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Spekulation über Akku- und Ladetechnik

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  1. Spekulation über Akku- und Ladetechnik

    Autor: Lala Satalin Deviluke 09.01.15 - 11:30

    1. Ich nehme mal an bei dem "Akku" handelt es sich um einen Ultrakondensator. Diese weisen einen unverschämt geringen Innenwiderstand auf, daher können sie so rapide geladen und entladen werden. Leider haben sie auf gleichen Raum eine viel geringere Wattstundenkapazität als LiIon-Akkus und eine hohe Selbstentladung. Ich kann nur hoffen, dass das Unternehmen hier dran ist diese beiden Probleme zu beseitigen.

    Das Laden an sich ist kein großes Problem. Das ist sehr einfach zu lösen.

    2. Das Ladegerät muss so gebaut sein, dass man das Smartphone/Tablet/Notebook daran andocken kann. Das löst das Problem von langen, sehr dicken Kabeln, die teuer und unpraktisch sind. Die Leistung wird mit der hohen Netzspannung mit deutlich dünneren Kabeln zum Netzteil geführt.

    3. Der Ladevorgang findet gepulst statt. Einen Kondensator könnte man mit über 1000 Ampere laden, jedoch würde das zu teuer sein. Daher baut man ein Netzteil, welches den Kondensator mit Stromimpulsen lädt, wodurch ein durchschnittlicher Strom von 40 Ampere fließt. Dies erzeugt kaum Verlustleistung und da aktuelle Schaltnetzteile mit Strompulsen arbeiten ist dies auch kostengünstig herzustellen.

    Fazit: Im Grunde wäre es mit einem teureren Netzteil sogar möglich den Akku innerhalb von einer Sekunde zu laden. Da man so etwas nicht marktreif bekommt muss man sich wohl mit 1 bis 2 Minuten begnügen. Das tut allerdings nicht weh. Rein in das Dock, auf Klo, danach wieder raus nehmen und das Smartphone hält den ganzen Tag.

    Grüße vom Planeten Deviluke!



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 09.01.15 11:32 durch Lala Satalin Deviluke.

  2. Re: Spekulation über Akku- und Ladetechnik

    Autor: Djinto 09.01.15 - 12:04

    Hab da meine Zweifel.

    Supekondensatoren haben nur eine Enegiedichte die 10% von herkömmlichen LiPos &
    entladen zu schnell. (Greencaps etc. werden Aktuell eher bei der Rückgewinnung von Emotoren eingesetzt... halten die Spannung für 1-4 Minuten, oder als Stütze für kurze Zeiträume von Akkugetrieben Steuerungen (Drohnen etc. für Fallback system zur Notlandung z.b. und ersetzt damit den redundanten Stützakku.)

    Wie ich einem anderen Thread geschrieben habe schreitet die Lipo Technik recht schnell fort, ich bin da auf nen Stand von vor 3 Jahren, da waren bei 12v/3,6 Ah Akkus schon 36A Ladestrom drin ohne den Akku zu beschädigen.
    Da die Akkus des Israelis deutlich dicker sind als die Pendants auf dem Markt bringt mich zu folgender Anname: hier wird einfach ein grösserer Akku als "kleiner" ausgewiesen, da nicht komplett befüllt wird um auf solche Ladeleistungen zu kommen.

    Interessant wäre zu wissen, wie weit ist die Technik 2014 gekommen? Haben wir hier eine Bastler der Hochleistungs Lipos verwendet, und und "Max Charge Raten" melden kann?
    Dazu habe ich leider auf die Schnelle nichts gefunden was nicht schon veraltet wäre.

    EDIT:

    Interesanter Einwand in anderem Faden, wusste ich auch nicht, wollte ich mal Anfüren:

    Autor: pumok 09.01.15 - 11:48
    "das ist grundsätzlich richtig, kondensatoren entladen sich ziemlich schnell. aber auch da wurden in den letzten jahren enorme fortschritte gemacht. bei supercaps reden wir inzwischen von stunden bis tage bis sie sich um 1 tau entladen hat. das sind für einen kondensator zwar ausgezeichnete werte, ist aber natürlich nicht befriedigend für einen handy akku.
    ich denke, dass dies neben der strombelastbarkeit einer der grossen fortschrite bei diesem produkt sein wird. allerdings tippe ich nicht auf einen reinen kondensator, sondern eher sowas wie ein hybrid zwischen akku und kondensator der die vor- und nachteile vereint."



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 09.01.15 12:08 durch Djinto.

  3. Re: Spekulation über Akku- und Ladetechnik

    Autor: Lala Satalin Deviluke 09.01.15 - 12:34

    Du meinst hier RC-LiIon-Akkus. LiPos sind alle Akkus, die in einem Polymerbeutel stecken. Also so ziemlich die meisten, die nicht in 18650 oder kürzeren oder dickeren Pendants stecken.

    Die RC-Technik nutzt wie in einem anderen Thread bereits gesagt andere Kathoden und Anodenmaterialien. Das Hauptziel bei RC-Akkus: Hohe Entladeströme, weil damit Motoren betrieben werden. Durch den geringen Innenwiderstand gibt es auch den von den RC-Bastlern weitgehend ignorierten positiven Nebeneffekt des Hochstromschnellladens.

    Ob RC-LiIon oder Ultrakondensator: Zur Zeit lässt sich nicht zuverlässig feststellen, was Storedot da verwendet. Fakt ist, dass das Ladegerät kein großes Problem darstellt.

    Grüße vom Planeten Deviluke!

  4. Re: Spekulation über Akku- und Ladetechnik

    Autor: Djinto 09.01.15 - 14:02

    Hattest DU Nicht den TREAD "Spekulation über Akku- und Ladetechnik" genannt?

    Deine Verfeinerung macht hier keinerlei Sinn da es nicht zu dem von Dir angerissenen Thema beiträgt. Zudem ist die Definition des LiPo falsch, da diese sich auf die Polymere der Substanz des Akkus/Anode/Kathode beziehen, und nicht auf den "Beutel". Überbegriff LI-ION: Lipo, LICo, LiCoMn, LiMn, Lifepo4, LiTi und weitere. Aber das bringt leider Deine Suche nach plausiblen Theorien nicht vorwärts, sondern beweist lediglich das auch ich Korinten aus dem Podex drücken kann, wenn ich möchte.

    LG

  5. Re: Spekulation über Akku- und Ladetechnik

    Autor: Lala Satalin Deviluke 09.01.15 - 17:37

    Laut Wikipedia besteht bei LiPo das Elektrolyt aus einem Polymer. Die Elektroden sind dabei aber auch oft andere Materialien. LiPo wird auch oft bei LiIon-Zellen als Synonym verwendet, die in einem Polymerbeutel stecken. Also hat keiner von uns Recht...

    Man kann jedenfalls nur hoffen, dass diese Technik mal die Akkutechnik weiter bringt. Zweifelhaft bleibt es dennoch.

    Grüße vom Planeten Deviluke!

  6. Re: Spekulation über Akku- und Ladetechnik

    Autor: Landorer 10.01.15 - 01:45

    Wenn ich mir teilweise die Ladegeräte + Netzteile ansehe, dann denke ich schon, dass der Nutzen erkannt wurde ;-)
    Aber wenn man bedenkt, daß RC-LiPos normalerweise Ladevorgaben von bitte einzuhaltenden 3c (also bei einem 1000mAh Akku dann 3A) haben, dann wären 60c schon ganz nett, besonders bei 2Ah Akkus, die man mit 120A vollballert :D



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 10.01.15 01:45 durch Landorer.

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