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600 Jahre auf antwort warten?

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  1. Re: 600 Jahre auf antwort warten?

    Autor: Lördrjck 08.12.11 - 15:38

    Lokster2k schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    >
    > Würde man also sein Radioteleskop auf ein Sonnensystem richten mit einer
    > Zivilisation, die in einer späteren Phase ist, als unsere industrielle
    > Revolution, sollten wir einen unglaublich "lauten" Wust an Signalen "auf
    > die Ohren" bekommen...Quasi so, als würde man zu hause zig Radioprogramme
    > gleichzeitig einstellen...

    Wahrscheinlicher ist eher ein Weißes Rauschen, das auf genau gar nichts hinweist.
    Nur ein hinreichend klares signal- kann als "inteligenz" gedeutet werden.
    Die paar wellen die die von uns in 600 Lj empfangen werden, ist sicher nicht mehr von der Hintergrundstrahlung zu unterscheiden.

    Deshalb sucht SETI ja auch explizit die von den "inteligenten rassen" direkt zu uns gesendeten Radio Signale und nicht irgend ein Zivilisations Hintergrundrauschen.

    mfg

  2. Re: 600 Jahre auf antwort warten?

    Autor: Toruk Makto 08.12.11 - 15:51

    also wenn nachm atomkrieg alles aus ist, könnten die aliens uns trotzdem noch hören.
    es ist doch so wie mit dem licht. wenn die sonne nichtmehr leuchtet merken wir das erst 8 min später auf der erde oder auf kepler - 600 jahre später. die ersten radiowellen die jemals gesendet wurden sind auch erst 60LJ weit gekommen. jetzt stellt euch mal vor, das seti-projekt empfängt ein signal von kepler künstlicher natur, was noch so primitiv sein kann. leute das wäre nicht nur bahnbrechend fazinierend und würde alles verändern, sondern das wäre dann auch äußerst problematisch und könnte sogar bedrohlich werden. wer weis denn schon ob die uns nicht auch schon entdeckt haben? eins ist dann aufjedenfall schonmal sicher: die sind uns haushoch überlegen um mindestens 500Jahre.

  3. Re: 600 Jahre auf antwort warten?

    Autor: Schiwi 08.12.11 - 16:01

    Toruk Makto schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > also wenn nachm atomkrieg alles aus ist, könnten die aliens uns trotzdem
    > noch hören.
    > es ist doch so wie mit dem licht. wenn die sonne nichtmehr leuchtet merken
    > wir das erst 8 min später auf der erde oder auf kepler - 600 jahre später.
    > die ersten radiowellen die jemals gesendet wurden sind auch erst 60LJ weit
    > gekommen.

    richtig, aber stell dir mal vor das wir Menschen tatsächlich nur 100 Jahre lang Radiowellen aussenden würden, dann wären sie trotzdem bloß 100 Jahre lang zu empfangen. Dabei ist es egal ob es in 5 Jahren in einer Entfernung von 5 LJ ist, oder in 600 Jahren in 600 LJ. Die Zeitspanne bleibt doch die gleiche.
    Und das grade in diesen 100 Jahren eine entfernte Zivilisation in der richtigen Entfernung ist und die grade so weit entwickelt ist und das sie Geld und Lust haben ins All in unsere Richtung zu horchen, ist weniger wahrscheinlich als im Lotto zu gewinnen.

  4. Re: 600 Jahre auf antwort warten?

    Autor: Lokster2k 08.12.11 - 17:01

    Gut...darüber lässt sich natürlich streiten...ich glaube irgendwie schon, dass sich ein Planet mit einer globalen Zivilisation, die über Wechselstrom verfügt, anders "anhört" als ein leerer Planet, oder ein Gasplanet (EM aus statische Energie). Ich denke man würde immer ein riesiges Rauschen hören...was glaubst du, was bei uns mit dm ganzen Krams im Orbit los ist? Das ist auch ein Riesenrauschen...nur eben eins, das viel lauter ist, als das eines unbewohnten Planeten...und auch ohne Krams im Orbit ist das detektierbar...die EM Welle einer 50Hz Leitung hat eine Wellenlänge von 6000km (langwellige EMW haben eine weitaus höhere "Durchdringungsfähigkeit" als kurzwellige EMW, siehe Langwelle für Radios, IR Strahlung im visuellen Spektrum, die mehrere mm in die Haut eindringt(daher so schön warm)usw.) und das Radioteleskop sollte ursprünglich mal 350 Schüsseln haben und auch die jetzigen 42 sind nich grad klein...ich denke mit einer derartigen Fläche lassen sich auch unvorstellbar schwache EM Wellen auffangen...

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    1 mal bearbeitet, zuletzt am 08.12.11 17:03 durch Lokster2k.

  5. Re: 600 Jahre auf antwort warten?

    Autor: S-Talker 08.12.11 - 17:59

    Lokster2k schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Gut...darüber lässt sich natürlich streiten...

    Nein. Das ist relativ simple Physik. Da muss man nicht streiten, dass kann man ausrechnen.

    > ich glaube irgendwie schon,
    > dass sich ein Planet mit einer globalen Zivilisation, die über Wechselstrom
    > verfügt, anders "anhört" als ein leerer Planet, oder ein Gasplanet (EM aus
    > statische Energie). Ich denke man würde immer ein riesiges Rauschen
    > hören...was glaubst du, was bei uns mit dm ganzen Krams im Orbit los ist?
    > Das ist auch ein Riesenrauschen...nur eben eins, das viel lauter ist, als
    > das eines unbewohnten Planeten...und auch ohne Krams im Orbit ist das
    > detektierbar...

    Eine sehr "romantische" Vorstellung. ;) Ein rauschender Planet in der Stille des Alls. Aber Moment mal, das All ist ja gar nicht still...

    > die EM Welle einer 50Hz Leitung hat eine Wellenlänge von
    > 6000km (langwellige EMW haben eine weitaus höhere "Durchdringungsfähigkeit"
    > als kurzwellige EMW, siehe Langwelle für Radios, IR Strahlung im visuellen
    > Spektrum, die mehrere mm in die Haut eindringt(daher so schön warm)usw.)
    > und das Radioteleskop sollte ursprünglich mal 350 Schüsseln haben und auch
    > die jetzigen 42 sind nich grad klein...ich denke mit einer derartigen
    > Fläche lassen sich auch unvorstellbar schwache EM Wellen auffangen...

    Unsere Radio und TV Signale sind werden bewusst zur Signalübertragung ausgestrahlt. Teleskope wie SETI sie verwendet, könnten sie auf 10 ly gerade noch so vom Hintergrundrauschen unterscheiden - und auch nur dann, wenn die genau ausgerichtet sind.

    Nimmt doch einfach mal die Energie, die durch diese Abstrahlung der Stromleitungen "verloren" geht. Nun bedenkt, dass sie in alle Richtungen abgestrahlt wird. Also wenn du einen Apparat baust, der mit diesem Energiebedarf ein intelligentes Signal 600 ly in ALLE Richtungen senden kann, hast du ausgesorgt.

    Noch etwas: Ein 50Hz Signal mag vlt noch ein Signal sein, mehrere 50Hz Signale die sich phasenverschoben überlagern, sind informationstechnisch... gar nichts mehr. Nicht was Rückschlüsse auf Intelligenz zulässt.

    p.s.
    Schon ein normales sauberes 50Hz Signal ist nutzlos, denn was bedeutet dies? Für uns ist 50Hz recht gebräuchlich, auf für die violetten, silikonbasierten Sechsfüssler auf Keppler 22b bedeutet das gar nichts. Weitere Informationen als die Frequenz selbst enthält das Signal ja nicht. Ein Signal mit der Frequenz von Pi hätte vlt minimal mehr Erfolgschancen. ;)

  6. Re: 600 Jahre auf antwort warten?

    Autor: Lokster2k 08.12.11 - 18:50

    S-Talker schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Lokster2k schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Gut...darüber lässt sich natürlich streiten...
    >
    > Nein. Das ist relativ simple Physik. Da muss man nicht streiten, dass kann
    > man ausrechnen.
    >
    > > ich glaube irgendwie schon,
    > > dass sich ein Planet mit einer globalen Zivilisation, die über
    > Wechselstrom
    > > verfügt, anders "anhört" als ein leerer Planet, oder ein Gasplanet (EM
    > aus
    > > statische Energie). Ich denke man würde immer ein riesiges Rauschen
    > > hören...was glaubst du, was bei uns mit dm ganzen Krams im Orbit los
    > ist?
    > > Das ist auch ein Riesenrauschen...nur eben eins, das viel lauter ist,
    > als
    > > das eines unbewohnten Planeten...und auch ohne Krams im Orbit ist das
    > > detektierbar...
    >
    > Eine sehr "romantische" Vorstellung. ;) Ein rauschender Planet in der
    > Stille des Alls. Aber Moment mal, das All ist ja gar nicht still...
    Habich auch nicht gesagt...die Frage klärt sich doch erst, wenn man weiß wie empfindlich das Messgerät ist, also wie klein das kleinste detektierbare Signal ist....ohne die Info...kommen wir nicht weiter...

    > > die EM Welle einer 50Hz Leitung hat eine Wellenlänge von
    > > 6000km (langwellige EMW haben eine weitaus höhere
    > "Durchdringungsfähigkeit"
    > > als kurzwellige EMW, siehe Langwelle für Radios, IR Strahlung im
    > visuellen
    > > Spektrum, die mehrere mm in die Haut eindringt(daher so schön warm)usw.)
    > > und das Radioteleskop sollte ursprünglich mal 350 Schüsseln haben und
    > auch
    > > die jetzigen 42 sind nich grad klein...ich denke mit einer derartigen
    > > Fläche lassen sich auch unvorstellbar schwache EM Wellen auffangen...
    >
    > Unsere Radio und TV Signale sind werden bewusst zur Signalübertragung
    > ausgestrahlt. Teleskope wie SETI sie verwendet, könnten sie auf 10 ly
    > gerade noch so vom Hintergrundrauschen unterscheiden - und auch nur dann,
    > wenn die genau ausgerichtet sind.
    Aha...also hätte man demnach ja nur bei einer uns technologisch weit überlegenen Spezies eine Chance sie zu entdecken...nee, ich denke es gibt wie bei anderen Spektroskopiearten (die im Endeffekt die selben Signale detektieren, nur in anderen Spektrumsbereichen) auch, spezifische Signale für spezifische Phänomene...Alle möglichen astronomischen Phänomene würden demnach eine Art Fingerprint an verschiedenen Frequenz-, Amplituden- und Phasenbereichen besitzen...so würde auch ein unbewohnter Planet einen anderen Fingerprint aufweisen, als ein bewohnter, da auf diesem Planeten einfach zig Frequenzen vorkommen, die man bei erdähnlichen Bedingungen natürlich nicht findet...z.B. ein globales Stromnetz, das 50 oder was weiß ich wieviel Hertz hat, wieviel spielt keine soo große Rolle...jedenfalls würde es alles andere "übertönen", einfach weil derartig viele Emitter existieren...und viele natürliche Emitter in sehr niedrigen Frequenzbereichen existieren glaubich nicht...

    Aber es ist schon richtig, dass das ganze nicht sehr akkurat ausgerichtet wird und man nicht nur einen Planeten, sondern gleich ein ganzes Sonnensystem belauscht...und die dahinter und davor liegenden auch...
    Aber vll hast du ja einen Quelle für die 10lj...würde doch bezweifeln, dass so viel Geld ausgegeben wird um mit einer Technik zu arbeiten, die derart starke Signale nur auf derart kurze Entfernung detektieren kann...also derart limitiert ist...

    > Nimmt doch einfach mal die Energie, die durch diese Abstrahlung der
    > Stromleitungen "verloren" geht. Nun bedenkt, dass sie in alle Richtungen
    > abgestrahlt wird. Also wenn du einen Apparat baust, der mit diesem
    > Energiebedarf ein intelligentes Signal 600 ly in ALLE Richtungen senden
    > kann, hast du ausgesorgt.
    Naja...eine Welle mit 6000Km Wellenlänge ist auch nich grade der energiereichste Kollege...unterwegs is er trotzdem...is nur eine Frage des Messgeräts...wie bereits erwähnt...je höher die Wellenlänge, desto niedriger die Energie, desto niedriger die Interaktion mit anderer Materie (Absorption) ...sprich, man benötigt nur ein Messgerät, das die winzigste Differenz zwischen induzierten Strömen messen kann und gute exakte Filtertechnologien...

    > Noch etwas: Ein 50Hz Signal mag vlt noch ein Signal sein, mehrere 50Hz
    > Signale die sich phasenverschoben überlagern, sind informationstechnisch...
    > gar nichts mehr. Nicht was Rückschlüsse auf Intelligenz zulässt.
    Es geht ja auch nicht darum, deren Radiosongs zu hören, sondern nur darum, zu wissen das sie da sind...und es gibt eben schon Frequenzen (ob 50Hz oder irgendwas anderes), die man auf anderen Planeten, von denen man weiß, dass sie unbewohnt sind, nicht hat...deren Existenz also Intelligenz bedingen würden...

    > p.s.
    > Schon ein normales sauberes 50Hz Signal ist nutzlos, denn was bedeutet
    > dies? Für uns ist 50Hz recht gebräuchlich, auf für die violetten,
    > silikonbasierten Sechsfüssler auf Keppler 22b bedeutet das gar nichts.
    > Weitere Informationen als die Frequenz selbst enthält das Signal ja nicht.
    > Ein Signal mit der Frequenz von Pi hätte vlt minimal mehr Erfolgschancen.
    > ;)
    Wie gesagt, welche Frequenz das ist, ist soweit ich weiß egal, sie müsste nur niedrig genug sein, damit sie weit kommt und hoch genug um nicht natürlichen Ursprungs zu sein...und im Falle künstlicher Emission würde das Signal zig mal stärker sein, als alles was natürlich emittiert wird...

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    3 mal bearbeitet, zuletzt am 08.12.11 18:56 durch Lokster2k.

  7. Re: 600 Jahre auf antwort warten?

    Autor: dabbes 08.12.11 - 20:23

    Im verlinkten Artikel finde ich vom Autor eine recht begrenzte Sichtweise.

    Der Autor geht davon aus, dass andere Zivilisationen KEINE größeren Energiequellen haben. Ebenfalls geht er davon aus, dass diese sich nicht denken können, was eine rückständigere Zivilisation empfangen kann und sich dementsprechend darauf einstellen.

    Sehen wir es mal so: wenn wir (wann immer das sein mag), genügend Energie zur Verfügung hätten, dann würden wir auch stärkere Signale ins All schicken, warum soll das also eine außerirdische Zivilisation nicht auch tun ?

    Oder wie wäre folgendes: andere zivilisationen haben hunderte oder tausende Sonden ins All gesendet, die seit hunderten oder tausenden von Jahren umherschwirren und ihrerseits Signale senden... dann müsste die keine 100 Lichtjahre weit weg sein. Es wäre ja schon eine unglaubliche Sensation so eine Sonde zu finden.

    Es gibt unendliche Möglichkeiten, man sollte halt nur etwas offen dafür sein... auch wenn es vielleicht niemals eintrifft.

  8. Re: 600 Jahre auf antwort warten?

    Autor: Schiwi 09.12.11 - 00:22

    dabbes schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es wäre ja schon eine unglaubliche Sensation so
    > eine Sonde zu finden.

    ja, vergleichbar mit dem finden eines Reiskorns im Ozean

  9. Re: 600 Jahre auf antwort warten?

    Autor: AlxM 09.12.11 - 08:48

    S-Talker schrieb:

    > Schon ein normales sauberes 50Hz Signal ist nutzlos, denn was bedeutet
    > dies? Für uns ist 50Hz recht gebräuchlich, auf für die violetten,
    > silikonbasierten Sechsfüssler auf Keppler 22b bedeutet das gar nichts.
    > Weitere Informationen als die Frequenz selbst enthält das Signal ja nicht.
    > Ein Signal mit der Frequenz von Pi hätte vlt minimal mehr Erfolgschancen.
    > ;)

    und wie soll die Frequenz von Pi aussehen wenn z.B. die Ausserirdischen kein Dezimal-system haben? IMHO, egal was wir für eine Konstante wir nehmen, wenn der Empfänger nicht denselben Benennungssystem wie der Empfänger benuzt, dann ist die Wahrscheinlichkeit dass diese Konstante erkannt wird, echt gering.....

  10. Re: 600 Jahre auf antwort warten?

    Autor: 476f6c656d 09.12.11 - 09:34

    Man könnte z.B. mit unterschiedlichen Frequenzen arbeiten. Sprich man schickt eine Schwingung als Referenz aus, die nächsten bekommen dann eine Pi mal höhere oder niedrigere Frequenz dann schickt man wieder die Referenzschwingung raus und dann wieder die die Pi mal länger/kürzer sind etc.

    Wenn sie dann den Grund suchen, warum wir das machen, und sich die Frequenz anschauen bzw. die Wellenlänge analysieren werden sie sehr schnell auf Pi kommen, oder wie auch immer es bei ihnen heißen wird.

    Man könnte jetzt noch weitere Nachrichten Verstecken, z.B. mit der Anzahl der Referenz Schwingungen und der Anzahl der Pi Schwingungen noch euler als Integerwert in binärer Darstellung codieren, das die Außerirdischen ebenfalls das Binärsystem entdeckt haben und es ebenfalls benutzt scheint sehr wahrscheinlich in Anbetracht, das es keine kleinere Basis als 2 geben kann.

  11. Re: 600 Jahre auf antwort warten?

    Autor: Lokster2k 09.12.11 - 10:21

    Ja, ist an sich eine Methode...aber ich würde sagen, das man auch beim Binärsystem nicht davon ausgehen kann, dass es anderswo auch verwendet wird...

    Unser Hirn arbeitet auf eine spezielle Art und Weise...wir nehmen z.B. eine Tasse als, von der Tischplatte auf der sie steht getrenntes, Objekt wahr...dadurch können wir logische Zusammenhänge ergründen. Ein Hirn, das aber anders aufgebaut ist, hat aber vll eine andere Wahrnehmunsgmethode, die sich ein Mensch vll überhaupt nicht vorstellen kann...
    "Vll ist die IT Hardware der Aliens eben nicht auf einem binären System aufgebaut und es wird keine Elektrizität genutzt und es gibt mehr Zustände, als 1 und 0."
    Genauso gut ist es natürlich auch möglich, dass alles wie bei uns ist und eine parallele Entwicklung stattgefunden hat...ausgehen kann man davon nicht...ich würde trotzdem einfach alles mögliche ausprobieren...wissen kann mans schließlich nicht...man kann mMn nicht mal davon ausgehen, dass das was wir als Naturkonstanten erachten in 600LJ die gleichen sind...ist was menschliches sowas einfach anzunehmen...vor nicht allzulanger Zeit haben wir auch angenommen, das die Zeit überall gleich schnell abläuft...

    ********************************
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    1 mal bearbeitet, zuletzt am 09.12.11 10:22 durch Lokster2k.

  12. Re: 600 Jahre auf antwort warten?

    Autor: JanZmus 09.12.11 - 10:21

    zwangsregistrierter schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich will ja kein mies macher sein, aber wenn wir SETI jetzt auf Kepler 22b
    > richten, und der 600 Lichtjahre entfernt ist, dauert es dann nicht auch 600
    > Jahre bis etwaige Funkwellen hier eintreffen? Ich glaube kaum, dass es SETI
    > dann noch geben wird.

    Ich will es mal so erklären... das Licht, was die Sonne, um die Kepler 22b kreist, ausstrahlt, braucht auch 600 Jahre bis zu uns. Trotzdem können wir die Sonne JETZT sehen und nicht erst in 600 Jahren...

  13. Re: 600 Jahre auf antwort warten?

    Autor: AlxM 09.12.11 - 10:33

    ja ja. Aber es wird angenommen dass das was wir sehen ist der Zustand der vor 600 ly war, nicht was tatsächlich nun ist.

  14. Re: 600 Jahre auf antwort warten?

    Autor: 476f6c656d 09.12.11 - 10:46

    Das mit dem Binärsystem muss nicht zwangsläufig auch was mit IT zutun haben. Das prägnanteste an dem Binärsystem ist einfach, das es die kleinste mögliche Basis besitzt die sinnvoll ist.
    Vor allem bei Zahlensystemen mit größerer Basis kann man nicht so einfach die Basis ermitteln, da man nicht von ausgehen kann, das auch jedes verfügbare Symbol mit gesendet wurde. Bsp. die Zahl 3141 kann irgendeine Zahl mit einer Basis größer gleich 3 sein. Bei angenommener Binärer schreibweiße wird man bei der Zahlenfolge 110001000101 wenn man sie in sein präferiertes Zahlensystem umwandelt sofort Pi erkennen.
    Es ist zwar auch da nicht gesagt, das jedes Symbol mit übertragen worden ist, und es sich somit rein theoretisch um ein Zahlensystem mit einer Basis von n handeln könnte, aber wenn man bei der Umwandlung Pi raus bekommt, ist das doch schon ein sehr starkes Indiz dafür, das man die Zahl richtig interpretiert hat.

  15. Re: 600 Jahre auf antwort warten?

    Autor: Lokster2k 09.12.11 - 11:35

    Ja...ist natürlich richtig...aber das Wort "wenn" taucht auf^^
    Also ist es die Möglichkeit, die die meisten Erfolgschancen verspricht...sicher ist es trotzdem nicht...wie bereits erwähnt...unsere kognitiven Systeme sind darauf ausgerichtet, ein binäres System als das einfachste zu sehen...andere "Hardware"(Hirne), die nichtmal auf Kohlenstoff basieren muss, könnte sich aber ganz anders verhalten und auf eien Weise arbeiten, die mit unserer Wahrnehmung oder unserer Art zu denken, unvereinbar ist...Mathematik ist schließlich auch nur ein menschengemachtes Abstraktum, das das Verhalten der Wirklichkeit beschreiben soll...es ist aber sicherlich nich die einzige Möglichkeit, dies zu tun...nur die, die mit der menschlichen Hardware am besten funktioniert...

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    2 mal bearbeitet, zuletzt am 09.12.11 11:36 durch Lokster2k.

  16. Re: 600 Jahre auf antwort warten?

    Autor: JanZmus 09.12.11 - 14:21

    AlxM schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ja ja. Aber es wird angenommen dass das was wir sehen ist der Zustand der
    > vor 600 ly war, nicht was tatsächlich nun ist.

    Na und?? Das Universum ist 13.750.000.000 Jahre alt, meinst du, im Jahr 13.750.000.600 wäre es sehr viel wahrscheinlicher, dass Zivilisationen Radiowellen aussenden jetzt?

  17. Re: 600 Jahre auf antwort warten?

    Autor: Schiwi 09.12.11 - 18:38

    das macht schon einen Unterschied, stell dir mal vor eine fremde Rasse hätte vor zweihundert Jahren in unsere Richtung gehorcht. Damals konnten sie natürlich noch nichts empfangen und speichern darauf hin unsere Erde unter "Unbewohnt" ab...

  18. Re: 600 Jahre auf antwort warten?

    Autor: JanZmus 12.12.11 - 09:38

    Schiwi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > das macht schon einen Unterschied, stell dir mal vor eine fremde Rasse
    > hätte vor zweihundert Jahren in unsere Richtung gehorcht. Damals konnten
    > sie natürlich noch nichts empfangen und speichern darauf hin unsere Erde
    > unter "Unbewohnt" ab...

    Ihr müsst mal von der Vorstellung wegkommen, vor 600 Jahren war "das Universum" noch im Mittelalter. Vielleicht hat deine "fremde Rasse" nicht vor 200 Jahren, sondern vor 2 Milliarden Jahren in unsere Richtung gehorcht, oder sie wird erst in 2 Milliarden Jahren in unsere Richtung horchen.

  19. Re: 600 Jahre auf antwort warten?

    Autor: Schiwi 12.12.11 - 13:54

    JanZmus schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Schiwi schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > das macht schon einen Unterschied, stell dir mal vor eine fremde Rasse
    > > hätte vor zweihundert Jahren in unsere Richtung gehorcht. Damals konnten
    > > sie natürlich noch nichts empfangen und speichern darauf hin unsere
    > Erde
    > > unter "Unbewohnt" ab...
    >
    > Ihr müsst mal von der Vorstellung wegkommen, vor 600 Jahren war "das
    > Universum" noch im Mittelalter. Vielleicht hat deine "fremde Rasse" nicht
    > vor 200 Jahren, sondern vor 2 Milliarden Jahren in unsere Richtung
    > gehorcht, oder sie wird erst in 2 Milliarden Jahren in unsere Richtung
    > horchen.

    Ja klar, aber WIR waren noch im Mittelalter.
    Ich will ja bloß darauf hinaus, das die Wahrscheinlichkeit eines Kontakts im riesigen Universum extrem gering ist und das man sich nicht nur um Milliarden Jahre verpassen kann, sondern das schon einige Jahrhunderte dafür ausreichen.

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