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  5. › Solarzelle aus dem Öl-Wasser-Bad

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Das Wochenende ist fast schon da. Zeit für Quatsch!
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  1. Hinweis

    Autor: Physiker 13.01.10 - 15:28

    So so die Schwerkraft verliert also an Wirkung je kleiner das Objekt wird?!

    Natürlich ist das nicht so, die Schwerkraft (G) wirkt auch bei den kleinsten Objekten unverändert. Nur wird G dann bzgl. molekularen oder atomaren Kräften klein sein aufgrund der geringen Masse.

    Danke für ihre Aufmerksamkeit.

  2. Re: Hinweis

    Autor: BT90 13.01.10 - 15:31

    Luftauftrieb *hust*

  3. Re: Hinweis

    Autor: Physiker 13.01.10 - 15:34

    BT90 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Luftauftrieb *hust*

    Oh ja, stimmt. 1kg Federn ist ja auch leichter als 1kg Eisen

  4. Re: Hinweis

    Autor: HD user 13.01.10 - 15:41

    Das Problem wird evtl mit der Oberflächenspannung der Flüssigkeiten zusammenhängen?

    Ab einer gewissen größe liegt das Teilchen auf der Flüssigkeit auf und die Anziehungskraft reicht nicht aus es durch die Oberfläche durchzuziehen.. ka ob das ein vernünftiger Ansatz ist, aber was anderes fällt mir spontan nicht ein ^^

  5. Re: Hinweis

    Autor: Satan 13.01.10 - 15:46

    So kleine Bauteile sind schon ähnlich zu Feinstaubpartikeln, folglich setzen sie sich in bewegter Luft und Flüssigkeiten nicht so schnell ab. Der Ansatz mit den getrennten Flüssigkeiten ist hingegen sehr wirkungsvoll, da dort die Kraft, die die Bauelemente in der Mitte hält weitaus stärker ist als das bisschen Schwerkraft für ein so winziges Teil.

  6. Re: Hinweis

    Autor: Bouncy 13.01.10 - 15:56

    HD user schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das Problem wird evtl mit der Oberflächenspannung der Flüssigkeiten
    > zusammenhängen?
    egal, das macht den satz "verliert die Schwerkraft jedoch ihre Wirkung" ja nicht richtiger...

  7. Re: Hinweis

    Autor: Besserwisserer 13.01.10 - 16:23

    > egal, das macht den satz "verliert die Schwerkraft jedoch ihre
    > Wirkung" ja nicht richtiger...

    Was ist daran falsch?
    In diesem Fall ist die !Wirkung! der Schwerkraft die, dass die Partikel auf das Substrat aufgebracht werden. Die Wirkung der Schwerkraft auf die Partikel ist so gering, dass diese nicht mehr ausreicht sich mit dem Substrat zu verbinden.

  8. Re: Hinweis

    Autor: nur mal so 13.01.10 - 17:16

    wenn dann schon sind Federn schwerer... (geringere Dichte) ;-)

    nicht so paradox, wenn man die verdrängte Luft betrachtet...

  9. Re: Hinweis

    Autor: qwertzuiopü 13.01.10 - 17:38

    Diffusion? Aber ob das dafür schon klein genug ist weiß ich nicht :-D

    Gerade in Physik gehabt: Archimedisches Prinzip --> Die Frage ist, ob das Volumen der verdrängten Luft schwerer ist als das Bauteil selber? Dann wäre der Auftrieb (der der Gewicht der verdrängten Luft entspricht) höher als das Gewicht des Bauteils...? Aber ob das wirklich so eine kleine Dichte hat (auch in dieser kleinen Größe) glaube ich nicht.

    Deshalb denke ich eher, dass die Erdanziehungskräfte bei der kleinen Masse einfach kaum was ausmachen und man kaum kleinen Luftzüge (und wenn durch Diffusion) verhindern kann, die die Teile wegwehen...

  10. Re: Hinweis

    Autor: RichtigerBesserwissener 13.01.10 - 18:17

    Besserwisserer schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > egal, das macht den satz "verliert die Schwerkraft jedoch ihre
    > > Wirkung" ja nicht richtiger...
    >
    > Was ist daran falsch?
    > In diesem Fall ist die !Wirkung! der Schwerkraft die, dass die Partikel auf
    > das Substrat aufgebracht werden. Die Wirkung der Schwerkraft auf die
    > Partikel ist so gering, dass diese nicht mehr ausreicht sich mit dem
    > Substrat zu verbinden.

    Wenn ich mit einer Kraft R an deinem rechten Arm ziehe, dann wirkt die Kraft natürlich auch weiterhin auf dich, selbst wenn du dich mit der Linken irgendwo festhälst, dich antiparallel zu mir bewegst etc.

    Natürlich ist damit nicht gesagt das die an dir ausgeübte Kraft dich "massiv" beeinflusst. Ich könnte ja mit 0.1 mN ziehen :P

  11. Re: Hinweis

    Autor: Rotua 13.01.10 - 18:21

    Würde es an Luftzügen oder allgemein am Luftwiderstand liegen, wäre man sicherlich so schlau, das ganze einfach in einem Vakuum zu veranstalten.

    Die Gewichtskraft ergibt sich ja aus dem Produkt von g und m, also wäre bei extrem _leichten_ Körpern die Gewichtskraft darmaßen gering, dass die Gravitation _so gut wie_ keine Wirkung bzw. keine ausreichende Wirkung zeigt. Dass es an der schwindend geringen Masse der Körper liegt, wäre zumindest für mich plausibler als dass es an der Größe läge.

  12. Re: Hinweis

    Autor: wadweißich 13.01.10 - 22:47

    Bouncy schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > HD user schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Das Problem wird evtl mit der Oberflächenspannung der Flüssigkeiten
    > > zusammenhängen?
    > egal, das macht den satz "verliert die Schwerkraft jedoch ihre Wirkung" ja
    > nicht richtiger...

    Ich kann nichts falsches an der Formulierung erkennen, wenn ich das mit meinen 2 Semestern Thermodynamik deuten würde.
    Es ist ja nicht so, daß die Schwerkraft kleiner wird, die bleibt natürlich konstant, aber die WIRKUNG nimmt halt ab weil lokal die intermolekularen Kräfte größer sind.
    Siehe Wiki, die Oberflächenspannung hängt, unter anderem, von der Enthalpie, also von der inneren Energie, ab. Das ist nur die makroskopische Beschreibung (Temperatur,Druck) der molekularen Kräfte (Kinetische-,Potentielle- Bindungsenergie) im Wasser,Öl.
    Wenn nun ein kleines Teil, wie hier ein Partikel, auf der Wasseroberfläche aufliegt, erzeugt es durch seine Schwerkraft lokal eine Spannung auf die Wasseroberfläche, der die Spannung der Bindungskräfte der Wassermoleküle entgegenwirkt und da das Partikelchen schwimmt, sind die Bindungskräfte größer.

  13. Re: Hinweis

    Autor: foo 13.01.10 - 23:28

    Physiker schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > BT90 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Luftauftrieb *hust*
    >
    > Oh ja, stimmt. 1kg Federn ist ja auch leichter als 1kg Eisen

    Das stimmt aber nur auf dem Mond ...

  14. Re: Hinweis

    Autor: ichbinswarumauchnicht 14.01.10 - 09:41

    https://forum.golem.de/kommentare/wissenschaft/solarzelle-aus-dem-oel-wasser-bad/hinweis/38288,2075403,2075657,read.html#msg-2075657

  15. Re: Hinweis

    Autor: cmoder 14.01.10 - 13:04

    Physiker schrieb:
    > So so die Schwerkraft verliert also an Wirkung je kleiner das Objekt
    > wird?!

    Daran hab ich mich auch gestört.

    > Natürlich ist das nicht so, die Schwerkraft (G) wirkt auch bei den
    > kleinsten Objekten unverändert. Nur wird G dann bzgl. molekularen oder
    > atomaren Kräften klein sein aufgrund der geringen Masse.

    ACK.

    Wobei das nicht unbedingt molekulare Kräfte sein müssen; es reicht schon das Verhältnis von Oberfläche zu Volumen bzw. Masse als Erklärung. Weil die Masse mit der Größe um eine Potenz schneller abnimmt als die Fläche, hat z.B. eine angreifende Strömung einen deutlich stärkeren Effekt. Nicht umsonst sind z.B. Insekten so klein - würde man sie auf die Größe von Menschen aufblasen, könnten sie niemals fliegen oder kopfüber an der Decke krabbeln.

    Christoph

  16. Re: Hinweis

    Autor: bessererrichtigerbesserwisser 14.01.10 - 15:39

    RichtigerBesserwissener schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > blablabla
    > "massiv" beeinflusst. Ich könnte ja mit 0.1 mN ziehen :P
    >

    Meganewton?

    http://de.wikipedia.org/wiki/Meganewton

    ausserdem kann du nicht mit einem nM ziehen. dermassen schwach kann keiner ziehen (0,1 gramm)

  17. Re: Hinweis

    Autor: nochmalich 17.01.10 - 18:34

    > > "massiv" beeinflusst. Ich könnte ja mit 0.1 mN ziehen :P
    > >
    >
    > Meganewton?

    Äh ne Nano Newton d.h. 10^(-9) N.


    > ausserdem kann du nicht mit einem nM ziehen. dermassen schwach kann keiner
    > ziehen (0,1 gramm)

    Herje, es ging doch gerade darum das die wirkende Kraft klein ist. Wieso gibt's eigentlich immer einen der klug rumscheißt, aber nicht versteht worum es eigentlich geht?

  18. mN = milli Newton = 10^(-3)

    Autor: nochmalich 17.01.10 - 18:38

    Hatte erst nN gelesen ;)

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