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Im Verteidigungsfall ein echter Nachteil

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  1. Im Verteidigungsfall ein echter Nachteil

    Autor: pseudo 15.04.14 - 08:21

    Das mag in Friedenszeiten irgendwie sinnvoll sein, im Verteidigungsfall ist das aber ein hausgemachter Nachteil. Genau so gut könnte man auch auf allen Gebäuden eine Zielmarkierung anbringen. Hinzu kommt noch, dass sich mit dieser Strassentechnik ganze Kolonnen von Autofahrern in den Abgrund treiben ließen. Ich denke da vor allem an die Typen, die Gullideckel von Brücken werfen. Was wäre das für ein Gaudi auf einer nicht beleuchteten Strasse hunderte von Autofahrern in den nächsten Abgrund zu befördern. Das Video davon wird dann natürlich auf YouTube hochgeladen.

  2. Re: Im Verteidigungsfall ein echter Nachteil

    Autor: gaym0r 15.04.14 - 09:20

    pseudo schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das mag in Friedenszeiten irgendwie sinnvoll sein, im Verteidigungsfall ist
    > das aber ein hausgemachter Nachteil.

    Hab ich das jetzt richtig verstanden? Du denkst, dass sich Bomber immer noch an Lichtern unten orientieren müssen um etwas zu treffen? Wir sind nicht mehr im Jahre 1944.

    Das mit dem Abgrund und Gullideckel hab ich überhaupt nicht verstanden.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 15.04.14 09:21 durch gaym0r.

  3. Re: Im Verteidigungsfall ein echter Nachteil

    Autor: DaTebe 15.04.14 - 09:34

    Ist doch ganz einfach....
    Kriminelle malen eine Spur die direkt in einen Abgrund führt. Und alle fahren wie die Deppen da rein, weil sie nur der leuchtenden Markierung folgen.

  4. Re: Im Verteidigungsfall ein echter Nachteil

    Autor: Dorsai! 15.04.14 - 16:37

    Hmmm... klingt für mich schon sehr nach Roadrunner und Wile Coyote was dir da vorschwebt.

    Die Autos haben ja deswegen trotzdem noch Scheinwerfer und sehen in etwa die Straße vor ihnen, sehen die leitplanken, Pfosten, etc...

    Also gut, wenn jemand die alte Straße abreißen würde, nahtlos eine neue bauen würde, die dann irgendwo in einen Abgrund führt (bzw. diesen eventuell vorher noch selbst schaufeln muss) in den er die Leute locken kann, dann, ja dann... würde er trotzdem bei den Gullideckeln bleiben.

  5. Re: Im Verteidigungsfall ein echter Nachteil

    Autor: pseudo 15.04.14 - 18:25

    Es wird nicht nur ferngelenkte Waffen geben, schon aus Kostengründen. Die jüngsten Konflikte sind ein gutes Beispiel dafür. Tonnenbomben, Mörserbeschuss. Aber das kann man wohl nicht verstehen, wenn man nicht bei der Bundeswehr war. Anvisieren von potentiellen Zielen, anhand markanter Strukturen gehörte dort zur Grundausbildung.

    Im Übrigen benützen auch intelligente Waffen u.a. Strassenstrukturen um ihr Ziel über mehrere Kilometer zu finden. Da müssen die nicht auch noch hell leuchten.

  6. Re: Im Verteidigungsfall ein echter Nachteil

    Autor: pseudo 15.04.14 - 18:33

    Dorsai! schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Hmmm... klingt für mich schon sehr nach Roadrunner und Wile Coyote was dir
    > da vorschwebt.

    Ja, so ungefähr. :)

    > Die Autos haben ja deswegen trotzdem noch Scheinwerfer und sehen in etwa
    > die Straße vor ihnen, sehen die leitplanken, Pfosten, etc...

    Ja, aber nur in einem gewissen Radius. Hoffen wir mal, der ist so groß wie der Bremsweg.

    > Also gut, wenn jemand die alte Straße abreißen würde, nahtlos eine neue
    > bauen würde, die dann irgendwo in einen Abgrund führt (bzw. diesen
    > eventuell vorher noch selbst schaufeln muss) in den er die Leute locken
    > kann, dann, ja dann... würde er trotzdem bei den Gullideckeln bleiben.

    Nein, warum sollte das nötig sein? Stell dir eine hügelige Landstraße oder ein Hafengebiet vor, bei der einige Seitenstreifen durch Seitenplanken abgegrenzt sind; Weil die Gefahr besteht, mit dem Fahrzeug mehrere Meter tief zu fallen. Zum Beispiel in einer unübersichtlichen Kurve. Planken abmontieren, Farbmarkierung verlängern und schon ist die Menschenfalle gebaut. Da eben keinerlei Beleuchtung vorhanden ist, wird die fluoreszierende Fahrbahn als Orientierung in den Tot benutzt. Mit Beleuchtung hätte man zumindest noch die Chance rechtzeitig reagieren zu können.

  7. Re: Im Verteidigungsfall ein echter Nachteil

    Autor: Dorsai! 15.04.14 - 20:57

    Mir ist im nachhinein auch noch gekommen, dass es ja auch Abgründe gibt, die sich geradeaus vorwärts befinden wenn man keine Kurve fährt, anstatt dass man jemand in eine Kurve lockt.

    So gesehen hättest du Recht, die Möglichkeit bestünde. Aber einen wirklichen Mehrwert für so ein Unterfangen würden die fluoreszierenden Linien nur geben wenn man sie auch noch in den Abgrund verlängert, das hieße auf Balken über den Abgrund weiter laufen lässt. Ansonsten täten es auch ganz normale weiße Leitlinien die man erst mit den Scheinwerfern sieht und mir ist von keinen Fällen bekannt bei denen diese auf solche Weise ausgenutzt worden wären.

    Tatsächlich wäre ja eine plötzlich im Nichts endende Leuchtlinie (im Gegensatz zu normalen Linien, die ja immer außerhalb des Lichtkegels "enden") sogar ein im wahrsten Sinne des Wortes "tötliches" Anzeichen dafür, dass die Straße endet, man müsste die Linie also tatsächlich über den Abgrund hinaus verlängern.

  8. Re: Im Verteidigungsfall ein echter Nachteil

    Autor: pseudo 15.04.14 - 22:58

    Dorsai! schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    [...]
    > So gesehen hättest du Recht, die Möglichkeit bestünde. Aber einen
    > wirklichen Mehrwert für so ein Unterfangen würden die fluoreszierenden
    > Linien nur geben wenn man sie auch noch in den Abgrund verlängert, das
    > hieße auf Balken über den Abgrund weiter laufen lässt. Ansonsten täten es
    > auch ganz normale weiße Leitlinien die man erst mit den Scheinwerfern sieht
    > und mir ist von keinen Fällen bekannt bei denen diese auf solche Weise
    > ausgenutzt worden wären.

    Hm, fluoreszierenden Markierungen leuchten eigentlich nur bei Lichteinfall, insofern gibt es kein Fluoreszensleuchten über den Lichtkegel hinaus. Daher scheint mir eine Verlängerung eher unnötig. Bei unbeleuchteten Fahrbahnen ist die Reichweite des Lichtkegels die Größe, die entscheidet, ob der Bremsweg noch ausreichend ist. Natürlich immer abhängig von der Geschwindigkeit.

    > Tatsächlich wäre ja eine plötzlich im Nichts endende Leuchtlinie (im
    > Gegensatz zu normalen Linien, die ja immer außerhalb des Lichtkegels
    > "enden") sogar ein im wahrsten Sinne des Wortes "tötliches" Anzeichen
    > dafür, dass die Straße endet, man müsste die Linie also tatsächlich über
    > den Abgrund hinaus verlängern.

    Siehe oben. Beide Linien enden im Lichtkegel. Tatsächlich würden fluoreszierenden Markierungen nur bei beleuchteten Strassen einen Sinn ergeben. Aber das wirft wieder ein anderes Problem der landschaftlichen Verschandelung auf. Ich stelle mir mal gerade vor, ich müsste am Abend oder in der Nacht auf zahllose Strassenstrukturen blicken, die ich dank Eigenleuchten auch noch ein paar Kilometer entfernt sehen muss.

  9. Re: Im Verteidigungsfall ein echter Nachteil

    Autor: raiden089 16.04.14 - 14:13

    Alle unsere Straßen sind in einem Weltweit riesigen Kartennetzwerk erfasst, von daher liebe Freunde vom Bund, ist das vollkommen egal ob die leuchten oder nicht.

  10. Re: Im Verteidigungsfall ein echter Nachteil

    Autor: gaym0r 19.04.14 - 15:48

    Wann hast du deine Grundausbildung gemacht?

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