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Wenn man die Abgase sozusagen noch auffangen und weiterverarbeiten könnte,

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  1. Wenn man die Abgase sozusagen noch auffangen und weiterverarbeiten könnte,

    Autor: SuriViruS 15.06.18 - 17:13

    wär man noch einen Schritt weiter. Blieben noch die erzeugte Wärme durch die Verbrennung, die eigentliche Konstruktion der Machinen, die Entsorgung nach Außerdienststellung und und und.

    Aber will ich mal nicht so sein, im Namen der Forschung.

    Trotzdem bin ich für die H-Zelle. Leider verdienen die Energieversorger damit am wenigsten.
    Fortbewegung mit Wasserstoff wird noch lange eine Randerscheinung sein.

  2. Re: Wenn man die Abgase sozusagen noch auffangen und weiterverarbeiten könnte,

    Autor: Ach 15.06.18 - 18:09

    Naja, das CO2 nach der Verbrennung wieder einzusammeln, dass wäre damit vergleichbar, die Abgase eines PKW in einem Druckbehälter zu speichern, und das bei einem Düsentriebwerk. Ich würde sagen, da muss man sehr, sehr mutig sein, sich an solch ein Projekt zu wagen :]. Auch frisst das Einsammeln ja einen Teil der Antriebsenergie wieder auf, den man dann mit noch mehr Treibstoff wieder wett machen muss.

    Auch sieht das CO2 für die Atmosphäre und am Ende des Tages immer gleich aus, egal woher es kommt, oder wie in diesem Fall, egal wo es ausbleibt. Es ist also egal, ob man das CO2 direkt nach der Verbrennung einfängt, oder einer natürlichen Quelle entnimmt(Biomethan/Vulkangase?) bevor es sich aus der Quelle in die Atmosphäre verflüchtigt. Allerdings ist der energetische und technische Aufwand bei einer stationären CO2 Gewinnung sehr viel niedriger.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 15.06.18 18:09 durch Ach.

  3. Re: Wenn man die Abgase sozusagen noch auffangen und weiterverarbeiten könnte,

    Autor: aslan.yaslar 15.06.18 - 22:47

    Schau mal in die Tabelle hier und sortiere mal absteigend nach Energiedicht pro Kg:
    https://de.wikipedia.org/wiki/Energiedichte

    Ich bin für vollständige Umwandlung von Masse in Energie. Dann kannst Du mit einem Kg Masse vermutlich bis zum Lebensende fahren (kleiner Scherz). Mit einem Fusionsantrieb wäre ich auch zufrieden. Dann könnte man tatsächlich mal von Zukunft im Sinne von Science Fiction sprechen.

    Aber mal ehrlich. So viele Vorteile hat Wasserstoff nicht (Energiedichte). Und die Lagerung und Logistik macht es nur schwerer. Disruptiv ist hier also nix - auch wenn Elon uns das gerne glaubend machen würde.

    Aktuell sind, glaube ich, alle Ansätze - ob Verbrennung, Wasserstoff oder Akku ziemlich weit von dem entfernt, was ich großen Fortschritt oder Zukunft nennen würde.

    My 2 Cents

  4. Re: Wenn man die Abgase sozusagen noch auffangen und weiterverarbeiten könnte,

    Autor: RicoBrassers 18.06.18 - 08:55

    aslan.yaslar schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Aktuell sind, glaube ich, alle Ansätze - ob Verbrennung, Wasserstoff oder
    > Akku ziemlich weit von dem entfernt, was ich großen Fortschritt oder
    > Zukunft nennen würde.

    Richtig. Und deshalb ist es auch so wichtig und richtig, dass man in allen Richtungen forscht und sich jetzt nicht nur auf eine Sache konzentriert.
    Früher dachten wir auch, Atomkraftwerke (Kernfission) wären das Beste, was uns und der Umwelt passieren könnte.

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