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ca 20 jahre zu spät

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  1. ca 20 jahre zu spät

    Autor: bernstein 09.04.21 - 14:41

    jetzt wo sonnen- & windenergie (im kraftwerksbau) offiziell die billigste form der energiegewinnung sind, ist es fraglich ob ein grosser bedarf dafür vorhanden ist.

    klar in den polarregionen & inseln sicher, oder auf einem flugzeugträger, resp. uboot. vielleicht auch im weltraum. aber sonst?

  2. Re: ca 20 jahre zu spät

    Autor: MrKlein 09.04.21 - 14:43

    Sonnen und Windenergie sind genau so lang geil, bis Nachts ist oder kein Wind mehr geht. Wir brauchen also was, was 24/7 konstant Energie liefert, ohne die Umwelt 24/7 zu verschmutzen

  3. Re: ca 20 jahre zu spät

    Autor: Dwalinn 09.04.21 - 14:56

    Glaubst du wir brauchen 24/7 die gleiche Menge Energie? Das ist nämlich ebenfalls ein Problem wenn man so ein reaktor nichtmal eben ausstellen kann

  4. Re: ca 20 jahre zu spät

    Autor: fabiwanne 09.04.21 - 14:58

    Na Fusionsreaktoren haben ja eher das Problem, dass sie nicht länger als sekunden an bleiben...

  5. Re: ca 20 jahre zu spät

    Autor: nightmar17 09.04.21 - 15:13

    fabiwanne schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Na Fusionsreaktoren haben ja eher das Problem, dass sie nicht länger als
    > sekunden an bleiben...


    Dann lässt man sie halt länger laufen.

  6. Re: ca 20 jahre zu spät

    Autor: GuidoSH 09.04.21 - 15:21

    Die Betrachtung ist in der Form sinnfrei.

    Punkt 1 sind wir viele Jahrzehnte davon entfernt, mit Sonne und Wind 100% unseres Bedarfes decken zu können. An einigen Tages in diesem Jahr haben Sonne und Wind beispielsweise gerade mal 10% zur Stromerzeugung beigetragen.

    Punkt 2: Es zählen die Kosten pro kWh. Liegt Kernfusion da deutlich unter Sonne und Wind, hat die Technik große Chancen. Liegt das deutlich darüber hat Kernfusion nur geringe Chancen.

  7. Re: ca 20 jahre zu spät

    Autor: JohnD 09.04.21 - 15:55

    bernstein schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > jetzt wo sonnen- & windenergie (im kraftwerksbau) offiziell die billigste
    > form der energiegewinnung sind, ist es fraglich ob ein grosser bedarf dafür
    > vorhanden ist.
    >
    > klar in den polarregionen & inseln sicher, oder auf einem flugzeugträger,
    > resp. uboot. vielleicht auch im weltraum. aber sonst?
    Das ist ne verbreitete Fehleinschätzung. Extrem viele Probleme lassen sich lösen, wenn man einfach nur hinreichend und vor allem billige Energie hat.
    Synthetisches umweltfreundliches Kerosin für Flugzeuge oder die Herstellung nahezu beliebiger Elemente. Alle machbar, bloß so energieintensiv, dass es derzeit wenig Sinn macht.
    Sowas lässt sich mit Windenergie einfach nicht umsetzen und auch Atomenergie ist schlicht zu teuer. Fusion könnte hingegen eine Lösung sein.

  8. Re: ca 20 jahre zu spät

    Autor: Muhaha 09.04.21 - 16:00

    MrKlein schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wir brauchen also was, was 24/7 konstant Energie liefert,
    > ohne die Umwelt 24/7 zu verschmutzen

    Wir brauchen das aber nicht auf der Erde. Für Forschungsstationen an den Polen gibt es Windenergie und unter den Ozeanen kann man mit dem Anzapfen von Meeresströmungen und Geothermie Energie in ausreichender Menge gewinnen.

    Hier brauchen wir nur bessere, intelligentere Stromnetze und viele kleine, miteinander vernetzte Stromerzeuger, anstatt ein paar Dutzend Megakraftwerke, die uns mit Cyberattacken, Terroranschlägen und ähnlichem erpressbar machen, weil wir von ihnen stark abhängig sind.

  9. Re: ca 20 jahre zu spät

    Autor: emdotjay 09.04.21 - 16:37

    JohnD schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > bernstein schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > jetzt wo sonnen- & windenergie (im kraftwerksbau) offiziell die
    > billigste
    > > form der energiegewinnung sind, ist es fraglich ob ein grosser bedarf
    > dafür
    > > vorhanden ist.
    > >
    > > klar in den polarregionen & inseln sicher, oder auf einem
    > flugzeugträger,
    > > resp. uboot. vielleicht auch im weltraum. aber sonst?
    > Das ist ne verbreitete Fehleinschätzung. Extrem viele Probleme lassen sich
    > lösen, wenn man einfach nur hinreichend und vor allem billige Energie hat.
    > Synthetisches umweltfreundliches Kerosin für Flugzeuge oder die Herstellung
    > nahezu beliebiger Elemente. Alle machbar, bloß so energieintensiv, dass es
    > derzeit wenig Sinn macht.
    > Sowas lässt sich mit Windenergie einfach nicht umsetzen und auch
    > Atomenergie ist schlicht zu teuer. Fusion könnte hingegen eine Lösung sein.

    Billig ist aber keine Physikalische Eigenschaft sondern nur eine wirtschaftliche...

    Genauer gesagt stellt sich die Frage wie groß muss eine Anlage gebaute werden die das gewünschte Produkt zu einem festgelegten Preis produziert der Kostendeckend ist.
    Das ist im Endeffekt nur eine Skalierungsfrage, da mit größerer Produktion die Skaleneffekte überwiegen.

  10. Re: ca 20 jahre zu spät

    Autor: tovi 09.04.21 - 17:55

    natürlich können wir mit Wind- und Solarenergie unseren Energiebedarf decken.
    Aber das widerspricht den derzeitigen Machtverhältnissen.

    Das schlimmste Szenario für z.B. die Ölindustrie ist ein E-Auto,
    das an der heimischen PV-Anlage läd.
    Dieser Kunde ist für alle Zeiten weg und hat sich aus der Abhängigkeit befreit.

    Ahnlich sieht es für Kraftwerks- und Leitungsbetreiber aus.
    Eine durchgängige ausreichende Stromversorgung mit erneuerbaren eneergien wäre innerhalb weniger Jahre zu erreichen.
    Die Technik zur Erzeugung, zur Speicherung und zur Regelung erneuerbaren Stromes sind da.
    Man muss nicht auf eine neue Technik warten oder hoffen, das diese kommt, das haben wir viel zu lange getan.

  11. Re: ca 20 jahre zu spät

    Autor: derdiedas 09.04.21 - 17:58

    Schwachsinn - ohne den Fusionsreaktor werden wir die Fragen der Energieversorgung der Zukunft nicht beantworten können.

    Regenerative Eniergie ist immer teurer als fossile Energie, und die Schlange an Bedarfsträgern ist länger als die Liste der Staaten die über eine Energiewende nachdenken.

    Billige und saubere Fusionsreaktoren wären die Lösung aller Energieprobleme und nur dieses kann überhaupt fossile Energieträger obsolet machen.

    Gruß DDD

  12. Re: ca 20 jahre zu spät

    Autor: zampata 09.04.21 - 18:22

    Ich glaube durchaus das Sonne und Wind viel beitragen können.
    Dennoch wäre Kernfusion ein Wunsch Ziel. Die Menge wäre so gigantisch was wir dann an Energie hätten ...

    Natürlich könnten wir das auch mit Sonne schaffen aber willst du wirklich eine Dyson Sphäre bauen?

  13. Re: ca 20 jahre zu spät

    Autor: Quantium40 09.04.21 - 18:23

    Dwalinn schrieb:
    > Glaubst du wir brauchen 24/7 die gleiche Menge Energie? Das ist nämlich
    > ebenfalls ein Problem wenn man so ein reaktor nichtmal eben ausstellen kann

    Im Gegensatz zu Kernfissionsreaktoren sind Kernfusionsreaktoren praktisch sofort abstellbar.
    Zum einen ist die "Brennstoff"-Menge sehr begrenzt (wenige Gramm Deuterium) und zum anderen ist mit Abschalten der magnetischen Eindämmung des Plasmas und der Mikrowellenheizung die Fusionsreaktion nicht mehr aufrechtzuerhalten.
    Was wirklich schwierig ist, ist einen Fusionsreaktor erstmal einzuschalten. Dafür braucht man nämlich reichlich Energie.

  14. Re: ca 20 jahre zu spät

    Autor: lestard 09.04.21 - 19:18

    Solar- und Windkraftanlagen sind super. Aber die halten auch nicht ewig sondern müssen nach etwa 20-30 Jahren ersetzt werden. Und sobald Fusionsreaktoren verfügbar sind, wird man sich insbesondere bei Windkraftanlagen die Frage stellen, ob man die jetzt durch neue Windräder ersetzt oder stattdessen doch ein Fusionskraftwerk baut. Bei Solarplatten sind die Nachteile überschaubar aber Windräder haben halt schon einige Nachteile, insbesondere Flächenverbrauch. In der aktuellen Situation bin ich persönlich Pro-Windenergie aber Fusion wäre schon nochmal cooler.

  15. Re: ca 20 jahre zu spät

    Autor: Luu 09.04.21 - 20:41

    Muhaha schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Hier brauchen wir nur bessere, intelligentere Stromnetze und viele kleine,
    > miteinander vernetzte Stromerzeuger

    Auf denen sich dann ein IoT Wurm verbreitet und so mal eben ein paar Mio. Stromzähler großes Botnet bildet. :-D

    Also wenn wir von Cyberattacken reden, dann ist absolut jedes irgendwie vernetzte System, auf dem zwangsläufig Code ausgeführt wird, anfällig.

  16. Re: ca 20 jahre zu spät

    Autor: FreiGeistler 09.04.21 - 21:10

    MrKlein schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Sonnen und Windenergie sind genau so lang geil, bis Nachts ist oder kein
    > Wind mehr geht. Wir brauchen also was, was 24/7 konstant Energie liefert,
    > ohne die Umwelt 24/7 zu verschmutzen

    Oh, da hat jemand ein Jahrzehnt verpasst.

  17. Re: ca 20 jahre zu spät

    Autor: FreiGeistler 09.04.21 - 21:15

    derdiedas schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Billige und saubere Fusionsreaktoren wären die Lösung aller Energieprobleme
    > und nur dieses kann überhaupt fossile Energieträger obsolet machen.

    Quatsch, bis die funktioniert ist es zu spät.

  18. Re: ca 20 jahre zu spät

    Autor: Heiner 09.04.21 - 22:21

    GuidoSH schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Betrachtung ist in der Form sinnfrei.
    >
    > Punkt 1 sind wir viele Jahrzehnte davon entfernt, mit Sonne und Wind 100%
    > unseres Bedarfes decken zu können. An einigen Tages in diesem Jahr haben
    > Sonne und Wind beispielsweise gerade mal 10% zur Stromerzeugung
    > beigetragen.
    >
    > Punkt 2: Es zählen die Kosten pro kWh. Liegt Kernfusion da deutlich unter
    > Sonne und Wind, hat die Technik große Chancen. Liegt das deutlich darüber
    > hat Kernfusion nur geringe Chancen.

    Sonne und Wind ist auch nur “Energiegewinnung” aus der Strahlung von Fusionsenergie. Ohne den Umweg ist es schon effizienter.

  19. Re: ca 20 jahre zu spät

    Autor: splash42 10.04.21 - 00:31

    bernstein schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > jetzt wo sonnen- & windenergie (im kraftwerksbau) offiziell die billigste
    > form der energiegewinnung sind, ist es fraglich ob ein grosser bedarf dafür
    > vorhanden ist.

    Sind sie das in Europa? Die ersten Meter eines Marathons sind immer die einfachsten, aber der Flächenverbrauch von EE ist enorm und die (Langzeit)Speicherprobleme sind auch noch nicht wirklich gelöst.

    Sollte Fusion wirklich funktionieren und die Kinderkrankheiten überwinden, wird zumindest in unseren Breiten EE fast komplett verschwinden.

  20. Re: ca 20 jahre zu spät

    Autor: Sharra 10.04.21 - 08:24

    Solar und Wind sind prima, aber dummerweise nicht 100% verlässlich verfügbar.
    Ausserdem mangelt es ihnen an Kapazität.
    Kohlekraftwerke rangieren so grob zwischen 100MW und 1GW Leistung. Da brauchst du einige Solarpanels oder Windräder für.

    Für Regionen in denen du viel Energie benötigst, und das auch noch verlässlich, braucht es andere Systeme. Derzeit decken diesen Teil Atom- Kohle- und Gaskraftwerke ab.

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