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Vergleich Colonization

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  1. Vergleich Colonization

    Autor: Cavaron 07.05.19 - 12:51

    Sid Meier stand damals vor der gleichen Fragestellung mit Colonization. Sklavenhandel als Spielelement, das den Spieler durch wirtschaftlichen Erfolg belohnt, war mit keinem Publisher zu machen (aus gutem Grund). Statt dessen gabe es nur "Verdingte Knechte" als importierbare Siedlergruppe. Die Ureinwohner brachten einige Vorteile (z.B. Handel, Waffenbrüderschaft oder die Weiterbildung von Siedlern). Wenn man ordentlich expandieren wollte, kam man aber zwangsläufig in Konflikte. Friedlich koexistieren konnte man nur, wenn man Christliche Missionen in den Dörfern der Ureinwohner gegründet hat und nicht zu nahe bei ihnen gesiedelt hat.

    Aber es würde mich mal interessieren, wie man so ein Spiel moralisch korrekt umsetzen soll. Zu viel Authentizität ist Verherrlichung von Menschheitsverbrechen, zu wenig ist Geschichtsklitterung. Vermutlich mit vielen Hinweistexten a la "In wirklichkeit war es ganz anders und viel brutaler..."

  2. Re: Vergleich Colonization

    Autor: teenriot* 07.05.19 - 16:08

    Solche Kritik kann man bei Colonization auch anbringen, aber das hatte als Spiel noch keine gesellschaftlichen Breitenwirkung wie es heutige Spitzentitel haben.

    Anforderungen die man an Publisher stellen kann, sind sicherlich begrenzt, ABER man kann z.B. mit Fug und Recht verlangen das abseits eines Spiels keine Geschichtsklitterung zur Verkaufsförderung stattfindet. Wenn Offizielle Sklaverei in der Zeit herunterspielen um das Spiel realistischer wirken zu lassen, dann ist das schlicht unter aller Sau.

  3. Re: Vergleich Colonization

    Autor: Schrödinger's Katze 08.05.19 - 21:01

    Cavaron schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Sid Meier stand damals vor der gleichen Fragestellung mit Colonization.

    Ich habe viel zu weit scrollen müssen um Colonize zu finden. Tja die Diskussion war seinerzeit (1994?) schon überflüssig.

    > Die
    > Ureinwohner brachten einige Vorteile (z.B. Handel, Waffenbrüderschaft oder
    > die Weiterbildung von Siedlern).

    Vergiss nicht, dass sie auf dem Feld vor der Siedlung mehr Rohstoffe produziert haben, während sie in den weiterverarbeitenden Betrieben schlechter waren.

    > Wenn man ordentlich expandieren wollte,
    > kam man aber zwangsläufig in Konflikte. Friedlich koexistieren konnte man
    > nur, wenn man Christliche Missionen in den Dörfern der Ureinwohner
    > gegründet hat und nicht zu nahe bei ihnen gesiedelt hat.

    Nicht wirklich, gerade auf den höheren Schwierigkeitsstufen. Die Ureinwohner waren viel zu aggressiv. Sie einfach niederzumähen war oftmals klüger.

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