1. Foren
  2. Kommentare
  3. Wissenschaft-Forum
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Sensation oder Messfehler…
  6. Thema

Alle sagten immer, das geht nicht...

Neue Foren im Freiraum! Raumfahrt und freie Software haben jetzt einen Platz, die Games tummeln sich jetzt alle in einem Forum.
  1. Thema
  1. 1
  2. 2
  3. 3
  4. 4

Neues Thema


  1. Re: Ziemliche Kleingeister hier..

    Autor: MarcRitter 23.09.11 - 18:46

    Ich fühle mich jetzt hier mal angesprochen:

    > Was hier frustriert ist einzig die Art und Weise, in der dieses
    > Hinterfragen geschieht. Menschen, die sich mit dem Thema vermutlich keinen
    > Nachmittag lang ernsthaft auseinandergesetzt haben, nennen etablierte
    > Theorien Schwachsinn, liefern aber keinerlei Gegenbeweise oder gar
    > alternative Modelle.

    Ich habe nicht geschrieben, daß die Theorien Schwachsinn sind, sondern, daß
    in Zukunft diese neu geschrieben oder widerlegt werden KÖNNTEN!
    Und damit auseinandersetzen brauche ich mich nicht. So wie es im Moment ja aussieht, wird diese Geschichte gerade von anderen schlauen Leuten neu geschrieben.

    > Der Punkt ist: Um ein Modell zu widerlegen bzw. als ungenau zu erkennen und
    > in ein besseres Modell zu integrieren, muss man es in den meisten Fällen
    > erst einmal verstanden haben, oder sich zumindest länger mit der Thematik
    > auseinandersetzen. Dann kann man Widersprüche theoretischer oder
    > experimenteller Natur aufzeigen, und die Wissenschaft weiterbringen.

    Auch hier: Nicht nötig! Denn die Vergangenheit hat es bewiesen und die Zukunft wird es ebenfalls tun. Was, wann,wer und wo ist dann eine andere Sache und das meiste davon werden wir wahrscheinlich eh nicht mehr miterleben.

    > Sich auf den Pausenhof zu stellen und zu rülpsen:
    > "Ihr seid alles Idioten, Dogmatiker, eure Theorien sind keinen Pfifferling
    > wert und alles ist ohnehin relativ" ist nicht genug. Ebenfalls ist es keine
    > Garantie zum Erfolg, schlechte Schulnoten zu haben und sich dann auf
    > Einstein und verkannte Genialität zu berufen. Das ist dann eher
    > bemitleidenswert.

    Habe nie behauptet, daß die Theorien keinen Pfifferling wert sind.
    Sondern ich will einfach nur Offenheit gegenüber neuem, unbekannten
    und im Moment unmöglichen.

    Man muß nicht besonders schlau sein, um zu wissen, daß die Zukunft Neuigkeiten
    bringen wird, die jetzt noch als unmöglich gelten.
    Und wie es aussieht, haben die etablierten Wissenschaftler (oder sagen wir mal eher die in diesem Forum und anderen Foren rumirrenden Möchtegernwissenschaftler) die meisten Probleme damit...

  2. Re: Alle sagten immer, das geht nicht...

    Autor: Paritz 23.09.11 - 18:48

    > AFAIK Wird durch das "beobachten"/"auslesen"/"messen" des Zustands dieser
    > bereits verändert. Ergo hat man von der Quantenverschränkung im Moment noch
    > keine Möglichkeit der Informationsübertragung.

    Ich höre jetzt auf diesem Gebiet immer nur halb (oder weniger) hin. Diese Hälfte sagt mir, daß Quantenverschränkung zur abhörsicheren Datenübertragung verwendet wird. Nicht sehr schnell, ein paar Bit pro Sekunde, für symmetrische Schlüssel wohl aber im Gebrauch.

  3. Re: Alle sagten immer, das geht nicht...

    Autor: crazy_crank 23.09.11 - 19:01

    Paritz schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > AFAIK Wird durch das "beobachten"/"auslesen"/"messen" des Zustands
    > dieser
    > > bereits verändert. Ergo hat man von der Quantenverschränkung im Moment
    > noch
    > > keine Möglichkeit der Informationsübertragung.
    >
    > Ich höre jetzt auf diesem Gebiet immer nur halb (oder weniger) hin. Diese
    > Hälfte sagt mir, daß Quantenverschränkung zur abhörsicheren
    > Datenübertragung verwendet wird. Nicht sehr schnell, ein paar Bit pro
    > Sekunde, für symmetrische Schlüssel wohl aber im Gebrauch.

    Ist bei mir ähnlich, wie in der zwischenzeit schon geschrieben, wollte ich sagen, dass man nichts als unmöglich hinstellen soll, weil mans nicht geschafft hat...

    Bei der sicheren Datenübertragen geht so viel ich weiss mehr darum, dass beim Auslesen der Photonen der Quantenzustand verändert wird... Das kann der Empfänger erkennen, weiss aber auch nicht genau wie das funtkioniert... Vllt hat es tatsächlich was mit Quantenverschränkung zu tun ^^

  4. Re: Alle sagten immer, das geht nicht...

    Autor: MarcRitter 23.09.11 - 19:19

    flasher395 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > @MarcRitter Bist du das hier eigentlich bewusst übergangen? Da wird ganz
    > klar erklärt, dass die Mathematik in sich eine von der Physik abgekapselte
    > Wissenschaft ist. D.h. jedwedes Gesetz das du in der Mathematik beweist
    > ist, bleibt, und wird immer für alle Ewigkeit bewiesen bleiben. D.h. du
    > kannst einmal gemachte und bewiesene Aussagen nicht wiederlegen. Egal wie
    > sehr du es auch versuchst bewiesen bleibt bewiesen, es kann kein
    > Gegenbeweis zu einem bewiesenen Sachverhalt gemacht werden, völlig egal was
    > du in der Zukunft entwickelst.

    Ja, das bin ich bewusst übergangen, denn bei der Mathematik stimmt das wohl.
    Dazu kann ich aber nicht wirklich etwas sagen, denn da kenn ich mich so gut wie gar nicht aus! Und bevor ich etwas falsches sage, halte ich mich lieber zurück!

    > Jetzt sage mir einmal: Glaubst du das man in der zukunft die Quadratur des
    > Kreises ermöglichen kann? Wenn ja dann hast du die vorherigen Abschnitte
    > schlicht und ergreifend nicht verstanden, ohne wenn und aber. Denn ein
    > Mathematischer Beweis bleibt auf alle Ewigkeit bestehen.

    Wie gesagt: Da magst Du recht haben und da will ich Dir nicht widersprechen!

    > Physikalische Regeln und Gesetze wiederum sind etwas völlig anderes. Dabei
    > verstehe ich deine Aufregung ehrlich gesagt gar nicht. Kein Physikalisches
    > Gesetz oder eine physikalische Formel wird von irgendeinem Physiker auf
    > dieser Welt als bewiesen angesehen. Jedwedes Gesetz ist lediglich ein
    > Versuch die Wirklichkeit zu beschreiben. Das Gesetz wird aus der
    > Wirklichkeit abgeleitet, da es einige/viele/alle bekannten Ereignisse
    > erklärt. Falls man ein Ereignis erkennt welches diesem Gesetz wiederspricht
    > ist das Gesetz(was nichts anderes als eine Theorie ist) wiederlegt.

    Das ist ja genau meine Meinung. Aber warum schreiben hier so viele etwas anderes
    und stellen mich als blöde dahin? Solltest Du mich dann nicht zumindest in physikalischer Hinsicht unterstützen?


    > Du behauptest das Menschen die Physikalischen Gesetze als bewiesen ansehen,
    > dem ist aber keinesfalls so. Auch ist es nicht richtig das Physiker nicht
    > über den Tellerrand sehen und nicht auch, heute kaum denkbares, als möglich
    > ansehen. Nur ist es absolut unpraktikabel alle Möglichkeiten die vielleicht
    > unseren heutigen Theorien wiedersprechen mit zu bedenken.

    Tut mir leid, aber meine Erfahrung mit Leuten, die genau das denken, sind da anders.
    Siehe meinen Lehrer oder auch einige hier im Forum.

    > Dazu ein Beispiel:
    > Laut den derzeitigen Theorien wird ein Apfel der von einem Baum fällt auf
    > Grund der Schwerkraft immer runterfallen. Es wäre allerdings möglich das
    > unsere Theorie falsch ist und eine andere Theorie die ermöglichen würde das
    > der Apfel nach oben, von der Erde weg "fällt" tatsächlich richtig ist. D.h.
    > du müsstest theoretisch immer im Kopf haben das ein Apfel nach oben und
    > nach unten "fallen" kann, da du den Eintritt dieses Ereignissses nicht 100%
    > ausschließen kannst. Da das aber bedeuten würde das theoretisch immer alles
    > möglich ist würde das bedeuten das du dich auf NICHTS mehr verlassen
    > könntest und immer alles in Betracht ziehen müsstest. Das ist aber
    > unmöglich weil es unendlich viele Möglichkeiten gibt wie sich der Apfel
    > theoretisch noch verhalten könnte.

    Da reden wir ein wenig aneinander vorbei.
    Es geht mir um Möglichkeiten, die die Zukunft bringen kann und von denen
    wir noch keine Ahnung haben, wie z.B. der Möglichkeit, daß Neutrinos schneller
    als das Licht sein KÖNNTEN (bitte auf KÖNNTEN achten).
    Vielleicht entdeckt jemand neue Möglichkeiten der Antigravitation oder
    - was ich letztens gelesen habe - eine ultimative Kommunikationsart mit Tieren.
    Also in erster Linie geht es mir um technische Errungenschaften.

    > Die einzige logische Konsequenz ist das du dich auf eine Theorie verlässt
    > die alle bisherigen Ereignisse erklären kann. Kein Physiker denkt das eine
    > solche Theorie Ultimativ ist. Sondern in wirklichkeit ist ihm wohl bewusst
    > das sich alle seine bisherigen "Kentnisse" in Luft auflösen könnten. Das
    > eine physikalische Gesetzmäßigkeit als 100% wahr angesehen wird ist
    > tatsächlich nur bei Personen der Fall die sich nicht mit der theoretischen
    > Physik beschäftigt haben. Deine Annahme wurde wahrscheinlich durch die
    > Medien hervorgerufen, die ein solches Bild erzeugen, in Wirklichkeit würde
    > ein die physikalischen Gesetze wiederlegendes Ereignis zwar zu unglaublich
    > vielen Problemen in der theoretischen Physik führen und ein neues Modell
    > und neue Theorien erfordern, aber kein Physiker, auch Einstein nicht würde
    > das einfach übergehen, als Messfehler abtun oder Menschen die es verbreiten
    > als Ketzer oder Abtrünnige bezeichnen.

    Dagegen sage ich auch nichts. Und Du scheinst auch recht zu haben!
    Ich schiebe ja auch die Schuld ausschliesslich auf Leute, die sich auf eine
    "Wahrheit" festlegen (wie u.a. mein Lehrer oder einige Mitschreiber).

    > Auch deine Darstellung, dass Personen die phyikalische Gesetzmäßigkeiten in
    > Frage stellen diskreditiert werden ist nicht richtig. Jedweder Physiker der
    > einen berechtigten Einwand gegen die RT z.b. vortragen würde, den man nicht
    > einfach wiederlegen kann würde eine riesige Debatte auslösen anstatt wie du
    > es sagst ausgestoßen und als Ketzer beschimpft werden.

    Bitte richtig lesen! Früher Ketzer - heute wird man als Lächerlich eingestuft.
    So wie ich teilweise hier im Thread. Du magst anders denken, aber 90% der
    Mitschreiber sind halt nicht so offen wie Du.
    Wie es unter Wissenschaftlern direkt selber ist (und ich rede von echten Wissenschaftlern), kann ich nicht sagen. Trotzdem glaube ich, daß manche WS
    einen für bekloppt erklären werden, wenn man ankommt, um Steini in Frage
    zu stellen.

    > Ich bin gespannt wie du dem allen wiedersprechen willst.

    Tu ich nicht, da Du entweder größtenteils recht hast oder halt auf
    Mathematik eingehst, wozu ich nichts sagen kann.
    Meine Meinung bezieht sich rein auf Physikwissenschaften.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 23.09.11 19:23 durch MarcRitter.

  5. Re: Man muss Grenzen akzeptieren...

    Autor: GodsBoss 23.09.11 - 21:17

    > Ich habe ein Problem damit, daß die Menschen, NUR weil der Stein (oder auch
    > andere - letztendlich egal) das mal behauptet hat, glauben, das wäre fix
    > und nicht widerlegbar
    > (und immer noch: es zählt das wann!)

    Erstens: Der Mann heißt "Einstein". Zweitens: Kein Wissenschaftler glaubt, Einsteins Theorien seien fix und nicht widerlegbar. Drittens: Die Relativitätstheorie wird nicht deswegen akzeptiert, weil mal jemand gesagt hat, dass die stimmt, sondern weil sie wieder und wieder mit den Ergebnissen von Experimenten in Einklang war.

    > Vor ein paar hundert Jahren hätten die Wissenschaftler auch gesagt, es
    > ginge nicht, daß
    > ein 100 Tonnen Gerät in der Luft Menschen von A nach B transportieren
    > könnte.
    > Oder daß man auf dem Mond spazieren könnte (allein schon aus dem Grund,
    > weil man dann ja runterfallen würde auf die Erdscheibe).
    > Und trotzdem wurde das Gegenteil bewiesen (zumindest behauptet die NASA das
    > ;-).

    Hätten "die Wissenschaftler" nicht.

    > Das Grundproblem an der Sache ist die Zeit, zu der die Behauptungen
    > (Theorien)
    > aufgestellt wurden und mit der Möglichkeit, offen für die Zukunft zu sein
    > und zu sagen:
    > Klar kann sich daran was ändern, wenn die Technik (und die Intelligenz)
    > weit genug ist.

    Das Ergebnis kann aber auch sein, dass man erkennt, dass gewisse Dinge eben nicht möglich sind.

    > Und ich sage jetzt auch nicht, daß es dieses hier ist. Kann ja sein, daß
    > Steini hiermit
    > recht hatte. Aber er könnte sich bei etwas anderem vertan haben.
    > Ich habe halt ein Problem damit, daß Menschen glauben, sie selbst oder
    > jemand
    > anders sei unfehlbar!

    Prima, in der Wissenschaft hat ein solcher Glaube an Unfehlbarkeit nämlich nichts verloren.

    > >Die (modifizierte) Relativitätstheorie hat über mehrere Jahrzehnte jedem
    > >Experiment stand gehalten.
    >
    > Und in eintausend Jahren lacht man vielleicht über die Naivität des 20./21.
    > Jhrdts, da die Experiment sooo viel fotgeschrittener sind und man GANZ
    > anders testen kann.
    > Oder man sagt halt: Verdammt. Der Steini hatte vollkommen recht damit.

    Du meinst, so wie man heute über die antiken Gelehrten lacht? Ach, tut man gar nicht? Tja, warum auch!

    > Einfach mal offen für Neues sein und nicht so verkrampft!

    Keine Sorge, genau diese Einstellung findest du in der Wissenschaft. Aber nicht bei den Religionen, wo uralte Bücher alles "Wissen" darstellen, nicht in der Homöopathie, die sich in den letzten hundert Jahren nicht weiterentwickelt hat (von niedrigem Niveau aus), nicht in der Astrologie, die sich auf völlig veraltete Lehren beruft und nicht in den zahllosen anderen esoterischen und pseudowissenschaftlichen Vorstellungen.

    Reden ist Silber, Schweigen ist Gold, meine Ausführungen sind Platin.

  6. Re: Alle sagten immer, das geht nicht...

    Autor: sundae 23.09.11 - 21:22

    Um Brot ein wenig zu verteidigen, so ganz unproblematisch ist das axiomatische Vorgehen dann doch nicht!
    Auch die vermeintlich in sich schlüssige Mathematik wurde einst schwer erschüttert, als ein junger Mathematiker names Kurt Gödel mit seinem Unvollständigkeitssatz der Mathematik einen schweren Hieb versetzte.
    Er konnte schließlich beweisen, dass jedes hinreichende große formale System entweder widersprüchlich oder unvollständig ist. (Wikipedia)
    Einfacher ausgedrückt bedeutet es, dass stets eine Aussage formuliert werden kann, welche weder beweis- noch widerlegbar ist.
    Aber das soll jetzt keine Gegendarstellung sein, sondern rein der Ergänzung dienen.
    Richtig ist natürlich, dass alle bisher erbrachten Beweise im jeweiligem Axiomssystem unumstößlich sind.

  7. Re: Man muss Grenzen akzeptieren...

    Autor: Mimus Polyglottos 23.09.11 - 21:43

    OK, dann hatte ich dich falsch verstanden...
    Ich habe immer eher Leute kennengelernt, die eine Art Religion aus der Ablehnung wissenschaftlicher Erkenntnisse machten, aber "religiöse Physikalisten" oder wie man diese Leute nennen soll sind natürlich genauso anstrengend.

    Und ich hatte anscheinend zum Glück nettere Physiklehrer ;-)

    Schönes WE,
    Mimus

  8. Re: Man muss Grenzen akzeptieren...

    Autor: GodsBoss 23.09.11 - 22:00

    > Genau. Das ist es ja!
    > Und in ein paar Jahrhunderten werden die Theorien wieder besser sein
    > als unsere heutigen. Denn im Prinzip kann man Steini als "Gott der heutigen
    > Wissenschaftler" bezeichnen. Was er festgelegt hat, ist Gesetz.
    > So, wie damals die Kirche!

    Das stimmt einfach nicht, was du da behauptest.

    > Und so wie damals werden immer noch Leute, die anders denken,
    > als Ketzer dargestellt bzw. heutzutage einfach lächerlich gemacht.

    Was für ein Schwachsinn. Es gibt lediglich bisher keine Experimente, die seine Theorien widerlegen konnten, obwohl das wieder und wieder versucht wird. Wer deswegen sagt "Die Theorie ist falsch und muss ersetzt werden!", muss daher gute Gründe anbringen und vor allem eine neue Theorie, die die bisherigen Beobachtungen genauso gut erklärt und idealerweise auch neue Vorhersagen macht.

    Und stell dir vor: Es gibt auch seriöse Wissenschaftler, die sowas tun. Aber die quaken nicht herum von wegen "Offen für Neues sein" oder "Nur weil es noch keiner gemacht hat, muss es nicht unmöglich sein", sondern stellen neue Theorien auf, die dann überprüft werden können oder überlegen sich Experimente, mit denen die Relativitätstheorie auf den Prüfstand gestellt werden kann.

    Reden ist Silber, Schweigen ist Gold, meine Ausführungen sind Platin.

  9. Re: Alle sagten immer, das geht nicht...

    Autor: kolem 24.09.11 - 12:07

    sundae schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Um Brot ein wenig zu verteidigen, so ganz unproblematisch ist das
    > axiomatische Vorgehen dann doch nicht!
    > Auch die vermeintlich in sich schlüssige Mathematik wurde einst schwer
    > erschüttert, als ein junger Mathematiker names Kurt Gödel mit seinem
    > Unvollständigkeitssatz der Mathematik einen schweren Hieb versetzte.

    Nun, dieses Problem hat man allerdings immer, dafür muss man nicht unbedingt axiomatisch arbeiten. Es ist ja nicht so, dass man das Problem der Unvollständigkeit nur dann hätte, wenn man es sich bewusst macht. Man hat es immer, auch dann, wenn man es nicht beweist. Von daher würde ich das axiomatische Vorgehen nicht als Problem betrachten, denn es gibt keine andere Methode, die mehr leisten oder gar das Problem lösen könnte.

  10. Re: Ziemliche Kleingeister hier..

    Autor: GodsBoss 24.09.11 - 12:38

    > > Was hier frustriert ist einzig die Art und Weise, in der dieses
    > > Hinterfragen geschieht. Menschen, die sich mit dem Thema vermutlich
    > keinen
    > > Nachmittag lang ernsthaft auseinandergesetzt haben, nennen etablierte
    > > Theorien Schwachsinn, liefern aber keinerlei Gegenbeweise oder gar
    > > alternative Modelle.
    >
    > Ich habe nicht geschrieben, daß die Theorien Schwachsinn sind, sondern,
    > daß
    > in Zukunft diese neu geschrieben oder widerlegt werden KÖNNTEN!
    > Und damit auseinandersetzen brauche ich mich nicht. So wie es im Moment ja
    > aussieht, wird diese Geschichte gerade von anderen schlauen Leuten neu
    > geschrieben.

    Ergo: Weder Gegenbeweise noch alternative Modelle. Genau für eine solche Einstellung kommt die Kritik - es gibt ein Modell, welches sehr viele Phänomene des Universums erklärt. Und dieses wird einfach pauschal für falsch erklärt, ohne Argumente, ohne Alternative, und zwar, so wie ich das sehe, nur aus ganz profanen persönlichen Gründen:
    "Ich hoffe soooo sehr, daß das sich hier bewahrheitet, denn dann gehe ich
    damit zu meinem alten Schullehrer, der den Stein für Gott hielt
    und halte ihm das lachend unter die Nase."

    Wenn du dich deinem alten Lehrer genau so gegenüber verhalten hast wie du das hier tust, wundert mich nichts.

    > > Der Punkt ist: Um ein Modell zu widerlegen bzw. als ungenau zu erkennen
    > und
    > > in ein besseres Modell zu integrieren, muss man es in den meisten Fällen
    > > erst einmal verstanden haben, oder sich zumindest länger mit der
    > Thematik
    > > auseinandersetzen. Dann kann man Widersprüche theoretischer oder
    > > experimenteller Natur aufzeigen, und die Wissenschaft weiterbringen.
    >
    > Auch hier: Nicht nötig! Denn die Vergangenheit hat es bewiesen und die
    > Zukunft wird es ebenfalls tun. Was, wann,wer und wo ist dann eine andere
    > Sache und das meiste davon werden wir wahrscheinlich eh nicht mehr
    > miterleben.

    Das Problem ist, dass du keine Ahnung hast, was es bedeutet, dass ein Modell widerlegt ist. Nehmen wir an, es stellt sich heraus, dass die Neutrinos sich tatsächlich mit Überlichtgeschwindigkeit bewegen, was ist dann? Werden dann in Teilchenbeschleunigern plötzlich Teilchen auch auf Überlichtgeschwindigkeit gebracht werden können? Nein, können sie nicht, um dort alles zu berechnen, würde man weiterhin die Relativitätstheorie anwenden können.

    > > Sich auf den Pausenhof zu stellen und zu rülpsen:
    > > "Ihr seid alles Idioten, Dogmatiker, eure Theorien sind keinen
    > Pfifferling
    > > wert und alles ist ohnehin relativ" ist nicht genug. Ebenfalls ist es
    > keine
    > > Garantie zum Erfolg, schlechte Schulnoten zu haben und sich dann auf
    > > Einstein und verkannte Genialität zu berufen. Das ist dann eher
    > > bemitleidenswert.
    >
    > Habe nie behauptet, daß die Theorien keinen Pfifferling wert sind.
    > Sondern ich will einfach nur Offenheit gegenüber neuem, unbekannten
    > und im Moment unmöglichen.

    Die existiert doch! Nur werden natürlich auch alternative Modelle auf den Prüfstand der Realität gestellt - und hier hat sich eben noch keins als besser erwiesen!

    > Man muß nicht besonders schlau sein, um zu wissen, daß die Zukunft
    > Neuigkeiten
    > bringen wird, die jetzt noch als unmöglich gelten.
    > Und wie es aussieht, haben die etablierten Wissenschaftler (oder sagen wir
    > mal eher die in diesem Forum und anderen Foren rumirrenden
    > Möchtegernwissenschaftler) die meisten Probleme damit...

    Ich weiß nicht, ob du das wirklich glaubst oder ob du vorsätzlich lügst, aber genau so ist es nicht.

    Reden ist Silber, Schweigen ist Gold, meine Ausführungen sind Platin.

  11. Re: Alle sagten immer, das geht nicht...

    Autor: GodsBoss 24.09.11 - 12:44

    > Anscheinend doch. Große Teile der Wissenschaft waren sich sicher, dass dem
    > so ist... im Endeffekt glaubten sie einfach nur an das was für sie das
    > Naheliegendste war und das stellt sich nun als möglicherweise falsch
    > heraus.

    Frage an dich: Die Teilchenbeschleuniger, GPS und sicher noch andere Dinge funktionieren nur, weil die relativistischen Theorien Einsteins benutzt wurden. Wenn sich nun herausstellt, dass die Neutrinos schneller waren als das Licht, funktionieren diese Dinge dann noch oder hören sie damit auf?

    Reden ist Silber, Schweigen ist Gold, meine Ausführungen sind Platin.

  12. Re: Alle sagten immer, das geht nicht...

    Autor: Altruistischer Misanthrop 24.09.11 - 16:32

    Nein, die Welt hört auf sich zu drehen und das Universum bricht zusammen *augenrollt*

    Das eine hat mit dem anderen überhaupt nichts zu tun und du vermischt gerade zwei vollkommen bedeutungsunterschiedliche Aussagen.

    Was ich meine ist, dass sich viele Wissenschaftler viel zu stark an Theorien und Hypothesen *klammern* und sie schon wie Gesetze behandeln obwohl es keine sind.

    Selbst manches "Naturgesetz" wurde in der Geschichte der Menschheit bereits als "absurd" erkannt und abgetan bzw. verändert.

    Darum geht es (mir), in der Wissenschaft endlich wieder zu reflektieren und sich nicht an starren Konstrukten festzuhalten in denen man logischerweise *alles* beweisen kann, weil man selbst die Grenzen steckt.

  13. Re: Alle sagten immer, das geht nicht...

    Autor: kolem 24.09.11 - 16:38

    Altruistischer Misanthrop schrieb:
    > Was ich meine ist, dass sich viele Wissenschaftler viel zu stark an
    > Theorien und Hypothesen *klammern* und sie schon wie Gesetze behandeln
    > obwohl es keine sind.
    >
    > Selbst manches "Naturgesetz" wurde in der Geschichte der Menschheit bereits
    > als "absurd" erkannt und abgetan bzw. verändert.
    >
    > Darum geht es (mir), in der Wissenschaft endlich wieder zu reflektieren und
    > sich nicht an starren Konstrukten festzuhalten in denen man logischerweise
    > *alles* beweisen kann, weil man selbst die Grenzen steckt.

    So funktioniert das bereits. Die Wissenschaft ist ständig am reflektieren. Die Naturgesetze werden *nicht* als fix angesehen. In der Schule tun manche Lehrer zwar durchaus so, aber das sind keine Wissenschaftler, das heißt, die sprechen nicht für die Wissenschaft.

  14. Re: Alle sagten immer, das geht nicht...

    Autor: scinaty 24.09.11 - 16:45

    GodsBoss, gibs auf. Der TE hat null Grundwissen über die Thematik. Da er weder die spezielle Relativitätstheorie kennt, noch die vielen Experimente die sie bestätigen ist deine Argumentation Zwecklos. Zudem geht es unserem Physikhelden Marc, dessen geistreiche Gedanken in seiner Schulzeit leider nicht gewürdigt wurden, schon lange nicht mehr darum herauszufinden wer recht hat sondern lediglich um die Erhaltung seines Weltbildes. Es spielt keine Rolle wie sich die Wissenschaft im laufe der Zeit verändert hat, am Ende des Tages können Menschen heutzutage fliegen, was laut der "Wissenschaft" niemals hätte passieren dürfen. Daraus folgt zwangsläufig dass wir in 100 jahren durch die Zeit reisen..

  15. Re: Alle sagten immer, das geht nicht...

    Autor: Altruistischer Misanthrop 25.09.11 - 13:58

    Nicht nur in der Schule ;)

  16. Re: Alle sagten immer, das geht nicht...

    Autor: Master Li 25.09.11 - 14:57

    Ich finde, dass es sich beide Seiten hier zu einfach machen.

    Es ist klar, dass die Wissenschaft per Definition offen für neues ist und dann auch bereitwillig alte Theorien aufgeben muss.

    Allerdings besteht die Wissenschaft ja nicht nur aus Wissenschaftstheoretikern, die dieses Ideal immer einwandfrei erfüllen. Es gibt sehr viele alteingesessene Gremien/Räte, die eher an einer Beibehaltung gewonnener Erkenntnisse interessiert sind als einer Erforschung der Grenzen derselbigen.

    Die Notwendigkeit (z.B. in experimenteller Physik) Forschungsgelder zu akquirieren oder Zugang zu bestimmten Einrichtungen zu erhalten (z.B. CERN) fördert natürlich ein konformistisches Verhalten. Wissenschaftler, die abseits vom Mainstream der Forschung arbeiten haben nahezu keine Möglichkeit der Finanzierung.

    Insofern ist diese Offenheit für Neues in der Theorie zwar gerne angeführt aber in der Realität nicht immer umgesetzt. Deshalb kann ich den TE verstehen, unabhängig seines Wissens über die RT, aber auch die Gegenmeinung dazu. Beide beinhalten viel Wahres.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 25.09.11 14:57 durch Master Li.

  17. Re: Alle sagten immer, das geht nicht...

    Autor: kolem 25.09.11 - 15:17

    Master Li schrieb:
    > Es ist klar, dass die Wissenschaft per Definition offen für neues ist und
    > dann auch bereitwillig alte Theorien aufgeben muss.

    Na ja, per definitionem eigentlich nicht. Noch im 19. Jahrhundert genügte die Physik nicht modernen Standards.

    > Die Notwendigkeit (z.B. in experimenteller Physik) Forschungsgelder zu
    > akquirieren oder Zugang zu bestimmten Einrichtungen zu erhalten (z.B. CERN)
    > fördert natürlich ein konformistisches Verhalten. Wissenschaftler, die
    > abseits vom Mainstream der Forschung arbeiten haben nahezu keine
    > Möglichkeit der Finanzierung.

    Konformistisches Verhalten ist aber etwas völlig anderes als das Festhalten an Gesetzen, die als falsch identifiziert wurden. Darum geht es ja. Meinetwegen sollen einzelne Wissenschaftler konformistisch und unkreativ sein, was sie aber nicht tun, ist, eine messbare Tatsache zu leugnen. (Wer das tut, hat die Bezeichnung Wissenschaftler nicht verdient.)

    > Insofern ist diese Offenheit für Neues in der Theorie zwar gerne angeführt
    > aber in der Realität nicht immer umgesetzt. Deshalb kann ich den TE
    > verstehen, unabhängig seines Wissens über die RT, aber auch die
    > Gegenmeinung dazu. Beide beinhalten viel Wahres.

    Offenheit bedeutet *nicht*, dass man jede Idee gleich auf die eigene Agenda setzt. Offenheit bedeutet zunächst, dass man jemanden mit einer Idee machen lässt und ihn nicht behindert. Wenn sich die Idee dann als vernünftig herausstellt, kann man überlegen, da auch selbst mitzumachen.

    Physik ist schließlich, wie gesagt, keine Philosophie. Neue Ideen, die z.B. der Vereinigung bekannter Theorien dienen sollen, werden jedenfalls dauernd geprüft und diskutiert, und die sind teilweise ziemlich kreativ. Dass man Amateuere und widersprüchlichen Blödsinn ablehnt, heißt jedenfalls nicht, dass man Dogmatiker ist,

  18. Re: Alle sagten immer, das geht nicht...

    Autor: Master Li 25.09.11 - 16:43

    kolem schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Konformistisches Verhalten ist aber etwas völlig anderes als das Festhalten
    > an Gesetzen, die als falsch identifiziert wurden. Darum geht es ja.
    > Meinetwegen sollen einzelne Wissenschaftler konformistisch und unkreativ
    > sein, was sie aber nicht tun, ist, eine messbare Tatsache zu leugnen. (Wer
    > das tut, hat die Bezeichnung Wissenschaftler nicht verdient.)

    Alles andere war eine schöne Ergänzung zu dem was ich schrieb aber das hier würde ich gerne genauer erörtern.

    Natürlich wird niemand eine messbare Tatsache leugnen. Aber das Entdecken messbarer Tatsachen wird durch die gesteuerte Vergabe von Fördergeldern behindert. Mitunter zu Recht. Nicht jede wilde Spekulation sollte unterstützt werden. Aber "freies Forschen", also ohne Blick auf die Geldgeber wird selten bis gar nicht unterstützt.

    Ich kann mir z.B. gut vorstellen, dass die hier erwähnte Forschergruppe in Cern wahrscheinlich gar nicht an die Apparatur gedurft hätte, wenn sie gesagt hätten, sie "glauben", dass Neutrinos schneller als Licht seien. Und dann gäbe es die Diskussion hier gar nicht :D

  19. Re: Alle sagten immer, das geht nicht...

    Autor: kolem 25.09.11 - 16:52

    Master Li schrieb:
    > Ich kann mir z.B. gut vorstellen, dass die hier erwähnte Forschergruppe in
    > Cern wahrscheinlich gar nicht an die Apparatur gedurft hätte, wenn sie
    > gesagt hätten, sie "glauben", dass Neutrinos schneller als Licht seien. Und
    > dann gäbe es die Diskussion hier gar nicht :D

    Das Wort "glauben" hat da ja auch nichts verloren, bestenfalls sollte man sowas "vermuten". Glauben heißt ja weitaus mehr als nur vermuten.

  20. Re: Alle sagten immer, das geht nicht...

    Autor: Master Li 25.09.11 - 17:36

    kolem schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Master Li schrieb:
    > > Ich kann mir z.B. gut vorstellen, dass die hier erwähnte Forschergruppe
    > in
    > > Cern wahrscheinlich gar nicht an die Apparatur gedurft hätte, wenn sie
    > > gesagt hätten, sie "glauben", dass Neutrinos schneller als Licht seien.
    > Und
    > > dann gäbe es die Diskussion hier gar nicht :D
    >
    > Das Wort "glauben" hat da ja auch nichts verloren, bestenfalls sollte man
    > sowas "vermuten". Glauben heißt ja weitaus mehr als nur vermuten.

    Deswegen ist das Wort auch in Anführungszeichen gesetzt ;)

  1. Thema
  1. 1
  2. 2
  3. 3
  4. 4

Neues Thema


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Sie müssen ausserdem in Ihrem Account-Profil unter Forum einen Nutzernamen vergeben haben. Zum Login

Stellenmarkt
  1. IT-Produktmanager (m/w/d) SAP
    Stadtentwässerungsbetriebe Köln, AöR, Köln
  2. Senior Projektleiter (m/w/d) für automotive HPC-Lösungen
    Elektrobit Automotive GmbH, Braunschweig, Ingolstadt, Ulm, Erlangen
  3. Ingenieur:in (w/m/d) Prozessleittechnik
    Stadtentwässerung Frankfurt am Main, Frankfurt am Main
  4. Consultant for Digital Transformation and Cloud Solution Engineer (m/f/d)*
    Münchener Rückversicherungs-Gesellschaft Aktiengesellschaft in München, München

Detailsuche


Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 499,99€


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


IT-Jobs: Informatiker müssen nicht jede Technologie beherrschen
IT-Jobs
Informatiker müssen nicht jede Technologie beherrschen

Die IT ist schnell, Informatiker können sich nicht mit allem auskennen. Am besten sei eine Balance aus Überblicks- und Fachwissen, sagen Fachleute.
Von Peter Ilg

  1. Befristung bei IT-Jobs Illegale Hinhaltetaktik
  2. Rechtliche Schritte Bitpanda soll Ex-Mitarbeiter wegen Kritik gedroht haben
  3. USA Entlassungen im Tech-Bereich nehmen zu

Oneplus 10T im Test: Oneplus' wunderliches T-Modell
Oneplus 10T im Test
Oneplus' wunderliches T-Modell

Beim Oneplus 10T hat Oneplus einiges vom 10 Pro übernommen und an manchen Stellen verbessert, aber auch Funktionen abgespeckt - eine eigenartige Mischung.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Oneplus 10 Pro im Test Oneplus peppt das 9 Pro auf
  2. Smartphone Oneplus 10 Pro kostet 900 Euro
  3. Smartphone Smartphone Oneplus 10 Pro bricht leicht durch

Nichelle Nichols ist tot: Sie war viel mehr als Uhura
Nichelle Nichols ist tot
Sie war viel mehr als Uhura

Nichelle Nichols' bekannteste Rolle war die der Lt. Uhura - Nichols Bedeutung war aber auch elementar bei der Rekrutierung von Frauen und Afroamerikanern für die Nasa.
Ein Nachruf von Tobias Költzsch

  1. Scifi-Autor und Wissenschaftler Herbert W. Franke ist tot
  2. Dave Smith "Vater von Midi" mit 72 Jahren verstorben
  3. Stephen Wilhite Erfinder des Gif-Formats gestorben