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Wie wärs mit hohen Druck?

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  1. Wie wärs mit hohen Druck?

    Autor: DreiChinesenMitDemKontrabass 25.03.17 - 06:42

    Bei hohen Druck werden Gase ja fast wie Flüssigkeit.
    Wäre das eine Option?

  2. Re: Wie wärs mit hohen Druck?

    Autor: Salziger 25.03.17 - 11:14

    Durch einen höheren Druck kann ein Gas zwar zur Flüssigkeit werden, aber dieses würde dann auch die Reduktion an den Oberfläche verändern, vor Allem aber deren Raten. Diese Raten sind aber ausschlaggebend für einen effizienten Prozess.

  3. Re: Wie wärs mit hohen Druck?

    Autor: __destruct() 25.03.17 - 15:38

    Falsche Richtung. Höherer Druck würde die Bildung von Wasser begünstigen.

  4. Re: Wie wärs mit hohen Druck?

    Autor: DreiChinesenMitDemKontrabass 25.03.17 - 15:56

    stimmt, schade

  5. Re: Wie wärs mit hohen Druck?

    Autor: Eheran 26.03.17 - 10:18

    >Durch einen höheren Druck kann ein Gas zwar zur Flüssigkeit werden
    Was bei Wasserstoff und den anderen üblichen Gasen nicht richtig ist. Sie werden irgendwann überkritisch, wenn man den Druck erhöht, aber keine Flüssigkeiten.
    Kritische Temperatur und Druck beachten. Bei Wasserstoff usw. ist beides weit überschritten bei Raumtemperatur.

    >aber dieses würde dann auch die Reduktion an den Oberfläche verändern
    Warum sollten sich chemische Vorgänge für den Aggregatzustand interessieren?
    Und ganz im Gegenteil würde durch eine höhere Dichte die Reaktionsrate zunehmen, da einfach die Konzentration zunimmt und selbige eben von dieser abhängt.

  6. Re: Wie wärs mit hohen Druck?

    Autor: Salziger 27.03.17 - 08:40

    Eheran schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > >Durch einen höheren Druck kann ein Gas zwar zur Flüssigkeit werden
    > Was bei Wasserstoff und den anderen üblichen Gasen nicht richtig ist. Sie
    > werden irgendwann überkritisch, wenn man den Druck erhöht, aber keine
    > Flüssigkeiten.
    > Kritische Temperatur und Druck beachten. Bei Wasserstoff usw. ist beides
    > weit überschritten bei Raumtemperatur.

    Das stimmt zwar, jedoch gibt es ein Fenster bei dem ein höherer Druck dazu führt dass ein Stoff flüssig wird. Leider kenne ich das Phasendiagram von Wasserstoff und Sauerstoff nicht, glaube aber dass die nötigen Drücke bei den gegebenen Temperaturen 2k Celsius zu hoch sein könnten, bzw man schon kritischen Punkt überschritten hat.

    >
    > >aber dieses würde dann auch die Reduktion an den Oberfläche verändern
    > Warum sollten sich chemische Vorgänge für den Aggregatzustand
    > interessieren?
    > Und ganz im Gegenteil würde durch eine höhere Dichte die Reaktionsrate
    > zunehmen, da einfach die Konzentration zunimmt und selbige eben von dieser
    > abhängig

    Gemeint ist hier insbesondere die Reaktionsrate, welche sich ändert. Nur weil sich die Konzentration ändert heißt es nicht, dass eine Reaktion schneller anläuft. Bei Flüssigkeiten sind noch andere Dinge zu berücksichtigen, wie die geänderte freie Weglange, wodurch schneller eine Verarmungszone an dem Reaktiv entstehen kann, und der geänderten Austrittsarbeit, die geleistet werden muss, damit ein Stoff eine Flüssigkeit verlassen kann. Wie sich das jetzt genau ändert hängt von dem Umstände ab.

  7. Re: Wie wärs mit hohen Druck?

    Autor: Eheran 27.03.17 - 08:53

    2 K?
    Wiki Sauerstoff: Der kritische Punkt liegt bei einem Druck von 50,4 bar und einer Temperatur von 154,7 K (−118,4 °C).
    Wiki Wasserstoff: Der kritische Punkt liegt bei 33,18 K (-240 °C) und 13,0 bar.

  8. Re: Wie wärs mit hohen Druck?

    Autor: bLaSpHeMy 27.03.17 - 09:10

    Eheran schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > 2 K?
    > Wiki Sauerstoff: Der kritische Punkt liegt bei einem Druck von 50,4 bar und
    > einer Temperatur von 154,7 K (−118,4 °C).
    > Wiki Wasserstoff: Der kritische Punkt liegt bei 33,18 K (-240 °C) und 13,0
    > bar.

    Ich denke er wollte "cool" sein und "k" mit tausend gleichsetzen ;) Also nicht 2 K sondern "2k" für 2.000 °C (deswegen auch sein Celsius hinter dem k).
    Ist natürlich nach hintenlosgegangen... :D

  9. Re: Wie wärs mit hohen Druck?

    Autor: chefin 27.03.17 - 10:56

    Zuerst auf 2500k erhitzen ums zu spalten, dann auf 154k runterkühlen ums zu trennen und das ganze ohne das sich neues Wasser bildet, weil das Wärme freisetzt die man wiederum erst wegkühlen muss. Und dann noch effizienter sein als Elektrolyse. Den die legt mit ihren 15% den Massstab an.

  10. Re: Wie wärs mit hohen Druck?

    Autor: Ach 27.03.17 - 11:19

    Elektrolyse 15%? Ist klar, dass die 15% den Spitzenwert im Spalten von Wasser mit Hilfe von Sonnenlicht darstellen. Der Wirkungsgrad der Elektrolyse liegt doch bei über 80%, oder wird hier Elektrolyse mit der künstlichen Photosynthese gleichgesetzt?

  11. Re: Wie wärs mit hohen Druck?

    Autor: Eheran 27.03.17 - 15:49

    >(deswegen auch sein Celsius hinter dem k).
    Das könnte sein, fällt mir erst jetzt auf.

    Tipp dazu: Das Vorzeichen kommt vor die Einheit, nicht hinter die Zahl.
    Beispiel: 3 kg, 5 MByte, 100 km.
    Nicht: 3k g, 5M byte, 100k m.
    In dem Fall war es noch doppelt tödlich, weil Temperatur eben auch in K(elvin) angegeben werden ;)

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