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Und warum …

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  1. Und warum …

    Autor: 0xLeon 29.07.14 - 15:55

    > Das australische Forschungszentrum Nicta demonstrierte den Einsatz des Microkernels
    > unter anderem in Drohnen, die nunmehr nicht mehr von Hackern vom Himmel geholt
    > werden können sollen.

    Und warum sollte das der Fall sein, nur weil der Kernel fehlerfrei ist? Die Steuerung der Drohne ist ja eben kein Teil des Kernels. Und diese Steuerungssoftware ist nicht auf Fehlerfreiheit getestet worden, also kann auch niemand behaupten, besagte Drohne sei nicht hackbar.
    Trotzdem, gute Sache, damit ist schonmal eine wirklich wichtige Komponente wirklich sicher.

  2. Re: Und warum …

    Autor: picaschaf 29.07.14 - 17:03

    +1

    Außerdem finde ich es etwas witzlos ein derart großes Trara daraus zu machen. Die übweiegende Mehrheit der Fehler sitzen zB. bei Linux in den Treibern und nicht in der Infrastruktur die nur zögerlich angefasst wird. Toll wenn ich einem Kernel seine Treiber nehme und dem mickrigen Rest (microkernel) Fehlerfreiheit bescheinige. Wurden eigentlich auch die Konzepte geprüft, oder nur die Implementierung?

    Persönlich hätte ich es lieber gesehen wenn die ihre Zeit in den Linux Kernel gesteckt hätten um den voran zu bringen und ggf. zu verifizieren. Das wäre ein mindestens ähnlich gewaltiger Qualitätsschub wie die Änderungen durch den preempt-rt Patch ausgelöst haben. Stattdessen musste man etwas neues, wohl auch absolut inkompatibles, machen...

  3. Re: Und warum …

    Autor: Moe479 29.07.14 - 23:01

    bist DU selber sicher das es sicher ist oder bist du nur sicher das andere meinen, dass es sicher ist?

    es gibt auch keine 'wirkliche sicherheit' nur sicher oder unsicher.

    bist du dir nun sicher oder unsicher?



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 29.07.14 23:02 durch Moe479.

  4. Re: Und warum …

    Autor: Hello_World 29.07.14 - 23:52

    Linux verifizieren? *rofl*, das kann nur von jemandem kommen, der keine Ahnung hat, wovon er redet. Nur mal zum Vergleich: seL4 besteht laut Wikipedia aus 7.500 LOC, der formale Korrektheitsbeweis mit Isabelle/HOL aus 200.000 Zeilen. Der Linux-Kernel umfasst ca. 16.000.000 LOC, und es gibt nicht einmal eine formale Spezifikation, gegen den man ihn validieren könnte. Fakt ist: bei der Entwicklung des Linux-Kernels stehen Korrektheit und Sicherheit nicht im Vordergrund, sondern Performance, Features und ähnliches. In dieser Hinsicht sollte man sich keinerlei Illusionen hingeben.

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