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unmoeglichkeitsbeweise

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  1. Re: unmoeglichkeitsbeweise

    Autor: Endwickler 10.02.12 - 10:40

    Logik und Mathematik haben zwar eine gemeinsame Schnittmenge, sie sind jedoch unterschiedlich anzusehen.
    Wenn du deine Beispiele mit komplexen Zahlen durchführst, kommst du der Sache schon näher. :-)

  2. Re: unmoeglichkeitsbeweise

    Autor: tsushiya 10.02.12 - 17:42

    -CK- schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > tsushiya schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Zitat: "Genervt von den Kritikern, hat ein MIT-Informatiker 100.000
    > > US-Dollar für den Beweis ausgelobt, dass ein funktionierender
    > > Quantencomputer unmöglich ist. Er selbst glaubt, dass dessen Entwicklung
    > > "nur eine Frage von Aufwand, Zeit und Innovation" ist."
    > >
    > > Selbst das was er das sagt ist Paradox :)
    >
    > Ist es nicht. Das ist eines der meistverwendetsten Argumente überhaupt:
    > "Ist es das? Dann erkläre mir doch einmal, warum!"
    > Er meint, Quantencomputer seinen möglich. Die Kritiker machen scheinbar
    > viel heiße Luft von wegen das es das nicht sei, liefern aber auf Nachfrage,
    > warum das denn so sei, offenbar keine handfesten Beweise.
    > Mit dieser Wette schlägt er zwei bis drei Fliegen mit einer Klappe:
    > a) Die "Ist halt so!"-Kritiker werden aufgefordert, sich dann doch das
    > lukrative Preisgeld zu holen, wenn sie nicht nur hohlen Schwachsinn von
    > sich geben.
    > b) Die "Ist halt so!"-Kritiker werden damit bloßgestellt.
    >
    > Was die Unmöglichkeitsbeweise angeht:
    > Natürlich sind Unmöglichkeitsbeweise problemlos möglich.
    > Und nein, man muss nicht, um ein Teilchen, das sich mit
    > Lichtgeschwindigkeit ausbreitet und dabei eine über eine Ruhemasse verfügt,
    > auszuschließen, alle anderen im Universum anschließen.
    > Einstein hat diesen Unmöglichkeitsbeweis in seiner Speziellen
    > Relaitivitättheorie durchgeführt und empirisch wurde dies Jahrzehnte später
    > erst untermauert. Es scheitert also weder an prinzipieller Unmöglichkeit
    > von Unmöglichkeitsbeweisen, denn diese bestehen nicht nur aus
    > Ausschlussverfahren, noch an der technischen Realisierbarkeit.
    >
    > Denn was der Prof sich ja geradezu wünscht, ist ja gerade, dass jemand eine
    > Glanzleistung wie die Relativitätstheorie auf die Beine stellt, welche die
    > Quantenmechanik in ein völlig neues Licht rückt, ähnlich wie Einstein
    > unsere Vorstellung eines euklidschen Raums durch einen Raum, der von einem
    > Tensor vierter Stufe abhängt, ablöste. Oder Schrödinger.
    > Wissenschaftler, die Jahrzente vor empirischen Untermauerungen durch reine
    > Theorie Unmöglichkeiten ermittelten und diese postulierten.
    >
    > Und was Logik angeht:
    > Es gibt nur eine Logik. Keine Relativität, kein "Auge des Betrachters".
    > Wer dies allerdings mit "1+1=2" belegen möchte, hat weder Logik noch das
    > Wesen der Mathematik verstanden.


    Also ich finde es ist möglich das in naher Zukunft solch eine Technik gebrauchsfähig entwickelt wird. Nur er verzettelt sich mit seinen Aussagen. Wenn er so von diesem Themenbereich begeistert ist würde er anstelle dumme Kommentare von sich zu geben was für die Allgemeinheit lieber mit seinen Technischen Mitarbeitern weiter entwickeln als die 100000 scheine für jene zu sammeln die seine Behauptungen wiederlegen. Oder?

  3. Re: unmoeglichkeitsbeweise

    Autor: chlorophyll 10.02.12 - 20:27

    tsushiya schrieb:

    > Wenn er so von diesem Themenbereich begeistert ist würde er anstelle dumme
    > Kommentare von sich zu geben was für die Allgemeinheit lieber mit seinen
    > Technischen Mitarbeitern weiter entwickeln als die 100000 scheine für jene
    > zu sammeln die seine Behauptungen wiederlegen. Oder?

    wahrscheinlich ändert sich die Wette, wenn er stirbt, dann bekommt der das Geld, der die Möglichkeit eines Quantencomputers beweist...

  4. Re: unmoeglichkeitsbeweise

    Autor: -CK- 11.02.12 - 02:16

    Endwickler schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Logik und Mathematik haben zwar eine gemeinsame Schnittmenge, sie sind
    > jedoch unterschiedlich anzusehen.
    > Wenn du deine Beispiele mit komplexen Zahlen durchführst, kommst du der
    > Sache schon näher. :-)


    Falsch!
    Mathematik ist angewandte Logik.

    In der Mathematik postulierst du völlig frei wählbare Vorraussetzungen (Axiome) und schlussfolgerst mithilfe der reinen Logik daraus.

    Verwechsle bitte nicht Mathematik mit dem Fach "Mathematik" aka "Rechnen" in der Schule. Denn das erste, was man im Studium der Mathematik geradezu reingeprügelt bekommt, ist, am besten alles zu vergessen, was man in der Schule je gelernt hat. Auch in der Grundschule, denn selbst die Grundrexhenarten müssen zunächst logisch aus Axiomen hergeleitet werden. ;-)

    Und was komplexe Zahlen damit zu tun haben, erschließt sich mir auch gerade nicht wirklich =)

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