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  1. Re: War interessant zu lesen bis...

    Autor: RicoBrassers 18.06.18 - 08:24

    bombinho schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und ja, auch in der deutschen Landwirtschaft rechnet sich mitunter Anbau
    > nicht mehr.

    Was ja auch logisch ist. Die Menschen wollen alle "Bio" und "Öko", möglichst 50 Siegel drauf, die das vermeintlich bestätigen, aber keinen Cent extra dafür zahlen.

    Als Landwirt hat man so schon verdammt viele und hohe Auflagen und Richtlinien zu erfüllen und ist dennoch erstmal der Sündenbock für alles - sei es "Umweltverschmutzung", "Bienen-/Insektensterben" oder "Tierquälerei". Dazu kommt noch recht häufig das Rumgeckere wenn der Landwirt mit seinen großen Maschinen durch das Dorf fährt.

    Ganz ehrlich? Ich hätte auch keine Lust auf den Job und bin dankbar für jeden Landwirt, der diesen Beruf ausübt und damit für unsere Nahrung sorgt.

  2. Re: War interessant zu lesen bis...

    Autor: AllDayPiano 18.06.18 - 09:03

    RicoBrassers schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > bombinho schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Und ja, auch in der deutschen Landwirtschaft rechnet sich mitunter Anbau
    > > nicht mehr.
    >
    > Was ja auch logisch ist. Die Menschen wollen alle "Bio" und "Öko",
    > möglichst 50 Siegel drauf, die das vermeintlich bestätigen, aber keinen
    > Cent extra dafür zahlen.

    Sorry aber das ist ausgemachter Käse! Es gibt viele Untersuchungen dazu, die alle klar belegen, dass Konsumenten bereit dazu sind, für ökologischen Landbau mehr Geld auszugeben!

  3. Re: Ach ja, der Klimawandel ...

    Autor: henryanki 18.06.18 - 10:22

    Diggi... Troll woanders.



    wonoscho schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Schon mal überlegt, warum Grönland Grönland heißt?
    > Der Name Stammt von den Wickingern.
    > Als die dieses Land im Mittelalter entdeckten, da war es offenbar
    > „grünes Land“.
    > Also gab es auch damals einen Klimawandel.
    >
    > Aber das ist nichts besonderes, den das Klima ändert sich andauernd.
    > Nach der „Mittelalterlichen Warmzeit kam
    > die Sogenannte „Kleine Eiszeit“.
    >
    > Siehe:
    > Warmzeit:
    > wiki.bildungsserver.de
    > Kleine Eiszeit:
    >
    > de.m.wikipedia.org
    >
    > Und was erkennt man da?
    >
    > Seit dem 19. Jahrhundert wird es offensichtlich wieder wärmer.
    >
    > Ja, es gibt einen Klimawandel,
    > aber das aKlima war noch nie konstant
    > Es „wandelt“ sich ständig über die Jahrhunderte und
    > Jahrtausende hinweg.
    >
    > Und wo ist nun das Problem?
    > Wenn man das Erkannt hat, denn begreift man
    > wie sinnlos die Panikmache wegen des Klimawandels ist.
    > Den gab es schon immer, und wir Menschen werden daran nichts ändern.

  4. Re: Ach ja, der Klimawandel ...

    Autor: FreierLukas 18.06.18 - 12:05

    jaja, wenn dann muss man den ganzen Graphen zeigen und nicht nur den Ausschnitt der einem so passt.



    Zur Hochzeit der Vulkane war der CO2 Anteil in der Atmosphäre natürlich noch um ein vielfaches höher und die Pflanzen dementsprechend gigantisch. Da wirds aber mit den Messungen ungenau da es einfach kein Eis auf der Erde gab das man heute mit Bohrungen versehen könnte. Anhand der versteinerten Flora und Luftblasen in Lawa kann man aber trotzdem gute Rückschlüsse ziehen.



    3 mal bearbeitet, zuletzt am 18.06.18 12:10 durch FreierLukas.

  5. Re: Ach ja, der Klimawandel ...

    Autor: TöffTöff 18.06.18 - 12:06

    wonoscho schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    ....
    > Seit dem 19. Jahrhundert wird es offensichtlich wieder wärmer.
    >
    > Ja, es gibt einen Klimawandel,
    > aber das aKlima war noch nie konstant
    > Es „wandelt“ sich ständig über die Jahrhunderte und
    > Jahrtausende hinweg.
    >
    > Und wo ist nun das Problem?
    > Wenn man das Erkannt hat, denn begreift man
    > wie sinnlos die Panikmache wegen des Klimawandels ist.
    > Den gab es schon immer, und wir Menschen werden daran nichts ändern.

    Richtig, das Klima hat sich schon immer geändert und wird sich weiterhin ändern. Es gibt dennoch zwei Gründe, darüber besorgt zu sein:
    1. die Zeitskala natürlicher Klimaveränderungen ist viele langsamer als das, was wir aktuell beobachten.
    2. noch nie in der Erdgeschichte gab so viele Menschen, deren Lebensgrundlagen durch Klimaveränderungen bedroht werden (Überflutungen, Extremwetterereignisse)

    Natürliche Veränderungen werden wir nicht verhindern können, doch wenn dann unser eigener 'Dreck' noch zu sehr viel rapideren Veränderungen beiträgt, dann ist unser Handeln schlicht unverantwortlich! Eine mögliche Vernichtung von Lebensräumen und der Grundlagen für Nahrungsmittelproduktion durch unkontrollierte Freisetzung von Treibhausgasen ist dann unsere eigene Schuld. Das Thema 'Flüchtlinge' wird dann noch eine ganz andere Brisanz bekommen.

  6. Re: Ach ja, der Klimawandel ...

    Autor: henryanki 18.06.18 - 12:14

    Dir ist aber klar, dass dein Graf Jahrmillionen auf der x-Achse abzeichnet, während sich meiner in Jahrzehnten darstellt? Fail.

    Zudem: Du willst mir also weiß machen, dass auf dieser extrem lagen Zeitskala es purer Zufall ist, dass sich die CO2-Konzentration genau dann erhöht, wenn das Industriezeitalter beginnt? Möglich ist es zwar theoretisch, aber das glaubst du doch wohl selbst nicht.

    FreierLukas schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > jaja, wenn dann muss man den ganzen Graphen zeigen und nicht nur den
    > Ausschnitt der einem so passt.
    >
    > wiki.bildungsserver.de
    >
    > Zur Hochzeit der Vulkane war der CO2 Anteil in der Atmosphäre natürlich
    > noch um ein vielfaches höher und die Pflanzen dementsprechend gigantisch.
    > Da wirds aber mit den Messungen ungenau da es einfach kein Eis auf der Erde
    > gab das man heute mit Bohrungen versehen könnte. Anhand der versteinerten
    > Flora und Luftblasen in Lawa kann man aber trotzdem gute Rückschlüsse
    > ziehen.

  7. Re: Ach ja, der Klimawandel ...

    Autor: FreierLukas 18.06.18 - 12:30

    Ich wollte dir nur veranschlaulichen dass die aktuellen Co2 Werte nicht nie-dagewesen für die Erde sind. Die meisten Co2 Fanatiker zeigen immer nur Graphen die genau dort aufhören wo die Werte höher waren als heute. Zufall? Mich stört sowas..

    Ich bestreite nicht dass der Mensch nicht am CO2 dreht. Das kann man heute nicht abstreiten. Ich zweifle aber an den negativen Auswirkungen eines Klimawandels. Zumindest was die Natur angeht. Was der Mensch mit seiner Wirtschaft macht ist mir völlig egal. Das spielt im Großen Ganzen keine Rolle. Ob da jetzt ein paar Milliardäre mehr oder weniger Grundstücke am Meer haben.. Leute die nichts besitzen (die große Mehrheit) ziehen einfach um. Die Armen werden genau umgekehrt zu dem was man oft im Fernsehn hört am wenigsten vom Klimawandel betroffen sein. Der Wasserspiegel steigt wesentlich langsamer als Schneckentempo. Da kommt jeder hinterher.

    Das soll jetzt aber auch nicht heißen dass man auf die Umwelt pfeifen sollte. Das soll nur heißen entspannt euch und lasst Leute darüber streiten die Geld damit verdienen. Für alle anderen ist das Thema eindeutig vernachlässigbar. Ressourcen sparen und die Umwelt schonen sollte man auch ganz ohne Klima. Wer seinen Müll an der Autobahnausfahrt aus dem Fenster wirft gehört in den Knast, genauso wie jemand der Wälder anzündet, Tierquäler usw.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 18.06.18 12:37 durch FreierLukas.

  8. Re: Ach ja, der Klimawandel ...

    Autor: henryanki 18.06.18 - 12:43

    Noch einmal, als die Vulkane ausgebrochen sind, hat die Erhöhung, JAHRMILLIONEN gedauert. Nun sind es vielleicht noch EINHUNDERT Jahre (lass es eintausend sein, spielt keine Rolle). Das ist NICHT genug Zeit für um sich anzupassen. Aktuell leben 40% der Weltbevölkerung (3 Milliarden Menschen) direkt an der Küste (http://sedac.ciesin.columbia.edu/es/papers/Coastal_Zone_Pop_Method.pdf). Viel Spaß, die "paar Milliardäre" umzuziehen.

    Sorry für den Ton. Meine Aufregung ist nicht Reaktion auf deinen Post, sondern auf dieMenschen, die das bescheuertste Experiment der Menschheit (es kann nur schlimmer werden, nicht aber besser, egal was die Ausmaße sind) immer weiter treiben.


    FreierLukas schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich wollte dir nur veranschlaulichen dass die aktuellen Co2 Werte nicht
    > nie-dagewesen für die Erde sind. Die meisten Co2 Fanatiker zeigen immer nur
    > Graphen die genau dort aufhören wo die Werte höher waren als heute. Zufall?
    > Mich stört sowas..
    >
    > Ich bestreite nicht dass der Mensch nicht am CO2 dreht. Das kann man heute
    > nicht abstreiten. Ich zweifle aber an den negativen Auswirkungen eines
    > Klimawandels. Zumindest was die Natur angeht. Was der Mensch mit seiner
    > Wirtschaft macht ist mir völlig egal. Das spielt im Großen Ganzen keine
    > Rolle. Ob da jetzt ein paar Milliardäre mehr oder weniger Grundstücke am
    > Meer haben.. Leute die nichts besitzen (die große Mehrheit) ziehen einfach
    > um. Die Armen werden genau umgekehrt zu dem was man oft im Fernsehn hört am
    > wenigsten vom Klimawandel betroffen sein. Der Wasserspiegel steigt
    > wesentlich langsamer als Schneckentempo. Da kommt jeder hinterher.
    >
    > Das soll jetzt aber auch nicht heißen dass man auf die Umwelt pfeifen
    > sollte. Das soll nur heißen entspannt euch und lasst Leute darüber streiten
    > die Geld damit verdienen. Für alle anderen ist das Thema eindeutig
    > vernachlässigbar. Ressourcen sparen und die Umwelt schonen sollte man auch
    > ganz ohne Klima. Wer seinen Müll an der Autobahnausfahrt aus dem Fenster
    > wirft gehört in den Knast, genauso wie jemand der Wälder anzündet,
    > Tierquäler usw.

  9. Re: Ach ja, der Klimawandel ...

    Autor: FreierLukas 18.06.18 - 13:34

    die "paar Milliardäre" umzuziehen.

    Schön zitieren und den Kontext auswechseln lool. Das kenne ich irgendwoher.. Die Milliardäre die ich meine wohnen nicht an der Küste (maximal Zweit- oder Drittwohnsitz) sondern besitzen dort nur viele Immobilien. Von den 3 Milliarden Menschen die an den Küsten wohnen und arm (nicht reich) sind besitzen die wenigsten Wohneigentum und man kann diese ganz leicht in 100 Jahren umsiedeln. Da passiert sogar so langsam und über mehrere Generationen verteilt dass es gar nicht auffällt.

    > Noch einmal, als die Vulkane ausgebrochen sind, hat die Erhöhung, JAHRMILLIONEN gedauert.

    Die Schwankungen im CO2-Anteil der Atmosphäre misst man bei einem Vulkan-Ausbruch in Tagen und nicht Jahren. Schon gar nicht Jahrmillionen. kA wo du das her hast es ist aber nicht richtig. Vulkane sorgten in der Vergangenheit und auch heute für die größten und schnellsten Änderungen der Atmosphäre. Ein Ausbruch dauert nur wenige Stunden und die Verteilung des CO2s um den Globus wenige Tage. Aufgrund der Asche die den Himmel verdunkelt ist die Netto-Erwärmung aber nicht selten negativ. Das Co2 selbst wird ziemlich schnell von den Lebenwesen absorbiert. Schließlich ist CO2 das Baumaterial für Pflanzen und je mehr davon vorhanden ist desto größer werden sie, was auch historisch durch gigantische Pflanzen belegt ist. Allerdings hat da heute oft der Mensch den Daumen drauf da er zB. Wiesen kurz hält. Wächst der Rasen schneller wird öfter gemäht. Die sterbenden Pflanzenteile geben das Co2 bzw. dann das Methan durch Bakterien wieder frei.

    Trotzdem, die meisten Lebenwesen können sich viel schneller an Veränderungen anpassen als es den Menschen lieb ist. So können Fische zB. riesig groß werden wenn genügend Futter vorhanden ist oder aber winzig klein bleiben. So ähnlich sieht das mit vielen Pflanzen aus. Die extreme Anpassungsfähigkeit des Lebens hat ihm schließlich zum Sieg verholfen. Teilweise ist es nachts 20-30 Grad kälter als Tags. Da ist ne Klimaerwärmung um wenige Grad in 100 jahren nen Scherz gegen.

    Der Grund wieso der Klimawandel IMMER negativ diskutiert wird ist wie so oft das Geld. Es geht (leider) immer nur ums Geld. Wehe dem der im Fernsehn über mögliche positive Konsequenzen redet. Sowas hab ich persönlich aber noch nicht mitbekommen. Auch wird die Überbevölkerung selten bis gar nicht diskutiert und unter dem Teppich gekehrt. Fakt ist, der Mensch verändert den Globus vor allem weil seine Population so gigantisch ist. Ein schlumpfen der Erdbevölkerung auf ein 10-tel würde alle Probleme gleichzeitig beheben. Das ist die einfachste aller Lösungen.

    Weniger Menschen bedeutet weniger giftige Landwirtschaft, weniger Nutztiere, weniger Rohstoffabbau, weniger Autos, weniger Müll, weniger Energieverbrauch (Umwandlung) mehr Wälder, mehr Platz für wilde Tiere und allgemein ein viel besseres Gleichgewicht. Jetzt frag dich mal wieso das kein populäres Thema ist. Natürlich Geld. Weniger verkaufte iPhones, weniger Mitglieder bei Facebook etc. No-go, die Städte müssen größer werden und noch mehr Menschen aufnehmen! Wir müssen wachsen und die Umwelt gleichzeitig weniger belasten?!



    5 mal bearbeitet, zuletzt am 18.06.18 13:42 durch FreierLukas.

  10. Re: Ach ja, der Klimawandel ...

    Autor: Muhaha 18.06.18 - 13:54

    FreierLukas schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ein
    > schlumpfen der Erdbevölkerung auf ein 10-tel würde alle Probleme
    > gleichzeitig beheben. Das ist die einfachste aller Lösungen.

    Korrekt. Aber wer bestimmt, wer gleich erschossen wird und wer keine Kinder bekommen darf?

    > Jetzt frag dich mal wieso das
    > kein populäres Thema ist. Natürlich Geld.

    Nein. Das ist nicht populär, weil es einem ganz fundamentalen Fortpflanzungsdrang widerspricht. Sprich, die einfachste Lösung ist schlichtweg nicht umsetzbar.

    Wenn, dann musst Du das so gestalten, dass die Menschen freiwillig, von sich aus weniger Nachkommen in die Welt setzen. Statistiken und Auswertungen auf Gapminder.org legen den Schluss nahe, dass einer sich teilweise gegenseitig bedingenden, zusammenhängenden Kombination aus mehr Wohlstand und mehr Bildung, weniger Benachteiligung von Frauen, zu einer deutlich geringeren Geburtenrate führen wird.

    Es gibt durchaus ernstzunehmende Schätzungen, dass das menschliche Bevölkerungswachstum sich bei etwa 12-15 Mrd. stabilisieren wird. Eine Zahl, mit der die Erde locker als gesunde Ökosphäre erhalten werden kann, wenn man mit der aktuell noch stattfindenden Ressourcenverschwendung aufhört. Ob dazu auch ein anderes Wirtschafts- oder gar Gesellschaftssystem nötig ist, ist noch nicht raus.

  11. Re: Ach ja, der Klimawandel ...

    Autor: DeathMD 18.06.18 - 14:48

    Dein Graph zeigt aber bspw. eine Erhöhung von 500 ppm über 10 Millionen Jahre, genau das hat er angesprochen. Es ist komplett egal, wie das jetzt gemessen wird, von früher kennen wir nur Werte, die wir auf einem Graphen abbilden können. Wenn sich nun die CO2 Konzentration um 500 ppm über 10 Millionen Jahre nach oben verändert, hat die Natur genug Zeit sich anzupassen. Pflanzen ist ein Klimawandel auch ziemlich egal. Wenn es heiß wird, sterben gewisse Pflanzen aus und dafür wachsen dort andere oder es wird eben Wüste. Pflanzen haben keinen Besitz, keine Beziehungen, keine Verbundenheit an einen Ort. Die Natur und die Erde hat kein Problem damit, denn wie du richtig festgestellt hast, war die CO2 Konzentration schon einmal höher.

    Jetzt kommt aber die entscheidende Frage: Wie viele Menschen kennst du, die vor 50 Millionen Jahren gelebt haben? Richtig... keine, denn da haben sich gerade einmal die ersten Vorgänger von Mäusen und Affen gebildet. Wir haben es innerhalb von 150 Jahren geschafft, die CO2 Konzentration im gleichen Ausmaß anzuheben, wie es vor 60 Millionen Jahren passierte, nur dauerte es da 10 Millionen Jahre. Kleiner Unterschied, oder? Den CO2 Predigern geht es nicht darum, euch zu erklären, dass solche Werte in der Erdgeschichte noch nie vor kamen. Sie versuchen euch klar zu machen, dass wir mit diesen Folgen nicht klar kommen werden, dafür passt sich der Mensch viel zu langsam an. Wir stehen zwar an der Evolutionsspitze, das bringt allerdings den Nachteil, dass wir uns nur langsam entwickeln, im Gegensatz zu Säugern, mit kurzen Lebensspannen wie bspw. Mäuse oder auch Wölfe scheinen sehr Anpassungsfähig zu sein.

    Die CO2 Prediger versuchen euch auch klar zu machen, dass diese Veränderung auch andere negative Folgen nach sich ziehen. Du glaubst 3 Milliarden Menschen umzusiedeln sei kein Problem, weil sie sowieso keinen Besitz haben? Du weißt, dass bspw. Afrikaner jetzt schon Richtung Norden drängen, weil sie teilweise keinen Tropfen Wasser mehr haben? Du weißt, dass über absehbare Zeit auch Süditalien austrocknen wird? Rate mal, wohin diese Menschen dann alle wollen und dann denk weiter, wie begeistert die Menschen dort sein werden, wo die alle hin wollen. Europa ist jetzt schon fast in Panik ausgebrochen, weil im Vergleich ein paar Hanseln daher marschiert sind. Was glaubst du was dann erst abgeht, wenn sich einige Millionen in Bewegung setzen, weil es kein Wasser und keine Nahrung mehr gibt?

    Positive Auswirkungen werden nicht wegen des Geldes verschwiegen, für uns Menschen gibt es schlicht keine positiven Auswirkungen. Die Fische werden im Meerwasser nicht überleben können, weil das Meerwasser jetzt schon zu übersäuern beginnt und daher Korallen absterben, die wiederum Nahrung und Lebensraum für kleine Fische darstellen, die wiederum Nahrung für größere Fische sind... Das Meer ist die größte CO2 Senke und kann auch ohne Konsequenzen sehr viel davon aufnehmen, Problem ist nur, dass wir mittlerweile an dem Punkt angelangt sind, dass die Senke gefüllt ist.

    Diese trivial erscheinende Änderung der CO2 Konzentration zieht viel mehr Veränderungen nach sich, als eine Klimaveränderung. Das Meer übersäuert, Fische werden dadurch aussterben, der Meeresspiegel steigt, Lebensraum geht verloren, zusätzlich wird das sowieso schon knapper werdende Grundwasser ungenießbar, dadurch haben wir auch weniger Anbaufläche und könnten sie sowieso nicht bewässern... es geht also Nahrung, Wasser und Lebensraum verloren... was braucht der Mensch noch mal um zu überleben?

    Klar könnten wir jetzt die einfache Lösung wählen und einfach einen Genozid anzetteln und sagen wir mal Afrika und Indien vom Erdboden tilgen, nur was bringt es? Wir lernen doch nichts daraus. Wir würden uns kein bisschen ändern, wozu auch, denn wir sind plötzlich ja wieder weniger auf der Erde, dann können wir erst wieder so richtig auf den Putz hauen... bis wir wieder 8 Milliarden erreicht haben und der nächste Genozid ansteht. Für wen entscheiden wir uns dann? Wollen wir wirklich da hin oder gestehen uns einfach unsere Mitschuld an dieser Misere ein und ändern unser Verhalten?

    BRAWNDO: The Thirst Mutilator

    It's got Electrolytes

  12. Re: Ach ja, der Klimawandel ...

    Autor: bombinho 18.06.18 - 22:24

    Muhaha schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es gibt durchaus ernstzunehmende Schätzungen, dass das menschliche
    > Bevölkerungswachstum sich bei etwa 12-15 Mrd. stabilisieren wird. Eine
    > Zahl, mit der die Erde locker als gesunde Ökosphäre erhalten werden kann,
    > wenn man mit der aktuell noch stattfindenden Ressourcenverschwendung
    > aufhört. Ob dazu auch ein anderes Wirtschafts- oder gar Gesellschaftssystem
    > nötig ist, ist noch nicht raus.

    Meiner Erfahrung nach, werden die Systeme umso komplizierter, je hoeher die Bevoelkerungsdichte ist und bedingt dadurch umso fragiler. Ein perfekt ausbalanciertes Oekosystem mit hoher Dichte braucht meist nur einen nicht rechtzeitig behebbaren oder erkannten Mangel und es kippt in die Katastrophe.

    Wo Tiere oder Pflanzen in grosser Zahl eng beieinander sind, kann es ganz schnell uebel werden. Welchen Faktor hat der Mensch, der das ausschliesst? Die Intelligenz? Die ihn besser organisieren laesst? Und dadurch zu potentiell noch fragileren Gebilden fuehrt?

  13. Re: Ach ja, der Klimawandel ...

    Autor: Sharra 18.06.18 - 22:27

    Sorry, aber schon 5Mrd haben hinten und vorne nicht funktioniert. Jetzt sind wir bei fast 8, und die Probleme haben sich nur vergrößert.

    Ja, in einer Simulation mag das vielleicht funktionieren. Aber blöderweise sind wir Menschen, und keine perfekten Lebewesen, die man berechnen und steuern könnte.

    Wenn du es schaffst, Neid, Missgunst, Gier und so weiter zu eliminieren, dann können wir uns weiter darüber unterhalten. Bis dahin sind auch nur 5 Mrd Menschen der reinste Irrsinn.

  14. Re: Ach ja, der Klimawandel ...

    Autor: DeathMD 19.06.18 - 09:03

    Die 8 Milliarden funktionieren auch in keiner Simulation, ungefähr 5 Milliarden kann die Erde nachhaltig versorgen. Diese 5 Milliarden dürften allerdings auch nicht so über ihre Verhältnisse leben wie derzeit, weil sonst geht sich das auch nicht aus. Nehmen wir gentechnisch manipulierte Lebensmittel und andere Kniffe hinzu, können wir es evtl. auf bis zu 7 strecken.

    Die Überbevölkerung wird in der Öffentlichkeit nicht diskutiert, weil es einfach moralisch ein sehr schwieriges Thema ist. Ich wette aber, dass Pläne dazu in irgendwelchen Schubladen liegen und hinter verschlossenen Türen diskutiert werden.

    BRAWNDO: The Thirst Mutilator

    It's got Electrolytes

  15. Re: War interessant zu lesen bis...

    Autor: plutoniumsulfat 19.06.18 - 22:32

    M4r7in schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > AllDayPiano schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Gastredner schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > Aber nein, Hauptsache erst einmal meckern und sinnlos
    > > Verschwörungstheorien
    > > > in die Gegend werfen. -.-
    > >
    > > Genau das ist der Punkt. Was wurden uns nicht alles für grandiose
    > > Innovationen verkauft, die dann angeblich unter dem Druck der bösen
    > bösen
    > > Ölkonzerne oder Automobilisten vernichtet wurden?
    > >
    > > Gab es nicht schon um die 2000er rum das Auto, das nur 2 Liter / 100km
    > > verbraucht? Aber das hätten die bösen Ölkonzerne ja nie mit sich machen
    > > lassen. Und drum ist das wieder verschwunden.
    > >
    > > Dass man die 2 Liter problemlos erreichen kann, wenn man auf jegliche
    > > Umweltstandards pfeift, und den Dreck direkt und ungefiltert in die
    > Umwelt
    > > bläst, ist ja kein Geheimnis. Nur unter Einhaltung der Grenzwerte geht
    > das
    > > nicht mehr. Eine Sache, die dem Loremo das Genick gebrochen hat.
    >
    > Solange die Hälfte der Bevölkerung ihre Brötchen lieber mit dem
    > Kleinlaster, anstelle eines normalen PKW holen, wird das eh nix.

    Solange man das überhaupt mit einem Auto macht, wird das nichts.

  16. Re: Ach ja, der Klimawandel ...

    Autor: plutoniumsulfat 21.06.18 - 22:31

    FreierLukas schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die extreme
    > Anpassungsfähigkeit des Lebens hat ihm schließlich zum Sieg verholfen.
    > Teilweise ist es nachts 20-30 Grad kälter als Tags. Da ist ne
    > Klimaerwärmung um wenige Grad in 100 jahren nen Scherz gegen.

    Klappt auch nur, weil das Lebewesen sich an diese Schwankung in diesem Temperaturbereich angepasst hat. Ändert sich da zu viel -> Aussterben.

  17. Re: Ach ja, der Klimawandel ...

    Autor: plutoniumsulfat 21.06.18 - 22:31

    Muhaha schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es gibt durchaus ernstzunehmende Schätzungen, dass das menschliche
    > Bevölkerungswachstum sich bei etwa 12-15 Mrd. stabilisieren wird. Eine
    > Zahl, mit der die Erde locker als gesunde Ökosphäre erhalten werden kann,
    > wenn man mit der aktuell noch stattfindenden Ressourcenverschwendung
    > aufhört. Ob dazu auch ein anderes Wirtschafts- oder gar Gesellschaftssystem
    > nötig ist, ist noch nicht raus.

    Klar ist das raus. Die Antwort lautet eindeutig ja.

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