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"zu wenige Fahrer"

Über PC-Games lässt sich am besten ohne nerviges Gedöns oder Flamewar labern! Dafür gibt's den Freiraum!
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  1. "zu wenige Fahrer"

    Autor: johnripper 30.03.17 - 12:25

    Gibt es nur weil die einen Hungerlohn bezahlen.

    Man mag es kaum glauben, aber auch das Arbeitsangebit hängt vom Preis ab.

  2. Re: "zu wenige Fahrer"

    Autor: KillerKowalski 30.03.17 - 12:29

    Oh no! Der Fachkräftemangel greift auch in der Pizzatransportindustrie um sich.

  3. Re: "zu wenige Fahrer"

    Autor: SuperProbotector 30.03.17 - 12:33

    > Hungerlohn
    Ich dachte dafür gibts den Mindestlohn ? Und bekommt man nicht auch haufenweise Trinkgeld, oder sind die Leute so geizig?

    Bekommt der Roboter Mindestlohn ?
    Ist der Roboter Schwarzarbeiter, da er Arbeiten und Wertschöpfung ohne Steuerabgaben verrichtet ?
    Bekommt ein bionischer Mensch nur halben Mindestlohn ?

    Zudem bin ich der Meinung, nicht die Löhne sind zu niedrig, sondern die Abgabenlast und Kosten sind zu hoch.

  4. Re: "zu wenige Fahrer"

    Autor: Reudiga 30.03.17 - 12:56

    SuperProbotector schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Hungerlohn
    > Ich dachte dafür gibts den Mindestlohn ? Und bekommt man nicht auch
    > haufenweise Trinkgeld, oder sind die Leute so geizig?

    Meine Freundin arbeitet bei einer Recht kleinen Pizzeria (keine Kette) in kleinerer Stadt. Hier ist es so, das wenn sie "Fahrerin" ist, das das TG recht mau ist. Also pro Person paar Cent.

    Also eher so, wenn Preis 10,80¤. Dann gibs 20 cent Trinkgeld. Bei 10 fahrten pro Fahrer am Abend bei 5 Fahrern ist das halt nicht so die Welt.
    Mindestlohn von 8¤ irgendwas naja... da hast halt den ganzen Abend gearbeitet und hast halt paar ¤ gemacht...

    Trinkgeld kannst du wie gesagt eher vergessen

  5. Re: "zu wenige Fahrer"

    Autor: misfit 30.03.17 - 13:06

    Nur mal so wegen der Trinkgeldfrage:
    Gibt jemand den Leuten von DHL, Hermes usw. Trinkgeld, für ein zugestelltes Paket? Wahrscheinlich nicht. Warum sollte es dann beim Lieferservice anders sein? Ich bezahle ja schließlich schon "Versandkosten" (meistens in Form von Anfahrt bzw extra Produktpreise für außer Haus).

    In einem Restaurant ist das was ganz anderes. Da bekommt man Service und hat eine(n) Kellner(in), die sich idr. freundlich um einen kümmern etc.

  6. Re: "zu wenige Fahrer"

    Autor: genussge 30.03.17 - 13:30

    Ich bestelle öfters mal Essen und gebe meistens zirka 10% Trinkgeld - zirka 2 Euro.

    Mein DHL Bote hat zu Ostern und Weihnachten immer 5 Euro + Osterhase / Weihnachtsmann bekommen. Aber inzwischen läuft 90% meiner Bestellungen über Packstation.

    Aber ich glaube DHL Mitarbeiter bekommen so gut wie gar kein Trinkgeld.

  7. Re: "zu wenige Fahrer"

    Autor: Palerider 30.03.17 - 13:37

    Im Restaurant ist in den Preisen auch einiges für den Service enthalten, vom Trinkgeld müssen und können die nicht leben, nach der Logik dürftest Du auch dort keines geben.

    Ich denke eher, dass es mit dem Bezahlvorgang zu tun hat. Beim Paketboten zahlt man ja normalerweise gar nichts. Man müsste also erst Geld holen, gucken ob man Kleingeld hat... Bei der Servicekraft, bei der man sowieso bezahlt, braucht man nur aufrunden.

    Klar, früher waren Botengelder auch normal aber das ist wohl schon eine Weile her... Da gibt´s heutzutage höchstens zur Weihnachtszeit mal etwas, genau wie bei den Müllmännern u. ä.

  8. Re: "zu wenige Fahrer"

    Autor: kleiner 30.03.17 - 14:04

    Stimmt leider. Auch ich gebe manchmal garkein Trinkgeld, da ich oft kein Bargeld bei mir habe und mit PayPal bezahle. Es gibt zwar bei einigen Shops die Option ein Trinkgeld mit anzugeben, aber ob das auch wirklich bei dem Fahrer dann auch ankommt, kann man leider nicht überprüfen. Deshalb mache ich das auch nicht. Zumal einige Bestelldienste negative Schlagzeilen gemacht haben, bezüglich Steuerhinterziehung.

  9. Re: "zu wenige Fahrer"

    Autor: quineloe 30.03.17 - 15:54

    SuperProbotector schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Hungerlohn
    > Ich dachte dafür gibts den Mindestlohn ? Und bekommt man nicht auch
    > haufenweise Trinkgeld, oder sind die Leute so geizig?

    HALT STOP!

    Ich will hier KEINE AMERIKANISCHEN VERHÄLTNISSE, wo der Arbeitgeber sich davor drücken kann, seinen Angestellten einen Lohn zu bezahlen und diese dann abhängig von der Großzügigkeit der Kunden sind, die dann darüber entscheiden ob der Pizzabote heute abend sich selber was zu Essen leisten kann oder nicht.

    und ja, Großbuchstaben weil ich würde IRL diese Aussage dir ins Gesicht schreien, weil mich das derart anwidert.

  10. Re: "zu wenige Fahrer"

    Autor: Anonymouse 30.03.17 - 16:11

    quineloe schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > AMERIKANISCHEN VERHÄLTNISSE

    Oh ja, da kommen die Kellner auch mal zu dir zurück und weisen dich darauf hin, dass du das Trinkgeld vergessen hast :)

  11. Re: "zu wenige Fahrer"

    Autor: Kleba 30.03.17 - 17:12

    misfit schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nur mal so wegen der Trinkgeldfrage:
    > Gibt jemand den Leuten von DHL, Hermes usw. Trinkgeld, für ein zugestelltes
    > Paket? Wahrscheinlich nicht.

    Doch, mein Stamm-DHL Bote bekommt in unregelmäßigen Abständen ein Trinkgeld (der ist aber auch ziemlich oft bei mir vor der Tür :D). Auch Lieferdienste bekommen immer etwas Trinkgeld (sofern noch Bargeld vorhanden ist).

    > Warum sollte es dann beim Lieferservice anders sein?

    Weil diese Jobs in der Regel beschissen bezahlt werden. Und da andere (bspw. ich) das Glück haben, besser bezahlt zu werden, ist es doch kein Akt jemandem mit etwas Trinkgeld eine kleine Freude zu machen.

  12. Re: "zu wenige Fahrer"

    Autor: Benj 30.03.17 - 17:47

    Also ich runde immer um 10-20% auf, einfach, weil ich das Glück habe, nicht auf so einen Job angewiesen zu sein. Ich mache da höchstens mal Ausnahmen (kein Trinkgeld), wenn mir irgendetwas gar nicht passt (unfreundlich o.ä., alle durch den Boten verschuldeten Sachen).

    Bei Paket-/Postboten ist es wohl historisch bedingt, dass viele kein Trinkgeld geben, denn die hatten es früher nicht nötig. Im Subunternehmer-Zeitalter nun schon, daher könnten einige da ruhig mal einen Euro springen lassen. Mache ich hin und wieder (insbesondere bei schweren Paketen). Allerdings ist hier die Ursache von schlechtem Service schwerer zu ermitteln. Ständig landen Pakete bei Postfilialen, obwohl immer Nachbarn da sind. Manchmal wird gar nicht erst geklingelt. Da weiß ich dann nicht, ob es an der Belastung oder vielleicht auch mal an der Bequemlichkeit liegt. Im Zweifel entscheide ich mich dann doch zugunsten des Boten.

    Viele Kunden sind einfach geizig. Und die Verteidigung ist fast immer "ich zahl doch schon genug für XY...". Die Einstellung kann man haben. Unsolidarisch ist es imho trotzdem.

  13. Re: "zu wenige Fahrer"

    Autor: quineloe 30.03.17 - 17:52

    Wohltätigkeit ist das Ersäufen des Rechts im Mistloch der Gnade.

    Wenn die angestellten eines 12-fachen Milliardärs auf Gnadenbrot angewiesen sind, dann ist das nicht mein Sozialstaat.

  14. Re: "zu wenige Fahrer"

    Autor: misfit 30.03.17 - 22:09

    In Restaurant oder Bar gebe ich eigentlich immer 10%+ Trinkgeld.
    Meinen Postboten sehe ich aber nie, weil ich normal arbeiten bin. Da bin ich nun mal nicht zu Hause.
    Meine Friseurin unten an der Ecke sehe ich um so mehr, da sie ja die Pakete an nimmt. Da überlege ich mal, ein kleines Geschenk zu machen, als Dankeschön.

    So und das eigentliche Problem bei Lieferservicen ist doch, das es ein recht "niederer" Job ist, der durch die kommende Automatisierung stark bedroht ist. Die Onlineshops verlangen oft keine Versandkosten, um nicht einen Wettbewerbsnachteil zu haben bzw. den Kunden zu verlieren. Daher müssen sie Druck auf die Logistiker machen, welche dann wiederum Druck auf ihre Angestellten machen usw. Das ist eine Abwärtsspirale die man eigentlich nicht mehr zurück drehen kann.
    In genau solchen Situationen müssen sich doch aber eigentlich die Angestellten zusammen tun und gemeinsam für höhere Löhne kämpfen. Davon sieht man aber viel zu wenig. Außerdem sollte die Politik mal auf die Situation mit den vielen Subunternehmern und Leiharbeitern schauen.

  15. Re: "zu wenige Fahrer"

    Autor: ArthurDaley 31.03.17 - 11:10

    Was ist denn falsch am Mindestlohn? 8,50 für Pizzaboten ist doch ein absolut gerechtfertigter Lohn......

  16. Re: "zu wenige Fahrer"

    Autor: johnripper 02.04.17 - 12:40

    ArthurDaley schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Was ist denn falsch am Mindestlohn? 8,50 für Pizzaboten ist doch ein
    > absolut gerechtfertigter Lohn......

    Egal wie du und ich das sehen, aber der Markt sieht es anders. Deswegen finden die kein Personal.

    Nur die isolierte Aussage, den Job wolle keiner machen, ist falsch, denn den Job will nur keiner machen, weil offensichtlich zu wenig bezahlt wird.

    Das ist mein Punkt.

  17. Re: "zu wenige Fahrer"

    Autor: quineloe 02.04.17 - 14:12

    ArthurDaley schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Was ist denn falsch am Mindestlohn? 8,50 für Pizzaboten ist doch ein
    > absolut gerechtfertigter Lohn......


    Was ist denn das für 1 illegaler Mindestlohn?

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