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Golem vs Slashdot

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  1. Golem vs Slashdot

    Autor: Crass Spektakel 20.10.14 - 14:33

    Bei diesem Artikel fällt es mal wieder auf dass sowohl Golem als auch Slashdot inzwischen Teil einer übergeordneten Medienindustrie sind.

    Und ohne Anbiederei, Golem machts besser. Bessere Artikel, bessere Präsentation. Einen Vergleich mit Heise stelle ich da gleich garnicht an, ansatzweise ausführliche Beiträge findet man da nur zwischen Twintowerverschwörung und Hetze gegen den Westen.

  2. Helium 3

    Autor: Crass Spektakel 20.10.14 - 15:06

    Für Helium 3 braucht man diesen Lift nicht. Denn die Menge an Helium 3 die man für die irdische Energieversorgung bräuchte wären wenige Kilogramm pro Jahr. Das hätte man schon 1957 mit dem Sputnik transportieren können. Da wird es einfacher sein He³ künstlich über Protoneneinfach zu erbrüten oder einen Fusionsreaktor zu bauen der ohne He³ auskommt (selbst ein reiner Wasserstoff-Generator braucht nur 50% mehr Startenergie und bei den notwendigen Energien ist das auch nur noch Peanuts).

    Aber wofür sich dieser Lift wirklich lohnt: Interstellarer Bergbau. In vielen Drecksasteroiden von ein paar 100m Durchmessern schlummern Reserven an Edelmetallen die alle irdischen Fördermöglichkeiten sprengen. Nehmen wir mal einen Tausendmeterbrocken, der dürfte 100.000 Tonnen von jeweils Gold, Platin, Silber und nochmals 100te Tonnen Iridium usw. enthalten, also in der Grössenordnung dessen was weltweit bisher insgesamt gefördert wurde.

    Dann noch Energieerzeugung im Weltall. Ein paar Quadratkilometer Spiegelfolie in sonennaher Position, konzentriert auf einen Reaktor, die produzierte Energie per Mikrowellenlaser Richtung Erde übertragen... Ditto Nuklearreaktoren, warum sowas auf der Erde betreiben, stattdessen betreibt man sie weit draussen im All und gut isses. Wenn mal einer platzt, na und, das Weltall ist sowieso eine lebensfeindliche Strahlenhölle.

    Auch die Erderwärmung liese sich so stoppen... 100 Quadratkilometer Spiegelfolie im sonnennahem Lagrage-Punkt und schon fällt der Einfall von Sonnenenergie um das notwendige Mass. Genaugenommen kann man mit diesen Spiegeln das Sonnenlicht sehr präzise so unverteilen dass sich neue landwirtschaftliche Möglichkeiten ergeben oder dass man die Rückseite der Erde permanent gratis aus dem hinterem Lagrage-Punkt beleuchtet.

    Und noch ein Nutzen, das entfernte Ende des Aufzugs lässt sich als Schleuder für interplanetare Sonden nutzen mit dem man fast kostenlos Objekte mit mehrfacher Fluchtgeschwindigkeit in den Raum schleudern kann.

    Allerdings braucht man für all das diesen Lift auch nicht denn ein Cableslingshot dürfte zu einem Bruchteil der Kosten das gleiche leisten und wäre räumlich deutlich kleiner.

  3. Re: Helium 3

    Autor: plutoniumsulfat 20.10.14 - 15:38

    Aua. Tut ja fast weh beim Lesen.

    Einfacher wäre es noch, zum Mond zu fliegen und Helium-3 mitzunehmen.

    Überleg mal, was das auslösen würde. Das Zeug wäre wertloser als Kohle.

    Erderwärmung geht nicht von der Sonne aus (zumindest nicht das, was wir hier auslösen). Weißt du, was weniger Sonneneinstrahlung auf dem Planeten bewirkt.

    Was noch schneller geht, wäre ein Swing-By-Manöver.

  4. Re: Helium 3

    Autor: Garius 20.10.14 - 23:23

    Crass Spektakel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Für Helium 3 braucht man diesen Lift nicht. Denn die Menge an Helium 3 die
    > man für die irdische Energieversorgung bräuchte wären wenige Kilogramm pro
    > Jahr. Das hätte man schon 1957 mit dem Sputnik transportieren können. Da
    > wird es einfacher sein He³ künstlich über Protoneneinfach zu erbrüten oder
    > einen Fusionsreaktor zu bauen der ohne He³ auskommt (selbst ein reiner
    > Wasserstoff-Generator braucht nur 50% mehr Startenergie und bei den
    > notwendigen Energien ist das auch nur noch Peanuts).
    >
    > Aber wofür sich dieser Lift wirklich lohnt: Interstellarer Bergbau. In
    > vielen Drecksasteroiden von ein paar 100m Durchmessern schlummern Reserven
    > an Edelmetallen die alle irdischen Fördermöglichkeiten sprengen. Nehmen wir
    > mal einen Tausendmeterbrocken, der dürfte 100.000 Tonnen von jeweils Gold,
    > Platin, Silber und nochmals 100te Tonnen Iridium usw. enthalten, also in
    > der Grössenordnung dessen was weltweit bisher insgesamt gefördert wurde.
    >
    > Dann noch Energieerzeugung im Weltall. Ein paar Quadratkilometer
    > Spiegelfolie in sonennaher Position, konzentriert auf einen Reaktor, die
    > produzierte Energie per Mikrowellenlaser Richtung Erde übertragen... Ditto
    > Nuklearreaktoren, warum sowas auf der Erde betreiben, stattdessen betreibt
    > man sie weit draussen im All und gut isses. Wenn mal einer platzt, na und,
    > das Weltall ist sowieso eine lebensfeindliche Strahlenhölle.
    >
    > Auch die Erderwärmung liese sich so stoppen... 100 Quadratkilometer
    > Spiegelfolie im sonnennahem Lagrage-Punkt und schon fällt der Einfall von
    > Sonnenenergie um das notwendige Mass. Genaugenommen kann man mit diesen
    > Spiegeln das Sonnenlicht sehr präzise so unverteilen dass sich neue
    > landwirtschaftliche Möglichkeiten ergeben oder dass man die Rückseite der
    > Erde permanent gratis aus dem hinterem Lagrage-Punkt beleuchtet.
    >
    > Und noch ein Nutzen, das entfernte Ende des Aufzugs lässt sich als
    > Schleuder für interplanetare Sonden nutzen mit dem man fast kostenlos
    > Objekte mit mehrfacher Fluchtgeschwindigkeit in den Raum schleudern kann.
    >
    > Allerdings braucht man für all das diesen Lift auch nicht denn ein
    > Cableslingshot dürfte zu einem Bruchteil der Kosten das gleiche leisten und
    > wäre räumlich deutlich kleiner.
    Sieh an, ein Pokémon Fan :D

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