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Videodienste und lineares Fernsehen

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  1. Videodienste und lineares Fernsehen

    Autor: Youssarian 17.06.13 - 12:40

    Weiter festhalten wollte die Telekom aber an der Bevorzugung ihres Videodienstes Entertain, der nicht auf das Traffic-Volumen angerechnet werden sollte. Drittanbieter sollten gegen Bezahlung ebenfalls eine derartige Bevorzugung erhalten können.

    Genau das würde aber die jetzt geplante Verordnung des Wirtschaftsministeriums wohl verhindern. Die Telekom könnte zwar weiterhin volumenbeschränkte Tarife anbieten, sie müsste aber auch ihren eigenen Videoservice darauf anrechnen.


    Der Videodienst der Telekom heißt "Videoload". Er steht in Konkurrenz zu anderen ähnlichen Dienste anderer Anbeiter und ist über das Internet erreichbar. Zu diesem passt der Artikel.

    "Entertain" ist IPTV in einem geschlossenen Netzwerk. Es steht mithin im Internet in Konkurrenz zu nichts und niemandem, weil es diesen Dienst im Internet nicht gibt. Die fortdauernde Verfälschung von Fakten (oder die fehlende Bereitschaft, diese überhaupt wahrzunehmen) sind kein Ruhmesblatt für den Redakteur der verwendeten Vorlage, aber auch nicht für den von Golem, der dies ja hätte korrigieren können.

  2. Re: Videodienste und lineares Fernsehen

    Autor: wmayer 17.06.13 - 17:14

    Es gibt also keine anderen Dienstleister, die das TV Programm per Stream übermitteln und dann angerechnet würden? So wie z.B. Zattoo.
    Wenn ich also bei der Telekom bin und ich möchte TV über den PC schauen habe ich die Möglichkeit Entertain - geht nicht in's Volumen - oder z.B. Zattoo - und das geht in's Volumen. Daher stehen diese Dienste natürlich im Wettbewerb zueinander.

  3. Re: Videodienste und lineares Fernsehen

    Autor: asa (Golem.de) 17.06.13 - 17:18

    Sie haben völlig Recht, der Fehler ist berichtigt.

    Gruß

    Sawall

  4. Re: Videodienste und lineares Fernsehen

    Autor: Youssarian 17.06.13 - 19:32

    wmayer schrieb:

    > Es gibt also keine anderen Dienstleister, die das TV Programm per Stream
    > übermitteln und dann angerechnet würden? So wie z.B. Zattoo.

    Zattoos liefert pro Zuschauer einen Stream aus. Das ist bei einem Broadcast-Medium offensichtlich Schwachsinn. Die Telekom kann alle (!) Kunden im eigenen Netz per Multicast versorgen, ohne dass hierfür die Übertragungskapazitäten vervielfacht werden müssten.

    Von daher: Nein, Zattoo ist nicht konkurrenzfähig.

    > Wenn ich also bei der Telekom bin und ich möchte TV über den PC schauen
    > habe ich die Möglichkeit Entertain - geht nicht in's Volumen - oder z.B.
    > Zattoo - und das geht in's Volumen. Daher stehen diese Dienste natürlich im
    > Wettbewerb zueinander.

    Nur in der Theorie.

  5. Re: Videodienste und lineares Fernsehen

    Autor: Youssarian 17.06.13 - 19:35

    asa (Golem.de) schrieb:

    > Sie haben völlig Recht, der Fehler ist berichtigt.

    Damit habe ich nicht gerechnet, sonst hätte ich mir (und Ihnen) die von der Frustration geprägte, persönliche Anmerkung erspart. Sorry!

  6. Re: Videodienste und lineares Fernsehen

    Autor: Anonymer Nutzer 18.06.13 - 08:33

    Youssarian schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Zattoos liefert pro Zuschauer einen Stream aus. Das ist bei einem
    > Broadcast-Medium offensichtlich Schwachsinn. Die Telekom kann alle (!)
    > Kunden im eigenen Netz per Multicast versorgen, ohne dass hierfür die
    > Übertragungskapazitäten vervielfacht werden müssten.

    Mal abgesehen von der technischen Umsetzung bieten beide eine vergleichbare Dienstleistung und diese stehen sehr wohl im Wettbewerb.

    Selbst wenn man Entertain mal total außen vor lässt bietet die Telekom gegen Bezahlung eine Bevorzugung von Diensten bzw. Befreiung von der Drosselung und spätestens hier hört der Spaß auf.

  7. Re: Videodienste und lineares Fernsehen

    Autor: Youssarian 18.06.13 - 10:50

    lolig schrieb:

    [Zattoo vs IPTV]
    > Mal abgesehen von der technischen Umsetzung bieten beide eine vergleichbare
    > Dienstleistung und diese stehen sehr wohl im Wettbewerb.

    Von der technischen Umsetzung kann man hier nicht absehen.

    > Selbst wenn man Entertain mal total außen vor lässt bietet die Telekom
    > gegen Bezahlung eine Bevorzugung von Diensten bzw. Befreiung von der
    > Drosselung und spätestens hier hört der Spaß auf.

    Ja, das ist der Knackpunkt. Allerdings gibt es so etwas meines Wissens (*) auch schon seit ein paar Jahren, nämlich mit der Infrastruktur für die Spielkonsole XBox. Teilstrecken werden am Internet vorbei über gesonderte Verbindungen geroutet, in denen der Anbieter - natürlich entgeltlich - Qualitätsklassen zusichern kann.

    (*) Ich hatte eine Quelle dafür in meinen Bookmarks, kann dieses aber nicht mehr finden. Mift! :-(

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