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  5. › Supercomputer: Der erste Exaflops…

Wie geht das??

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  1. Wie geht das??

    Autor: Undichsagnoch 21.02.17 - 08:35

    Exaflops = 1 Trillion Ops/s
    Prozessorkern taktet mit 5 Ghz = 5 Milliarden hz
    Brauch ich dann 200 Millionen Kerne ?

  2. Re: Wie geht das??

    Autor: HighPerforManCe 21.02.17 - 09:03

    Eine Tesla P100 hat doch schon allein 3840 single precision CUDA Cores. Naive gerechnet würden also schon 52.084 P100 Cores reichen.

  3. Re: Wie geht das??

    Autor: Arsenal 21.02.17 - 10:01

    Wo ist das Problem?

    Der Sunway TaihuLight hat schon 10.649.600 Kerne. Die takten übrigens nur mit 1,45 GHz. Davon auszugehen, dass pro Takt nur eine Operation durchgeführt werden kann ist etwas zu kurz gedacht. Der eingesetzte Core kann 8 Operationen pro Takt durchführen. So landen die dann auch bei ihren 94 PFLOPS.

    Auf gleicher Basis bräuchten die also 106 Millionen Kerne oder 407.000 SW26010, wobei ich vermute, dass hier ein neuer Prozessor zum Einsatz kommen wird. Mal schauen wenn es so weit ist.

    Wobei das double precision FLOPS sind und nicht single precision wie bei den P100.

  4. Re: Wie geht das??

    Autor: m.lettrich 21.02.17 - 11:46

    Wie das geht? In dem man die Kiste einfach baut und Wirtschaftlichkeit / Effizienz vernachlässigt Auch auf "kleineren" Maschinen wie dem SuperMuc am LRZ mit seinen 8PFlop/s ist man froh, wenn extrem effiziente Software 30% der Peak Performance schafft. Die normalen Simulationen laufen dort auf 5%-8%. Das ganze wird bei einer solchen Maschine vermutlich irgendwo in der Praxis außerhalb vom Linpack Benchmark auf unter 1% kommen. Sowas kann man nur durchbringen, wenn man politisch motiviert vorne sein will.
    Sollen die Chinesen und die Amerikaner ruhig die schnellsten Maschinen bauen und ihr Geld verbrennen - solange Europa sinnvoll nutzbare und programmierbare Systeme konzipiert und betreibt können zum Exaflop ruhig noch 5-10 Jahre ins Land ziehen - und das sage ich als jemand, der beruflich mit solchen Maschinen arbeitet.

  5. Re: Wie geht das??

    Autor: no:use 21.02.17 - 14:01

    Das Ziel neuer Supercomputer ist mittlerweile nicht mehr Schnelligkeit (dass ist eher ein "netter Nebeneffekt"). Es müssen nur erträgliche Rechenzeiten erreicht werden. Was viel interessanter ist - und das wird ja auch im Artikel angedeutet - ist mehr und mehr Daten ins (verteilte) RAM zu bekommen. Damit lassen sich immer größere Probleme lösen. Also wird grundsätzlich mehr aufs "weak scaling" geschaut, nicht unbedingt aufs "strong scaling".

    Was natürlich ein größeres Hinderniss werden kann - und da werden sie erstmal Erfahrung sammeln müssen - ist Fault Tolerance. Bei jeder großen Simulation werden ein paar Cores oder ganze Nodes komplett ausfallen. Das muss man erkennen und an andere deligieren. Nicht so einfach...

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