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Akkutausch find ich keine gute Idee

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  1. Akkutausch find ich keine gute Idee

    Autor: RaiseLee 09.02.10 - 13:31

    Was passiert wenn ich nen durchgebrauchten Akku bekomme und dann zu meiner Garage fahre? Obwohl ich eigentlich ursprünglich nen Neuen drinnen hatte?



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 09.02.10 13:31 durch RaiseLee.

  2. Re: Akkutausch find ich keine gute Idee

    Autor: der minister 09.02.10 - 13:42

    Hattest du schonmal ein durchgebrauchtes Auto beim Autovermieter bekommen?
    Dir gehört weder der neue, noch der gebrauchte Akku. Was juckt es dich denn, wenn dein aktueller Akku schon ein paar Kilometer hinter sich hat? Beim nächsten Tankstellenstopp bekommst du doch eh wieder einen neuen.

  3. Re: Akkutausch find ich keine gute Idee

    Autor: sfgjhdghg 09.02.10 - 13:46

    Für unterschiedliche Akkukapazitäten muss es ohnehin eine Lösung geben. Schon alleine, weil man einen Akku nicht immer ganz leer fahren kann muss der tatsächliche Verbrauch irgendwo im Auto gemessen werden. Dieser Verbrauch wird dann wohl (an der Tankstelle oder via Mobilfunk) an den Betreiber übermittelt. Nur so kann eine faire Abrechnung erfolgen.

    Man stelle sich mal vor, wie vielen Autos sonst immer "der Sprit" ausgehen würde, wenn jeder versucht vor dem Wechsel das maximale aus dem Akku herauszuholen und dann auf dem Weg zur Tanke liegen bleibt. Ganz abgesehen davon, dass es für den Akku und somit für den Verleiher gesünder ist, wenn er nicht ganz leer gefahren wird.

    Und wenn du einen ausgelutschten Akku erwischt hast, dann hast du zwar den Nachteil, dass du vielleicht 20% weniger Reichweite hast, musst dafür aber auch 20% weniger bezahlen.

  4. Re: Akkutausch find ich keine gute Idee

    Autor: RaiseLee 09.02.10 - 14:31

    Da bin ich anderer Meinung?

    Wenn ich n Auto kaufe und das teuerste daran ist der Akku, dann werd ich mich hüten n Akku von wem anders zu nehmen.

    Ich persönlich würde das ganz sicher nicht machen.

    @Edit
    Oder seh ich was net? Wenn ich n E Auto kaufe gehe ich davon aus das der Akku mir gehört?



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 09.02.10 14:32 durch RaiseLee.

  5. Re: Akkutausch find ich keine gute Idee

    Autor: Anonymer Nutzer 09.02.10 - 14:45

    Artikel lesen hilft ;)

  6. Re: Akkutausch find ich keine gute Idee

    Autor: Floh 09.02.10 - 15:57

    Steht doch im Text:

    Der Kunde kauft ein Elektroauto und bucht bei dem Anbieter eine bestimmte Kilometerzahl im Monat, die Better Place in Form von Akkuladung bereitstellt

  7. Re: Akkutausch find ich keine gute Idee

    Autor: Zweifler... 09.02.10 - 16:25

    Das würde doch nur funktionieren, wenn es Standartakkus gäbe. Sonst müsste die Tankstellen gigantische Lagerhallen haben!
    Aber Standartakku ist auch Käse, denn den würde der E-Porsche zum Frühstück fressen und der E-Smart fährt nen Jahr damit herum :-).

  8. Re: Akkutausch find ich keine gute Idee

    Autor: gee 09.02.10 - 17:12

    Natuerlich gibt es Standardakkus! Und warum soll der Kaese sein? Da nimmt der E-Porsche halt 10 Stueck (wovon 8gebraucht werden um das Gewicht des 2ten auszugleichen ;)
    Hast Du Dir mal die Bilder angeschaut von den Renault-E-Autos? Bild 7/8: Akkutausch: Die Energiespeicher von Zoe und Fluence können ausgetauscht werden. (Foto: wp)

  9. Re: Akkutausch find ich keine gute Idee

    Autor: Ebug 10.02.10 - 12:56

    Nein, der Akku gehört BetterPlace, Du tauscht nur den leeren gegen einen vollen aus und zahlst für die Füllung, Verschleiss und Handling.
    So wie eine Pfand-Colaflasche oder eine Propangasflasche: Die Flasche selbst zahlst Du nicht, nur den Inhalt sowie den Aufwand die Flasche zu spülen, zu befüllen und zu transportieren.

    Dadurch haben Elektroautos das Potential viel billiger in der Anschaffung zu sein als Verbrenner. E-Motoren sind sehr viel preiswerter herstellbar sind als Verbrennungsmaschinen. Das teuerste Teil (den Akku) musst Du Dir nicht anschaffen, Du bekommst einen zur Nutzung überlassen und tauscht ihn immer wieder aus.

    Eigentlich ein tolles Konzept. Momentan kaufst Du ja auch nur Benzin (Reichweite) und nicht die ganze Raffinerie.

  10. Re: Akkutausch find ich keine gute Idee

    Autor: Uwe Nischik 10.02.10 - 22:34

    Wir stehen an einer Zeitenwende in der Mobilität des Menschen, wir tauschen jetzt den Verbrenner gegen die wesentlich ökologischere Elektrovariante. Genau in diesem Moment werden aber auch die Weichen gestellt was künftig der Kilometer "Autofahren" kosten wird. Wenn die Truppe von Better Place mit Ihrem Konzept sich durchsetzt, (was interessanterweise in Israel erstmals getestet wird) dürft Ihr dreimal raten was Autofahren künftig kostet- genausoviel wie jetzt mit Benzin oder Diesel, denn die haben dann das Monopol und berechnen nicht etwa geladene KWh sondern nach gefahrenen Kilometern. Und schon haben wir wieder die Abhängigkeit von Monopolisten- wie jetzt von der Mineralölindustrie, lasst Euch mal nicht blenden von wegen billiger Tauschakku...!
    Da habe ich schonb lange drauf gewartet wie die das hinbekommen das der Verbraucher nicht billig zu Hause an der Steckdose laden kann, da scheint ja jetzt der Weg vielleicht gefunden zu sein!

  11. Re: Akkutausch find ich keine gute Idee

    Autor: uca 12.05.10 - 19:16

    Mal ehrlich: Wenn das better place Konzept sich durchsetzen sollte wird es nicht lange dauern bis Konkurrenz aufkommt und damit gesunde Rivalitäten und damit auch Preispolitik ins Rollen kommen. Schön kann man dies auch bei Druckern mit "Billigtinte" sehen.

    Ein Problem zur Kapazitätbestimmung älterer Akkus sehe ich auch nicht. Schon heute sind Laptopakkus mit Mikrocontrollern ausgestattet, die eine Messung der Ladekapazität vornehmen und daraus eben auch die Laufzeit (pi mal Daumen) berechnen. (kann man bei MacBooks sogar auslesen wie "vital" der Akku noch ist) Schließlich hängt der Verbrauch immer vom Anwender ab. Schaue ich Filme und benutze Photoshop auf Akku, so geht die Puste schnell aus. So wird es auch beim E-Auto Drängler und gemächliche Fahrer geben.

    Eine Abrechnung nach Kilometern halte ich für wenig sinnvoll, wie man meinem Beispiel entnehmen kann. Vielmehr sollte man den Kunden an Amperestunden gewöhnen. Man zahlt Benzin schließlich auch nach Litern und nicht nach Kilometern. Wie weit ich komme, hängt von mir und der Verkehrssituation ab. Die Fahrzeugelektronik könnte auch den Fahrstil des jeweiligen Fahrers erkennen und eine etwaige Prognose bzgl. Reichweite abgeben (was Laptops heutzutage auch machen).

    Insgesamt finde ich den better place Ansatz sehr interessant. Ich fahre lieber zu einer Wechselsstation als ganze Innenstädte mit Zapfsäulen zuzupflastern und den Wagen stundenlang laden zu müssen. Zudem entstehen durch diese neuen Stationen auch der ein oder andere Arbeitsplatz, wohingegen die autonome Zapfsäule durch mich bedient wird. Ich bin gerne bereit etwas mehr auszugeben, wenn es dem allgemeinen Wohlstand hilft und die Konsumbereitschaft auf breiter Ebene vorhanden ist.

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