% rausholt,
    > schon fast nebensächlich.

    Und warum gibt es in den höchsten Hochhäusern keine Fahrstühle die komplett durchfahren?

  15. Re: Wie hat man das Teil wieder hochgeholt?

    Autor: EWCH 05.03.21 - 21:22

    > Garnicht? Ein 11 km langes Seil klingt irgendwie unrealistisch.

    Noe, das geht. Hier eine Liste einiger Materialien mit ihrer 'breaking lenght' :
    https://en.wikipedia.org/wiki/Specific_strength

    Kevlar schafft 256km in Luft, in Wasser locker das dreifache.

    > Und warum gibt es in den höchsten Hochhäusern keine Fahrstühle die komplett durchfahren?

    Das waere schon machbar. Die Hauptaufzuege im Burj Khalifa haben eine Foerderhoehe von 504 Metern. Das ist zwar nicht ganz der hoechste Halt (der ist auf 638m), aber nicht weit davon entfernt.
    Dass Aufzuege nicht ganz hoch fahren hat eher praktische Gruende. Solche Gebaeude haben oft eine stark frequentierte Aussichtsplatform, die aber nicht auf der Spitze ist. Bis dahin fahren die Hauptaufzuege und fuer die Bewohner der obersten Etagen geht's in kleineren Aufzuegen weiter.

  16. Re: Wie hat man das Teil wieder hochgeholt?

    Autor: Dystopinator 06.03.21 - 23:30

    vielleicht öffnet das teil zum auftauchen ne kleine gaspatrone in nen ballon um nach oben zu gelangen?

  17. Re: Wie hat man das Teil wieder hochgeholt?

    Autor: Cerdo 07.03.21 - 09:37

    KlugKacka schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und warum gibt es in den höchsten Hochhäusern keine Fahrstühle die komplett
    > durchfahren?
    Schon alleine wegen der Schwingung der Seile.

    Zudem: wie viele Leute wollen von ganz unten nach ganz oben oder auch mal von "der Mitte" wo anders hin?

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Sie müssen ausserdem in Ihrem Account-Profil unter Forum einen Nutzernamen vergeben haben. Zum Login

Stellenmarkt
  1. Hays AG, Bonn
  2. consistec Engineering & Consulting GmbH, Saarbrücken
  3. Anstalt für Kommunale Datenverarbeitung in Bayern (AKDB), verschiedene Standorte
  4. Bank of Scotland, Berlin Mitte

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Programm für IT-Jobeinstieg: Hoffen auf den Klebeeffekt
Programm für IT-Jobeinstieg
Hoffen auf den Klebeeffekt

Aktuell ist der Jobeinstieg für junge Ingenieure und Informatiker schwer. Um ihnen zu helfen, hat das Land Baden-Württemberg eine interessante Idee: Es macht sich selbst zur Zeitarbeitsfirma.
Ein Bericht von Peter Ilg

  1. Arbeitszeit Das Sechs-Stunden-Experiment bei Sipgate
  2. Neuorientierung im IT-Job Endlich mal machen!
  3. IT-Unternehmen Die richtige Software für ein Projekt finden

Weclapp-CTO Ertan Özdil: Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!
Weclapp-CTO Ertan Özdil
"Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!"

Der CTO von Weclapp träumt von smarter Software, die menschliches Eingreifen in der nächsten ERP-Generation reduziert. Deutschen Perfektionismus hält Ertan Özdil aber für gefährlich.
Ein Interview von Maja Hoock


    Fiat 500 als E-Auto im Test: Kleinstwagen mit großem Potenzial
    Fiat 500 als E-Auto im Test
    Kleinstwagen mit großem Potenzial

    Fiat hat einen neuen 500er entwickelt. Der Kleine fährt elektrisch - und zwar richtig gut.
    Ein Test von Peter Ilg

    1. Vierradlenkung Elektrischer GMC Hummer SUV fährt im Krabbengang seitwärts
    2. MG Cyberster MG B Roadster mit Lasergürtel und Union Jack
    3. Elektroauto E-Auto-Prämie übersteigt in 2021 schon Vorjahressumme