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  5. › Sprachsynthese: Forscher erzeugen…

Neurodegenerative Krankheiten

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  1. Neurodegenerative Krankheiten

    Autor: Master68 30.04.19 - 13:37

    Wie soll das System bei neurodegenerativen Krankheiten oder nach Schlaganfällen helfen? Wenn das Gehirn nicht mehr die richtigen Impulse erzeugen um die echten Muskeln zu steuern, dann kann es offensichtlich auch nicht die richtigen Impulse erzeugen, die das System abgreift.

    Das hilft vielleicht Patienten, die ihren Sprechapparat auf Grund von Verletzungen nicht mehr bewegen können, oder deren Stimmbänder nicht mehr funktionieren, aber die genannten Beispiele erscheinen mir nicht plausibel.

    Nebenbei: Wie soll das System noch trainiert werden, wenn der Schaden beim Patienten schon eingetreten ist? Da müsste ja jeder mal prophylaktisch sein persönliches Muster trainieren und hinterlegen, damit es für den Fall der Fälle da ist...

  2. Re: Neurodegenerative Krankheiten

    Autor: Pizzabrot 30.04.19 - 14:15

    Es ist klar das dieses System nicht für alle Personen gedacht ist. Aber für jeden bei dem die Reizweiterleitung in den, für die Muskeln zuständigen Nerven, nicht mehr funktioniert die aber ein weiterhin intaktes Hirn haben, bietet sowas sicherlich eine große Hilfe.

    Es ist ja auch möglich gewisse Aktivitäten im Gehirn in andere Gebiete zu verlagern. Sowas müsste dann womöglich Speziell Trainiert werden.

    Und die Antwort wie das System trainiert werden soll ist einfach, genauso wie Alexa, Siri und Co., durch Datenmengen von Leuten die noch Sprechen können. Mit Hilfe von Algorithmen sollte sich, wenn die Datenmenge groß genug ist, ein universeller Schlüssel ergeben um den meisten Leuten einen "Sprachassistenten" zur Seite zustellen der im Großen und Ganzen die eigene Sprache korrekt abbildet. Alle Fehler die dann ncoh gemacht werden werden sicherlich über ein Feedbacksystem korrigiert werden können um den Assistenten mehr an eine Person anzupassen.

    Ich finde das ist durchaus ein sehr beeindruckender Durchbruch und ein weiterer Schritt das Menschliche Gehirn besser zu verstehen. Wer weiß vielleicht kann man mit dieser Methode auch irgendwann mit seiner Katze reden bzw. endlich mal verstehen was in gottes Namen das Vieh schonwieder will :P

    mfg
    PB

  3. Re: Neurodegenerative Krankheiten

    Autor: Henry78 30.04.19 - 15:52

    Das ist mir auch aufgefallen.

    Aber da ich hoffentlich von einer solchen Erkrankung verschont werde, freue ich mich schon darauf mein Sprachmuster für ein BCI zu trainieren.

  4. Re: Neurodegenerative Krankheiten

    Autor: spitfire_ch 30.04.19 - 21:38

    Pizzabrot schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    ...
    > Und die Antwort wie das System trainiert werden soll ist einfach, genauso
    > wie Alexa, Siri und Co., durch Datenmengen von Leuten die noch Sprechen
    > können. Mit Hilfe von Algorithmen sollte sich, wenn die Datenmenge groß
    > genug ist, ein universeller Schlüssel ergeben um den meisten Leuten einen
    > "Sprachassistenten" zur Seite zustellen der im Großen und Ganzen die eigene
    > Sprache korrekt abbildet. Alle Fehler die dann ncoh gemacht werden werden
    > sicherlich über ein Feedbacksystem korrigiert werden können um den
    > Assistenten mehr an eine Person anzupassen.
    ...
    Das würde aber voraussetzen, dass bei allen Menschen das Gehirn gleich oder zumindest ähnlich verdrahtet ist; gleiche Hirnströme für gleiche Wörter. Wenn dies nicht zutrifft, müsste für jedes Gehirn ein eigenes Modell erstellt werden. Es gibt ja Spekulationen, dass wir z.B. Farben ganz unterschiedlich wahrnehmen. Genauso gut kann es sein, dass jeder Mensch individuelle Wege findet, Sprache in seinem Kopf zu generieren.

    Diese Frage müsste durch dieses Projekt eigentlich beantwortet werden können: Werden bei verschiedenen Menschen für gleiche Sätze gleiche oder ganz andere Modelle gebildet? Möglicherweise kennt man die Antwort auf die Frage aber auch schon längst, nur ich kenne sie nicht ;)

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