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600 Jahre auf antwort warten?

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  1. 600 Jahre auf antwort warten?

    Autor: zwangsregistrierter 08.12.11 - 12:10

    Ich will ja kein mies macher sein, aber wenn wir SETI jetzt auf Kepler 22b richten, und der 600 Lichtjahre entfernt ist, dauert es dann nicht auch 600 Jahre bis etwaige Funkwellen hier eintreffen? Ich glaube kaum, dass es SETI dann noch geben wird.

  2. Re: 600 Jahre auf antwort warten?

    Autor: Schiwi 08.12.11 - 12:23

    nein du verwechselst da etwas, seti sendet nichts, es schaut nur ob von dort schon irgendwas gesendet wird.

  3. Re: 600 Jahre auf antwort warten?

    Autor: Flasher 08.12.11 - 12:32

    Schiwi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > nein du verwechselst da etwas, seti sendet nichts, es schaut nur ob von
    > dort schon irgendwas gesendet wird.


    Zum einen das zum anderen würden wir nicht 600 Jahre sondern 1200 Jahre auf eine Antwort warten.

  4. Re: 600 Jahre auf antwort warten?

    Autor: Schiwi 08.12.11 - 12:43

    richtig.
    Aber es ist eh relativ aussichtslos.
    Die müssten Radiowellen schon lange erfunden haben, aber wenn die technologisch auf unserem level sind, würden wir erst in ca 520 Jahren irgendwas empfangen. Wenn wir etwas empfangen sollten, sind die uns dort radiotechnisch um mindestens 600 vorraus. wer weiß obs die dann noch gibt oder ob die sich nicht bereits wieder zurück in die Steinzeit gebombt haben.

  5. Re: 600 Jahre auf antwort warten?

    Autor: Lawelyan 08.12.11 - 12:46

    Es geht bei der Sache nicht darum Freunde zu finden, sondern um den Beweis das wir nicht alleine sind.

    600 LJ sind einfach zu weit weg, als das wir damit etwas anfangen könnten.

    Aber die Gewissheit das es noch andere da draußen gibt, wird vielem neuen Anstoß geben

  6. Re: 600 Jahre auf antwort warten?

    Autor: entonjackson 08.12.11 - 13:10

    Warum 600 oder 1200 Jahre?
    Es geht hier doch um Schall und nicht um Licht oder?

  7. Re: 600 Jahre auf antwort warten?

    Autor: 0mega 08.12.11 - 13:20

    Schiwi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > richtig.
    > Aber es ist eh relativ aussichtslos.
    > Die müssten Radiowellen schon lange erfunden haben, aber wenn die
    > technologisch auf unserem level sind, würden wir erst in ca 520 Jahren
    > irgendwas empfangen. Wenn wir etwas empfangen sollten, sind die uns dort
    > radiotechnisch um mindestens 600 vorraus. wer weiß obs die dann noch gibt
    > oder ob die sich nicht bereits wieder zurück in die Steinzeit gebombt
    > haben.

    Es ist relativ wahrscheinlich, dass
    "die" entweder älter oder jünger sind. Die Wahrscheinlichkeit dass "die" in etwa die gleiche Zivilisationsstufe haben, ist quasi null ;)

  8. Re: 600 Jahre auf antwort warten?

    Autor: malmot 08.12.11 - 13:22

    *facepalm*
    schall & Weltall

  9. Re: 600 Jahre auf antwort warten?

    Autor: Schiwi 08.12.11 - 13:23

    entonjackson schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Warum 600 oder 1200 Jahre?
    > Es geht hier doch um Schall und nicht um Licht oder?


    nein, Schall kann sich im Vakuum des All doch überhaupt nicht ausbreiten -.-
    Es geht um Radiowellen die sich ebenfalls mit Lichtgeschwindigkeit fort bewegen

  10. Re: 600 Jahre auf antwort warten?

    Autor: entonjackson 08.12.11 - 13:25

    Schiwi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > entonjackson schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Warum 600 oder 1200 Jahre?
    > > Es geht hier doch um Schall und nicht um Licht oder?
    >
    > nein, Schall kann sich im Vakuum des All doch überhaupt nicht ausbreiten
    > -.-
    > Es geht um Radiowellen die sich ebenfalls mit Lichtgeschwindigkeit fort
    > bewegen

    Danke für der Erklärung und facepalm zurück an den da oben

  11. Re: 600 Jahre auf antwort warten?

    Autor: Schiwi 08.12.11 - 13:27

    0mega schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    >
    > Es ist relativ wahrscheinlich, dass
    > "die" entweder älter oder jünger sind. Die Wahrscheinlichkeit dass "die"
    > in etwa die gleiche Zivilisationsstufe haben, ist quasi null ;)


    Sicher, dennoch oder grade deswegen ist das Zeitfenster in der eine Zivilisation Radiowellen absendet extrem klein.
    Sieht man ja an der Erde, wir haben erst vor weniger als 100 Jahren mit Radiowellen angefangen. Jedoch könnte man uns 30.000 Jahre vorher bereits als relativ intelligentes Leben bezeichnen

  12. Re: 600 Jahre auf antwort warten?

    Autor: mondkrater 08.12.11 - 13:58

    > Jedoch könnte man uns 30.000 Jahre vorher bereits
    > als relativ intelligentes Leben bezeichnen

    Naja, schon WESENTLICH länger! Steinkeile wurden auch schon vor fast 2 Millionen Jahren benutzt.

    Man kann sich gar nicht vorstellen, wie viele Zivilisationen in dieser enorm langen Zeit auf der Erde entstanden und wieder untergegangen sind.

    Ich meine, die Ägypter sind "erst" 5000 Jahre alt. Das musst du jetzt noch mal mehr als verdreihundertfachen!

    Aliens in Madagaskar entdeckt:
    http://www.scinexx.de/redaktion/wissen_aktuell/bild9/chameleonmini2g.jpg
    Quelle:
    > http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-14449-2012-02-16.html

  13. Re: 600 Jahre auf antwort warten?

    Autor: S-Talker 08.12.11 - 14:12

    Schiwi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > nein du verwechselst da etwas, seti sendet nichts, es schaut nur ob von
    > dort schon irgendwas gesendet wird.

    Und das mit einer Erfolgswahrscheinlichkeit, die quasi gegen 0 geht. Jemand hatte das mal ganz gut zusammengefasst:

    http://www.final-frontier.ch/seti_warten_bis_in_alle_ewigkeit

  14. Re: richtig

    Autor: Bouncy 08.12.11 - 14:14

    Lawelyan schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es geht bei der Sache nicht darum Freunde zu finden, sondern um den Beweis
    > das wir nicht alleine sind.
    >
    > 600 LJ sind einfach zu weit weg, als das wir damit etwas anfangen könnten.
    >
    > Aber die Gewissheit das es noch andere da draußen gibt, wird vielem neuen
    > Anstoß geben
    endlich einer der verstanden hat, _WARUM_ wir nach den Signalen suchen. Es soll - und würde - unser Weltbild ändern, uns klar machen, was wir und unsere Existenz tatsächlich bedeuten.
    Diese Information tatsächlich raumfahrttechnisch zu verwerten liegt in unabsehbarer Zukunft, völlig irrelevant. Aber es würde hier und jetzt unsere Gesellschaft ändern...

  15. Re: 600 Jahre auf antwort warten?

    Autor: 0mega 08.12.11 - 14:28

    Schiwi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > 0mega schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > >
    > > Es ist relativ wahrscheinlich, dass
    > > "die" entweder älter oder jünger sind. Die Wahrscheinlichkeit dass
    > "die"
    > > in etwa die gleiche Zivilisationsstufe haben, ist quasi null ;)
    >
    > Sicher, dennoch oder grade deswegen ist das Zeitfenster in der eine
    > Zivilisation Radiowellen absendet extrem klein.
    > Sieht man ja an der Erde, wir haben erst vor weniger als 100 Jahren mit
    > Radiowellen angefangen. Jedoch könnte man uns 30.000 Jahre vorher bereits
    > als relativ intelligentes Leben bezeichnen

    Ich glaube nicht dass wir jemals aufhören werden, Radiowellen zu senden.

  16. Re: 600 Jahre auf antwort warten?

    Autor: Replay 08.12.11 - 14:46

    1200 Jahre. 600 Lichtjahre ist die einfache Strecke.

    Davon abgesehen sendet SETI nicht, sondern hört nur.

    Krieg ist Frieden, Freiheit ist Sklaverei, Unwissenheit ist Stärke. Das Ministerium für Wahrheit.

  17. Re: 600 Jahre auf antwort warten?

    Autor: Schiwi 08.12.11 - 14:47

    0mega schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich glaube nicht dass wir jemals aufhören werden, Radiowellen zu senden.


    Wie kommst du zu dieser Schlussfolgerung? Wäre ja nicht das erste Mal das fortschrittliche Kulturen zusammenbrechen, Römer, Ägypten, Maya...
    Ein kleiner Weltkrieg mit Atomwaffen und schon jagen wir wieder Mammuts ;)
    Apropos Maya, 2012 kommt ja auch noch ^^

  18. Re: 600 Jahre auf antwort warten?

    Autor: Lokster2k 08.12.11 - 14:53

    Agree....elektromagnetische Strahlung ist so ziemlich überall vorhanden...von der Glühbirne(visuelles Spektrum), über ein Bluetooth Dongle, W-LAN, Mikrowelle, bis hin zu riesigen Radaranlagen (auch Mikrowellen).
    Selbst eine stinknormale 220V Leitung ist bei entsprechend niedrigem Hintergrundrauschen und sensibler Messtechnik als solche detektierbar...

    Würde man also sein Radioteleskop auf ein Sonnensystem richten mit einer Zivilisation, die in einer späteren Phase ist, als unsere industrielle Revolution, sollten wir einen unglaublich "lauten" Wust an Signalen "auf die Ohren" bekommen...Quasi so, als würde man zu hause zig Radioprogramme gleichzeitig einstellen...

    ********************************
    Consumocalypse Now!

  19. Re: 600 Jahre auf antwort warten?

    Autor: Lokster2k 08.12.11 - 14:56

    Selbst nach einem Atomkrieg wird es noch die unterirdischen Tanks von zig Tankstellen und eine Menge an Generatoren geben...wir werden nur nicht mehr in der Lage sein, sie herzustellen...zumindest nicht am Anfang...Wer die Spielserie Fallout kennt kann sich vll eher ein Bild davon machen, wie die Menschheit wohl zurechtkommen müsste, sollte unsere Zivilisation scheitern (was ich angesichts der Lage auch nicht für derartig unwahrscheinlich halte)....

    ********************************
    Consumocalypse Now!

  20. Re: 600 Jahre auf antwort warten?

    Autor: S-Talker 08.12.11 - 15:04

    Lokster2k schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Agree....elektromagnetische Strahlung ist so ziemlich überall
    > vorhanden...von der Glühbirne(visuelles Spektrum), über ein Bluetooth
    > Dongle, W-LAN, Mikrowelle, bis hin zu riesigen Radaranlagen (auch
    > Mikrowellen).
    > Selbst eine stinknormale 220V Leitung ist bei entsprechend niedrigem
    > Hintergrundrauschen und sensibler Messtechnik als solche detektierbar...
    >
    > Würde man also sein Radioteleskop auf ein Sonnensystem richten mit einer
    > Zivilisation, die in einer späteren Phase ist, als unsere industrielle
    > Revolution, sollten wir einen unglaublich "lauten" Wust an Signalen "auf
    > die Ohren" bekommen...Quasi so, als würde man zu hause zig Radioprogramme
    > gleichzeitig einstellen...

    Weil ja Mikrowellen und WLANs ja auch ganz nebenbei mehrere Lichtjahre weit funken.

    Jedes Signal, was über solche kosmischen Distanzen verbreitet und dann auch noch mit realisierbarem Aufwand detektierbar wäre, ist entweder mit Absicht dorthin gesendet worden, oder es wäre eine gigantische Energieverschwendung.

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