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Problemlöser?

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  1. Problemlöser?

    Autor: Slartibratfass 16.06.17 - 16:55

    Was uns fehlt ist nicht eine Lampe, die uns sagt wo der Radweg kaputt ist, sondern der politische Wille, das Geld lockerzumachen um die Radwege instandzuhalten und zu reparieren.
    Wo der Weg kaputt ist weiß ich auch so: fast überall!

    Schönes Wochenende!

  2. Re: Problemlöser?

    Autor: derpascal 16.06.17 - 17:41

    Auch wenn ich selber kein Fan von solchen Produkten bin, da ich den Datenschutz mehr im Auge habe, und zu oft bewiesen wurde: Was man mit Daten machen könnte, wird auch gemacht, gebe ich mal eine Antwort, wie ich die Lampe und das System verstanden habe:

    Ja, die Wahrnehmung ist tatsächlich so, dass der Radweg einfach überall Macken hat bis hin zu Totalschaden ist, doch soll die Lampe helfen, a) Die Schäden zu kartografieren, b) festzustellen, wo Hotspots von Fahrradfahrern sind. Aus der Kombination können Schäden an Hotspots bei der Reparatur höher priorisiert werden und der Arbeitsaufwand, die Schäden festzustellen und die Reparatur zu planen werden deutlich vereinfacht.

  3. Re: Problemlöser?

    Autor: plutoniumsulfat 16.06.17 - 18:32

    Das kann man als Stadt auch einfacher haben.

  4. Re: Problemlöser?

    Autor: quineloe 16.06.17 - 20:18

    derpascal schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ja, die Wahrnehmung ist tatsächlich so, dass der Radweg einfach überall
    > Macken hat bis hin zu Totalschaden ist, doch soll die Lampe helfen, a) Die
    > Schäden zu kartografieren, b) festzustellen, wo Hotspots von Fahrradfahrern
    > sind. Aus der Kombination können Schäden an Hotspots bei der Reparatur
    > höher priorisiert werden und der Arbeitsaufwand, die Schäden festzustellen
    > und die Reparatur zu planen werden deutlich vereinfacht.

    Realität ist nun mal das hier:

    http://imgur.com/sKeP9eY

    Der neue Radweg am Nürnberger Hauptbahnhof. Genau bis zu der Stelle wurde er vom Bund subventioniert, danach müsste die Stadt die Kosten allein tragen.

    Also endet der Radweg einfach.

    Aber hier hat auch Baureferent Daniel Ulrich das Sagen

    https://www.nuernberg.de/internet/referat6/

    dessen Reaktion auf einen weiteren tödlichen Radunfall mit einem Abbiegenden LKW nur war, Radfahrer hätten auf den Hauptstraßen nichts zu suchen, es gibt keinen Handlungsbedarf, die sollen in leeren Nebenstraßen fahren.

    Wir haben hier ein Abgasproblem, aber anstatt den Radverkehr zu fördern, lässt der sich von der Autolobby schmieren und baut Straßen für Autos.

  5. Re: Problemlöser?

    Autor: Berner Rösti 17.06.17 - 12:51

    Slartibratfass schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wo der Weg kaputt ist weiß ich auch so: fast überall!

    Nimm es mir nicht übel, aber wenn der Weg "fast überall" kaputt zu sein scheint, dann hast du vermutlich einfach das falsche Fahrrad.

    Ich kann mit meinem Rad ohne Probleme auch über Schotter- und Waldwege fahren. Da macht mir eine in den Radweg eingewachsene Baumwurzel oder ein Schlagloch doch nichts aus.

    Dieses "alle Radwege sind kaputt"-Gejammer hört man i.d.R. doch nur von den Rennrad-Fahrern, die das als Rechtfertigung ansehen, sich nicht an die Radwege-Benutzungspflicht halten zu müssen.

  6. Re: Problemlöser?

    Autor: Berner Rösti 17.06.17 - 12:57

    quineloe schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > derpascal schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Ja, die Wahrnehmung ist tatsächlich so, dass der Radweg einfach überall
    > > Macken hat bis hin zu Totalschaden ist, doch soll die Lampe helfen, a)
    > Die
    > > Schäden zu kartografieren, b) festzustellen, wo Hotspots von
    > Fahrradfahrern
    > > sind. Aus der Kombination können Schäden an Hotspots bei der Reparatur
    > > höher priorisiert werden und der Arbeitsaufwand, die Schäden
    > festzustellen
    > > und die Reparatur zu planen werden deutlich vereinfacht.
    >
    > Realität ist nun mal das hier:
    >
    > imgur.com
    >
    > Der neue Radweg am Nürnberger Hauptbahnhof. Genau bis zu der Stelle wurde
    > er vom Bund subventioniert, danach müsste die Stadt die Kosten allein
    > tragen.
    >
    > Also endet der Radweg einfach.

    Ja, absurdes Theater ist das. Aber solche Schildbürgerstreiche findet man überall.

    Ich hab in einem Nachbarort auch ein schönes Beispiel, das allerdings nichts mit dem von dir genannten Problem zu tun hat. Dennoch kann ich da nur mit dem Kopf schütteln.

    Dort hat man auf der Hauptstraße einen eigenen, mit durchgezogener Linie und rotem Belag abgegrenzten Radweg. Allerdings hat diese Hauptstraße zwei Kreisel. Und statt die Radfahrer sicher durch oder um den Kreisverkehr zu leiten, endet der Radweg abrupt vor den Kreiseln.

    Ich weiß nicht, wie du das siehst, aber ich halte Radfahrer im Kreisverkehr für saugefährlich bzw. für gefährdet, da sie hier viel, viel leichter als sonst von den rechts aus dem Kreisel heraus fahrenden Fahrern übersehen werden.

    In dem Ort, in dem ich wohne, hat man daher den Radweg so gestaltet, dass er in einer Art Bypass um den Kreisel herum führt.

  7. Re: Problemlöser?

    Autor: quineloe 17.06.17 - 13:21

    Ich fahre jeden Tag den Kreisverkehr in der Waldstraße / Fronmüllerstraße in Fürth mit dem Fahrrad, ohne Probleme.

    Ich fahre aber nicht neben Autofahrern sondern setze mich so in die Mitte der Fahrbahn dass sie schon auf's Kopfsteinpflaster aml inken Rand fahren müssten, um an mir vorbeizukommen.

    Kann man auf Google Earth gut nachvollziehen.

    Probleme habe ich bei dem Kreisverkehr bislang nur mit dem Auto gehabt, oder zu Fuß, weil manche die Vorfahrt einfach mißachten.

    Radfahrer sind auf der Fahrbahn am sichersten. Nicht auf Radwegen, nicht auf Radfahrerschutzstreifen (Dooring). Direkt auf der Fahrbahn, zwischen den Autos.

  8. Re: Problemlöser?

    Autor: Berner Rösti 17.06.17 - 13:37

    quineloe schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich fahre jeden Tag den Kreisverkehr in der Waldstraße / Fronmüllerstraße
    > in Fürth mit dem Fahrrad, ohne Probleme.
    >
    > Ich fahre aber nicht neben Autofahrern sondern setze mich so in die Mitte
    > der Fahrbahn dass sie schon auf's Kopfsteinpflaster aml inken Rand fahren
    > müssten, um an mir vorbeizukommen.
    >
    > Kann man auf Google Earth gut nachvollziehen.
    >
    > Probleme habe ich bei dem Kreisverkehr bislang nur mit dem Auto gehabt,
    > oder zu Fuß, weil manche die Vorfahrt einfach mißachten.
    >
    > Radfahrer sind auf der Fahrbahn am sichersten. Nicht auf Radwegen, nicht
    > auf Radfahrerschutzstreifen (Dooring). Direkt auf der Fahrbahn, zwischen
    > den Autos.

    Wenn du mit "zwischen" den Autos meinst, dass sie quasi wie andere Autos die volle Breite der Fahrbahn beanspruchen, so dass sie nicht neben ein Auto geraten, dann stimme ich dir zu.

    Aber sobald ein Radfahrer neben ein Auto gerät, wird es gefährlich -- vor allem im Kreisel. Deine Strategie ist dort schon die richtige, so mache ich das in der Regel auch.

    Allerdings (jetzt nicht auf den Kreisel bezogen) führt das dann wiederum zu einer z.T. nicht unerheblichen Verkehrsbehinderung, die dann oft gefährliche Überholmanöver provoziert.

    Die Behauptung, dass ein Radfahrer auf der Fahrbahn sicherer als auf einem separaten Radweg sei, ist übrigens falsch. Immer dann, wenn Fahrzeuge mit unterschiedlicher Geschwindigkeit aufeinander treffen wird es gefährlich.

    Dieser Irrglaube, dass Radfahrer auf der Fahrbahn am sichersten sei, stammt übrigens ausschließlich von einer Auswertung von Abbiegeunfällen. Wenn ein Radfahrer auf einem parallel zur Fahrbahn baulich abgegrenzten Radweg geradeaus fährt, ist er nicht im Sichtfeld des abbiegenden Autofahrers, so dass es eben zu diesen Unfällen kommt.

    Das Problem entsteht also erst, wenn der Radfahrer auf der Straße ist! Auf seinem eigenen Radweg war er am sichersten. Erst als er die Straße gekreuzt hat, wurde es gefährlich.

    Also muss man doch genau diese Problemzonen entschärfen, statt die Radfahrer komplett einer Dauergefahr auf dem Hauptfahrstreifen auszusetzen.

    Hauptproblem bei dieser Situation ist jedoch, dass der Radfahrer meistens gegenüber dem abbiegenden Verkehr vorfahrtsberechtigt ist. Der Autofahrer rechnet aber nicht damit, dass er beim Abbiegen von rechts "überholt" wird (auch auf einem separaten Streifen), da normalerweise ja nur links überholt wird.

    Also muss man sich hier etwas ausdenken, um die Radfahrer zu schützen.

    Das schlimme daran ist ja, dass Radfahrer "bremsfaul" sind, da sie möglichst ökonomisch mit ihrer (Bewegungs-)Energie umgehen wollen.

    Ich kenne sogar Straßen, bei denen man, um eben genau diese Abbiege-Unfälle zu verringern, den Radfahrern auf ihre Spur ein Vorfahrt-Gewähren-Schild gestellt hat, so dass sie eben warten müssen, bevor sie die Fahrbahn des abbiegenden Autos kreuzen wollen.

    Nützt aber in der Praxis auch nicht viel. An solch einer Straße hätte ich tatsächlich beinahe einen Radler touchiert, der sich einen Scheiß darum geschert hat, dass er hätte warten müssen. Der wurde auch noch stinkig, als ich mit einer Vollbremsung sein Leben gerettet hab, weil er mir die Vorfahrt genommen hat.

    Also was ist die Lösung?

    Alle Radfahrer auf die Straße zu verfrachten und dann dort einer permanenten Gefahr auszusetzen, kann es doch nicht sein, oder?

  9. Re: Problemlöser?

    Autor: quineloe 17.06.17 - 13:56

    >Dieser Irrglaube, dass Radfahrer auf der Fahrbahn am sichersten sei, stammt übrigens ausschließlich von einer Auswertung von Abbiegeunfällen.

    Abbiegeunfälle sind nun mal die häufigsten und gefährlichsten. Von daher ist das also richtig.

    >Das Problem entsteht also erst, wenn der Radfahrer auf der Straße ist!

    Nein, es gibt da auch Gefahren, die nichts mit der Straße zu tun haben. Grundstücksausfahrten zum Beispiel. Da fahren Anwohner gerne ganz raus, bis sie direkt an der Fahrbahn stehen, ohne aufzupassen. Auch hier passieren regelmäßig Unfälle. Diese Gefahrenquelle ist vollständig weg, wenn man auf der Fahrbahn fährt.

    >Also muss man sich hier etwas ausdenken, um die Radfahrer zu schützen.

    Man könnte mal aufhören, Autofahrer freizusprechen, die Radfahrer mit einer Vorfahrtsmißachtung totfahren, weil der Unfall ja ach so unvermeidlich gewesen ist, wie es das Amtsgericht München schon eindrucksvoll hinbekommen hat.

    >Ich kenne sogar Straßen, bei denen man, um eben genau diese Abbiege-Unfälle zu verringern, den Radfahrern auf ihre Spur ein Vorfahrt-Gewähren-Schild gestellt hat, so dass sie eben warten müssen, bevor sie die Fahrbahn des abbiegenden Autos kreuzen wollen.

    Da stellt sich die Frage, ob dieses Schild nicht rechtswidrig ist. Jemandem die Vorfahrt wegnehmen, nur aus dem Grund weil stärkere Verkehrsteilnehmer diese Vorfahrt gerne einfach ignorieren? Oder ob dann die Benutzungspflicht des Radwegs wegfallen müsste, weil ein Radweg, der die Vorfahrtsberechtigung der daneben verlaufenden Straße nicht mitbekommt kann ja dann kein fahrbahnbegleitender Radweg mehr sein.

    >Alle Radfahrer auf die Straße zu verfrachten und dann dort einer permanenten Gefahr auszusetzen, kann es doch nicht sein, oder?

    Doch. Weil die permanente und größte Gefahr eben vom Übersehen des Radverkehrs kommt. Da kann sich auf der Straße niemand glaubhaft versichern, er hätte den Radfahrer nicht gesehen. Da sind wir dann schnell beim Vorsatz, wenn es zum Unfall kommt.

    Viel eher höre ich in dem Satz den Autofahrer aus dir heraus, und verstehe


    >Alle Radfahrer auf die Straße zu verfrachten, wo sie mir im Weg sind, kann es doch nicht sein, oder?

  10. Re: Problemlöser?

    Autor: thrust26 17.06.17 - 14:08

    Und wenn die Straßen alle kaputt sind, dann steigen wir alle auf SUVs und Geländewagen um, oder?

    Schön, dass du so ein Rad hast, und gerne über Stock und Stein springst. Ich würde aber lieber entspannt Rad fahren.

  11. Re: Problemlöser?

    Autor: Berner Rösti 17.06.17 - 15:08

    quineloe schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > >Dieser Irrglaube, dass Radfahrer auf der Fahrbahn am sichersten sei,
    > stammt übrigens ausschließlich von einer Auswertung von Abbiegeunfällen.
    >
    > Abbiegeunfälle sind nun mal die häufigsten und gefährlichsten. Von daher
    > ist das also richtig.

    Okay, also statt dafür zu sorgen, dass Schwimmer nicht von Haien angegriffen werden, wirft man sie dann gleich ins Haifischbecken? ;)

    > >Das Problem entsteht also erst, wenn der Radfahrer auf der Straße ist!
    >
    > Nein, es gibt da auch Gefahren, die nichts mit der Straße zu tun haben.
    > Grundstücksausfahrten zum Beispiel. Da fahren Anwohner gerne ganz raus,
    > bis sie direkt an der Fahrbahn stehen, ohne aufzupassen. Auch hier
    > passieren regelmäßig Unfälle. Diese Gefahrenquelle ist vollständig weg,
    > wenn man auf der Fahrbahn fährt.

    Sorry, aber das ist Unsinn. Sowas ist nur dann der Fall, wenn der Radweg zu dicht an der Grundstücksgrenze vorbei führt und der Radfahrer zu schnell ist.

    Denn dasselbe Spielt hast du auch dann, wenn der Radfahrer auf der Straße fährt. Der wird dann genauso übersehen -- insbesondere noch dann, wenn Autos am Straßenrand parken. Ist einer Freundin vor ein paar Jahren passiert.

    Von den Unfällen, wenn Radfahrer auf der Straße fahren und ein geparktes Auto die Tür unachtsam öffnet, will ich erst gar nicht anfangen.

    > >Also muss man sich hier etwas ausdenken, um die Radfahrer zu schützen.
    >
    > Man könnte mal aufhören, Autofahrer freizusprechen, die Radfahrer mit einer
    > Vorfahrtsmißachtung totfahren, weil der Unfall ja ach so unvermeidlich
    > gewesen ist, wie es das Amtsgericht München schon eindrucksvoll hinbekommen
    > hat.

    Da es immer Einzelfallentscheidungen sind und Autofahrer i.d.R. aufgrund der Betriebsgefahr immer eine Teilschuld zugesprochen bekommen, lässt sich das nicht verallgemeinern.

    Und ja: Das notorische Missachten der Verkehrsregeln durch Radfahrer ist ein ernstes Problem.

    Bevor das jetzt missverstanden wird: Nein, damit meine ich nicht, dass es den Radlern dann recht geschieht, wenn man sie über den Haufen fährt. Ganz im Gegenteil.

    Man muss sich Maßnahmen überlegen, wie man solche gefährlichen Zusammenstöße vermeiden kann. Und das kann eben nur funktionieren, wenn man die Überschneidungen dieser beiden extrem ungleichen Verkehrsarten möglichst minimiert.

    Denn wie schon gesagt: Wenn du die Radfahrer komplett auf die Straße schickst, werden die schweren Unfälle zunehmen. Schon allein deshalb, weil die "lahmen" Radler dann überholt werden müssen, wovon immer eine Gefahr ausgeht.

    Zudem wirkt sich das kleinste Fehlverhalten des Radfahrers umso schlimmer aus. Einmal nicht richtig geguckt, schon ist er platt.

    > >Ich kenne sogar Straßen, bei denen man, um eben genau diese
    > Abbiege-Unfälle zu verringern, den Radfahrern auf ihre Spur ein
    > Vorfahrt-Gewähren-Schild gestellt hat, so dass sie eben warten müssen,
    > bevor sie die Fahrbahn des abbiegenden Autos kreuzen wollen.
    >
    > Da stellt sich die Frage, ob dieses Schild nicht rechtswidrig ist.

    Da muss ich jetzt mal kurz inne halten. Ein "rechtswidriges" Vorfahrt-Gewähren-Schild? Wie soll denn das bitte gehen?

    > Jemandem die Vorfahrt wegnehmen, nur aus dem Grund weil stärkere
    > Verkehrsteilnehmer diese Vorfahrt gerne einfach ignorieren?

    Dann wäre jede Geschwindigkeitsbeschränkung "rechtswidrig". Allen das Recht auf freie Fahrt nehmen, nur weil einige nicht richtig damit umgehen können?

    Sorry.

    > Oder ob dann
    > die Benutzungspflicht des Radwegs wegfallen müsste, weil ein Radweg, der
    > die Vorfahrtsberechtigung der daneben verlaufenden Straße nicht mitbekommt
    > kann ja dann kein fahrbahnbegleitender Radweg mehr sein.

    Ich kann diesem Gedankengang nicht folgen. Es gibt kein Recht auf "freie Fahrt" für Radfahrer. Genauso wie es dieses Recht nicht für Autofahrer, LKW-Fahrer oder Inline-Skater gibt.

    Denn nach dieser Auffassung wäre ja bereits eine Ampel "rechtswidrig", da sie den Velo-Fahrer am Geradeausfahren "hindert".

    > >Alle Radfahrer auf die Straße zu verfrachten und dann dort einer
    > permanenten Gefahr auszusetzen, kann es doch nicht sein, oder?
    >
    > Doch. Weil die permanente und größte Gefahr eben vom Übersehen des
    > Radverkehrs kommt. Da kann sich auf der Straße niemand glaubhaft
    > versichern, er hätte den Radfahrer nicht gesehen. Da sind wir dann schnell
    > beim Vorsatz, wenn es zum Unfall kommt.

    Achso, verstehe. Damit man dann auf den Grabstein des Radfahrers schreiben kann, dass er im Recht war.

    > Viel eher höre ich in dem Satz den Autofahrer aus dir heraus, und verstehe

    Da irrst du dich. Ich bin leidenschaftlicher Radler und meide jede Begegnung mit dem Kraftverkehr, wo es nur geht. Ich benutze auch nicht benutzungspflichtige Radwege oder weiche komplett aus.

    > >Alle Radfahrer auf die Straße zu verfrachten, wo sie mir im Weg sind, kann
    > es doch nicht sein, oder?

    Nein.

    Jede Behinderung des Verkehrsflusses ist ein zusätzlicher Gefahrenherd. Man hat vor einigen Jahren sogar mal darüber nachgedacht, dass LKWs auf Landstraßen 100 fahren sollten, damit sie kein Hindernis darstellen, dass dann riskant überholt werden muss.

    Bei Radfahrern ist es ja noch gefährlicher, da die Geschwindigkeitsdifferenz noch größer ist. Da ist der Druck, das Hindernis überholen zu wollen, noch viel größer.

    Verkehrsteilnehmer machen Fehler. Das ist nun einmal so. Also sollte man doch eher versuchen, Situationen zu vermeiden, die Fehler provozieren, statt neue zu schaffen.

    Denn eines kann ich dir sagen: Wenn die Radfahrer auf der Straße sind, dann werden mindestens genauso viele beim Abbiegen umgenietet, da bedauerlicherweise Radfahrer rechts vorbei fahren dürfen und dann genauso vom Autofahrer übersehen werden.
    Genaugenommen finde ich das sogar noch viel schlimmer, weil man einen dicht am eigenen Wagen rechts fahrenden Radler nämlich gar nicht mehr sieht.

    Mein Fahrlehrer hat mir damals sogar allen Ernstes den Rat gegeben, an Ampeln möglichst weit rechts zu halten, damit kein Radfahrer sich daneben stellen kann. Aber das kann's doch auch nicht sein.

    Dann lieber einen separaten Streifen -- und da eben durch bauliche Maßnahmen dafür sorgen, dass es nicht zu diesen gefährlichen Begegnungen kommt.

    Denn die Gefahr entsteht ja immer dann, wenn beide Verkehrsteilnehmer im spitzen Winkel aufeinander treffen.

  12. Re: Problemlöser?

    Autor: Berner Rösti 17.06.17 - 15:11

    thrust26 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und wenn die Straßen alle kaputt sind, dann steigen wir alle auf SUVs und
    > Geländewagen um, oder?
    >

    Das Problem ist, dass es keine Zulassungspflicht für Fahrräder gibt. Kraftfahrzeuge müssen bestimmte Kriterien erfüllen. Einen F1-Wagen, für den schon eine kleine Bodenwelle ein Problem darstellt, wird keine Zulassung erhalten.

    Und wenn Straßenschäden vorliegen, dann fährt man halt langsamer!

    > Schön, dass du so ein Rad hast, und gerne über Stock und Stein springst.
    > Ich würde aber lieber entspannt Rad fahren.

    Auch mit einem Rad, mit dem man entspannt fahren kann, ist es möglich, auf deutschen Radwegen zu fahren. Nur halt eben nicht mit Sportgeräten, die nur für glatte Rennpisten ausgelegt sind.

  13. Re: Problemlöser?

    Autor: quineloe 17.06.17 - 16:13

    >Sorry, aber das ist Unsinn. Sowas ist nur dann der Fall, wenn der Radweg zu dicht an der Grundstücksgrenze vorbei führt und der Radfahrer zu schnell ist.

    Sorry, aber ab hier lese ich jetzt nicht weiter. "Zu schnell".

    Vorfahrt mißachtet, aber wer ist Schuld? Der Radfahrer. Typisches Auto-Ideologenargument.

    Genau, der Radfahrer möge bitte Schrittgeschwindigkeit fahren, damit der Autofahrer sich nun wirklich überhaupt nicht mehr auf den Verkehr konzentrieren muss.

    Du vertrittst hier eine klare "Recht des Stärkeren" Argumentation, ich hoffe mal dass du mit deiner Ansicht nicht irgendwann selber im Recht des Stärkeren verendest, wenn ein 40t LKW deinen PKW auf Zuckerwürfelgröße zusammenschiebt.

    Eins noch...

    >Und ja: Das notorische Missachten der Verkehrsregeln durch Radfahrer ist ein ernstes Problem.

    Jep, Auto-Ideologe bestätigt.

    http://www.presseportal.de/blaulicht/pm/6337/3284259

    klarer Fall von "nur Radfahrer mißachten die Verkehrsregeln"



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 17.06.17 16:15 durch quineloe.

  14. Re: Problemlöser?

    Autor: Berner Rösti 18.06.17 - 13:31

    quineloe schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > >Sorry, aber das ist Unsinn. Sowas ist nur dann der Fall, wenn der Radweg
    > zu dicht an der Grundstücksgrenze vorbei führt und der Radfahrer zu schnell
    > ist.
    >
    > Sorry, aber ab hier lese ich jetzt nicht weiter. "Zu schnell".

    Ja, wenn man sich mit etwas nicht auseinander setzen will, dann verschließt man die Augen.

    > Vorfahrt mißachtet, aber wer ist Schuld? Der Radfahrer. Typisches
    > Auto-Ideologenargument.

    Klar, lieber jemanden diskreditieren, statt sich mit ihm zu beschäftigen.

    Wie "dumm" deine Antwort ist, sieht man allein schon daran, dass "nicht angepasste Geschwindigkeit" als eine der häufigsten Unfallursachen benannt wird. Denn egal ob du Vorfahrt hast oder es keine Geschwindigkeitsbegrenzung gibt: Du darfst nur so schnell fahren, wie es die jeweilige Situation erlaubt.

    Mit 50 durch eine enge Straße im Wohngebiet mit parkenden Autos gebrettert und dann das Kind plattgefahren, das zwischen zwei Autos hervor gerannt kam? Peng, nicht angepasste Geschwindigkeit, der Autofahrer trägt mindestens eine Teilschuld.

    Unübersichtliche Kurve in der dann blöderweise eine Ausfahrt ist. Trotz Vorfahrt in einen anderen hinein gekracht? Peng, nicht angepasste Geschwindigkeit.

    Zu deinem Fall mit den Ausfahrten: Mir ist es schon mehr als einmal passiert, dass auf ich als Fußgänger von einem Radfahrer fast über den Haufen gefahren wurde, der mit hoher Geschwindigkeit auf dem kombinierten Rad/Fußweg entlang gebrettert ist, als ich aus der Haustür raus bin.

    Was ist dann? Natürlich auch der Fußgänger Schuld, was?

    > Genau, der Radfahrer möge bitte Schrittgeschwindigkeit fahren, damit der
    > Autofahrer sich nun wirklich überhaupt nicht mehr auf den Verkehr
    > konzentrieren muss.

    Es ist völlig unerheblich, ob da nun ein Fußgänger die Nase aus der Türe streckt oder ein Auto ausparkt. Der Radfahrer muss in solchen Situationen immer wachsam sein und seine Geschwindigkeit anpassen. Genauso wie auch der Autofahrer seine Geschwindigkeit anpassen muss.

    > Du vertrittst hier eine klare "Recht des Stärkeren" Argumentation, ich

    Nö.

    > hoffe mal dass du mit deiner Ansicht nicht irgendwann selber im Recht des
    > Stärkeren verendest, wenn ein 40t LKW deinen PKW auf Zuckerwürfelgröße
    > zusammenschiebt.

    Vielleicht solltest du mal über den Tellerrand schauen und deinen irrationalen Hass auf Autofahrer nicht auf alles und jeden übertragen.

    > Eins noch...
    >
    > >Und ja: Das notorische Missachten der Verkehrsregeln durch Radfahrer ist
    > ein ernstes Problem.
    >
    > Jep, Auto-Ideologe bestätigt.
    >
    > www.presseportal.de
    >
    > klarer Fall von "nur Radfahrer mißachten die Verkehrsregeln"

    Hat irgendwer behauptet, nur Radfahrer würden Regeln missachten?

    Hier sieht man doch sehr schön, wie du eine sachliche Diskussion mit Gewalt auf dumme Stammtischparolen zu ziehen versuchst.

    Dass unter Radfahrern die Bereitschaft, sich an die Verkehrsregeln zu halten, sehr gering ist, ist doch allgemein bekannt. Rote Ampeln, Radwege, Fußgängerzonen, Licht.

    Radfahrer betrachten alles, was sie an der Weiterfahrt hindert, als Schikane. Im Prinzip verständlich, denn Bremsen und Anfahren kostet (Muskel-)Kraft. Ändert trotzdem nichts daran, dass auch für sie Ampeln und Vorfahrtsregeln gelten.

    Und auch wenn du es dir nicht vorstellen kannst: Ich bin jedes Jahr etliche hundert km mit dem Rad unterwegs. Aber ich meide befahrene Straßen, wo es nur geht.

  15. Re: Problemlöser?

    Autor: quineloe 18.06.17 - 13:43

    Berner Rösti schrieb:
    -------------------------------------------------------------------------------
    > Hat irgendwer behauptet, nur Radfahrer würden Regeln missachten?

    Gefolgt von:

    >Dass unter Radfahrern die Bereitschaft, sich an die Verkehrsregeln zu halten, sehr gering ist, ist doch allgemein bekannt. Rote Ampeln, Radwege, Fußgängerzonen, Licht.

    Fällt hoffentlich jedem auf.

    Es ist mehrfach bewiesen, dass ein enormer Teil an Autofahrern sich nicht an Verkehrsregeln hält, dass bei Schwerpunktkontrollen wie bei der von mir verlinkten (250 Autofahrer zu 5 Radfahrern), es sich immer wieder deutlich zeigt, dass vor allem Autofahrer die Regeln ganz gewohnheitsmäßig brechen und dabei andere gefährden.

    Auf dem Frankenschnellweg haben sie vor zwei Wochen ausnahmsweise mal wieder geblitzt, jeder zehnte war deutlich zu schnell. Jeder *zehnte*.

    Dass du jedoch weiter draufhaust und behauptest, Radfahrer die Verkehrsregeln nicht beachten seien ein ernstes Problem ist ein gewaltiger Whataboutism.

    Du lügst hier wider besseren Wissens. Du lügst in einer Tour. Ich sehe keinen Grund, deiner Behauptung Glauben zu schenken, du hättest überhaupt nur ein Fahrrad, und ich sehe keinen Grund, mich mit Argumenten auseinanderzusetzen, bei denen ich mich immer fragen muss, ob sie nicht schon wieder gelogen sind.

    Du lügst, um deine Agenda durchzudrücken. In dem Punkt unterscheidest du dich in keiner Spur von einem Bernd Höcke, einer Beatrice von Storch oder einer Frau Kepetry.

    Mit Zahlen, Fakten und Quellen argumentierst du ja nicht. Ist auch schwer, erlogene Behauptungen mit Fakten zu untermauern, denn die Fakten sind leider so verdammt unpassend zu deinen Behauptungen, so wie diese hier:

    https://online-service2.nuernberg.de/aswn/ASW.exe?aw=V_J01b

    Man könnte sich mit der Statistik hinstellen und schreien "über 300 Radfahrer haben einen Unfall verursacht! Die bösen Radfahrer!" so wie du das tust (siehe Zitat oben), aber damit "überzeugst" du auch nur die Fahrradhasser, die ohnehin schon auf deiner Seite sind.

  16. Re: Problemlöser?

    Autor: Berner Rösti 18.06.17 - 14:06

    quineloe schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Berner Rösti schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > ----
    > > Hat irgendwer behauptet, nur Radfahrer würden Regeln missachten?
    >
    > Gefolgt von:
    >
    > >Dass unter Radfahrern die Bereitschaft, sich an die Verkehrsregeln zu
    > halten, sehr gering ist, ist doch allgemein bekannt. Rote Ampeln, Radwege,
    > Fußgängerzonen, Licht.
    >
    > Fällt hoffentlich jedem auf.
    >
    > Es ist mehrfach bewiesen, dass ein enormer Teil an Autofahrern sich nicht
    > an Verkehrsregeln hält, dass bei Schwerpunktkontrollen wie bei der von mir
    > verlinkten (250 Autofahrer zu 5 Radfahrern), es sich immer wieder deutlich
    > zeigt, dass vor allem Autofahrer die Regeln ganz gewohnheitsmäßig brechen
    > und dabei andere gefährden.

    Aha. Also weil sich Autofahrer nicht an Regeln halten, dürfen das Radfahrer auch.

    Habe verstanden.

  17. Re: Problemlöser?

    Autor: quineloe 18.06.17 - 14:08

    Schlechtester Strohmann von dir seit Monaten.

    Naja, wenn ich konsequent wäre und es völlig sinnlos ist mit einem Lügner zu diskutieren, dann müsste ich dich sowieso ignorieren. Also bin ich mal konsequent.

  18. Re: Problemlöser?

    Autor: plutoniumsulfat 18.06.17 - 14:28

    Berner Rösti schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wie "dumm" deine Antwort ist, sieht man allein schon daran, dass "nicht
    > angepasste Geschwindigkeit" als eine der häufigsten Unfallursachen benannt
    > wird. Denn egal ob du Vorfahrt hast oder es keine
    > Geschwindigkeitsbegrenzung gibt: Du darfst nur so schnell fahren, wie es
    > die jeweilige Situation erlaubt.

    Demnach wäre der Radfahrer der Unfallverursacher. Das deckt sich allerdings nicht mit der unten verlinkten Statistik. Das könnte vielleicht daran liegen, dass in der Situation der Autofahrer nicht angepasst fährt, wenn er sofort aus der Einfahrt bis an den Straßenrand hinausfährt und damit die Vorfahrt missachtet. Und wenn man immer mit Fehlverhalten anderer rechnen muss und das in seinen Fahrstil mit einfließen lassen würde, würden wir alle nur noch Schrittgeschwindigkeit fahren. Immer. Überall.

    > Zu deinem Fall mit den Ausfahrten: Mir ist es schon mehr als einmal
    > passiert, dass auf ich als Fußgänger von einem Radfahrer fast über den
    > Haufen gefahren wurde, der mit hoher Geschwindigkeit auf dem kombinierten
    > Rad/Fußweg entlang gebrettert ist, als ich aus der Haustür raus bin.

    Mir ist es auch shcon passiert, dass ich als Fußgänger von einem Auto fast angefahren werden, wenn es aus der Einfahrt fährt. Logisch, der Gehweg liegt ja noch weiter von der Fahrbahn entfernt.

    > Hat irgendwer behauptet, nur Radfahrer würden Regeln missachten?

    vs.

    > Dass unter Radfahrern die Bereitschaft, sich an die Verkehrsregeln zu
    > halten, sehr gering ist, ist doch allgemein bekannt. Rote Ampeln, Radwege,
    > Fußgängerzonen, Licht.

    ?

    Außerdem hast du schon wieder die mit Fakten untermauerte Statistik oben vergessen. 250 vs 5. Natürlich, es wird immer Leute geben, die sich nicht an Verkehrsregeln halten. Dass der Anteil der Radfahrer daran aber geringer ist, willst du nicht sehen?

    Dass Radfahrer sich ja nie an Regeln halten würden, ist wohl eher unter der Kategorie Klischee zu verbuchen.

    > Und auch wenn du es dir nicht vorstellen kannst: Ich bin jedes Jahr etliche
    > hundert km mit dem Rad unterwegs. Aber ich meide befahrene Straßen, wo es
    > nur geht.

    Damit kannst du doch zumindest mit deinen Erfahrungswerten überhaupt nicht hier mitreden. Dazu müsste man als Radfahrer auch am Verkehr teilnehmen.

  19. Re: Problemlöser?

    Autor: Berner Rösti 18.06.17 - 19:42

    plutoniumsulfat schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Demnach wäre der Radfahrer der Unfallverursacher.

    Du solltest eigentlich wissen, dass hierzulande die Schuldfrage nicht absolut, sondern anteilig festgelegt wird.


    > Außerdem hast du schon wieder die mit Fakten untermauerte Statistik oben
    > vergessen. 250 vs 5. Natürlich, es wird immer Leute geben, die sich nicht
    > an Verkehrsregeln halten. Dass der Anteil der Radfahrer daran aber geringer
    > ist, willst du nicht sehen?

    Von welcher "Statistik" sprichst du?

    > Dass Radfahrer sich ja nie an Regeln halten würden, ist wohl eher unter der
    > Kategorie Klischee zu verbuchen.

    Das ist richtig. Aber wer behauptet sowas denn?

    > Damit kannst du doch zumindest mit deinen Erfahrungswerten überhaupt nicht
    > hier mitreden. Dazu müsste man als Radfahrer auch am Verkehr teilnehmen.

    Wie kommst du darauf?

  20. Re: Problemlöser?

    Autor: plutoniumsulfat 18.06.17 - 22:43

    Berner Rösti schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > plutoniumsulfat schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Demnach wäre der Radfahrer der Unfallverursacher.
    >
    > Du solltest eigentlich wissen, dass hierzulande die Schuldfrage nicht
    > absolut, sondern anteilig festgelegt wird.

    Ja und wer mit 15kmh auf dem Radweg fährt, muss nicht damit rechnen, dass ein Auto ungebremst und ohne zu gucken direkt den ganzen Radweg blockiert.

    > > Außerdem hast du schon wieder die mit Fakten untermauerte Statistik oben
    > > vergessen. 250 vs 5. Natürlich, es wird immer Leute geben, die sich
    > nicht
    > > an Verkehrsregeln halten. Dass der Anteil der Radfahrer daran aber
    > geringer
    > > ist, willst du nicht sehen?
    >
    > Von welcher "Statistik" sprichst du?

    Die hier.

    > > Dass Radfahrer sich ja nie an Regeln halten würden, ist wohl eher unter
    > der
    > > Kategorie Klischee zu verbuchen.
    >
    > Das ist richtig. Aber wer behauptet sowas denn?

    Du, hier:

    > Dass unter Radfahrern die Bereitschaft, sich an die Verkehrsregeln zu halten, sehr gering ist, ist doch allgemein bekannt.


    > > Damit kannst du doch zumindest mit deinen Erfahrungswerten überhaupt
    > nicht
    > > hier mitreden. Dazu müsste man als Radfahrer auch am Verkehr teilnehmen.
    >
    > Wie kommst du darauf?

    Weil man die eigenen Erkenntnisse erst als Untermauerung seiner Behauptungen zur Diskussion heranziehen kann, wenn sie nachvollziehbar selbst gewonnen wurden.

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