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Es gibt interessantere Alternativen

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  1. Es gibt interessantere Alternativen

    Autor: Oldy 25.06.14 - 14:09

    Eine japanische Baufirma will eine rund 96.000 Kilometer lange Röhre konstruieren, in der ein Aufzug bis zu 30 Menschen ins All befördert.
    http://www.welt.de/wissenschaft/weltraum/article13881473/Japaner-wollen-Super-Aufzug-ins-Weltall-bauen.html
    Was ich mir pers., auf Grund des Eigengewichtes, nicht vorstellen kann.

    Dafür aber diese Idee: Einen Weltraumlift
    http://de.wikipedia.org/wiki/Weltraumlift

  2. Re: Es gibt interessantere Alternativen

    Autor: Gizeh 25.06.14 - 14:47

    Darüber gabs vor gar nicht allzu langer Zeit einen Artikel hier.
    Ist ja auch eng verwandt mit der Materialforschung, von wegen Nanoröhrchen auf Kohlenstoffbasis, etc.

  3. Re: Es gibt interessantere Alternativen

    Autor: most 25.06.14 - 14:58

    Naja, der Weltraumlift ist eine interessante Theorie und ja, man sollte in alle Richtungen forschen. Das aber als Alternative zu raketengetriebenen Modulen zu bezeichnen, die seit über 50 Jahren mehr oder weniger erfolgreich im Einsatz sind, halte ich für etwas übertrieben optimistisch

  4. Re: Es gibt interessantere Alternativen

    Autor: Moe479 26.06.14 - 02:42

    und was ist mit sogn. skyhooks?

    http://en.wikipedia.org/wiki/Skyhook_%28structure%29

  5. Re: Es gibt interessantere Alternativen

    Autor: blubberlutsch 26.06.14 - 22:49

    most schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Naja, der Weltraumlift ist eine interessante Theorie und ja, man sollte in
    > alle Richtungen forschen. Das aber als Alternative zu raketengetriebenen
    > Modulen zu bezeichnen, die seit über 50 Jahren mehr oder weniger
    > erfolgreich im Einsatz sind, halte ich für etwas übertrieben optimistisch


    Warum? Der Preis pro kg Nutzlast ist ja mit herkömmlicher Raketentechnik ja immerhin noch wahnsinnig hoch

  6. Re: Es gibt interessantere Alternativen

    Autor: wraith 27.06.14 - 11:39

    blubberlutsch schrieb:
    > Warum? Der Preis pro kg Nutzlast ist ja mit herkömmlicher Raketentechnik ja
    > immerhin noch wahnsinnig hoch

    Naja, Du rechnest hier die Betriebskosten einer erprobten Technik gegen eine noch zu entwickelnde Technik, bei der es noch einige enorm hohe Hürden zu nehmen gibt.

    1. Es gibt noch kein Material für das Kabel.
    Kohlenstoff-Nanoröhren und Bornitrit-Nanoröhren sind im Gespräch, es ist uns aber heute noch nicht möglich nennenswerte Mengen dieser Materialien herzustellen, geschweige denn sie in der Form zu produzieren, die benötigt würde.

    2. Gegengewicht.
    Als Gegengewicht ist ein eingefangener Asteroid im Gespräch. Wir müssten erst einmal einen Asteroiden "einfangen", ins nahe Erdorbit transportieren und dort sicher abbremsen (ohne, dass er abstürzt).

    3. Liftkapseln
    Wegen der nötigen Form des Kabels (oben wesentlich dicker als unten) ist kein klassischer Aufzug möglich. Die Liftkapseln müssten selber die Energie aufbringen um am Kabel hoch zu klettern. Wie diese Energie in die Kapseln kommt, ist derzeit noch völlig ungeklärt (Wenn sie Treibstoff mitnehmen, macht sie das wieder wesentlich schwerer/reduziert das die Nutzlast),

    4. Reisedauer
    Der, von dieser japanischen Firma zu PR-Zwecken angekündigte Weltraumaufzug soll 7,5 Tage bis ins niedrige Erdorbit benötigen. Das ist für Materialtransporte sicher ein zu vernachlässigendes Problem, bei Personentransporten bringt das eine ganze Reihe neuer Probleme mit sich, die erst noch gelöst werden wollen.

    5. Terrorismus
    Ja, lacht nicht. Wir reden hier immerhin vom teuersten Infrastrukturprojekt der Menschheitsgeschichte. Gleichzeitig ist so ein Kabel ungeheuer verletzlich. Eine Rakete und der ganze Summs kracht runter und würde bei der Kabellänge und dem Gewicht ne ganze Menge kaputtmachen.

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