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Magnetdinger

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  1. Re: Magnetdinger

    Autor: nie (Golem.de) 22.07.12 - 13:37

    Die Magneten sind eine Sicherheitsmassnahme für die Mitarbeiter, keine Zugangskontrolle. Die erfolgt, wie im Artikel auch steht, über Chipkarten. Die sind übrigens berührungslos, ob auf RFID basierend, weiss ich nicht.

    Nico Ernst
    Redaktion Golem.de

  2. Re: Magnetdinger

    Autor: maidn 22.07.12 - 15:54

    @SaSi

    Du hast hier definitiv was falsch verstanden.
    Diese Magnettafel dient ausschließlich der Sicherheit der Mitarbeiter im Zusammenhang mit der Löschanlage im Brandfall.

    Die Feuerwehr muss wissen wer und wieviele Personen sich noch im Gefahrenbereich aufhalten. Punkt!

    Die Magnettafel ist KEINE Zugangskontrolle, das Gebäude ist völlig seperat vor unberechtigten Zutritt gesichert. Und davon steht hier überhaupt nix.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 22.07.12 15:54 durch maidn.

  3. Re: Magnetdinger

    Autor: FreebirthOne 22.07.12 - 21:50

    Hm, ist doch eigentlich cooles System. Nicht nur dass man weiß, wer sich gerade alles im Gebäude befindet, man weiß auch wer davon Mitarbeiter ist, wer externer, und wer gleich wieder kommt. Klartext: nicht nur im Notfall, sondern auch wenn man mal jemanden sucht, hat man hier einen guten ersten Überblick.

  4. Re: Magnetdinger

    Autor: __destruct() 23.07.12 - 11:12

    Ich dachte, es gäbe dann keine Magnete oder Karten mehr, sondern nur noch ein Drehkreuz mit Ausweisscanner. Wenn es weiterhin Magnete der Karten gibt, wozu braucht man dann überhaupt das Drehkreuz. Dieses ist damit dann unnötig.

    Und ja, eine redundante Lösung wäre z.B. das Auslesen der RFID-Chips auf dem Parkplatz mit Handgeräten, sofern das Auslesen beim Herausgehen aufgrund der Brandschäden nicht mehr funktioniert, auf jeden Fall. Damit bräuchte man auch aus Redundanz keine Magnete mehr. Alternativ sollte es aber einen QR-Code auf den Karten mit RFID-Chips geben, falls die Chips zerstört wurden und ebenso die Möglichkeit, Personen anhand ihres Namens zu erfassen, falls Einzelne ihren Geldbeutel — aus welchem Grund auch immer — im Gebäude abgelegt und dort zurückgelassen haben.

    Hat die Feuerwehr eine bewusstlose Person aus dem Feuer gerettet, kann sie nämlich feststellen, um wen es sich handelt, indem das Handgerät einfach an die Hosentasche der Person gehalten wird. Das kann dabei helfen, herauszufinden, in welchem Teil des Gebäudes sich weitere Personen aufhalten müssten.

  5. Re: Magnetdinger

    Autor: maidn 23.07.12 - 12:08

    Glaub mir, das was du hier vorschlägst ist für einen Notfall viel zu Kompliziert.
    Da braucht die Feuerwehr ja ne Tagesschulung nur um das Personen Kontrollsystem zu verstehen.

    Fakt ist die Magnettafel mit den Namen ist faktisch Idiotensicher, einfach auszulesen und absolut Ausfallsicher.

  6. Re: Magnetdinger

    Autor: SaSi 23.07.12 - 12:16

    maidn schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Fakt ist die Magnettafel mit den Namen ist faktisch Idiotensicher, einfach
    > auszulesen und absolut Ausfallsicher.

    stimmt, es dann wie üblich bei einem Unfall: Menschliches Versagen... (wenn mal einen Magneten vergisst umzustecken) ;)))

  7. Re: Magnetdinger

    Autor: __destruct() 23.07.12 - 14:41

    Lieber 5.000 Mal im Jahr nicht in den Medien erwähnenswertes menschliches Versagen mit einem Toten im Feuer, der keinen interessiert, was ja vollkommen natürlich und sowieso menschlich ist — wie könnte es anders sein — , als einmal ein Toter durch ein nicht funktionierendes System, das gleichzeitig 4.999 anderen Menschen das Leben gerettet hat, dessen Entwicklerfirma in den Medien aber dennoch ewig zur Sau gemacht wird, dem Institut, das es eingesetzt hat, werden alle Gelder gestrichen und alle, die dafür gestimmt haben, das System einzusetzen, werden gefeuert. Richtig. Das wird das Beste für alle sein. Erst recht für die, die im Feuer umgekommen sind, weil die Feuerwehrleute nicht wussten, wo sie suchen mussten.

    Wird ein solches System verordneterweise sehr oft eingesetzt, dann kann man die Feuerwehrleute darauf schulen. Auf Dauer ist das das beste.

    Man hätte früher auch sagen können, dass man zur Schnellbekämpfung kleinerer Brände keine Feuerlöscher installieren hätte sollen, da ja keiner weiß, wie damit umzugehen ist. Stattdessen hätte man es doch viel lieber bei einem großen Fass und ein paar Eimern pro Stockwerk belassen können. Das konnte wenigstens jeder einsetzen, nicht so wie einen Feuerlöscher, bei dem man erst mal einen Tag Schulung braucht, um den Stift rauszuziehen, bevor man loslegen will, und sich nicht stattdessen wundert, wieso nichts geht. Oder dass auch ja keiner versucht, durch den Schlauch des Feuerlöschers zu atmen.

    Abgesehen von Unwissenheit spricht nichts gegen das System und vieles dafür. Unwissenheit kann man bekämpfen und auf Ewig sollte man nicht bei einem veralteten System beharren, wenn schon etwas besseres möglich ist.

  8. Re: Magnetdinger

    Autor: 0mega 26.07.12 - 01:05

    nie (Golem.de) schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Das ist gerade bei solchen Anlagen sehr wichtig, weil die Feuerlöschanlage
    > mit Sauerstoffverdrängung durch ein Gas arbeitet. Da bleiben nur wenige
    > Minuten, um Menschen aus dem Gebäude zu retten.

    Halon ist fieses Zeug ;)

  9. Re: Magnetdinger

    Autor: marsupilami72 26.07.12 - 13:00

    0mega schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Halon ist fieses Zeug ;)

    Ich bin mir ziemlich sicher, dass in der Löschanlage kein Halon verwendet wird - das ist schon seit Jahren verboten.

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