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Die Zahlenangaben irritieren etwas

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  1. Die Zahlenangaben irritieren etwas

    Autor: fanreisender 08.04.22 - 11:32

    Könnte man nicht lieber 80,433 GeV +/- 9 MeV schreiben.
    Dann kommt man nicht in Kollision mit der Interpretation des ".".

  2. Re: Die Zahlenangaben irritieren etwas

    Autor: wp (Golem.de) 08.04.22 - 12:01

    Ich habe mich an die Schreibweise der Forscher gehalten.

    wp (Golem.de)

  3. Re: Die Zahlenangaben irritieren etwas

    Autor: noodles 08.04.22 - 12:06

    Und diese (englische) Schreibweise ist leider in einem deutschen Artikel falsch. Dezimaltrennzeichen ist hier nun mal das Komma.

    Viele Grüße…

  4. Re: Die Zahlenangaben irritieren etwas

    Autor: carcorpses 08.04.22 - 12:32

    Das irritiert doppelt wenn die Prozentangabe dann wieder mit Komma ist.

  5. Re: Die Zahlenangaben irritieren etwas

    Autor: wp (Golem.de) 08.04.22 - 12:47

    Mit Schreibweise der Forscher meinte ich die Angabe in MeV.

    Punkt und Komma sind unseren Gepflogenheiten angepasst.

    wp (Golem.de)

  6. Re: Die Zahlenangaben irritieren etwas

    Autor: Vanger 08.04.22 - 12:59

    noodles schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und diese (englische) Schreibweise ist leider in einem deutschen Artikel
    > falsch. Dezimaltrennzeichen ist hier nun mal das Komma.
    >
    > Viele Grüße…

    Das entlockt mir jetzt ein "Hä?"...

    Im Artikel steht, dass "80.433 Megaelektronenvolt (MeV)" gemessen wurden, also gut 80 Tausend MeV bzw. 80 GeV. Die Kernaussage des Artikels ist, dass dieser Messwert das Standardmodell in Frage stellt, insofern können es auch nur 80 Tsd. MeV sein, 80 MeV würde keinen Sinn machen. Wo soll der Artikel das also falsch darstellen?

    Übrigens: 80,433 GeV +/- 9 MeV wäre richtig schlecht - für Messwert und Messtoleranz unterschiedliche Einheiten zu verwenden wäre schlicht ein handwerklicher Fehler, das macht man nicht.

  7. Re: Die Zahlenangaben irritieren etwas

    Autor: Vanger 08.04.22 - 13:04

    wp (Golem.de) schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Mit Schreibweise der Forscher meinte ich die Angabe in MeV.
    >
    > Punkt und Komma sind unseren Gepflogenheiten angepasst.
    >
    > wp (Golem.de)

    Da hast du auch alles richtig gemacht - wie auch die Forscher. In einem Beitrag die Einheiten wild durcheinander zu werfen wäre ganz schlechter Stil, weil extrem verwirrend. Im Falle von Messwert und Messtoleranz könnte man durchaus schon von einem handwerklichen Fehler sprechen wenn man da unterschiedliche Einheiten verwendet.

  8. Re: Die Zahlenangaben irritieren etwas

    Autor: fanreisender 08.04.22 - 13:39

    Vanger schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Übrigens: 80,433 GeV +/- 9 MeV wäre richtig schlecht - für Messwert und
    > Messtoleranz unterschiedliche Einheiten zu verwenden wäre schlicht ein
    > handwerklicher Fehler, das macht man nicht.

    Selbstverständlich macht man das!

    20 MHz +/- 3 Hz
    kein Mensch schreibt
    20 000 000 Hz +/- 3 Hz oder
    20 MHz +/- 0,000003 MHz

    Ein Leerzeichen wäre übrigens auch ein unzweifelhafter Trenner zwischen 100er-Gruppen.

  9. Re: Die Zahlenangaben irritieren etwas

    Autor: Vanger 08.04.22 - 14:52

    fanreisender schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Vanger schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    >
    > > Übrigens: 80,433 GeV +/- 9 MeV wäre richtig schlecht - für Messwert und
    > > Messtoleranz unterschiedliche Einheiten zu verwenden wäre schlicht ein
    > > handwerklicher Fehler, das macht man nicht.
    >
    > Selbstverständlich macht man das!
    >
    > 20 MHz +/- 3 Hz
    > kein Mensch schreibt
    > 20 000 000 Hz +/- 3 Hz oder
    > 20 MHz +/- 0,000003 MHz

    Nein, macht man nicht. Die Angabe muss nämlich auch inhaltlich noch Sinn ergeben - woran es deinem konstruierten Beispiel mangelt. Entweder das einzelne Hz ist relevant, dann ist auch der Messwert in Hz anzugeben, oder es ist nicht relevant, dann ist aber auch die Messtoleranz nicht relevant.

    Das kann man auch mit deinem konstruierten Beispiel schön veranschaulichen: Angenommen das einzelne Hz ist relevant, dann wäre die Angabe von 20,123456 Mhz +/- 3 Hz einfach absurder Unsinn und unleserlich. Man würde "20.123.456 Hz +/- 3 Hz" oder tatsächlich vielmehr "20.123.456±3 Hz" schreiben.

    > Ein Leerzeichen wäre übrigens auch ein unzweifelhafter Trenner zwischen
    > 100er-Gruppen.

    Wenn du klugscheißen willst dann klugscheiße doch wenigstens richtig... Man spricht von 3er Gruppen oder vom 1000er-Trennzeichen. Zur Gruppierung von Nachkommastellen sind neben 3er Gruppen auch 5er Gruppen geläufig, letztere speziell in der Numerik. "100er-Gruppen" gibt es nicht...

  10. Re: Die Zahlenangaben irritieren etwas

    Autor: xoxox 08.04.22 - 15:12

    ! Bin ich auch drüber gestolpert. Wenn die Wörter übersetzt/eingedeutscht werden, dann bitte auch die Formate.

  11. Re: Die Zahlenangaben irritieren etwas

    Autor: Tia Lapis 08.04.22 - 23:50

    Das Problem ist das diese Gruppierung von Ziffern im Deutschen nicht üblich ist und damit mehr verwirrt als hilft.

  12. Re: Die Zahlenangaben irritieren etwas

    Autor: Vanger 09.04.22 - 12:08

    Tia Lapis schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das Problem ist das diese Gruppierung von Ziffern im Deutschen nicht üblich
    > ist und damit mehr verwirrt als hilft.

    Wie bitte? *confused*

    Seit wann soll denn die Gruppierung von Ziffern im Deutschen nicht üblich sein? Große Zahlen werden seit jeher getrennt, nicht unbedingt schon ab der vierten Ziffer, ab der fünften Ziffer aber durchaus und spätestens ab der siebten Ziffer quasi immer... Wer schreibt denn bitte "1111111 Stück"? Ziffern wurden schon immer gruppiert...

  13. Re: Die Zahlenangaben irritieren etwas

    Autor: interlingueX 09.04.22 - 22:08

    Vanger schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nein, macht man nicht. Die Angabe muss nämlich auch inhaltlich noch Sinn
    > ergeben - woran es deinem konstruierten Beispiel mangelt. Entweder das
    > einzelne Hz ist relevant, dann ist auch der Messwert in Hz anzugeben, oder
    > es ist nicht relevant, dann ist aber auch die Messtoleranz nicht relevant.
    Das ist absolut richtig, unter anderem kann man so ganz einfach Flüchtigkeitsfehler vermeiden: Wenn nur einmal die Einheit oder Größenordnung dasteht, kann man nicht die des Fehlers mit der des Messwerts verwechseln oder umgekehrt. Ansonsten hat der Fehler immer eine feste Anzahl gültiger Ziffern (g. Z.), i. d. R. eine oder zwei, und der Wert wird auf dierselbe Anzahl g. Z. gerundet. Da waren einige Studenten bei uns ganz schön am Halsen, als sie ihre Übungsblätter für die Fehlerrechnungs-VL deswegen nochmal verbessern mussten, aber so läuft das nun mal. Natürlich kann man sich dann streiten, ob man das in einem populärwissenschaftlichen Artikel auch so machen muss, aber warum sollte man sich andererseits denn die Mühe machen, die Quelle ausgerechnet dahingehend abzuändern?

    ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~
    Also, ich bin Generation A. Trends muss man setzen, bevor es zu spät ist.

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