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Wissenschaftlicher Durchbruch!

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  1. Wissenschaftlicher Durchbruch!

    Autor: kain 27.03.12 - 18:04

    Also anstatt einem Motor, welche die Panels waagrecht ausrichtet ("Manche haben einen Motor, der das Modul nach der Sonne ausrichtet."), werden die Panels jetzt durch eine zick-zack Bauweise effizienter weil sie die Sonne bei einer flacheren einstellung besser nutzen. Was für eine Erkenntnis.

    Warum bauen sie dann nicht einfach nen Motor, der die Panels vertikal ausrichtet?

    Alles was die schreiben ist, dass wenn die Panels mehr Sonne bekommen, dann produzieren sie mehr Strom. ORLY?

    Oder sollte das der Vorbote zum 1.4. werden?

  2. Re: Wissenschaftlicher Durchbruch!

    Autor: Tantalus 27.03.12 - 18:15

    kain schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Warum bauen sie dann nicht einfach nen Motor, der die Panels vertikal
    > ausrichtet?

    Vielleicht weil sich das schlecht auf ein Hausdach montieren lässt? Von zusätzlichen Kosten, Wartungsaufwand etc mal ganz abgesehen.

    Gruß
    Tantalus

    ___________________________

    Man sollte sich die Ruhe und Nervenstärke eines Stuhles zulegen. Der muss auch mit jedem Arsch klarkommen.

  3. Re: Wissenschaftlicher Durchbruch!

    Autor: l0ng 27.03.12 - 18:28

    Zudem kommt, das die Stellmotorik auch noch Energie benötigt

  4. Re: Wissenschaftlicher Durchbruch!

    Autor: Sebbi 27.03.12 - 20:14

    Tantalus schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > kain schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Warum bauen sie dann nicht einfach nen Motor, der die Panels vertikal
    > > ausrichtet?
    >
    > Vielleicht weil sich das schlecht auf ein Hausdach montieren lässt? Von
    > zusätzlichen Kosten, Wartungsaufwand etc mal ganz abgesehen.
    >

    Schlechter als ein vertikaler Turm aus Windfängern, der bei einem Windstoß im Nu das Dach abgedeckt und bei Sonne auch noch Schatten auf alle anderen Paneltürme wirft? Das ist nicht wirklich die effizienteste Art Sonne auszubeuten und das wissen die vom MIT hoffentlich auch. Preis pro Watt ist entscheidend und wenn die Fläche nicht unbegrenzt ist noch Preis pro Fläche (das ist die Standfläche inklusive Schattenwurf).


    > Gruß
    > Tantalus

  5. Re: Wissenschaftlicher Durchbruch!

    Autor: Tantalus 27.03.12 - 20:30

    Sebbi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Schlechter als ein vertikaler Turm aus Windfängern, der bei einem Windstoß
    > im Nu das Dach abgedeckt und bei Sonne auch noch Schatten auf alle anderen
    > Paneltürme wirft?

    Auf einem Dach würdest Du natürlich keinen Turm bauen, sondern eine quasi auf dem Dach liegende Zickzack-Konstruktion. Wesentlich weniger Aufwand als eine Nachführanlage wäre das auf jeden Fall, und stabiler auch (Stichwort Platzbedarf zum drehen, Windlast etc.).

    Gruß
    Tantalus

    ___________________________

    Man sollte sich die Ruhe und Nervenstärke eines Stuhles zulegen. Der muss auch mit jedem Arsch klarkommen.

  6. Re: Wissenschaftlicher Durchbruch!

    Autor: Sebbi 27.03.12 - 20:35

    Tantalus schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Sebbi schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Schlechter als ein vertikaler Turm aus Windfängern, der bei einem
    > Windstoß
    > > im Nu das Dach abgedeckt und bei Sonne auch noch Schatten auf alle
    > anderen
    > > Paneltürme wirft?
    >
    > Auf einem Dach würdest Du natürlich keinen Turm bauen, sondern eine quasi
    > auf dem Dach liegende Zickzack-Konstruktion. Wesentlich weniger Aufwand als
    > eine Nachführanlage wäre das auf jeden Fall, und stabiler auch (Stichwort
    > Platzbedarf zum drehen, Windlast etc.).

    Aber das wäre doch auch nicht sinnvoll. Man so zwar mehr Zellen auf dem Dach, aber die Hälfte schaut immer in die falsche Richtung und die andere Hälfte ist auch nicht stets optimal ausgerichtet.

    Ich habe so ein paar kleine Solarzellen um Akkus aufzuladen, etc ... es macht einen riesigen Unterschied wie gut man den Winkel zur Sonne trifft.

    Ich denke am besten wäre es wohl wenn man die Neigung der Panels jede Woche nachstellen würde und sich das Haus auf einer Drehplattform befindet, die sich immer nach der Sonne ausrichtet ;-)

    >
    > Gruß
    > Tantalus

  7. Re: Wissenschaftlicher Durchbruch!

    Autor: syntax error 27.03.12 - 20:36

    Tantalus schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Auf einem Dach würdest Du natürlich keinen Turm bauen, sondern eine quasi
    > auf dem Dach liegende Zickzack-Konstruktion. Wesentlich weniger Aufwand als
    > eine Nachführanlage wäre das auf jeden Fall, und stabiler auch


    Die Frage ist nur was passiert im Herbst/Winter? Dann ist so ein Zickzackding bestimmt ein toller, dauerhafter Laub/Dreck/Schneefänger. Zumindest wenn das Ding aufm Dach liegen würde, statt wie auf den Fotos senkrecht zu stehen.

  8. Re: Wissenschaftlicher Durchbruch!

    Autor: malachi54 27.03.12 - 20:38

    versteh ich einfach nicht. die dinger produzieren doch am meisten strom, wenn die sonne im 90° winkel draufscheint oder irre ich mich?
    und da sind viele kleine ebene, flache zellen doch besser als ein "turm", das ecken und winkel hat und dessen kleinste zellen sich nicht ausrichten lassen...

    eine scheibe kann man doch auch flach auf der erde positionieren und mit dem tagesverlauf etwas vertikal stellen...

  9. Re: Wissenschaftlicher Durchbruch!

    Autor: Tantalus 27.03.12 - 20:41

    Sebbi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Aber das wäre doch auch nicht sinnvoll. Man so zwar mehr Zellen auf dem
    > Dach, aber die Hälfte schaut immer in die falsche Richtung und die andere
    > Hälfte ist auch nicht stets optimal ausgerichtet.

    Kommt drauf an. Nehmen wir mal ein nach Süden gerichtetes Schrägdach, dann hast Du bei flach montierten Zellen morgens und abends sehr schlechte Ausbeute, mittags sehr gute Ausbeute. Bei Zickzack-(oder Zieharmonika-)montierten Zellen hast Du morgens und abends eine deutlich bessere Ausbeute, mittags dagegen eine geringere. Wenn nun die Aussage stimmt, dass morgens und abends mehr Strom benötigt wird als mittags, ist diese Anordnung effizienter, da mehr Strom dann erzeugt wird, wenn er benötigt wird.

    > Ich habe so ein paar kleine Solarzellen um Akkus aufzuladen, etc ... es
    > macht einen riesigen Unterschied wie gut man den Winkel zur Sonne trifft.

    Volle Zustimmung.

    > Ich denke am besten wäre es wohl wenn man die Neigung der Panels jede Woche
    > nachstellen würde und sich das Haus auf einer Drehplattform befindet, die
    > sich immer nach der Sonne ausrichtet ;-)

    Ist aber leider meist unrealisierbar. Dann ist die zweitbeste, aber umsetzbare Veriante eben vielleicht doch am Ende die bessere.

    Gruß
    Tantalus

    ___________________________

    Man sollte sich die Ruhe und Nervenstärke eines Stuhles zulegen. Der muss auch mit jedem Arsch klarkommen.

  10. Re: Wissenschaftlicher Durchbruch!

    Autor: irata 27.03.12 - 21:15

    malachi54 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > versteh ich einfach nicht. die dinger produzieren doch am meisten strom,
    > wenn die sonne im 90° winkel draufscheint oder irre ich mich?

    Entweder du irrst dich, oder das MIT irrt sich.

  11. Dreck

    Autor: __destruct() 27.03.12 - 21:50

    Dazu wollte ich auch schon ein Thema aufmachen. Die muss man dann im Sommer monatlich reinigen, im Herbst täglich und im Winter immer dann, wenn Schnee gefallen ist, da man sonst in Sommer und Herbst keine elektrische Energie mehr damit erzeugt und im Winter sämtliche Verankerungen auf Leben und Tod hinaus herausfordert.

  12. Re: Dreck

    Autor: ednax 27.03.12 - 23:13

    __destruct() schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Dazu wollte ich auch schon ein Thema aufmachen. Die muss man dann im Sommer
    > monatlich reinigen, im Herbst täglich und im Winter immer dann, wenn Schnee
    > gefallen ist, da man sonst in Sommer und Herbst keine elektrische Energie
    > mehr damit erzeugt und im Winter sämtliche Verankerungen auf Leben und Tod
    > hinaus herausfordert.


    ja, wenn man die einfach so aufs Dach stellt, würde sich wohl ziemlich viel Dreck ansammeln.
    Oder man macht einfach eine Scheibe drüber, wie bei den aktuellen Solarpannels auch...

  13. Die Natur hat schon eine recht optimale Lösung

    Autor: yeti 28.03.12 - 06:24

    __destruct() schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die muss man dann im Sommer
    > monatlich reinigen, im Herbst täglich und im Winter immer dann, wenn Schnee
    > gefallen ist, da man sonst in Sommer und Herbst keine elektrische Energie
    > mehr damit erzeugt und im Winter sämtliche Verankerungen auf Leben und Tod
    > hinaus herausfordert.

    Baum

    - Ist eine dreidimensionale Struktur zur Umsetzung von Solarenergie in Holz
    - Speichert die geerntete Solarenergie als Holz
    - Wirft in Herbst die Blätter ab, da im Winter ja eh kaum Solarenergie gewonnen werden kann, womit Reinigung und Verankerung für den Winter gelöst sind.

    Im Ernst, das Hauptproblem ist die Speicherung der Solarenergie. Da ist Holz schon mal nicht schlecht.

  14. Re: Die Natur hat schon eine recht optimale Lösung

    Autor: Anonymer Nutzer 28.03.12 - 06:42

    Na, dann überleg Dir mal, wie viel Fläche so ein Baum an Blattgrün hat, und überlege mal, wie lange so ein Baum "Sonne" braucht, bevor er genügend "Holz" angespart hat, um es als Energieträger zu nutzen.

    Es rechnet sich nicht im entferntesten. Klar ist Holz CO²-Neutral. Aber es braucht zu lange, um alle Menschen Europas mit Strom und Wärme zu versorgen. Sehr effektiv ist Wasserkraft. Besser als Solar ist Windkraft. Und im Endeffekt ist Solar vollkommen für den Eimer, außer für Gewerbe und Industrie.

    Denn, wann brauchen wir privaten Leute die meiste Energie? Richtig... Morgens und Abends. Über Tag sind die meisten Leute eh arbeiten. Aber da werden Hektar-Weise beste Ackerböden mit Solarpanels zugepflastert. Andere Ackerböden werden mit Grünzeug für Bio-Diesel zugepackt. Und was die Deppen allesamt vergessen ist, dass wir Bio-Diesel und Strom nicht fressen können.

  15. Re: Die Natur hat schon eine recht optimale Lösung

    Autor: Tantalus 28.03.12 - 08:53

    sunnymarx schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Über Tag sind die meisten Leute eh arbeiten. Aber da
    > werden Hektar-Weise beste Ackerböden mit Solarpanels zugepflastert.

    Und da, wo die Leute arbeiten, braucht man keinen Strom? oO
    Ausserdem werden "beste Ackerböden" nicht mit Solarpanels zugepflastert.

    Gruß
    Tantalus

    ___________________________

    Man sollte sich die Ruhe und Nervenstärke eines Stuhles zulegen. Der muss auch mit jedem Arsch klarkommen.

  16. Re: Die Natur hat schon eine recht optimale Lösung

    Autor: yeti 28.03.12 - 10:24

    sunnymarx schrieb:
    > Denn, wann brauchen wir privaten Leute die meiste Energie? Richtig...
    > Morgens und Abends.

    Vor allen Dingen im Winter und nicht im Sommer.
    Und im Winter ist es um 16:00 Uhr schon dunkel.
    Da bringt Solarenergie nicht viel.
    Und dann möchte man das Haus am liebsten über eine Wärmepumpe beheizen.
    Im Endeffekt wird die Wärmepumpe aber mit Strom betrieben und in den 2 Wochen diesen Winter mit -20°C haben Die wohl NUR mit Strom geheizt.

    Das Haupt-Problem ist es die überschüssige Solarenergie des Sommers bis zum Winter zu speichern. Und da sehe ich nur die Möglichkeit, die Energie chemisch zu binden. Wasserstoff ???
    Die Natur macht halt Holz oder andere Biomasse.

  17. Re: Die Natur hat schon eine recht optimale Lösung

    Autor: kendon 28.03.12 - 10:25

    > Besser als Solar ist Windkraft.

    und wo kommt der wind her?

  18. Re: Die Natur hat schon eine recht optimale Lösung

    Autor: bLaSpHeMy 28.03.12 - 10:43

    sunnymarx schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Aber da werden Hektar-Weise beste Ackerböden mit Solarpanels zugepflastert.

    Wo hast du dieses Märchen denn ausgegraben?

  19. Re: Die Natur hat schon eine recht optimale Lösung

    Autor: Sugus 28.03.12 - 14:20

    Vielleicht kann man die ja um die Telefonmasten rumstellen.
    Sieht besser aus als diese grauen Stangen.

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