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Schaun wir mal
Autor: fanreisender 08.08.22 - 10:16
Die Effektivität von Na- Akkus scheint sich nicht so sehr von derjenigen der Li-Akkus zu unterscheiden.
Ein paar Unfälle später sind wir dann auch klüger, wie sich die gegenüber Li deutlich größere Reaktivität von Na auswirkt. Das ist jetzt kein Kassandraruf. Das Natrium liegt ja im geladenen Zustand des Akkus nicht als Metall vor, sondern in einer Matrix. Wie sich das im Zweifelsfall auswirkt, kann ich nicht beurteilen. Aber wir werden es erfahren ... -
Re: Schaun wir mal
Autor: Ex-NIKB 08.08.22 - 10:25
Du könntest es auch nachlesen, also statt düstere Erwartungen zu schüren.
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Re: Schaun wir mal
Autor: Bonarewitz 09.08.22 - 10:52
fanreisender schrieb:
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> Die Effektivität von Na- Akkus scheint sich nicht so sehr von derjenigen
> der Li-Akkus zu unterscheiden.
> Ein paar Unfälle später sind wir dann auch klüger, wie sich die gegenüber
> Li deutlich größere Reaktivität von Na auswirkt. Das ist jetzt kein
> Kassandraruf. Das Natrium liegt ja im geladenen Zustand des Akkus nicht als
> Metall vor, sondern in einer Matrix. Wie sich das im Zweifelsfall auswirkt,
> kann ich nicht beurteilen. Aber wir werden es erfahren ...
Da die hochreaktiven Stoffe nie in ihrer Reinform (als Element) daherkommen, sondern in einer stabilen Verbindung (Molekül), ist das kein Problem.
Das ist wie bei Zahnpasta: Wäre dort Fluor statt Fluorid drin, hättest du nach dem Putzen keine Zähne mehr.
Fluor ist das Element mit der höchsten Elektronegativität.
Genauso findest du in Lithium- wie Natrium-Akkus nie das Element allein, da es hochreaktiv ist.
Typische Verbindungen bei Lithium sind:
- Lithium-Cobalt(III)-oxid
- Lithium-Nickel-Mangan-Cobalt-Oxid (in verschiedenen Zusammenstellungen)
- Lithiumeisenphosphat
Ähnlich wird es bei Natrium sein.
Also kein Grund zur Sorge.



