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Für Jahrhunderte?

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  1. Für Jahrhunderte?

    Autor: eidolon 28.04.18 - 09:32

    Wieviel seltene Erden hat man denn vor 100 Jahren so gebraucht, im Vergleich zu heute?

  2. Re: Für Jahrhunderte?

    Autor: Lemo 28.04.18 - 16:00

    eidolon schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wieviel seltene Erden hat man denn vor 100 Jahren so gebraucht, im
    > Vergleich zu heute?

    ?
    Damit ist gemeint, dass nach der heutige Verbrauch mit diesen vorkommen bei gleichbleibendem Verbrauch auf Jahrhunderte hin gedeckt werden kann. Die Rohstoffe dort garantieren eine Versorgung auch in den nächsten Jahrhunderten.

  3. Re: Für Jahrhunderte?

    Autor: Eheran 28.04.18 - 16:31

    Er will darauf hinaus, dass der Bedarf nicht gleich bleibt.
    Aber wenn alleine dieses Vorkommen schon so groß ist, dann haben wir keine Knappheit.

  4. Re: Für Jahrhunderte?

    Autor: Niaxa 28.04.18 - 16:38

    Solange wir es nicht problemlos abfarmen können, haben wir Knappheit. Diamanten gibt es unterirdisch sicher auch wie Sand am Meer und trotzdem sind sie für uns selten.

  5. Re: Für Jahrhunderte?

    Autor: Eheran 28.04.18 - 17:15

    Wie definierst du denn "problemlos abfarmen"?
    Ab wann ist das nicht mehr der Fall?
    Etwa an Erdöl zu kommen... ist das problemlos? Oder doch eher sehr aufwändig, aber halt schon sehr oft eingeübt?

  6. Re: Für Jahrhunderte?

    Autor: Niaxa 28.04.18 - 18:25

    Ab da wo wir do viel fördern können um unseren täglichen Bedarf zu decken. Was sonst sollte ich wohl gemeint haben. Erdöl können wir ohne Probleme in einer weit höheren Menge fördern wie der Bedarf ist. Nur die Vorräte sind eben begrenzt.

  7. Re: Für Jahrhunderte?

    Autor: Eheran 28.04.18 - 20:18

    Fördern wir denn nicht genug, um den aktuellen Bedarf zu decken? Woran macht man das fest? Preis über einem Wert x?
    Und was ist der aktuelle Bedarf? Wenn der sich einer Knappheit angepasst hat, dann spiegelt er nicht das wieder, was bei omnipräsenz des Rohstoffs der Fall wäre.

  8. Re: Für Jahrhunderte?

    Autor: Sharra 29.04.18 - 09:16

    Tja, aber leider wird sich dann einiges wieder verschieben, wenn das Zeug erstmal billig in großen Mengen verfügbar wäre.

    Derzeit forscht alle Welt daran, wie man den Einsatz von seltenen Erden möglichst gering halten, oder noch reduzieren kann, grade WEIL es eben selten, und damit teuer ist.

    Diese Forschung würde dann quasi wegfallen, weil unrentabel.
    Der Verbrauch geht parallel dazu hoch. Und in ein paar Jahren sind die Materialien schon wieder selten, aber keiner hat mehr dran geforscht, ohne auszukommen.

  9. Re: Für Jahrhunderte?

    Autor: Niaxa 29.04.18 - 09:53

    Wir haben ja nicht plötzlich einen enorm gesteigerten Bedarf. Wenn wir jetzt das gefundene mit moderatem Aufwand fördern können und unser Bedarf sich vielleicht verdoppelt, haben wir aus einer einzigen Quelle noch immer Ressourcen für über 50 Jahre. Und zu recyceln hören wir ja deswegen auch nicht auf. Und wie gesagt wäre es ja nicht die einzige Quelle.

  10. Re: Für Jahrhunderte?

    Autor: Sharra 29.04.18 - 11:21

    Niaxa schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wir haben ja nicht plötzlich einen enorm gesteigerten Bedarf. Wenn wir
    > jetzt das gefundene mit moderatem Aufwand fördern können und unser Bedarf
    > sich vielleicht verdoppelt, haben wir aus einer einzigen Quelle noch immer
    > Ressourcen für über 50 Jahre. Und zu recyceln hören wir ja deswegen auch
    > nicht auf. Und wie gesagt wäre es ja nicht die einzige Quelle.


    Auf welchem Planeten lebst du? Recycelt wird nur, wenn es sich rechnet. Ist neues Material abbauen billiger, wird nicht recycelt. Und sobald das Zeug günstiger wird, fangen wir quasi an, Tassen aus dem Zeug zu pressen. Es war bisher IMMER so.

  11. Re: Für Jahrhunderte?

    Autor: Niaxa 29.04.18 - 11:35

    Wir betreiben heute schon ein großes (nicht perfektes) Maß an Recycling, das kann man nicht wegreden. Leider produzieren wir aber oft in Ländern, wo das nicht so gemacht wird. Und die Auflagen gerade in der Eu gehen da immer weiter in die richtige Richtung. Also ganz do Horror wie du es darstellst, ist es auf MEINEM Planeten nicht.

  12. Re: Für Jahrhunderte?

    Autor: Eheran 29.04.18 - 12:21

    Zumindest was viele der endlichen Resourcen anbelangt, ist unser Recycling praktisch bei null.
    Stahl, Aluminium, Papier, Glas: Soetwas wird recycelt. Davon gäbe es aber ohnehin "unendlich viel" bzw. es wächst schnell nach (Papier).

    Kunststoffe, Lanthanoide (die heißten nicht seltene Erden!), sonstige spezielle Metalle in unserer Elektronik... alles weg. Die ganzen Kunststoffe wandern direkt in den Drehrohrofen und das war es dann mit dem Öl, ebenso wie bei Benzin/Diesel/Kerosin usw. die nur verheizt werden, statt das Zeug stofflich zu nutzen. Wobei das aktuell natürlich noch nötig ist, bis wir ausreichend andere Energiequellen haben. Ich finde es dennoch sehr unschön.

  13. Re: Für Jahrhunderte?

    Autor: 1ras 29.04.18 - 15:17

    The Most IMPORTANT Video You'll Ever See:
    https://www.youtube.com/watch?v=F-QA2rkpBSY

    Wenn du die 3 Fragen im 3. Teil beantwortet hast, dann weißt du wie unsinnig es ist, Wachstum mit 0 anzusetzen. Und wie unsinnig deshalb die Aussage des Artikels ist.

    Edit: Bessere Qualität und an einem Stück:
    https://www.youtube.com/watch?v=sI1C9DyIi_8



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 29.04.18 15:23 durch 1ras.

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