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  5. › Schwarmrobotik: Droplets bilden…

dezimeterbots, was?

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  1. dezimeterbots, was?

    Autor: Seasdfgas 19.12.12 - 12:12

    bis diese dinger im schwarm irgendwas schaffen, werden wohl noch einige jahrzehnte ins land ziehen.

    der gedankte ist ja relativ klar, das typische nanobotszenario aus der science fiction, aber das funktioniert halt auch nur auf nanogröße und nur wenn sich diese nanobots gegenseitig und selbstständig völlig verändern können, bzw. ihre umgebung auf soeiner ebene beeinflussen können. wie soll den ein tischtennis mit kleinen krüppelbeinen, ohne nennenswerte motorik oder sonst was ein gefährt werden? oder in der lage sein, etwas zu monteieren? soweit ich das bisher sehe, können sich die dinger bestenfalls im schwarm bewegen und vielleicht signalleuchten auf einer landebahn ersetzen. wie sollen sie sich verbinden? wie irgendetwas bewegen?

    nein nein, ich hab auch das gefühl, die armen leute in dem video versuchen sich da einen abzuringen, um das projekt nicht völlig nach sinnlosem fail klingen zu lassen.

    der gedanke, kleine roboter zu bauen, die irgendeetwas können ist ja schön und gut, aber solange die roboter halt nichts können, können sie nichts.
    wenn man ihnen erst werkzeuge mitgeben muss, sind sie bald keine kleinen roboter mehr.
    wenn man ihnen hydraulik, motorik oder sonst was einbauen will, werden sie auch größer und vorallem werden sie nach und nach spezieller. dann haben wir noch so ein bekloptes modulprojekt, wo man wieder 200 module braucht und von jedem davon 200 einheiten, bevor man irgendwas damit anfangen kann. dann wirds doch einfacher einfach drei astronauten hochzuschicken.

    nunja, ich denke, ich bin einfach nicht davon überzeugt, dass die wissenschaftliche erkenntnis hier große sprünge machen wird. und das sich dieser artikel und der typ der von den großen applikationen sprechen, relativ weit aus dem fenster lehnen

  2. Re: dezimeterbots, was?

    Autor: tomate.salat.inc 19.12.12 - 12:30

    Richtig. Warum hatte man früher so große Computer wenn man deren Leistung heute locker in ein Smartphone packt. Ha! Diese Idioten, hätten sies mal besser so klein gebaut....

    Und die Leute die Medizin erfinden wollten und ausversehen ein Sprengstoffgemisch erstellt haben, was sie umgebracht hat. Wieso gehen die den Umweg über eine solch tötliche Mischung oO....

    -----

    Sollte es nicht klar geworden sein: Erstmal muss das Grundlegende stehen. Erweitern, komprimieren,spezialisieren kann man danach immernoch



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 19.12.12 12:31 durch tomate.salat.inc.

  3. Re: dezimeterbots, was?

    Autor: lester 19.12.12 - 14:47

    Schwacher Kommentar ...
    Er hat doch vollkommen recht, da wird detailliert über Tätigkeiten geredet die diese Roboter in ihrer aktellen Größe und Funktion nicht einmal ausführen könnten wenn diese Dinge um Faktor 100 größer wären, weil sie derzeit nichts können.

    Man stelle sich nur vor das solche Roboter einen 5Kg schweren 30cm großen Ball/Kugel in ein Fußballtor bewegen sollen.
    Ok, das geht sogar jetzt einfach ... halt ggf. mit mehreren schieben

    Jetzt wirds schwerer ...
    Einen Würfel mit selben Gewicht und Volumen ... schieben fällt aus solange man der Reibung nicht ausreichend entgegenwirken kann.

    Jetzt noch etwas schwerer ...
    Jemand hat ein 5cm Kantholz unten vor das Tor genagelt ... schieben fällt aus, die größe der Einzelteile ist viel zu groß um eine Rampe konstruieren ...
    Ergo wird da ohne Hilfsmittel/Werkzeuge nichts draus, aber selbst wenn, so müßten sie die Möglichkeiten haben diese Hilfsmittel zu greifen/bearbeiten um eine Rampe zu bilden ...
    usw. usf.

    Selbst wenn die KI Seite schon stark genug wäre um das alles zu erkennen/zu erledigen, die Dinger massiv miniaturisiert werden etc. so müßten viel mehr Rahmenbedingungen geschaffen werden, bevor man über derartig komplexe Aufgaben herumzuspinnen kann.


    Man kann sich als Ziel setzen wie ein Vogel zu fliegen, etwas ähnliches hinzubekommen klappt ja auch ganz gut, aber man fliegt eben doch nicht wie ein Vogel, sondern eben nur so ähnlich mit diversen Abstrichen !

  4. Re: dezimeterbots, was?

    Autor: spacemochi 19.12.12 - 14:56

    lester schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Man kann sich als Ziel setzen wie ein Vogel zu fliegen, etwas ähnliches
    > hinzubekommen klappt ja auch ganz gut, aber man fliegt eben doch nicht wie
    > ein Vogel, sondern eben nur so ähnlich mit diversen Abstrichen !

    Aus genau diesem Grund ist Deutschland so ein Forschungsbrachland geworden. Immer was zu meckern haben und dann am besten garnicht anfangen zu tüfteln, hat ja eh keinen Sinn wenn es nicht sofort "perfekt" ist, nicht wahr?

  5. Re: dezimeterbots, was?

    Autor: Emulex 19.12.12 - 14:59

    tomate.salat.inc schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Richtig. Warum hatte man früher so große Computer wenn man deren Leistung
    > heute locker in ein Smartphone packt. Ha! Diese Idioten, hätten sies mal
    > besser so klein gebaut....
    >
    > Und die Leute die Medizin erfinden wollten und ausversehen ein
    > Sprengstoffgemisch erstellt haben, was sie umgebracht hat. Wieso gehen die
    > den Umweg über eine solch tötliche Mischung oO....
    >
    > -----
    >
    > Sollte es nicht klar geworden sein: Erstmal muss das Grundlegende stehen.
    > Erweitern, komprimieren,spezialisieren kann man danach immernoch

    Deine Vergleiche hinken.
    Auch damals hätte man sicherlich gern schon kleinere Computer gebaut, nur der Unterschied ist: Auch die großen hatten bereits einen Nutzen.
    Der Nutzen der Leuchtbällchen ist völlig inexistent - auch für die Forschung auf dem Gebiet.

    Das sind einfach SciFi-Hirngespinste die gut klingen, aber noch so weit von der Realität weg sind, dass es garkeinen Sinn macht sich auf dieser Ebene damit zu beschäftigen.
    Oder anders formuliert: Immer ein Schritt nach dem anderen. Sollen sie ihre Energie doch in die Verkleinerung stecken, anstatt rumzuspielen und die eigentlich relevante Arbeit andere machen zu lassen.

  6. Re: dezimeterbots, was?

    Autor: Emulex 19.12.12 - 15:02

    Deutschland wäre aber auch nicht besser dran wenn jeder die wirklich relevanten Arbeitsschritte weglässt und lieber medienwirksam mit Leuchtbällen spielt.
    Da kann man auch Playstation mit Move zocken.

  7. Re: dezimeterbots, was?

    Autor: IT.Gnom 19.12.12 - 15:09

    The real problem is not whether machines think but whether men do.
    (B. F. Skinner)
    (Das wirkliche Problem ist nicht, ob Maschinen denken, sondern ob die Menschen es tun.)
    --------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
    Tut er nämlich nicht, er bildet sich nur etwas ein, hier z.B. das sein Riesentropfenroboter denken kann.
    Das ist menschlich, so "denken" Hundebesitzer doch auch, das ihr Hund der intelligenteste ist, mehr noch er ist sogar intelligenter als die (menschlichen) Nachbarn.

    Seit RealRobot hat sich nichts getan. Verbesserte und überteuerte Kinderspielzeuge mehr nicht.
    http://www.deagostini-bestellungen.de/realrobots/
    So wird dann bei völlig danebengegangen "Forschungsprojekten" noch versucht wenigstens noch etwas Gewinn mit den Spielzeugen zu machen.

  8. Re: dezimeterbots, was?

    Autor: lester 19.12.12 - 16:03

    spacemochi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > lester schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Man kann sich als Ziel setzen wie ein Vogel zu fliegen, etwas ähnliches
    > > hinzubekommen klappt ja auch ganz gut, aber man fliegt eben doch nicht
    > wie
    > > ein Vogel, sondern eben nur so ähnlich mit diversen Abstrichen !
    >
    > Aus genau diesem Grund ist Deutschland so ein Forschungsbrachland geworden.
    > Immer was zu meckern haben und dann am besten garnicht anfangen zu tüfteln,
    > hat ja eh keinen Sinn wenn es nicht sofort "perfekt" ist, nicht wahr?


    Manche Leute sind irgendwie eine einzige Verständnisbremse ...

    Ich hab nichts gegen die Forschung an sich, nur man sollte sich realistische Ziele stecken und kann dann bei relevanten Teilerfolgen gerne nochmal nachlegen.

    Momentan ist das so als ob sich jemand mit der praktischen Umsetzung von Zeitreisen beschäftigt und schon mal im Vorfeld Monatelang zig 100 Seiten Abhandlungen über den Einsatzzweck fachsimpelt.


    Die aktuell verhältnismäßigen "einfachen Dinge" bei dem Schwarmintelligenz Versuchen die man in greifbare Nähe hat sind Bewegungen und andere Kleinigkeiten.
    Von ausreichend komplexer Umgebungsanalyse, stabiles Verketten von Einzelelementen oder gar Bildung von komplexeren Strukturen ist man mindestens noch Jahrzehnte entfernt.

    Vorher ist es aber albern sich über sehr spezialisierte Nutzungen zu unterhalten wie eben besagte Tätigkeiten. Das etwas mit den erwähnten Möglichkeiten vielfältig einsetzbar wäre steht dabei außer Frage.

  9. Re: dezimeterbots, was?

    Autor: lester 19.12.12 - 16:04

    Vollkommen meine Meinung !

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