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Soso, der Shuttle war nur ne 2. Raketenstufe die Rückkehren kann, Nicht.
Autor: oliver.n.h 08.01.16 - 15:58
Der Shuttle war einfach mit einem Anderen Designziel konzipiert worden und ein nicht unwichtiges kostensteigerndes war es als Raumstation zu verwenden, daher auch für Menschen konzipiert. Wenn man Flotten in 2 Modelle unterteilt worden wäre in solche mit fix eingebauter Raumlabor ohne Frachtluke und eine mit einem automatischen System zum aussetzen/einholen von Fracht, wäre es kosteneffektiver gewesen, auch mit wiederverwendung wohl immer noch nicht günstig rausgekommen.
Dies hätte jedoch die Flexibilität eingeschränkt, daher wurde das Shuttle so gebaut wie es war. Der vergleich hinkt. -
Re: Soso, der Shuttle war nur ne 2. Raketenstufe die Rückkehren kann, Nicht.
Autor: Peter(TOO) 12.01.16 - 13:49
So ganz funktioniert deine Idee nicht wirklich.
Grundsätzlich braucht man eine Nutzlastverkleidung beim Flug durch die Atmosphäre. Bei den Wegwerfraketen wird dies dann abgesprengt, wenn Aerodynamik keine Rolle mehr spielt.
Bei einem Shuttle geht dies nicht, da die Aerodynamik bei der Landung wichtig ist.
Beim Shuttle waren an der Innenseite der Luken die Kühlelemente angebracht. Diese Teile sind sehr filigran, da es im Vakuum nicht so einfach ist, die Wärme los zu werden. Da kommt man um eine aufklappbare Verkleidung (Frachtluke), gar nicht herum.
Übrigens, wenn das Shuttle die Frachtluken nicht aufbekommen hätte, hätte es nach ein paar Umkreisungen sofort wieder landen müssen, andernfalls hätte die Bordelektronik den Hitzetot ereilt.
Viele Laborexperimente befassten sich mit Erd- und Weltraumbeobachtung, da brauch man freie Sicht aus dem Labor, geht also auch nicht ohne Luken.
Ob jetzt eine Unterteilung in eine bemannte und unbemannte Version billiger gewesen wäre, kann man anzweifeln. Eine unbemannte Version ist einfacher, billiger und leichter, man spart sich das Lebenserhaltungssystem, Verpflegung Sanitäre Einrichtungen und Luft braucht es auch keine, soweit ist alles klar. Allerdings hätte man mehr Kosten für die parallele Entwicklung benötigt. Für die Frachtversion hätte man aber zusätzlichen Entwicklungsaufwand für die Roboter gehabt. Aber auch mit einer ausgehölten Frachtversion, wären z.B. die Probleme mit den Boostern, Hitzekacheln und er hohe Serviceaufwand nach der Landung bei beiden Modellen geblieben.



