Abo
  1. Foren
  2. Kommentare
  3. Wissenschaft
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Sputnik: Piep, piep, kleiner…

Sowjetische Propaganda

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Sowjetische Propaganda

    Autor: teenriot* 04.10.17 - 13:38

    Bemerkenswert ist das die Sowjets Sputnik zunächst überhaupt nicht propagandistisch ausnutzten. Erst durch den Hype im Westen erkannte die Führung was "ihr" da gelungen war und welchen medialen Wert das hat. So wurde erst Tage später z.B. im DDR-Fernsehen der Beweis für die "Überlegenheit de Kommunismus" verkündet und ausgekostet.

    (ist aus dem Gedächtnis, man möge mich korrigieren wenn es nicht stimmt)



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 04.10.17 13:39 durch teenriot*.

  2. Re: Sowjetische Propaganda

    Autor: chefin 04.10.17 - 14:45

    Weil es nicht drum ging, einen Satellit ins All zu bringen, sondern ein militärisches Überwachungsprojekt. Da die R-7 als Interconti ungeeignet war, da sie zu lange Startvorbereitungen benötigte hatte man viel Entwicklungsgeld in den Sand gesetzt. Also suchte man nach Einsatzmöglichkeiten, wo der Nachteil des Flüssigsauerstoffes unwichtig war.

    Und ja, als man merkte das es nicht mehr zu verstecken war, trat man die Flucht nach vorne an und hat es als technische Meisterleistung propagandiert.

  3. Re: Sowjetische Propaganda

    Autor: peter.kleibert 04.10.17 - 20:38

    Das verstehe ich jetzt nicht: Wenn man der erste Player ist, der ne Interkonti-Rakete am Start hat, und damit Quasi kein Ort des Gegners mehr sicher war, wieso soll die Vorbereitungszeit noch relevant sein?

    Ist doch das Selbe mit den Atombomben. Es ist völlig irrelevant ob du 1 oder 100 davon hast, oder wie teuer die einzelne Bombe ist. Schlussendlich zählt nur, dass du eine hast und welchen Schaden du damit theoretisch bei den Gegnern anrichten könntest.

  4. Re: Sowjetische Propaganda

    Autor: Anonymer Nutzer 04.10.17 - 21:22

    peter.kleibert schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das verstehe ich jetzt nicht: Wenn man der erste Player ist, der ne
    > Interkonti-Rakete am Start hat, und damit Quasi kein Ort des Gegners mehr
    > sicher war, wieso soll die Vorbereitungszeit noch relevant sein?
    >
    > Ist doch das Selbe mit den Atombomben. Es ist völlig irrelevant ob du 1
    > oder 100 davon hast, oder wie teuer die einzelne Bombe ist. Schlussendlich
    > zählt nur, dass du eine hast und welchen Schaden du damit theoretisch bei
    > den Gegnern anrichten könntest.

    Ich glaube so einfach ist es nicht. Die Regel lautet:
    Hast du eine, hast du keine!
    Denn hast du die eine abgefeuert, und die damaligen waren bei Weitem nicht so "schlagkräftig" (ich finde gerade kein diplomatischeres Wort) wie heutige, dann ist dein Schutz vorüber.
    Ich kenne mich jetzt nicht so sehr mit der R7 aus, aber wenn das stimmt, dann wäre man nicht in der Lage gewesen schnell genug zu reagieren - je nachdem was der "Feind" nach dem ersten Schuss macht.
    Bei Massenvernichtung durch Kernwaffen geht es nicht um das "der könnte soviel mit einer auf einmal", sondern ob er es so gut und schnell könnte, dass er mir keine Reaktion mehr lässt.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 04.10.17 21:29 durch mathew.

  5. Re: Sowjetische Propaganda

    Autor: Anonymer Nutzer 05.10.17 - 00:14

    das ist aber spätestens seit dem bau halbautomatischer silos geschischte, die den erstschlag in nächster nähe überstehen und den gegenschlag einleiten ... alles völlig banane dadurch ... die taifun-klasse u-'schiffe' mit 20er silo (jede rakete trägt mehere sprengköpfe) und schwimmbad noch nicht einmal mit einberechnet ... ein son 'boot' äschtert die östküste ein, ganz alleine, und spätestens sobald mich irgendwer torpediert würde ich als komandant den schlüssel zücken!

    mittlerweile lauft das nur nicht mehr nur über raketen sonder auch luftumspülte torpedos. die sehr schnell den halben globus auch mit nem a-sprenkopf an board umrunden können ...



    4 mal bearbeitet, zuletzt am 05.10.17 00:27 durch ML82.

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Zum Login

Stellenmarkt
  1. Hochschule Furtwangen, Furtwangen
  2. OEDIV KG, Oldenburg
  3. hubergroup Deutschland GmbH, Kirchheim bei München
  4. Universität der Bundeswehr München, Neubiberg

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)
  2. 344,00€
  3. mit Gutschein: NBBGRATISH10


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


IT-Arbeit: Was fürs Auge
IT-Arbeit
Was fürs Auge

Notebook, Display und Smartphone sind für alle, die in der IT arbeiten, wichtige Werkzeuge. Damit man etwas mit ihnen anfangen kann, ist ein anderes Werkzeug mindestens genauso wichtig: die Augen. Wir geben Tipps, wie man auch als Freiberufler augenschonend arbeiten kann.
Von Björn König

  1. Sysadmin "Man kommt erst ins Spiel, wenn es brennt"
  2. Verdeckte Leiharbeit Wenn die Firma IT-Spezialisten als Fremdpersonal einsetzt
  3. IT-Standorte Wie kann Leipzig Hypezig bleiben?

Mobile Payment: Mit QR-Code-Kooperation zum europäischen Standard
Mobile Payment
Mit QR-Code-Kooperation zum europäischen Standard

Die Mobile Wallet Collaboration will ein einheitliches QR-Format als technische Grundlage für ein vereinfachtes Handling etablieren. Die Allianz aus sechs europäischen Bezahldiensten und Alipay aus China ist eine ernstzunehmende Konkurrenz für Google, Apple, Facebook, Amazon.
Von Sabine T. Ruh


    Zephyrus G GA502 im Test: Das Gaming-Notebook, das auch zum Arbeiten taugt
    Zephyrus G GA502 im Test
    Das Gaming-Notebook, das auch zum Arbeiten taugt

    Mit AMDs Ryzen 7 und Nvidia-GPU ist das Zephyrus G GA502 ein klares Gaming-Gerät. Überraschenderweise eignet es sich aber auch als mobiles Office-Notebook. Das liegt an der beeindruckenden Akkulaufzeit.
    Ein Test von Oliver Nickel

    1. Vivobook (X403) Asus packt 72-Wh-Akku in günstigen 14-Zöller
    2. ROG Swift PG35VQ Asus' 35-Zoll-Display nutzt 200 Hz, HDR und G-Sync
    3. ROG Gaming Phone II Asus plant neue Version seines Gaming-Smartphones

    1. Apple: Mitarbeiter hörten bis zu 1.000 Siri-Schnipsel am Tag
      Apple
      Mitarbeiter hörten bis zu 1.000 Siri-Schnipsel am Tag

      Bevor Apple die Auswertung von Siri-Sprachdateien gestoppt hat, mussten Mitarbeiter in Irland teilweise bis zu 1.000 Audio-Schnipsel pro Schicht auswerten. Meist handelte es sich nur um Sprachkommandos, manchmal waren aber auch persönliche Informationen darunter.

    2. ISS: Sojus-Kapsel mit Roboter an Bord bricht Andockmanöver ab
      ISS
      Sojus-Kapsel mit Roboter an Bord bricht Andockmanöver ab

      Eine Sojus-Kapsel mit dem russischen Testroboter Fedor an Bord konnte nicht wie geplant an die ISS andocken - wegen eines Problems des automatisierten Andocksystems des Stationsmoduls. Ein zweiter Versuch ist bereits geplant.

    3. Raumfahrt: Nasa untersucht möglicherweise erstes Verbrechen im Weltraum
      Raumfahrt
      Nasa untersucht möglicherweise erstes Verbrechen im Weltraum

      Ein Scheidungskrieg scheint sich bis auf die ISS ausgeweitet zu haben: Die Astronautin Anne McClain hat von einem Computer der Raumstation auf das Onlinekonto ihrer Ex-Frau zugegriffen und deren Finanzen kontrolliert. Die Nasa untersucht das mutmaßlich erste Verbrechen im Weltraum.


    1. 14:15

    2. 13:19

    3. 12:43

    4. 13:13

    5. 12:34

    6. 11:35

    7. 10:51

    8. 10:27