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  5. › Satelliten: Das Internet hebt ab

Da war doch Mal was ...

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  1. Da war doch Mal was ...

    Autor: mawa 30.01.15 - 14:55

    ... mit der Höhe, der Gravitation und der Geschwindigkeit.
    Die 38k als Umlaufbahn Wurde Ja nicht wegen der schönen Aussicht gewählt.

    Es ist daher wohl nicht geplant, die Sateliten als Nail über den Orten zu halten?

    @ Golem: Hängt euch mal rein, betreibt Recherche und liefert weitere Infos .

  2. Re: Da war doch Mal was ...

    Autor: plutoniumsulfat 30.01.15 - 15:44

    Nein, die fliegen deutlich schneller um die Erde in 24 Stunden, wäre sonst gar nicht wirtschaftlich.

  3. Re: Da war doch Mal was ...

    Autor: mawa 30.01.15 - 15:56

    Wie bitte?

  4. Re: Da war doch Mal was ...

    Autor: M.P. 30.01.15 - 16:29

    Er meint, daß in der Umlaufbahn natürlich die Satelliten nicht scheinbar über einem Punkt des Äquators verharren, da ihre Umlaufzeit auf 1200 km deutlich kürzer, als 24 Stunden ist.

    Das ist übrigens der wunde Punkt in dem Konzept: Für *jede* Empfangsstation wird eine Nachführ-Antenne gebraucht, die den Satelliten auf seiner Bahn verfolgt, und bevor dieser hinter dem Horizont verschwindet den nächsten Satelliten anpeilt...
    Das wird wohl die Hardware deutlich verteuern.
    Für eine komfortable unterbrechungsfreie Verbindung bräuchte man wahrscheinlich 2 Antennen...



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 30.01.15 16:33 durch M.P..

  5. Re: Da war doch Mal was ...

    Autor: plutoniumsulfat 30.01.15 - 16:29

    Geostationär ist auf dieser Höhe zwar technisch möglich, verbraucht aber immens viel Treibstoff und wäre wohl nach kurzer Zeit nicht mehr haltbar. Ergo, die Dinger werden sehr viel weniger Zeit für eine Erdumrundung brauchen.

  6. Re: Da war doch Mal was ...

    Autor: Sebbi 30.01.15 - 17:13

    M.P. schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Er meint, daß in der Umlaufbahn natürlich die Satelliten nicht scheinbar
    > über einem Punkt des Äquators verharren, da ihre Umlaufzeit auf 1200 km
    > deutlich kürzer, als 24 Stunden ist.
    >
    > Das ist übrigens der wunde Punkt in dem Konzept: Für *jede* Empfangsstation
    > wird eine Nachführ-Antenne gebraucht, die den Satelliten auf seiner Bahn
    > verfolgt, und bevor dieser hinter dem Horizont verschwindet den nächsten
    > Satelliten anpeilt...
    > Das wird wohl die Hardware deutlich verteuern.
    > Für eine komfortable unterbrechungsfreie Verbindung bräuchte man
    > wahrscheinlich 2 Antennen...

    Ich frage mich wie wohl normale Sat-Telefone ohne eine Antenne mit Nachführung funktionieren ... oder GPS ;-)

  7. Re: Da war doch Mal was ...

    Autor: mawa 30.01.15 - 17:40

    Die müssen nicht nachführen, da dort der Sat. wie ein Nagel am Himmel steht.

    Das bei der neuen Lösung nicht der Fall, da die Sats sich schneller bewegen müssen als die rotiert, sonst fallen die runter oder müssen regelmäßig betankt werden. Trotzdem ist auch hier nicht unbedingt ein Nachführen notwendig. Sats stahlen ihre Daten über mehrere Antennen in mehrere Sektoren gebündelt ab, hier könnte eventuell ein Handover die Lösung sein. Dann bleibt da nur die Frage, wir groß diese Sektoren sind und wieviele davon ein Sat. abdecken kann. Auch die Gesamtfläche die ein Sat. abdecken kann wäre nett zu erfahren.

    Da die Sats tief fliegen, wird die Fläche relativ klein und die Anzahl der Satelliten für ein Handover relativ hoch sein. Da werden unsere raumfahrenden Nationen sicherlich hocherfreut sein, dass ihnen da irgend so ein Unternehmer einen tieffliegend dichten und rotierendes Netz mit Objekten um den Globus legt. Von unseren zwangsbeglückten Freunden in China und Nordkorea einmal ganz zu schweigen.

    Mag ja sein, dass man das irgendwie hinbekommen kann, aber billig wird das nicht. Zur Zeit liest es sich eher wie die Fantasien eines BWLers auf Koks.

  8. Re: Da war doch Mal was ...

    Autor: M.P. 30.01.15 - 22:17

    > Um das Satelliteninternet nutzen zu können, bedarf es einer Basisstation mit einer
    > 35 Zentimeter großen Satellitenschüssel
    .. und ...
    > 648 Satelliten sollen die Welt auf polaren Umlaufbahnen umkreisen.

    Mit dem Wissen, daß eine 35 Zentimeter Antenne in etwa eine Richtkeule von
    vielleicht 5 Grad hat, kommt man vielleicht darauf, daß man mit 648 Satelliten nicht gewährleisten kann, daß sich immer ein Satellit in der Richtkeule einer statisch ausgerichteten Antenne befindet - also muss man die Satellitenantenne nachführen oder hat nur vielleicht Zehnminutenweise Internet-Verbindung unterbrochen von großen Lücken...
    Aber wahrscheinlich haben die nicht richtig nachgedacht, und sollten Dich fragen, wie man das macht...

    Randbedingungen kannst Du den Eckdaten aus dem Artikel entnehmen

    > Rund 130 Kilogramm wiegt ein Oneweb-Satellit - das sei die Hälfte des kleinsten
    > Kommunikationssatelliten, der derzeit in Betrieb sei. Die Bandbreite der Satelliten
    > werde 10 Terabit pro Sekunde betragen

    Diese Eckdaten alle unter einen Hut zu bringen, und zusätzlich dann noch mit einer Feldstärke, daß unten auf der Erde keine Richt-Empfangsantenne benötigt wird schien jedenfalls den Ingenieuren des Betreibers anscheinend unmöglich ;-)

    Wenn man den Artikel durchliest scheint aber das Konzept wohl eher eine Basisstation z. B. für eine Dorfgemeinschaft und Weiterverteilung mit WLAN o. Ä. vorzusehen, womit sich der Antennenpreis relativiert...



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 30.01.15 22:18 durch M.P..

  9. Re: Da war doch Mal was ...

    Autor: Sebbi 31.01.15 - 18:43

    Iridium und GPS haben keine Richtantennen und empfangen trotzdem den - wenn auch viel geringeren - Datenstrom der vorbeifliegenden Satelliten.

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