1. Foren
  2. Kommentare
  3. Wissenschaft
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Studie: Pokémon Go soll…

Studie: Dummheit soll Todesfälle verursacht haben

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Studie: Dummheit soll Todesfälle verursacht haben

    Autor: TheWesleyCrushers 28.11.17 - 15:56

    In den USA soll Dummheit in den ersten 148 Tagen nach Erscheinen von Pokémon Go zu mehreren Todesfällen geführt und bis zu 7,3 Milliarden US-Dollar an Schäden verursacht haben. Besonders gefährlich sei der Bereich rund um Pokéstops, sagen Wissenschaftler der Purdue University.

    So gut wie jeder Spieler von Pokémon Go ist bei der Jagd nach kleinen Monstern schon einmal so in die Augmented Reality vertieft gewesen sein, dass er dabei die Welt um sich vergessen hat - und damit auch die Gefahren des Straßenverkehrs. Wissenschaftler der Purdue University haben jetzt eine Studie mit dem Titel Death by Pokémon Go veröffentlicht. Darin versuchen sie die vom Spiel verursachten Schäden auf Basis von Daten für den US-Bundesstaat Indiana zu quantifizieren, in dem die Hochschule ihren Sitz hat.

    Dazu haben die Forscher die Region Tippecanoe County untersucht - einen Bezirk, in dem etwas mehr als 170.000 Menschen leben. Allein dort soll es, so die Auswertungen, in den ersten 148 Tagen nach Erscheinen von Pokémon Go genau 286 Unfälle gegeben haben, 134 von ihnen in der Nähe von Pokéstops - das sind Haltestellen, die oft in der Nähe von Sehenswürdigkeiten oder Einkaufsmeilen liegen. Auf die Ablenkungen durch das Augmented-Reality-Spiel führen die Wissenschaftler 31 Verletzte, zwei Todesopfer sowie Schäden in Höhe von 5,2 Millionen bis 25,5 Millionen US-Dollar zurück.

    Die Forscher haben für diese These die Gebiete rund um Pokéstops - wo man auch als Autofahrer noch Gegenstände sammeln könne - mit den Arenen des Spiels verglichen, die Autofahrer nicht nutzen können. Da es laut den untersuchten 12.000 Polizeiakten bei den Arenen keine vergleichbar auffällige Häufung von Unfällen gegeben habe, haben die Wissenschaftler aus den Unterschieden ihre Daten für die problematischen Gebiete kalkuliert.

    Sie haben sogar noch weiter hochgerechnet: Auf die gesamte USA bezogen habe Dummheit in den genannten 148 Tagen nach Erscheinen von Pokémon Go in Nordamerika am 6. Juli 2016 zu Schäden in Höhe von zwei bis 7,3 Milliarden US-Dollar geführt sowie rechnerisch bis zu 30.000 Verletzte und 256 Tote verursacht.

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Zum Login

Stellenmarkt
  1. Kreis Segeberg, Kreis Segeberg
  2. Schaeffler Automotive Buehl GmbH & Co. KG, Bühl
  3. Freie und Hansestadt Hamburg, Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen, Hamburg
  4. Deloitte, Berlin, Düsseldorf, Hamburg

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 1439,90€ (Vergleichspreis: 1530,95€)
  2. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Holo-Monitor angeschaut: Looking Glass' 8K-Monitor erzeugt Holo-Bild
Holo-Monitor angeschaut
Looking Glass' 8K-Monitor erzeugt Holo-Bild

CES 2020 Mit seinem neuen 8K-Monitor hat Looking Glass Factory eine Möglichkeit geschaffen, ohne zusätzliche Hardware 3D-Material zu betrachten. Die holographische Projektion wird in einem Glaskubus erzeugt und sieht beeindruckend realistisch aus.
Von Tobias Költzsch und Martin Wolf

  1. UHD Alliance Fernseher mit Filmmaker-Modus kommen noch 2020
  2. Alienware Concept Ufo im Hands on Die Switch für Erwachsene
  3. Galaxy Home Mini Samsung schraubt Erwartungen an Bixby herunter

Schräges von der CES 2020: Die Connected-Kartoffel
Schräges von der CES 2020
Die Connected-Kartoffel

CES 2020 Wer geglaubt hat, er hätte schon alles gesehen, musste sich auch dieses Jahr auf der CES eines Besseren belehren lassen. Wir haben uns die Zukunft der Kartoffel angesehen: Sie ist smart.
Ein Bericht von Martin Wolf

  1. Smart Lock Netatmo und Yale zeigen smarte Türschlösser
  2. Eracing Simulator im Hands on Razers Renn-Simulator bringt uns zum Schwitzen
  3. Zu lange Ladezeiten Ford setzt auf Hybridantrieb bei autonomen Taxis

Kailh-Box-Switches im Test: Besser und lauter geht ein klickender Switch kaum
Kailh-Box-Switches im Test
Besser und lauter geht ein klickender Switch kaum

Wer klickende Tastatur-Switches mag, wird die dunkelblauen Kailh-Box-Schalter lieben: Eine eingebaute Stahlfeder sorgt für zwei satte Klicks pro Anschlag. Im Test merken unsere Finger aber schnell den hohen taktilen Widerstand.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Charachorder Schneller tippen als die Tastatur erlaubt
  2. Brydge+ iPad-Tastatur mit Multi-Touch-Trackpad
  3. Apex Pro im Test Tastatur für glückliche Gamer und Vielschreiber

  1. Lebendes Material: US-Forscher entwickeln sich vermehrendes Baumaterial
    Lebendes Material
    US-Forscher entwickeln sich vermehrendes Baumaterial

    Forscher in den USA haben einen Baustoff aus Sand und Bakterien entwickelt. Da die Bakterien leben, kann sich ein Baustein aus dem Material vermehren.

  2. Keychron K6: Kompakte drahtlose Tastatur mit austauschbaren Switches
    Keychron K6
    Kompakte drahtlose Tastatur mit austauschbaren Switches

    Die Keychron K6 sieht schlicht aus, ist aber für einen relativ geringen Preis eine funktionelle 65-Prozent-Tastatur. Es gibt die Auswahl zwischen optischen und mechanischen Switches - optional auch als Version mit austauschbaren Schaltern.

  3. Raumfahrt: SpaceX macht Sicherheitstest bei höchster Belastung
    Raumfahrt
    SpaceX macht Sicherheitstest bei höchster Belastung

    Vor dem ersten Flug mit Menschen an Bord sollen die Sicherheitssysteme des Dragon-Raumschiffs noch einmal getestet werden. Der Testflug wird live übertragen.


  1. 17:10

  2. 17:01

  3. 16:42

  4. 16:00

  5. 12:58

  6. 12:35

  7. 12:00

  8. 11:55