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Absolut gute Brückentechnologie

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  1. Absolut gute Brückentechnologie

    Autor: aslan.yaslar 15.06.18 - 22:38

    Finde das Modell sehr wirksam, insbesondere da viele Vorteile zu herkömmlichen Treibstoff:
    - keine Bohren mehr - die Umwelt wird es uns danken
    - keine dummen Meerverschmutzungen mehr
    - keine Pipelines mehr
    - keine politischen Streitereien mehr um die Quelle (gute Nacht Naher Oster)
    - keine Tanker mehr
    - beliebige Octanzahl machbar bei wesentlich geringern Temperaturen (im Vergleich)
    - sehr viel günster (also)
    - die armen Dritte-Welt-Länder haben die meiste Sonne - also gut für die. Die können sich nun Sprit ohne Ende erzeugen. Für deren Entwicklung sicher nicht schlecht.

    Übrigens haben das die Deutschen erfunden: Franz Fischer und Hans Tropsch 1925 (Daher auch Fischer-Tropsch-Prozess).

    Mittlerweile gibt es mindestens zwei bekannte Unternehmen die das "large scale" betreiben wollen:
    Sunfire und Climework. Sunfire kommt aus Deutschland und Climeworks aus der Schweiz. Bei letzterem hat sich Audi mit hohen Beträgen eingebracht.

    Wenn jetzt noch ein guter "Kat" entwickelt wird und die Feinpartikel, sowie die Stickoxide stark reduziert werden, können wir mit dem Verbrenner noch solange leben, bis die Akkus und die Infrastruktur für die Stromer soweit sind. Und das passiert ja auch gerade laut der WiWo:
    https://www.wiwo.de/unternehmen/industrie/neue-abgasreinigung-neue-bosch-technik-soll-diesel-emissionen-radikal-senken/21211806.html

    Also: Das ist doch eine gute Entwicklung für uns und unsere Umwelt.

    Cheers und schönes Wochenende!

  2. Re: Absolut gute Brückentechnologie

    Autor: azeu 16.06.18 - 13:03

    > - die armen Dritte-Welt-Länder haben die meiste Sonne - also gut für die. Die können sich nun Sprit ohne Ende erzeugen. Für deren Entwicklung sicher nicht schlecht.

    Ich fürchte nur, dass die Anlagen zwar dort stehen können und ordentlich Profit abwerfen, aber irgend welchen Konzernen gehören werden und nicht den Menschen dort.

    Wird wohl (wieder) nix aus der Utopie, außer, die Menschheit bewegt sich mal ein bisschen und ändert ihre Strategie. Und lässt den Menschen dort zumindest einen Teil des Kuchens.

    DU bist ...

  3. Re: Absolut gute Brückentechnologie

    Autor: picaschaf 16.06.18 - 18:07

    Höchstens eine Krückentechnologie anstatt es gleich richtig zu machen wo es eigentlich eh schon zu spät ist.

  4. Re: Absolut gute Brückentechnologie

    Autor: crustenscharbap 17.06.18 - 09:04

    Na es ist besser, als Irgendwelche Algon oder Raps wachsen zu lassen und daraus Sprit herzustellen. Der Wirkungsgrad ist da nämlich deutlich niedriger. Ich habe im VDE gelesen, dass Photovoltaik Anlagen einen etwa 10-15x besseren Wirkungsgrad haben.

    Ich finde die Technologie ganz gut. Die dort lebenden Menschen müssen von den Konzenen Grunderwerbssteuer nehmen. Die dortige Kommune macht so Geld. Dann steigtdie Lebensqualität dort. Z.B. durch besseren Schulen oder Infrastruktur.

  5. Re: Absolut gute Brückentechnologie

    Autor: picaschaf 17.06.18 - 10:43

    Es gibt keinen Grund nicht gleich elektrisch zu fahren. Nur weil B ein bisschen besser als A ist heißt das noch lange nicht, dass B gut ist.

  6. Re: Absolut gute Brückentechnologie

    Autor: Flasher 17.06.18 - 13:42

    Es ist doch Unsinn bestehende Technologie (Verbrennungsmotor) und die bestehende Infrastruktur (Tankstellennetz) nicht weiter zu nutzen wenn man es Klimaneutral hinbekommt. Eine radikale Umstellung auf Elektromobilität wird zu ernomen Energiebedarf und letztlich Klimagas-Emissionen führen.

    Daher ist Power to Liquid mittelfristig, das Einzig richtige!

  7. Re: Absolut gute Brückentechnologie

    Autor: Ach 17.06.18 - 13:50

    Der miserable Wirkungsgrad des Ottomotors (15% Benziner / 25% Diesel) multipliziert sich mit den den mehrfachen Verlusten der mehrstufigen Synthese. Wasser => Wasserstoff => Methan => Butan/Kerosin.

    Kann man absolut vergessen für den Autoverkehr. Kann man nur dort einsetzen, wo es keine Alternative gibt, also im Langstreckenflug. Ansonsten Windgas=>Brennstoffzelle, Wasserstoff=>Brennstoffzelle und überall wo es nur geht : immer die Batterien.

    PS: Natürlich ist es auch effizienter anstatt erst eine Flüssigkeit zu erzeugen um die im Zylindermotor zu verbrennen, direkt Methan oder noch besser Wasserstoff im Motor zu verbrennen. Je weniger Synthesestufen desto effizienter. Verbrennen ist aber immer mit höheren Verlusten behaftet als die elektrochemische Umwandlung in der Brennstoffzelle.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 17.06.18 13:57 durch Ach.

  8. Re: Absolut gute Brückentechnologie

    Autor: holgt 17.06.18 - 16:01

    Gute Zusammenfassung, danke daß du dir die Mühe gemacht hast.

  9. Re: Absolut gute Brückentechnologie

    Autor: RicoBrassers 18.06.18 - 08:40

    picaschaf schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Höchstens eine Krückentechnologie anstatt es gleich richtig zu machen wo es
    > eigentlich eh schon zu spät ist.

    Wir sind aber technisch einfach noch nicht so weit, dass wir eine große Anzahl an Akkus von der benötigten Größe umweltfreundlich herstellen können.
    Von der fehlenden Ladeinfrastruktur mal komplett abgesehen.

    Vermutlich werden wir es sowieso erst mit Fusionskraftwerken schaffen, unseren Energiebedarf "klimaneutral" und 100% verlässlich zu decken. Bis dahin können synthetische Kraftstoffe durchaus hilfreich sein. Insbesondere wenn man den Aspekt berücksichtigt, dass sich nicht jeder Autofahrer unbedingt ein neues Auto leisten kann. Alleine schon der Nachhaltigskeitaspekt (dass man Verbrenner nicht direkt auf den Schrott bringen muss, egal wie alt diese wären), sollte ausreichend genug sein, um dieses Verfahren nicht komplett abzulehnen.

    Und ja: Die Nachhaltigkeit ist ein sehr wichtiger Faktor, was den Umweltschutz betrifft.
    Denn die Nachhaltigkeit ist doch der Grund, warum ein Baumwollbeutel besser für die Umwelt ist, als eine Plastiktüte. Nicht, weil er bei der Produktion weniger Energie erfordert - da würde nämlich die Plastiktüte gewinnen. Der relevante Punkt ist doch der, dass man den Jutebeutel mehrfach benutzt (benutzten kann), wenn man möchte; die Plastiktüte landet dagegen normalerweise direkt im Müll.

  10. Re: Absolut gute Brückentechnologie

    Autor: Ach 18.06.18 - 10:09

    RicoBrassers schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Wir sind aber technisch einfach noch nicht so weit, dass wir eine große
    > Anzahl an Akkus von der benötigten Größe umweltfreundlich herstellen können.
    Wir sind doch gerade weltweit dabei die Kapazitäten aufzubauen.

    > Von der fehlenden Ladeinfrastruktur mal komplett abgesehen.
    Wir haben bereits eine ganz hervorragende Versorgung mit Strom bis in den letzten Winkel hinein. Es geht nicht ums "Aufbauen" es geht darum, eine bereits zur Verfügung stehende Ladeinfrastruktur zu verstärken und feiner zu verzweigen.

    > Vermutlich werden wir es sowieso erst mit Fusionskraftwerken schaffen,
    > unseren Energiebedarf "klimaneutral" und 100% verlässlich zu decken.
    Fusionskraftwerke hören sich schön an, aber wenn man sie mal auf das Eigentliche reduziert, dann sind es Gaskraftwerke mit einer 1000 bis 100.000 fach teureren Brennkammer. Dass sollte man sich immer im Hinterkopf behalten, wenn man über eine Versorgung mit Fusionreaktoren nachdenkt. Im besten Fall und am sinnvollsten würden Fusionskraftwerke die Erneuerbaren ergänzen als kostbare Reservekraftwerke. Dass Erneuerbare nicht unseren Energiebedarf decken könnten, und all die Biomasse, Pumpspeicherkraftwerke, Batterien und neuen Wasserstoff- und andere Technologien Europas nicht für die Reservekapazitäten aufkommen könnten, dass ist die Botschaft der traditionellen Energiewirtschaft, die ihre Interesse schützen will. Im wirtschaftlichen Sinn können die gar nichts anderes sagen. Entsprechend haben die in ihrer Propaganda bisher auch jeden Einfluss jeder Erneuerbaren Ressource grandios unterschätzt und tun es weiterhin. Von denen darf man sich keine rationalen Annahmen erwarten.

    > Bis dahin können synthetische Kraftstoffe durchaus hilfreich sein.
    Hilfreich dabei, die uns zur Verfügung stehende Energie in Form von Prozesswärme an die Umwelt abzugeben. Die ineffizienteste Form der Energiespeicherung gepaart mit der ineffizientesten Form der Energiegewinnung. Am Ende der Kette benötigt man zehn bis zwanzig mal mehr Energie zum Betrieb eines Synteticfuel Verbrenners gegenüber einem Stromer.

    > Insbesondere wenn man den Aspekt berücksichtigt, dass sich nicht jeder Autofahrer
    > unbedingt ein neues Auto leisten kann. Alleine schon der
    > Nachhaltigskeitaspekt (dass man Verbrenner nicht direkt auf den Schrott
    > bringen muss, egal wie alt diese wären), sollte ausreichend genug sein, um
    > dieses Verfahren nicht komplett abzulehnen.
    Auch Synthesetreibstoffe verlänger nicht plötzlich das Leben eines Verbrenners. Die mechanische und die Wärmebelastung der Wärmekraftmaschine fordert ihren unvermeidlichen Tribut. Die Lebensdauer des Fahrzeugs bleibt die Gleiche. Synthesetreibstoffe sind am Ende des Tages nicht mehr als eine unrealistische Fata Morgana darüber, wie man doch nur irgendwie das Sterben einer Industrie verlängern könnte. Allein wo Flüssigtreibstoffe unverzichtbar sind, ergibt deren Synthese Sinn. Unverzichtbar sind sie für Düsenflugzeuge, deren extrem hoher Energiedichtenbedarf auf absehbare Zeit allein mit Turbinen gestillt werden kann(Turbinen kann man allerdings auch ganz hervorragend mit H2 betreiben).

    > Und ja: Die Nachhaltigkeit ist ein sehr wichtiger Faktor, was den Umweltschutz betrifft.
    Ja eben, Stromer PKW leben sehr viel länger.

    > Denn die Nachhaltigkeit ist doch der Grund, warum ein Baumwollbeutel besser
    > für die Umwelt ist, als eine Plastiktüte. Nicht, weil er bei der Produktion
    > weniger Energie erfordert - da würde nämlich die Plastiktüte gewinnen. Der
    > relevante Punkt ist doch der, dass man den Jutebeutel mehrfach benutzt
    > (benutzten kann), wenn man möchte; die Plastiktüte landet dagegen
    > normalerweise direkt im Müll.

  11. Re: Absolut gute Brückentechnologie

    Autor: bofhl 18.06.18 - 10:47

    Ach schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > RicoBrassers schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    >
    > > Wir sind aber technisch einfach noch nicht so weit, dass wir eine große
    > > Anzahl an Akkus von der benötigten Größe umweltfreundlich herstellen
    > können.
    > Wir sind doch gerade weltweit dabei die Kapazitäten aufzubauen.
    >
    > > Von der fehlenden Ladeinfrastruktur mal komplett abgesehen.
    > Wir haben bereits eine ganz hervorragende Versorgung mit Strom bis in den
    > letzten Winkel hinein. Es geht nicht ums "Aufbauen" es geht darum, eine
    > bereits zur Verfügung stehende Ladeinfrastruktur zu verstärken und feiner
    > zu verzweigen.

    Schon mal darüber nachgedacht, dass die ganzen e-Netze niemals auf das Laden von >70kWh-Akkus ausgelegt war und die für das Laden notwendige Energiemenge (extrem große Stromwerte!) aktuell in ganz Europa nicht verteilbar ist - von der Herstellung reden wir mal besser nicht!

    >
    > > Vermutlich werden wir es sowieso erst mit Fusionskraftwerken schaffen,
    > > unseren Energiebedarf "klimaneutral" und 100% verlässlich zu decken.
    > Fusionskraftwerke hören sich schön an, aber wenn man sie mal auf das
    > Eigentliche reduziert, dann sind es Gaskraftwerke mit einer 1000 bis
    > 100.000 fach teureren Brennkammer. Dass sollte man sich immer im Hinterkopf
    > behalten, wenn man über eine Versorgung mit Fusionreaktoren nachdenkt. Im
    > besten Fall und am sinnvollsten würden Fusionskraftwerke die Erneuerbaren
    > ergänzen als kostbare Reservekraftwerke. Dass Erneuerbare nicht unseren
    > Energiebedarf decken könnten, und all die Biomasse, Pumpspeicherkraftwerke,
    > Batterien und neuen Wasserstoff- und andere Technologien Europas nicht für
    > die Reservekapazitäten aufkommen könnten, dass ist die Botschaft der
    > traditionellen Energiewirtschaft, die ihre Interesse schützen will. Im
    > wirtschaftlichen Sinn können die gar nichts anderes sagen. Entsprechend
    > haben die in ihrer Propaganda bisher auch jeden Einfluss jeder Erneuerbaren
    > Ressource grandios unterschätzt und tun es weiterhin. Von denen darf man
    > sich keine rationalen Annahmen erwarten.

    Du meinst wohl eher "realistische Annahmen"? Und das mit den Fusionsreaktoren dürfte eher eine Fiktion den Vision sein, jedenfalls wenn man sich die kaum existierenden Fortschritte der letzten 30 Jahre in diesen Bereich ansieht. Lösungen betreffen höchstens -durchaus wichtigen- Details, aber einer echten Realisation für die weltweite Nutzung gibt es nicht mal im Ansatz! Kurz gesagt bastelt man immer noch an dem Verständnis der dafür notwendigen Physik.

    >
    > > Bis dahin können synthetische Kraftstoffe durchaus hilfreich sein.
    > Hilfreich dabei, die uns zur Verfügung stehende Energie in Form von
    > Prozesswärme an die Umwelt abzugeben. Die ineffizienteste Form der
    > Energiespeicherung gepaart mit der ineffizientesten Form der
    > Energiegewinnung. Am Ende der Kette benötigt man zehn bis zwanzig mal mehr
    > Energie zum Betrieb eines Synteticfuel Verbrenners gegenüber einem
    > Stromer.

    Sorry, aber das ist Unsinn- die Energie kommt aus der Sonne und erzeugt Kraftstoffe für die anders nicht betreibbaren Fahrzeuge aka Flugzeuge! Denn dort hilft es einfach nicht für mehr Weite mehr Akkus einzubauen.

    >
    > > Insbesondere wenn man den Aspekt berücksichtigt, dass sich nicht jeder
    > Autofahrer
    > > unbedingt ein neues Auto leisten kann. Alleine schon der
    > > Nachhaltigskeitaspekt (dass man Verbrenner nicht direkt auf den Schrott
    > > bringen muss, egal wie alt diese wären), sollte ausreichend genug sein,
    > um
    > > dieses Verfahren nicht komplett abzulehnen.
    > Auch Synthesetreibstoffe verlänger nicht plötzlich das Leben eines
    > Verbrenners. Die mechanische und die Wärmebelastung der Wärmekraftmaschine
    > fordert ihren unvermeidlichen Tribut. Die Lebensdauer des Fahrzeugs bleibt
    > die Gleiche. Synthesetreibstoffe sind am Ende des Tages nicht mehr als eine
    > unrealistische Fata Morgana darüber, wie man doch nur irgendwie das Sterben
    > einer Industrie verlängern könnte. Allein wo Flüssigtreibstoffe
    > unverzichtbar sind, ergibt deren Synthese Sinn. Unverzichtbar sind sie für
    > Düsenflugzeuge, deren extrem hoher Energiedichtenbedarf auf absehbare Zeit
    > allein mit Turbinen gestillt werden kann(Turbinen kann man allerdings auch
    > ganz hervorragend mit H2 betreiben).
    >
    > > Und ja: Die Nachhaltigkeit ist ein sehr wichtiger Faktor, was den
    > Umweltschutz betrifft.
    > Ja eben, Stromer PKW leben sehr viel länger.

    Aber die Energieversorgungsstruktur muss um ein Vielfaches engmaschiger aufgezogen werden als bei herkömmlichen PKWs. Zusätzlich muss wegen der höheren Energiezufuhrzeit aka Ladezeit ein weitaus größerer Platz zur Verfügung stehen - eine Tankstelle mit 2 Zapfstellen reicht nicht! Was du an Abgase einsparst (vielleicht, wenn Strom aus Gas und Kohle kommt ist das wider fraglich!), verbrauchst du am zu betonieren von Ladestations-Plätzen -von den dabei auftretenden elektromag. Wellen, die von dort dann ausgehen reden wir mal besser nicht - auch ignorieren wir die zusätzlichen tausenden Starkstromleitungen mal besser!

    >
    > > Denn die Nachhaltigkeit ist doch der Grund, warum ein Baumwollbeutel
    > besser
    > > für die Umwelt ist, als eine Plastiktüte. Nicht, weil er bei der
    > Produktion
    > > weniger Energie erfordert - da würde nämlich die Plastiktüte gewinnen.
    > Der
    > > relevante Punkt ist doch der, dass man den Jutebeutel mehrfach benutzt
    > > (benutzten kann), wenn man möchte; die Plastiktüte landet dagegen
    > > normalerweise direkt im Müll.

  12. Re: Absolut gute Brückentechnologie

    Autor: Muhaha 18.06.18 - 11:20

    azeu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Ich fürchte nur, dass die Anlagen zwar dort stehen können und ordentlich
    > Profit abwerfen, aber irgend welchen Konzernen gehören werden und nicht den
    > Menschen dort.

    In Äthopien hat China große Textilfabriken und gigantische Blumenplantagen bauen lassen, wo dann Blumen und Textilien für den Export produziert werden. Nutznießer sind dort in erster Linie natürlich die chin. Investoren, dann diverse Beamte/Politiker in der äthiopischen Verwaltung/Regierung und ganz zum Schluss, ganz weit am Schluss fällt ein klitzeklein wenig für die Arbeiter ab.

    Dennoch ist das ein erster, notwendiger Schritt, so unoptimal er jetzt auch ist. Denn vorher war da überhaupt nix! Jetzt hat man zumindest ein regelmäßiges Einkommen und kann daran denken eine Zukunft in der Heimat aufzubauen, anstatt das Land gen Europa zu verlassen. Nachfolgende Generationen müssen dann den mühseligen Weg der Emanzipation gehen, sich in Gewerkschaften organisieren, für mehr Lohn und bessere Teilhabe streiten. Dabei kann man sie dann unterstützen, der Impuls der Veränderung muss aber von den Leuten selbst ausgehen.

    Eigentlich sollten alle Rechten HIER sich massiv für das Wohl der Leute DORT einsetzen. Ich warte bis heute darauf, das sich die AFD massiv für Fair Trade ausspricht. Damit die Leute nicht mehr ihre Heimat verlassen müssen. Aber das zeichnet unseren Rechten halt aus: Stark begrenztes, maximal nur bis zur eigenen Nasenspitze reichendes, egoistisches Denken und reflexhaftes Verweigern aller Lösungsansätze, die irgendwie nach linksgrün-versifft klingen. Ignorant, kurzsichtig, dumm! Rechts!

  13. Re: Absolut gute Brückentechnologie

    Autor: Ach 18.06.18 - 11:36

    bofhl schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    >Schon mal darüber nachgedacht, dass die ganzen e-Netze niemals auf das Laden von >70kWh-Akkus ausgelegt war und die für das Laden notwendige Energiemenge (extrem große Stromwerte!) aktuell in ganz Europa nicht verteilbar ist - von der Herstellung reden wir mal besser nicht!
    Auf das um sich werfen mit aus-der-hohlen-Hand-Superlativen antworte ich schon gar nicht mehr.

    >Du meinst wohl eher "realistische Annahmen"? Und das mit den Fusionsreaktoren dürfte eher eine Fiktion den Vision sein, jedenfalls wenn man sich die kaum existierenden Fortschritte der letzten 30 Jahre in diesen Bereich ansieht. Lösungen betreffen höchstens -durchaus wichtigen- Details, aber einer echten Realisation für die weltweite Nutzung gibt es nicht mal im Ansatz! Kurz gesagt bastelt man immer noch an dem Verständnis der dafür notwendigen Physik.
    Soso, du willst also all die Fortschritte kennen, die man in der Fusionstechnik erreicht hat, natürlich. Das mit dem Verständnis der Physik ist halt eine relative Sache. Man bastelt an dem Verständnis jeder Physik. An irgendeiner Stelle findet sich immer der Punkt, an dem man ins Unbekannte hineinreicht. Das gilt genauso für den Verbrenner, für die Dampfmaschine, eigentlich für alles. Vorhersagen, wann der Durchbruch geschafft ist, das ist äußerst schwierig. Jedenfalls basiert eine Vorhersage nicht darauf, wie lange man sich an etwas schon vergeblich die Zähne ausgebissen hat. Was hätten da die Leute Ende des 18. Jahrhunderts sagen sollen, wann es dem Menschen endlich möglich sein würde zu fliegen? In nochmal 2000 Jahren? Wie dem auch sei, müssen wir erst einmal den nächsten Reaktor aufbauen, der dann beweisen will, dass es möglich ist mehr Energie aus dem Plasma zu gewinnen, als man zu dessen Erzeugung aufwenden muss, und erst danach wird man sich an den Bau eines ersten produktiven Fusionsreaktor wagen. Das klingt für mich dann auch am realistischsten.

    >Sorry, aber das ist Unsinn- die Energie kommt aus der Sonne und erzeugt Kraftstoffe für die anders nicht betreibbaren Fahrzeuge aka Flugzeuge! Denn dort hilft es einfach nicht für mehr Weite mehr Akkus einzubauen.
    Die Aussage hast du nicht verstanden, musst sie nochmal lesen.

    >Aber die Energieversorgungsstruktur muss um ein Vielfaches engmaschiger aufgezogen werden als bei herkömmlichen PKWs. Zusätzlich muss wegen der höheren Energiezufuhrzeit aka Ladezeit ein weitaus größerer Platz zur Verfügung stehen - eine Tankstelle mit 2 Zapfstellen reicht nicht! Was du an Abgase einsparst (vielleicht, wenn Strom aus Gas und Kohle kommt ist das wider fraglich!), verbrauchst du am zu betonieren von Ladestations-Plätzen -von den dabei auftretenden elektromag. Wellen, die von dort dann ausgehen reden wir mal besser nicht - auch ignorieren wir die zusätzlichen tausenden Starkstromleitungen mal besser!
    Auch das fällt unter die Rubrik : aus-der-hohlen-Hand-Superlativen. Befreit von jedem greifbaren, tatsächlichen Messwert einfach nur einen unbeschriebenen illusorischen Wert eines nie erreichbar Großens anzunehmen und damit dann hausieren zu gehen.

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