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Warum werden die geplatzten Prototypen als Fehlschlag in der Deutschen Presse angesehen?

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  1. Warum werden die geplatzten Prototypen als Fehlschlag in der Deutschen Presse angesehen?

    Autor: waterwalker 14.09.20 - 19:55

    Das nervt langsam und zeigt auch, warum in Deutschland sich niemand mehr etwas traut.

    SpaceX geht hier einen anderen Weg in der Entwicklung und viele der Tests sind absichtlich bis zum bersten der Tanks durchgeführt wurden, waren also alles andere als ein Fehlschlag. Die Belastungsgrenzen werden hierbei immer wieder bei unterschiedlichen Prouktionsverfahren getestet und verschiedene Werkstoffe/Legierungen probiert. Dieses gilt sowohl für Komponenten als auch Teile des Starship selber

    Nur in der deutschen Presse liest man aber hierbei immer von "nicht so viel Glück"; "alle vorherigen Prototypen wurden zerstört" und so weiter

    Die Geschwindigkeit, in der SpaceX hier im Rapid Prototyping voranschreitet ist beachtlich, auch wie der Standort Boca Chica itteration um itteration sich verändert ist aufregend mit anzusehen. Darüber sieht und liest man in der deutschen Presse aber so gut wie nie.

  2. Re: Warum werden die geplatzten Prototypen als Fehlschlag in der Deutschen Presse angesehen?

    Autor: burzum 14.09.20 - 22:35

    Naja, im Artikel steht ja was Fakt ist: Einer ist wegen miesen Schweißnähten geplatzt und einer wegen einem Bedienfehler abgeschmiert. Beides war sicher nicht gewollt. Einige Prototypen wurden mit Absicht zum Bersten gebracht um das Material zu testen, aber nicht alle. Aber ja, ich stimme ansonsten zu, das Gemaule in der deutschen Presse nervt höllisch. Es ist typisch fucking Germany.

    Hier würde man noch das Papier wälzen und sich irgendwelche Idioten aus der Politik überlegen wie man noch ein paar bürokratische Knüppel rein werfen kann oder durch Steuern abkassieren könnte. Danach käme der BUND oder ähnliche Öko-Lobbyisten und würden anfangen zu klagen. 2050 könnte man dann, optimistisch, mit einem Erstflug rechnen...

    Wenn man sich nur mal die absurd lange Entwicklung des Transrapid ansieht ist klar das hier nichts mehr passieren wird... 1969 angefangen, 1991 "Einsatzreife" attestiert. Im Mai 2005, nachdem man erst mal 1997 Gesetze erlassen und 2005 wieder kassiert hat, wurde der Betrieb genehmigt - nach 36 Jahren. Kafka hätte seine Freude an der Geschichte. Ein absolutes Armutszeugnis für Deutschland.

    SpaceX baut mehrere Triebwerke und Raketen, Versuchsstände, Produktionsanlagen und ein Starship quasi gleichzeitig auf, beweist "mal eben" das die Booster wiederverwendbar sind und landen können, während man hier in der Zeit nicht mal einen beschissenen Flughafen, der sicher kein "Rocket Science" ist fertig bekommt. Bevor eine klugscheißen will, ich weiß, SpaceX wurde 2002 gegründet, existiert also 18 Jahre, BER hat "nur" 14 gebraucht, was lächerlich genug ist, China hat in 4 Jahren einen größeren Gebaut, den Beijing Daxing.

    Ash nazg durbatulûk, ash nazg gimbatul, ash nazg thrakatulûk agh burzum-ishi krimpatul.



    3 mal bearbeitet, zuletzt am 14.09.20 22:43 durch burzum.

  3. Re: Warum werden die geplatzten Prototypen als Fehlschlag in der Deutschen Presse angesehen?

    Autor: franzropen 15.09.20 - 06:20

    Ein Staat muss aber auch bei Fehlern dafür gerade stehen.
    Eine Firma macht im schlimmsten Fall einfach dicht und wer muss dann die Schäden beseitigen?
    Glaubst du der Beijing Daxing käme durch alle Prüfungen die der BER durchlaufen muss?
    Ich hab eher die Vermutung, dass nach dem Maßstab kaum ein Flughafen in der Welt existieren würde.

  4. Re: Warum werden die geplatzten Prototypen als Fehlschlag in der Deutschen Presse angesehen?

    Autor: voerden7 15.09.20 - 10:37

    Soweit ich mich erinnern kann, wurde beim Berliner Flughafen, um aus ästhetischen Gründen die Luftanlage zu verstecken, auf ein riskantes unerprobtes Lüftungskonzept gesetzt, in dessen folge man gegen physikalische Effekte ankämpfen musste. Ich finde, dass es gerade Sinnbild der Berliner Senatsregierung ist, dass man physikalische Gesetze nicht akzeptieren wollte.

    Jahrzehntelang wurde darauf rumgeritten, dass Kohl nicht die Namen von Spender nennen wollte, währenddessen der Berliner Staatsregierung genießt absolute Narrenfreiheit:
    Übrigens besteht das Vermögen einer deutschen Partei mit zweifelhafter Geschichte Teilweise aus politisch motivierten Enteignungen, von dessen einige Opfer gar hingerichtet wurde. Die Linkspartei ist keine Nachfolgepartei, sondern sie ist ohne jegliche Unterbrechung die SED, die nur umbenannt wurde.

    https://www.deutschlandfunk.de/berlin-jugendaemter-vermittelten-pflegekinder-an-paedophile.1769.de.html?dram:article_id=463892#:~:text=Es%20ist%20ein%20Skandal%2C%20der,sich%20der%20Berliner%20Senat%20schwer.
    Bezüglich des oberen Themas verweigerte die Berliner Senatsregierung bei der Untersuchung dieser Begebenheiten die Herausgabe diverser Unterlagen, der Vorfall gilt als sehr schlecht aufgeklärt.

    https://www.rbb24.de/politik/beitrag/2020/08/berlin-rigaer-str-94-strafanzeige-andreas-geisel-barbara-slowik.html
    (Innensenator Andreas Geisel, ehemals SED, stand übrigens neben den Polizisten, wo sich alle aufgeregt haben, dass die AfD sitzen geblieben ist. Dass die AfD ihr sitzen damit begründet haben, dass sie diesen sehr zweifelhaften Herrn Geisel nicht ehren wollten, wurde einfach von sämtlichen Medien verschwiegen. Sowas ist für mich eine inakzeptable Unterschlagung von Information und zeigt mir, wie gruselig miserabel mittlerweile unser Journalismus geworden ist.

    Auch nett, wieder unter Beteiligung von Andreas Geisel:
    https://www.juedische-allgemeine.de/politik/kritik-an-polizeistatistik/

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