1. Foren
  2. Kommentare
  3. Wissenschaft
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Tankstellen werden zu…

Und wenn keine Akkus mehr vorrätig?

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Und wenn keine Akkus mehr vorrätig?

    Autor: Sharra 09.02.10 - 12:48

    Was ist, wenn das Lager leer, die Ladestationen alle belegt, und die Schlange vor der Tanke immer länger wird?
    Volladen eines Akkus wird im Schnitt mindestens 30-45 Minuten dauern.
    Heisst das dann, es werden alle Stunde Anzahl Ladestationen Akkus getauscht und der Rest steht eine weitere Stunde im Stillstand?

  2. Re: Und wenn keine Akkus mehr vorrätig?

    Autor: gtz 09.02.10 - 13:08

    Was, wenn auf einmal das benzin auf der tanke alle ist?
    WAS DANN?

  3. Re: Und wenn keine Akkus mehr vorrätig?

    Autor: Sharra 09.02.10 - 13:12

    Sorry aber Benzin ist überall ausreichend vorrätig, und kann kurzfristig Hektoliterweise rangeschafft werden. Ausserdem sind die Tanks wohl kaum mit einer kleinen Halle voller Akkus zu vergleichen.
    Faktisch müsste jede Innenstadt-Tankstelle zusätzlich zu den jetzigen Tanks unter der Erde, die ja weiterhin gebraucht werden, eine große Lagerhalle in der Nähe anmieten um solche Engpässe in akzeptabler Zeit zu überbrücken.
    Die Tankstellen hier hätten derzeit nichtmal den Platz um 100 Akkus zu bunkern.
    Zur Hauptverkehrszeit fahren aber weitaus mehr als 100 Leute die Stunde durch so eine Tankstelle.

  4. Re: Und wenn keine Akkus mehr vorrätig?

    Autor: gtz 09.02.10 - 13:17

    Dabei vergisst du, das zu dem ganzen Konzept einiges mehr gehört.
    An allen Parkplätzen und in der eigenen Garage sind Ladestationen vorgesehen und wann immer das Auto steht wird es geladen. Im normalen Stadtverkehr fällt also Akku wechseln komplett weg. Das ist "nur" für die Fälle gedacht wo du mehr als 100-150km am Stück unterwegs bist.

  5. Re: Und wenn keine Akkus mehr vorrätig?

    Autor: sdfsdfsdfga 09.02.10 - 13:37

    Wie kommst du bitte auf 30-45min?! Mein Handy z.B. braucht viel länger...

  6. Re: Und wenn keine Akkus mehr vorrätig?

    Autor: Pathfinder 09.02.10 - 14:04

    Ganz Unrecht hat er ja nicht.
    Wir müssen bei der Planung nicht von Morgen und auch nicht vom Best Case ausgehen.

    Nehmen wir mal ein bekanntes Worst-Case Szenario; Ferienbeginn.

    Wenn man sich mancherorts die schon fast Kilometerlangen Schlangen an den Tankstellen ansieht ist die Frage durchaus berechtigt.
    Das wir in den nächsten 5 Jahren keine 2 Millionen verkaufte Elektroautos in Deutschland haben werden und das die bis dahin geringe Reichweite den Nutzer noch davon abhält 1000 km in den Urlaub zu fahren ist die eine Sache.
    Aber was wäre wenn?

    So long
    Pathfinder

    "Dank der glückseligen Natur, dass sie das Notwendige leicht erreichbar und das schwer Erreichbare nicht notwendig gemacht hat!"
    (Epikur 341 -270 v.Chr.)

  7. Re: Und wenn keine Akkus mehr vorrätig?

    Autor: Theoretiker 09.02.10 - 14:25

    Nehmen wir mal an, so ein Batteriewechsel dauert 2min. Wenn das laden der Akkus tatsächlich ca. 60min dauern würde, kann man also mit einer "Wechselstation" max. 30 Fahrzeuge/h "bedienen", bis der erste Akku wieder geladen ist! Meines Erachtens nach sollte das zwischenlagern von 30 "Akku-Packs" keine allzu große logistische Leistung sein!? ...alles Theorie!

  8. Re: Und wenn keine Akkus mehr vorrätig?

    Autor: Sharra 09.02.10 - 14:32

    Und wo lagerst du die Dinger?
    Heutige innerstädtische Tankstellen haben:

    Eine Handvoll Zapfsäulen
    Eine Wasser/Luft Station
    Eine Waschanlage
    Ein Verkaufsshop

    Drumherum ist meist kein Platz mehr um irgend etwas anzubauen.
    Folglich sind die Lagerkapazitäten sehr begrenzt.
    Vor allem wenn man bedenkt, dass evtl vorhandener Platz sowieso schon für die Wechsel und Ladestation(en) draufgehen wird.

    Bei ländlichen Tankstellen ist das Problem wohl eher weniger gegeben, sofern diese nicht mitten im Ort stehen. Allerdings werden sich diese auch keine 1000 Akkussets auf Lager legen.

    Die einzig denkbare Alternative wäre wirklich pro Kreis ein Großlager, in dem man den Kram bunkert (und natürlich auch lädt, wenn ein Schwung leere Akkus reinkommt) und von dem aus alle Tankstellen im Umkreis kurzfristig beliefert werden können.
    Aber es ist schon ein massiver Unterschied, ob ich massive Akkublocks per Transporter ausliefern muss, oder ob ich einen Tanklaster mit Benzin vollpumpe, und der seine Ladung vor Ort dann einfach nur umpumpt.
    Ich behaupte jetzt einfach mal, ein kompletter Tankzug ist schneller be- und wieder entladen, als es mit der gleichen Kapazität in Sachen Fahrleistung bei Akkus der Fall wäre.

    Das Prinzip des einfachen Akkutausches finde ich eigentlich gut.
    Aber es ist definitiv nicht für Spitzenauslastungen an bestimmten Tagen konzipiert. Und da könnten im Sommer schon die Wochenenden dazugehören.

  9. Re: Und wenn keine Akkus mehr vorrätig?

    Autor: Unbedeutend 09.02.10 - 14:40

    gtz schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Dabei vergisst du, das zu dem ganzen Konzept einiges mehr gehört.
    > An allen Parkplätzen und in der eigenen Garage sind Ladestationen
    > vorgesehen und wann immer das Auto steht wird es geladen. Im normalen
    > Stadtverkehr fällt also Akku wechseln komplett weg. Das ist "nur" für die
    > Fälle gedacht wo du mehr als 100-150km am Stück unterwegs bist.

    Fossilenergie durch den Auspuff jagen ist ein No-go, soviel ist sicher.
    Bei der technischen Abwicklung bin ich aber auch etwas skeptisch.
    Betterplace.com malt das bis jetzt mit viel CGI aber nur bunt in den Himmel. Deswegen bin ich auf diese Versuche in Israel jetzt auch gespannt.

    > ...wann immer das Auto steht wird es geladen.
    Ich würde dem gerne mal gedanklich etwas nachstiefeln.
    Ab welcher Zeitspanne, der Verweildauer eines Autos, sollte eine Lademöglichkeit gegeben sein? 30 Minuten? 1 Stunde?
    Parkplatzsuche ist heute in vielen Städten schon zwangsweise Volkssport geworden. Aber wie sähe die Suche nach Ladestation aus? Die dann allerdings notwendigerweise einen Parkplatz mit sich bringen würde! Etwas Gutes muss das Konzept ja haben ;)

    Eine Ladestation braucht auch immer noch Zuleitung. Und nicht nur um die Energie zu liefern, sondern auch Daten zu transportieren. Der Stromhungrige muss schliesslich identifiziert und abgerechnet werden können. Im Modellprojekt alles zu stemmen.
    Ich frage mich nur was das für die reale Welt heisst, wenn die Zukunft, wie Betterplace.com sie sieht und propagiert, eben eine vergleichbar hohe Vehikeldichte - die nebenbei bemerkt ja nicht weniger werden soll - aufweisen soll.

    Welche Parkplätze bekommen Ladestationen inkl. der dafür nötigen Infrastruktur?
    Beim Arbeitgeber? Ja, sicher. Wenn nicht dort, wo denn sonst!
    Supermarkt?
    Jeder Parkplatz in der Innenstadt?
    Kino?

    Den immensen Warenverkehr der über unsere Autobahnen läuft, lassen wir jetzt mal aussen vor. Ladestationen dürften dort keinen Sinn mehr ergeben. Selbst bei fortschreitender Akkutechnologie.
    Welche Dimensionen müssten Wechselstationen dort haben, um unser Niveau zu halten? Nicht nur das Sichtbare bedenken.

    Wenn ich mir die Videos (http://www.betterplace.com/solution/) so anschaue, dann ist das ja alles sehr schön und optimistisch.
    Es läuft auch alles sehr glatt und einfach nur perfekt. Eben alles sehr polished! Aber im Moment eben auch nur für die Modellfamilie.

    Ich begrüße die Initiative die Herr Agassi an den Tag legt. Ich glaube nur nicht das sein Konzept dieses Niveau der Vehikeldichte und Mobilität halten kann.
    Ob das überhaupt ein E-Konzept kann, vermag auch ich nicht zu sagen. Aber das ist die Zukunft die Herr Agassi an den Himmel malt.

    Mal sehen, was der Modellversuch bringt.
    Wollen wir hoffen, daß das Konzept nicht nur für die Modellbürger angedacht ist ;)

  10. Re: Und wenn keine Akkus mehr vorrätig?

    Autor: Der Andere 13.02.10 - 08:56

    bissl Lesestoff für dich:

    http://dse-faq.elektronik-kompendium.de/dse-faq.htm#F.21

    https://www.golem.de/0903/65873.html

    http://www.elektroniknet.de/home/stromversorgung/fachwissen/uebersicht/uebersicht/stromversorgungs-lade-ics/akkus-schnell-und-schonend-laden/

    http://www1.westfalia.de/shops/akkus_batterien/ladetechnik/ladegeraete/digital_kameras/661104-60_minuten_schnellladegeraet_mit_4stueck_aa_nimh_akkus_2300_mah.htm

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Sie müssen ausserdem in Ihrem Account-Profil unter Forum einen Nutzernamen vergeben haben. Zum Login

Stellenmarkt
  1. Mediaopt GmbH, Berlin
  2. DE-CIX Management GmbH, Frankfurt am Main
  3. Analytik Jena GmbH, Jena
  4. STADT ERLANGEN, Erlangen

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (u. a. XCOM 2 Collection für 16,99€, Bioshock: The Collection für 11,99€, Mafia 3: The...
  2. 7,99€
  3. 9,99€
  4. 31,99€


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Notebook-Displays: Tschüss 16:9, hallo 16:10!
Notebook-Displays
Tschüss 16:9, hallo 16:10!

Endlich schwenken die Laptop-Hersteller auf Displays mit mehr Pixeln in der Vertikalen um. Das war überfällig - ist aber noch nicht genug.
Ein IMHO von Marc Sauter

  1. Microsoft LTE-Laptops für Schüler kosten 200 US-Dollar
  2. Galaxy Book Flex2 5G Samsungs Notebook unterstützt S-Pen und 5G
  3. Expertbook B9 (B9400) Ultrabook von Asus nutzt Tiger Lake und Thunderbolt 4

Blackwidow V3 im Test: Razers Tastaturklassiker mit dem Ping
Blackwidow V3 im Test
Razers Tastaturklassiker mit dem Ping

Die neue Version der Blackwidow mit Razers eigenen Klickschaltern ist eine grundsolide Tastatur mit tollen Keycaps - der metallische Nachhall der Switches ist allerdings gewöhnungsbedürftig.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Gaming-Notebook Razer Blade 15 mit Geforce RTX 3080 und gestecktem RAM
  2. Project Brooklyn Razer zeigt skurrilen Gaming-Stuhl mit ausrollbarem OLED
  3. Razer Book 13 im Test Razer wird erwachsen

Elektromobilität 2020/21: Nur Tesla legte in der Krise zu
Elektromobilität 2020/21
Nur Tesla legte in der Krise zu

Für die Autoindustrie war 2020 ein hartes Jahr. Wer im Homeoffice arbeitet und auch sonst zu Hause bleibt, braucht kein neues Auto. Doch in einem schwierigen Umfeld entwickelten sich die E-Auto-Verkäufe sehr gut.
Eine Analyse von Dirk Kunde

  1. Elektromobilität Akkupreise fallen auf Rekord von 66 Euro/kWh
  2. Transporter Mercedes eSprinter bekommt neue Elektroplattform
  3. Aptera Günstige Elektrofahrzeuge vorbestellbar