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Wissenschaftler brauchen keinen Krieg und keine Feinde.

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  1. Wissenschaftler brauchen keinen Krieg und keine Feinde.

    Autor: daarkside 24.07.14 - 13:28

    Ein weiteres wunderschönes von den unzähligen Beispielen, dass Wissenschaftler weder Feinde noch Krieg brauchen um die Menschheit nach vorne zu forschen und zu erfinden.
    Werner von Braun hat bis 1945 keine Engländer gebraucht auf die er schießen wollte, er hat nach 1945 keine Kommunisten gebraucht auf die es Atomraketen zu richten galt, er hatte einen Traum.

    Systeme, Systeme die den wirklichen Leistungsträgern die nötigen Ressourcen genehmigen, dieses Systeme brauchen Kriege, brauchen Feinde, Brauchen irgendwelchen äußeren Zwänge. Der Wissenschaftler hat einen inneren Antrieb und folgt ihm im Sinne der Wissenschaft.

    Weil der Mensch ein nach Erkenntnis durstendes Tier ist, sucht und findet er diese Erkenntnis auch. Gebt ihm direkte Demokratie und es wird auch für Projekte stimmen die diese Erkenntnissuche im großen Maßstab betreiben. Gibt ihm direkte Demokratie und es wird zivile Forschung der militärischen Forschung und vor allem Aufrüstung vorziehen.

    1000 Atomsprengköpfe mehr vs Kernfusion Forschung. Direkte Abstimmung, mit unabhängigen Medien. Offensichtliches Ergebnis.

  2. Re: Wissenschaftler brauchen keinen Krieg und keine Feinde.

    Autor: Alexspeed 24.07.14 - 13:35

    Daraus schlussfolgere ich folgendes:
    Ob das Volk wirklich immer Richtig liegt, wage ich zu bezweifeln! Daher sollten Wissenschaftler uns regieren und nicht Politiker! Nur diese Todsünden sollten noch gebändigt werden!

  3. Re: Wissenschaftler brauchen keinen Krieg und keine Feinde.

    Autor: CruZer 24.07.14 - 14:01

    Würde es ab dann nur noch logische Schlussfolgerungen und Aktionen geben ?

    Würde der Durst nach neuen Ressourcen nur noch durch Qualität und nicht durch Quantität gedeckt ?

    Es wäre sehr schön, würde die Frage nach Mehr nicht durch das Kopieren bestehenden Verhaltens, sondern durch die Entwicklung neuen Verhaltens beantwortet.

    "Ziel war es ein gerät zu bauen auf dem eben KEIN WhatsApp läuft...also sowas wie'n toaster."
    (Prinzeumel, golem.de, 30.12.18 - 21:15)

  4. Re: Wissenschaftler brauchen keinen Krieg und keine Feinde.

    Autor: Auf 'ne Cola 24.07.14 - 15:04

    Cicero hat erklärt, warum das nicht gut ist...

  5. Re: Wissenschaftler brauchen keinen Krieg und keine Feinde.

    Autor: daarkside 24.07.14 - 15:19

    Alexspeed schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Daraus schlussfolgere ich folgendes:
    > Ob das Volk wirklich immer Richtig liegt, wage ich zu bezweifeln! Daher
    > sollten Wissenschaftler uns regieren und nicht Politiker! Nur diese
    > Todsünden sollten noch gebändigt werden!


    Ich sprach ja von dem Menschen als nach Erkenntnis durstendem Tier und ich sprach von direkter Demokratie - ich sprach also selbstverständlich nicht davon, dass wir eine über unsere Köpfe regierende Elite durch eine andere Elite ersetzen, die so klug sie auch sein mag, von der Macht korrumpiert wird.

    Wissenschaftler würden in einer direkten Demokratie den Nutzen ihrer Forschung dem Volk erklären, anstatt - wie in dem jetzigen - den möglichen Schaden für den Feind, den Volksrepräsentanten zu erklären.

    Sicher, einige Forschung würde dann nicht stattfinden, einige würde stark priorisiert - aber alles in einem wäre die Richtung eine friedlichere, weil normale Menschen nun mal friedlich sind.

  6. Re: Wissenschaftler brauchen keinen Krieg und keine Feinde.

    Autor: Auf 'ne Cola 24.07.14 - 15:30

    Das ist eine Utopie, in der Realität würde dies nie so funktionieren, wie du dir das vorstellst.

  7. Re: Wissenschaftler brauchen keinen Krieg und keine Feinde.

    Autor: burzum 24.07.14 - 15:49

    daarkside schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ein weiteres wunderschönes von den unzähligen Beispielen, dass
    > Wissenschaftler weder Feinde noch Krieg brauchen um die Menschheit nach
    > vorne zu forschen und zu erfinden.

    Nun, die Wissenschaftler brauchen vielleicht keinen Krieg aber Gelder...

    > Werner von Braun hat bis 1945 keine Engländer gebraucht auf die er schießen
    > wollte, er hat nach 1945 keine Kommunisten gebraucht auf die es Atomraketen
    > zu richten galt, er hatte einen Traum.

    Traum ohne Geldgeber? Aus der Traum! ;)

    > Weil der Mensch ein nach Erkenntnis durstendes Tier ist, sucht und findet
    > er diese Erkenntnis auch. Gebt ihm direkte Demokratie und es wird auch für
    > Projekte stimmen die diese Erkenntnissuche im großen Maßstab betreiben.
    > Gibt ihm direkte Demokratie und es wird zivile Forschung der militärischen
    > Forschung und vor allem Aufrüstung vorziehen.

    Hahaha, DAS glaube ich nicht. Demokratie funktioniert in einer Gruppe bis 5 Leuten wie im Lehrbuch, darüber hinnaus kommt es zu Zwist und faulen Kompromissen. Glaubst Du die Volksverräter und Verkäufer die die letzten Regierungen stellten wären an der Macht wenn die Masse intelligent entscheiden würde? Das System funktioniert nur weil das dämliche Stimmvieh frißt was es vorgekauft und versprochen bekommt vor der Wahl. Scheißt man ihm hinterher noch ins Nest und belügt und betrügt es meckert es nicht mal.

    > 1000 Atomsprengköpfe mehr vs Kernfusion Forschung. Direkte Abstimmung, mit
    > unabhängigen Medien. Offensichtliches Ergebnis.

    Ich behaupte das Gegenteil, durch Rüstung wurde in vielen Bereichen erst überhaupt etwas in kürzester Zeit erreicht weil die Resourcen und die Notwendigkeit (zu gewinnen) da waren. Siehe alleine die paar Kriegsjahre des WW2, was sich da technisch getan hat. Wohingegen heute seit Jahren z.B. alle X Monate neue Akkudurchbrüche und sonst was für dolle Speichermedien verkündet werden von denen man aber seit dem berühmten Tesa-Speicher nie wieder etwas gehört hat.

    Ash nazg durbatulûk, ash nazg gimbatul, ash nazg thrakatulûk agh burzum-ishi krimpatul.

  8. Re: weltfremd

    Autor: Bouncy 24.07.14 - 15:50

    Utopia oder was?! Niedliche, aber absurde Vorstellung: a) schau dir an, wie viele Menschen nicht verstehen, warum für den LHC 4 Milliarden ausgegeben wurden - noch immer wird über den Sinn der Maschine diskutiert und zu viele Leute verstehen es schlicht nicht, wenn es nach "dem Volk" gegangen wäre dann gäbe es den LHC womöglich nicht. und b), Forschung ist teuer, ohne Krieg und Ausbeutung wäre die finanzielle Belastung ggf. drastisch höher - nur mal so als Beispiel der Benzinpreis, der noch immer vergleichsweise billig ist dank assozialer Konzerne wie BP, die ihren Pipelines Menschenleben, gar ganze Dörfer, opfern. Ich bin mir sehr sicher dass niemand einen Benzinpreis um 10¤ pro Liter akzeptieren würde, um davon 1. Kriege zu vermeiden und 2. mehr Forschung zu betreiben. Der Mehrheit der heutigen Menschen ist Frieden und Forschung egal.
    So ist das nunmal...

  9. Re: Wissenschaftler brauchen keinen Krieg und keine Feinde.

    Autor: Trollversteher 24.07.14 - 16:31

    >Daraus schlussfolgere ich folgendes:
    >Ob das Volk wirklich immer Richtig liegt, wage ich zu bezweifeln! Daher sollten >Wissenschaftler uns regieren und nicht Politiker! Nur diese Todsünden sollten noch >gebändigt werden!

    Dann ist Frau Doktor Merkel ja genau die Richtige für Dich...

  10. Re: Wissenschaftler brauchen keinen Krieg und keine Feinde.

    Autor: Zeitvertreib 24.07.14 - 17:35

    daarkside schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Alexspeed schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Daraus schlussfolgere ich folgendes:
    > > Ob das Volk wirklich immer Richtig liegt, wage ich zu bezweifeln! Daher
    > > sollten Wissenschaftler uns regieren und nicht Politiker! Nur diese
    > > Todsünden sollten noch gebändigt werden!
    >
    > Ich sprach ja von dem Menschen als nach Erkenntnis durstendem Tier und ich
    > sprach von direkter Demokratie - ich sprach also selbstverständlich nicht
    > davon, dass wir eine über unsere Köpfe regierende Elite durch eine andere
    > Elite ersetzen, die so klug sie auch sein mag, von der Macht korrumpiert
    > wird.
    >
    > Wissenschaftler würden in einer direkten Demokratie den Nutzen ihrer
    > Forschung dem Volk erklären, anstatt - wie in dem jetzigen - den möglichen
    > Schaden für den Feind, den Volksrepräsentanten zu erklären.
    >
    > Sicher, einige Forschung würde dann nicht stattfinden, einige würde stark
    > priorisiert - aber alles in einem wäre die Richtung eine friedlichere, weil
    > normale Menschen nun mal friedlich sind.

    Hm... denkst du? Ich würde eher argumentieren das Menschen von Natur aus Fremden gegenüber eher kriegerisch und feindlich sind und nur durch Erziehung, vorgelebte Moral usw. zu den (halbwegs) zivilisierten Menschen geworden sind die wir heute darstellen. Direkt begründen kann ich das jetzt zwar auch nicht aber wenn man sich ein paar hundert bis tausend Jahre zurückdenkt war doch ständig Gewalt und Krieg an der Tagesordnung. Oder kannst du das anders als mit der Natur des Menschen begründen?

    Grüße

  11. Re: Wissenschaftler brauchen keinen Krieg und keine Feinde.

    Autor: daarkside 24.07.14 - 19:00

    Zeitvertreib schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > daarkside schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Alexspeed schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > Daraus schlussfolgere ich folgendes:
    > > > Ob das Volk wirklich immer Richtig liegt, wage ich zu bezweifeln!
    > Daher
    > > > sollten Wissenschaftler uns regieren und nicht Politiker! Nur diese
    > > > Todsünden sollten noch gebändigt werden!
    > >
    > >
    > > Ich sprach ja von dem Menschen als nach Erkenntnis durstendem Tier und
    > ich
    > > sprach von direkter Demokratie - ich sprach also selbstverständlich
    > nicht
    > > davon, dass wir eine über unsere Köpfe regierende Elite durch eine
    > andere
    > > Elite ersetzen, die so klug sie auch sein mag, von der Macht korrumpiert
    > > wird.
    > >
    > > Wissenschaftler würden in einer direkten Demokratie den Nutzen ihrer
    > > Forschung dem Volk erklären, anstatt - wie in dem jetzigen - den
    > möglichen
    > > Schaden für den Feind, den Volksrepräsentanten zu erklären.
    > >
    > > Sicher, einige Forschung würde dann nicht stattfinden, einige würde
    > stark
    > > priorisiert - aber alles in einem wäre die Richtung eine friedlichere,
    > weil
    > > normale Menschen nun mal friedlich sind.
    >
    > Hm... denkst du? Ich würde eher argumentieren das Menschen von Natur aus
    > Fremden gegenüber eher kriegerisch und feindlich sind und nur durch
    > Erziehung, vorgelebte Moral usw. zu den (halbwegs) zivilisierten Menschen
    > geworden sind die wir heute darstellen. Direkt begründen kann ich das jetzt
    > zwar auch nicht aber wenn man sich ein paar hundert bis tausend Jahre
    > zurückdenkt war doch ständig Gewalt und Krieg an der Tagesordnung. Oder
    > kannst du das anders als mit der Natur des Menschen begründen?
    >
    > Grüße

    Natürlich nicht, alles was in der Natur vorkommt ist natürlich. Aber nur weil etwas natürlich ist, muss es noch lange nicht normal sein. Hier gibt es einen zwingenden Unterschied zwischen natürlich und normal, beides beschreibende Begriffe.

    Wertfrei gesprochen. Homosexualität ist natürlich, kommt ja faktisch vor, aber sie ist nicht normal, sie ist eine Ausnahme. In einer zum durchschnittlichen Menschen passenden Gesellschaft sind die meisten Menschen, wie sie nun mal einfach sind, heterosexuell. Die Ausnahme definiert hier nicht die Regel, das wäre absurd.

    Ich will meinen Nachbar nicht abstechen, du willst deinen Nachbar nicht abstechen - unsere Nachbarn wollen uns nicht abstechen, wir alle sind normal, gewöhnlich, üblich, durchschnittlich. Wir definieren in der Summe unsere Spezies, sind der Mensch.
    Trotzdem leben wir in einer Welt in der die Ausnahme - massive Gewalt von Menschen gegen Menschen - die Norm ist. Ständig gibt es irgendwo Krieg, aktuell mal wieder in Europa. Ständig rüsten wir für einen kommenden, verschwenden Ressourcen, sowohl geistige als auch natürliche für Rüstung. Ressourcen die an anderer Stelle fehlen, die an anderer Stelle Menschenleben kosten.

    Was Menschen sind finden Pädagogen und Psychologen bei Experimenten mit Kindern heraus. Sie sind fremden und fremdem gegenüber zur aller erst interessiert*. Hat das Kleinkind gegenüber eine ausfallend andere schwarze Haut, dann weckt es das Interesse der anderen Kinder.
    Nicht mal er, dessen Namen ich nicht aussprechen werde, nicht mal er wurde als Antisemit geboren.

    * sie haben weiterhin ein Sinn für Ungerechtigkeit, besitzen die Fähigkeit zu Empathie(fühlen also auch mit ihren bzw Opfern allgemein mit), sind hilfsbereit und sozial.
    Angeborene Eigenschaften die innerhalb weniger Jahre von ihrer Umgebung ab erzogen werden. Auch zu diesem rapiden Wandel gibt es Untersuchungen(dann ja logischerweise mit den selben Kindern).

    Macht ja auch logisch Sinn, denn Menschen die Charaktereigenschaften hatten, die das Leben in der Gemeinschaft erschwert hatten, wurden früher oder später aus der Gemeinschaft ausgeschlossen und haben die früher nun mal technikfreie raue Welt alleine nicht überlebt. Das über Jahrmillionen hinweg und voilà ist der normale Mensch kein kriege führender Psychopath.


    Auf 'ne Cola schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das ist eine Utopie, in der Realität würde dies nie so funktionieren, wie
    > du dir das vorstellst.

    Wo es in der Ukraine jeden tag runder und runder geht, wäre es doch an der Zeit es zu versuchen, wer weiß, vielleicht die letzte Chance für den Homo Sapiens.

    Es war übrigens vor nicht all zu langer zeit unvorstellbar, dass der Pöbel geistig überhaupt in der Lage ist lesen zu lernen.
    Die Eliten eines Systems hatten und haben immer die selbe Begründung für den momentanen Zustand, die angebliche Minderwertigkeit der Verlierer des jeweiligen Systems.


    burzum schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > daarkside schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----

    > > Weil der Mensch ein nach Erkenntnis durstendes Tier ist, sucht und
    > findet
    > > er diese Erkenntnis auch. Gebt ihm direkte Demokratie und es wird auch
    > für
    > > Projekte stimmen die diese Erkenntnissuche im großen Maßstab betreiben.
    > > Gibt ihm direkte Demokratie und es wird zivile Forschung der
    > militärischen
    > > Forschung und vor allem Aufrüstung vorziehen.
    >
    > Hahaha, DAS glaube ich nicht. Demokratie funktioniert in einer Gruppe bis 5
    > Leuten wie im Lehrbuch, darüber hinnaus kommt es zu Zwist und faulen
    > Kompromissen. Glaubst Du die Volksverräter und Verkäufer die die letzten
    > Regierungen stellten wären an der Macht wenn die Masse intelligent
    > entscheiden würde? Das System funktioniert nur weil das dämliche Stimmvieh
    > frißt was es vorgekauft und versprochen bekommt vor der Wahl. Scheißt man
    > ihm hinterher noch ins Nest und belügt und betrügt es meckert es nicht
    > mal.

    => Apathie
    => wir leben bereits in dem bestmöglichen System
    Immer wenn die Minderwertigkeit der Wählerschaft angeführt wird, dient es dem Systemerhalt, macht es den Jenigen der sie anführt, genau zu dem Problem über dem er zu stehen Glaubt.

    Die Masse kannte bisher nur frontal auf Employablity ausgerichtetes, zum Menschen nicht passendes "Bildungs"system. Die Masse hatte und kannte bisher nur von Kapital und Politik abhängige Medien. Trotzdem war sie, trotz dieser beschissenen für die Mündigkeit feindlichen Umstände, in den Fragen von Leben und Tot, in Fragen von Krieg und Frieden immer Klüger als die Volksrepräsentanten.
    Angefangen bei der Wiederbewaffnung, als der demokratisch freiheitliche rechtsstaatliche Westen unserer Heimat vor dem diktatorischen Unrechtsstaat gegen den Willen der Mehrheit wiederbewaffnet wurde.
    Atomraketen, selbes Bild, Pöbel mehrheitlich - trotz aller Propaganda und Angstmacherei vor dem Russen - klüger als die Volksrepräsentanten.
    Afghanistan Krieg , vor dem Ausbruch und bis heute, inzwischen mit einer Mehrheit von ~90% dagegen. Kluger Pöbel, Psychopathische Repräsentanten.
    Irak Krieg, 90% der Briten, 91% der Spanier und 94% der Türken waren dagegen und dennoch Teil der "Koalition der Willigen Politiker". Türken, also Bewohner des Landes, das nicht nur eine gemeinsame Grenze mit dem Verrückten WMD Saddam hat, seit einem halben Jahrhundert mit den Ungläubigen verbündet ist sondern auch noch eine Jahrhunderte alte blutige Geschichte in der Region hat. Ne menge gründe zum von Angesteuertem Stimmvieh zu verkommen und sich in Kriege rechts und links lenken zu lassen. Taten sie nicht, waren mit 94% dagegen.

    > > 1000 Atomsprengköpfe mehr vs Kernfusion Forschung. Direkte Abstimmung,
    > mit
    > > unabhängigen Medien. Offensichtliches Ergebnis.
    >
    > Ich behaupte das Gegenteil, durch Rüstung wurde in vielen Bereichen erst
    > überhaupt etwas in kürzester Zeit erreicht weil die Resourcen und die
    > Notwendigkeit (zu gewinnen) da waren. Siehe alleine die paar Kriegsjahre
    > des WW2, was sich da technisch getan hat. Wohingegen heute seit Jahren z.B.
    > alle X Monate neue Akkudurchbrüche und sonst was für dolle Speichermedien
    > verkündet werden von denen man aber seit dem berühmten Tesa-Speicher nie
    > wieder etwas gehört hat.

    In dem Jetzigen System ist es so, denn wie wir beide nicht übersehen ist Krieg/Konflikt/drohender Krieg ein wichtiger Grund damit die Volksrepräsentanten Geld in die Forschung und Entwicklung leiten. So muss es aber nicht bleiben.



    Bouncy schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Utopia oder was?! Niedliche, aber absurde Vorstellung: a) schau dir an, wie
    > viele Menschen nicht verstehen, warum für den LHC 4 Milliarden ausgegeben
    > wurden - noch immer wird über den Sinn der Maschine diskutiert und zu viele
    > Leute verstehen es schlicht nicht, wenn es nach "dem Volk" gegangen wäre
    > dann gäbe es den LHC womöglich nicht. und b), Forschung ist teuer, ohne
    > Krieg und Ausbeutung wäre die finanzielle Belastung ggf. drastisch höher -
    > nur mal so als Beispiel der Benzinpreis, der noch immer vergleichsweise
    > billig ist dank assozialer Konzerne wie BP, die ihren Pipelines
    > Menschenleben, gar ganze Dörfer, opfern. Ich bin mir sehr sicher dass
    > niemand einen Benzinpreis um 10¤ pro Liter akzeptieren würde, um davon 1.
    > Kriege zu vermeiden und 2. mehr Forschung zu betreiben. Der Mehrheit der
    > heutigen Menschen ist Frieden und Forschung egal.
    > So ist das nunmal...

    Es fängt doch schon damit an, dass die Entscheidungsfindung nicht im Sinne der direkten Demokratie stattfindet, dh für die Finanzierung muss die Mehrheit nicht mal zwingend überzeugt werden, also ist sie es auch nicht, denn niemand versucht es wirklich. Wozu auch?

    Aber die Menschen würden dafür stimmen um Forschung zu betreiben um den Benzinpreis zu verbilligen, bzw unsere Energiegewinnung, zB. durch Kernfusion, zu verbilligen.

    Wenn die Menschheit tatsächlich derart herzlos wäre und bei einer direkten Abstimmung tatsächlich für Krieg stimmen würde um billigeres Benzin zu bekommen, dann wäre die Welt heute in einem deutlich bescheideneren Zustand, findest du nicht?
    Faktisch ist es anders, die Menschen wollen Frieden und die Volksrepräsentanten treiben sie in Kriege, Afghanistan, Irak und zZ eben Ukraine.

    Zwischen dem Dulden von Zuständen und dem Wählen der Zustände die unsägliche Leid verursachen besteht ein immenser Unterschied. Aktuell dulden wir. Aktuell dürfen wir eben genau deswegen nicht direkt wählen, weil das Ergebnis das Gegenteil von dem wäre was zur Zeit normal ist. Denn würden wir das was zZ normal ist auch tatsächlich wollen, dann würden die Volksrepräsentanten aus reiner Bequemlichkeit auch konkret wählen lassen. Wofür das Taramm und die regelrechten Anfeindungen des Pöbels ertragen, wenn er doch eh das Selbe will?

  12. Re: Wissenschaftler brauchen keinen Krieg und keine Feinde.

    Autor: Moe479 25.07.14 - 00:54

    die fortschritte in luft und raumfahrt und auch auf vielen andern sektoren, die wir heutzutage nutzen sind direkt über den 1. und 2. wk und unzähligen meschenleben fordernden auseinandersetzungen davor mit finanziert worden ... das mag pervers sein aber es ist fakt.(<-punkt)

    daraus folgt, bisher hat der fortschritt vom krieg immer profitiert.

    ob vergleichbare fortschritte auch anders zustandegekommen währen bleibt speklulation -> hätte hätte hätte fahrradkette!

    es ist nun an uns es einfach anders zu machen!



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 25.07.14 00:58 durch Moe479.

  13. Re: Wissenschaftler brauchen keinen Krieg und keine Feinde.

    Autor: daarkside 25.07.14 - 10:31

    Faszinierend, unter diesem Artikel herrscht fast einhellig die Meinung, dass es so wie es ist, sein muss, sein wird und im Grunde nicht anders kann. Unter diesem Artikel wird alles das was für die Naturwissenschaften gilt, ins Gegenteil verkehrt und anschließend auf Gesellschaftswissenschaften angewandt.

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