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Als Segelflieger

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  1. Als Segelflieger

    Autor: David64Bit 31.01.18 - 10:01

    ist die Frage, was man als Langstreckenflugzeug definiert. Mein längster Flug war zwar "nur" 140 Kilometer, es gibt aber durchaus Leute die mehr als 1500 Kilometer im Segelflugzeut unterwegs sind - das auch regelmäßig. Rekord liegt momentan bei 3008 Kilometern.
    Viel mehr schaffen manche Passagierjets auch nicht.

    (Und ja, mir ist sehr wohl bewusst, dass hier im Artikel mehrere 1000 Kilometer gemeint sind)

    An und für sich wird aber nichts um alternative Treibstoffe herum führen...man kann schlecht Partikelfilter in die Triebwerke bauen.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 31.01.18 10:02 durch David64Bit.

  2. Re: Als Segelflieger

    Autor: Niaxa 31.01.18 - 10:09

    Wär doch toll, wenn man einfach einen überdimensionalen Staubsaugerbeutel hinter sich her ziehen könnte. Anschließend im Meer versenken... aus den Augen aus dem Sinn.

  3. Re: Als Segelflieger

    Autor: PeterTasse 31.01.18 - 10:11

    langestrecke in der konventionellen Luftfahrt würde ich nun mal immer sagen, wenn es Interkontinentalflüge sind. Es ist ja auch relativ. langstrecke ist bei einem Businessjet immer anders zu bewerten als bei Jumbojets wie einer 747 oder A380 usw.
    Bei Segelfliegern würde ich nun die Leistungsflugzeuge ab 18m+ mit Wolbklappe usw. als Langstreckenflieger sehen. Vor allem die offene Klasse.

    Und was die alteriativen Treeibstoffe angeht wird ja schon ordentlich geforscht.
    Es gibt Versuche für Alternativen zu klassischen Fossilen Brennstoffen wie hier:
    http://www.dlr.de/dlr/desktopdefault.aspx/tabid-10204/296_read-25658/#/gallery/20878

    Und antürlich gibt es auch Versuche zu alternativen Antriebsmethoden mit Elektrizität wie zB hier:
    http://www.dlr.de/dlr/desktopdefault.aspx/tabid-10081/151_read-19469/#/gallery/24480

    Elektriesche Antriebe werden über kurz oder lang die einzige Alternative sein, man kann die mitgeführte Energie einfach viel effizienter Umsetzen. Batterien sind in der Luftfahrt jedoch umstritten. Sie sind einfach zu schwer für das bisschen was sie speichern. Hinzu kommt, dass sie auch nicht leichter werden wenn man sie leersaugt. :D

  4. Re: Als Segelflieger

    Autor: David64Bit 31.01.18 - 18:12

    PeterTasse schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > langestrecke in der konventionellen Luftfahrt würde ich nun mal immer
    > sagen, wenn es Interkontinentalflüge sind. Es ist ja auch relativ.
    > langstrecke ist bei einem Businessjet immer anders zu bewerten als bei
    > Jumbojets wie einer 747 oder A380 usw.
    > Bei Segelfliegern würde ich nun die Leistungsflugzeuge ab 18m+ mit
    > Wolbklappe usw. als Langstreckenflieger sehen. Vor allem die offene Klasse.

    Absolut.

    >
    > Und was die alteriativen Treeibstoffe angeht wird ja schon ordentlich
    > geforscht.
    > Es gibt Versuche für Alternativen zu klassischen Fossilen Brennstoffen wie
    > hier:
    > www.dlr.de#/gallery/20878

    Kenn ich - Algen werden über kurz oder lang eine sehr gute Alternative zum normalen Diesel werden. Nicht nur, dass die extrem Sauber verbrennen, der Diesel ist eben auch deutlich effizienter und damit Co2 Neutral. In Städten dürfen die Menschen dann laufen und ÖPNV nutzen - mich interessierts nicht als Landbewohner, der vllt alle 4 Jahre mal in die Stadt fährt.

    Gab da auch noch Sunfuel - das hat aber leider nicht gezündet.

    > Und antürlich gibt es auch Versuche zu alternativen Antriebsmethoden mit
    > Elektrizität wie zB hier:
    > www.dlr.de#/gallery/24480
    > Elektriesche Antriebe werden über kurz oder lang die einzige Alternative
    > sein, man kann die mitgeführte Energie einfach viel effizienter Umsetzen.
    > Batterien sind in der Luftfahrt jedoch umstritten. Sie sind einfach zu
    > schwer für das bisschen was sie speichern. Hinzu kommt, dass sie auch nicht
    > leichter werden wenn man sie leersaugt. :D

    Das bezweifle ich und zwar auf ganzer Linie. Effizienz ist nämlich völlig Egal, wenn das Ding zwar 99% der gespeicherten Energie einsetzen kann, die Energie aber nach 300 Kilometern aufgebraucht ist. Und für so große Akkus braucht es keine Revolution - das braucht einen Quantensprung.

    Bevor das passiert, fliegen Wasserstoffflugzeuge herum die mit 100% grünem Wasserstoff betankt werden. Kommen die dann 3500 Kilometer ist die Effizienz völlig wurscht. Wasserstoff in 100% Grün ist nämlich schon jetzt Problemlos möglich. Wasserstoff und Sauerstofftriebwerke hätten dann noch eine weitere, tolle Eigenschaft: Der Scramjet wäre problemlos möglich.

  5. Re: Als Segelflieger

    Autor: PeterTasse 31.01.18 - 19:15

    Naja. Ich habe ja nie gesagt, dass die Elektroantriebe mit Batterien betrieben werden müssten. Wasserstoff is doch ein wunderbares Mittel dafür. Ok, sagen wir eher Brennstoffzellen. Damit kann man doch auch Wunderbar elektrische Antriebe betreiben. Daher bleibe ich absolut bei der Meinung, dass elektrische Antriebe die Zukunft sind.
    Was die Batterien angeht ist man gespaltener Ansicht. Es gibt ja nicht nur LiIonen Batterien, sondern auch Lithium Air usw.. Und da ist man sich unschlüssig ob das noch was wird oder nicht. Aber ja, da ist Skepsis eindeutig angebracht. ;)

    Elektrische Antriebe haben nicht nur den Vorteil der Energieeffizienz. Verteilte Antriebe, kleinere Gondeln usw. sind noch weitere große Vorteile. Also selbst wenn wir einen Weg finden würden die heutige technologie weiter zu betreiben - wir werden es aller Voraussicht nach nicht tun. Die Vorteile sind eifnach zu groß.

  6. Re: Als Segelflieger

    Autor: David64Bit 31.01.18 - 19:31

    PeterTasse schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Naja. Ich habe ja nie gesagt, dass die Elektroantriebe mit Batterien
    > betrieben werden müssten. Wasserstoff is doch ein wunderbares Mittel dafür.
    > Ok, sagen wir eher Brennstoffzellen. Damit kann man doch auch Wunderbar
    > elektrische Antriebe betreiben. Daher bleibe ich absolut bei der Meinung,
    > dass elektrische Antriebe die Zukunft sind.

    Gut - dann hat mich leider meine apathie zu Akku-Elektroautos übermannt ;) Ich bin auch aus den genannten Gründen, dass sich in der Stadt zwar das Akku- oder Kondensator-Elektroauto durchsetzen wird, auf Langstrecke wird das aber auch diesen Quantensprung brauchen. Ein 2,5 Tonnen Auto bei dem eine Tonne der Akku wiegt ist einfach nur dämlich, selbst wenn das Ding 100% Effizienz hat, der Akku muss schließlich aus Rohstoffen Produziert werden. Alles was es für eine Brennstoffzelle braucht ist Kohlenstoff, ein bisschen Strom, Wasser und ein paar Gramm Platin - das fällt als Abfall in der Stahlproduktion ab.

    Aber: Wasserstoff hat noch einen anderen großen Vorteil: Ich bin ja nun nicht nur Segelflieger, sondern auch Oldtimer-Fan - und eine E-Winde die genug Kraft hat zwei große Segelflieger in die Lüfte zu transportieren hat noch kaum einer. Wasserstoff kann man aber auch wunderbar Verbrennen (und das auch sehr kontrolliert - man sollte nicht immer gleich an die Hindenburg denken...) - sogar 100% Ökologisch, denn wenn der Wasserstoff entweder aus Elektrolyse oder direkter Umwandlung erzeugt wird (Photokatalytische Wasserspaltung z.B.) und völlig ohne Abgase.

    > Was die Batterien angeht ist man gespaltener Ansicht. Es gibt ja nicht nur
    > LiIonen Batterien, sondern auch Lithium Air usw.. Und da ist man sich
    > unschlüssig ob das noch was wird oder nicht. Aber ja, da ist Skepsis
    > eindeutig angebracht. ;)

    Aber selbst die haben alle Nachteile. Entweder müssen sie aktiv gekühlt werden, sie kosten unglaublich viel, die Rohstoffe die dazu benötigt werden sind nicht einfach so ab zu bauen oder aber sie sind Gefährlich.

    > Elektrische Antriebe haben nicht nur den Vorteil der Energieeffizienz.
    > Verteilte Antriebe, kleinere Gondeln usw. sind noch weitere große Vorteile.
    > Also selbst wenn wir einen Weg finden würden die heutige technologie weiter
    > zu betreiben - wir werden es aller Voraussicht nach nicht tun. Die Vorteile
    > sind eifnach zu groß.

    Ich denke es wird auf eine Mischung hinaus laufen - und die heutigen Antriebe werden dann Co2 bzw. Abgasneutral durch alternative Treibstoffe angetrieben. Für alles andere sind die diversen Systeme einfach zu komplex und ineinander verschachtelt.

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