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14kWh speichern ist aber nicht viel.

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  1. 14kWh speichern ist aber nicht viel.

    Autor: mrgenie 31.10.16 - 09:40

    20.000kWh im Jahr braucht eine Familie im Jahr schon in einem modernen Haus.

    Dann noch das PKW, 40.000km im Jahr fahren, in unserem Fall eher 80.000 im Jahr arbeitsbedingt.

    PKW verbraucht im Schnitt vielleicht 30kW pro Stunde (Auch wenn die Hoechstleistung vom PKW 100kW ist nehme ich mal an normale Menschen fahren nicht staendig vollgas)
    Durchschnittsgeschwindigkeit bei uns, da wir viel AUtobahn fahren um die 80kmh.

    Bedeutet 1000 Stunden. Nochmal 30.0000kWh im Jahr fuers PKW.

    Dann kommen wir auf 50.000kWh im Jahr fuer Heizung, Strom, Transport, usw.

    Das mit Stromspeicher von 14kWh fuer Strom/Heizung/Elektrofahrzeug ist dann schon ein bisschen wenig.
    wuerde sagen ein Jahr hat 365 Tage. Der Stromspeicher soll schon fuer 2 Tage ausgelegt sein. 300kWh sollten schon da sein.

    WIe man sieht, um Heizung/Strom/Mobilitaet komplett durch Solarkraft zu decken muss die Infrastruktur noch sehr angepasst werden. Es hoert sich natuerlich toll an wenn jemand wie die Bundesregierung sagt:"wir decken schon 50% des privaten Strombedarfs mit WIndkraft und Solarkraft" aber in der Realitaet ist das ja nur ein Bruchteil vom gesamten ENergiebedarf des modernen Lebensstil.

    Es sind nicht Computer/Kaffeemaschine/usw die unser Energiebedarf so gross ausfallen lassen. Auch die Gluehbirnen haben im Gegensatz zu den Luegen aus Bruessel und Berlin kaum eine Auswirkung. Es sind nach wie Vor Heizung und Mobilitaet.

  2. Re: 14kWh speichern ist aber nicht viel.

    Autor: mfgchen 31.10.16 - 10:09

    lol
    Du weißt schon, was heutzutage technisch machbar ist?
    Für das, was du willst, musst du nen Keller bauen und den komplett mit solchen Akkus füllen :D

    Ich finde den sogar zu groß und wäre eher an 6-10kWh-Speichern interessiert.
    Wofür braucht man einen Akku?
    Um zwischen Sonnenuntergang und Sonnenaufgang keinen Strom aus dem Netz zu beziehen. Dafür sollte auch mit einer Wärmepumpe in den Übergangsjahreszeiten ein 10kWh-Akku reichen. Im Winter produziert man eh nicht genug Strom, um den Akku voll aufladen zu können.
    Klar, wenn man ein E-Auto hat und dieses über Nacht aufladen möchte, dann kann der Akku quasi nicht groß genug sein - aber mann muss E-Autos auch nicht immer voll aufladen. Wenn ich kein Pendler bin, verbraucht man am Tag normalerweise unter 5kWh (entspricht ca. 25-30km) im Auto - jede Nacht tankt man 2-3kWh aus dem Akku wieder nach und kommt so bis zum Wochenende, wo man wieder voll aufladen kann tagsüber.

    Aber anscheinend gibt es zumindest die Powerwall 2 nicht mehr in kleineren Größen und damit auch zu einem kleineren Preis :(

  3. Re: 14kWh speichern ist aber nicht viel.

    Autor: amie 31.10.16 - 10:20

    Wo ist die Quelle für 20000kWh her?
    Wir (2-Personenhaushalt) verbrauchten die letzten drei Jahren 500kWh p.a. Das ist zugegebenermaßen sehr wenig weil wenig zu Hause und sehr effizienter Fuhrpark. Aber gehen wir mal von 2000kWh (2MWh) p.A. aus (eine Zehnerpotenz weniger als Deine Angabe), dann guesstimate ich bei zwei Kindern mal 4MWh. Aber 20MWh? Ist das mit Nachtspeicheröfen bei geöffneten Fenstern damits nicht so heiß wird?

    Die 14kWh sind ja auch nicht als alleinige Leistungsquelle In Form einer Insellösung gedacht. Man ist ja weiterhin ans Netz angeschlossen. (in den USA, dank verrotteter Infrastruktur, auch öfters mal nicht) Das Elektro Auto ist btw ja auch ein ZUSÄTZLICHER Speicher, den man nicht mit der Powerwall versorgt. @golem kann mal jemand ausrechnen wie viel kWp man installieren muss, damit mit man die 14kWh in hiesigen Breiten in 60%, 80% oder 100% aller Zeiten ausnutzt?

    Amie



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 31.10.16 10:29 durch amie.

  4. Re: 14kWh speichern ist aber nicht viel.

    Autor: dsleecher 31.10.16 - 10:25

    Bei deiner Rechnung lässt du außer acht, dass der großteil des Energieverbrauchs Tagsüber stattfindet. Den Strom musst du nicht speichern, der kommt direkt aus der PV.
    Der Akku ist nur das um die Nacht zu "überbrücken". Bei einem Bewölkten Tag ist es natürlich schön, wenn man einen ganzen Tag überbrücken kann, aber für die paar Tage im Jahr rechnet sich der Akku nicht.

    Unser PV-Speicher (7 kWh, davon ca. 3,2 kWh nutzbar, da Blei-Gel mit Laderegelung) reicht dafür im Sommer gut. Im Juli hatte ich z.B. 58% Strom direkt aus Solar, 33% aus dem Akku und 9% aus dem Stromnetz.
    Im Winter hilft das nicht so viel, da wir auch über Wärmepumpe heizen und die macht die Batterie natürlich sofort leer.
    Aber mit 14 kWh (tatsächlich nutzbar bei Li-ION) und Nachtabsenkung der Heizung würde ich (außer vielleicht Dez-Feb und wenn mal mehrere Tage garkeine Sonne ist) fast vollständig autark sein können.
    Klar ein Netzanschluss als Backup ist immer notwendig, aber je weniger man den braucht um so besser (zumindest in Bezugsrichtung, zum Einspeisen natürlich Prima ;-) )

  5. Re: 14kWh speichern ist aber nicht viel.

    Autor: amie 31.10.16 - 10:33

    Idealerweise tankt man seine E-Schleuder während der Arbeitszeit über die Solaranlage des Arbeitgebers und/oder Aldi direkt, ohne Zwischenakku. In DER Zeit dann gerne auch mal 100%. Das Auto kann dann die Powerwall zu Hause sogar noch so viel unterstützen, dass man am nächsten Tag noch genug Saft hat um zur Arbeit zu fahren.

  6. Re: 14kWh speichern ist aber nicht viel.

    Autor: Maximilian_XCV 31.10.16 - 10:43

    Finde ich auch. Eine normale Familie liegt irgendwo zwischen 4 und 6 MWh.

  7. falscher Ansatz zur Stromnutzung

    Autor: Psy2063 31.10.16 - 10:47

    Man baut eine Batterie in den Kreislauf ein, um den Eigenverbrauch zu erhöhen und zu optimieren, nicht um völlig autark zu sein. Das wäre in unseren Breitengraden vor allem in den Wintermonaten nicht wirtschaftlich umzusetzen.

    Es gibt außerdem noch ein paar weitere Rahmenbedingungen zum Betrieb einer PV Anlage, z.B. darf sie in einem Privathaushalt auch nicht größer als 10kwp dimensioniert werden, da man sonst ein Gewerbe dafür anmelden muss (was wieder mit weiteren Pflichten einhergeht, etwa Ertragsprognosen abgeben usw).

    Von den 10 kwp erreicht man realistischerweise je nach Bauart und Ausrichtung des Daches 6-8. Damit füllt man über den Tag verteilt, wenn niemand daheim ist, seinen Akku, größer als ca 7kwh muss der garnicht sein weil man eh nicht so viel Strom produzieren kann.

    Mit dem "Überschuss" sein E-Auto laden ist ein Werbegag der Fertighausbranche die einem "kostenlos" die Zellen aufs Dach pflanzen um Klimaschutzzertifikate abzugreifen. 95% des E-Auto Stroms kommen weiter aus der Steckdose.

    Wozu sich ein System aus Batterie und Steuersystem sinnvoll verwenden lässt ist eine Verbrauchsoptimierung, damit man z.B. den Wäschetrockner tagsüber laufen lässt wenn der Strom produziert wird und idealerweise reicht dann das was nach dem Fernsehabend noch in der Batterie ist aus um die Wärmepumpenheizung durch die Nacht zu bringen. Und wenn man ganz viel Glück hat (sprich genug Platz auf dem Dach für 9,9kwp und keine Kinder die rund um die Uhr Playstation zocken) dann reicht die Einspeisung im Sommer vielleicht sogar aus um etwas den Bezug im Winter zu kompensieren.

    Der Illusion in unseren Breitengraden tatsächlich autark sein bzw sogar noch ein Auto laden zu können sollte man sich auf dem momentanen Stand des PV Wirkungsgrades aber sicher nicht hin geben.

  8. Re: 14kWh speichern ist aber nicht viel.

    Autor: Allandor 31.10.16 - 10:57

    mrgenie schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > 20.000kWh im Jahr braucht eine Familie im Jahr schon in einem modernen
    > Haus.

    Rechnest du hier den Bezin-Vebrauch für das Auto mit ein, oder warum ist der Wert so hoch?
    Heutzutage kommt man mit einer 4-köpfigen Familie in etwa auf 4-6KWh. Wenn man die Heizung (z.B. Gas) dazurechnet wird es natürlich mehr.

    Es geht bei den Dachschindeln ja auch nicht darum, alles über die Solarpanele abzulösen, sondern zumindest einen Teil der Energie die man Tag täglich braucht direkt zu hause zu produzieren, ohne das einem dabei zu viel Fläche verloren geht.
    Der Akku reicht für einen normale Nachbetrieb schon aus und der rest geht halt über den Hausanschluss. Die Vision bei diesen Dingen ist ja, das wenn auf jedem möglichen Dach so etwas drauf ist, kann man am ende bei den Kraftwerken erheblich Energie einsparen. Diese müssen dann einfach weniger produzieren und die netze können entlastet werden.
    Und mit dem laden des e-autos hätte man auch noch eine Möglichkeit, das die Energie das haus gar nicht verlassen muss.

    Ist noch ein wenig future-tech, besonders da die Akkus nach wie vor zu schnell an Leistung verlieren. Das muss sich für den häusle-bauer erst mal lohnen.
    Wenn die Investition für die Dachschindeln allerdings schon mal nicht so viel höher ist (was auch immer das heißen mag) kann sich das schon lohnen.

  9. Re: 14kWh speichern ist aber nicht viel.

    Autor: GT3RS 31.10.16 - 11:01

    wir sind zu viert. Allerdings betreiben wir im Sommer auch einen Außenpool (Pumpe etwa 8KW pro Tag). Insgesamt kommen wir auchf 4650 kW/h

  10. Re: 14kWh speichern ist aber nicht viel.

    Autor: Psy2063 31.10.16 - 11:32

    Allandor schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ist noch ein wenig future-tech, besonders da die Akkus nach wie vor zu
    > schnell an Leistung verlieren.

    grade was KFZ- und Hausakkus angeht ist das nicht wirklich korrekt. Durch ein intelligentes Energiemanagement können die in einem wesentlich optimaleren Ladungs- und Temperaturbereich arbeiten als ein Handyakku. Letzterer ist natürlich nach 2 Jahren bei jeder Gelegenheit rand voll pumpen hinüber, während ein "großer" Akku vom Batteriemanagement idealerweise zwischen ca 20 und 80% gehalten und geheizt bzw gekühlt wird um weniger schnell zu altern. Sonst würde auch kein Hersteller auf die Idee kommen, da über 10 Jahre Garantie drauf zu geben. Und ob man jetzt alle 10-20 Jahre eine neue Heizung oder eine neue Batterie braucht gibt sich letztendlich auch nicht viel, zumal letztere ja in Zukunft eher billiger werden.

  11. Re: 14kWh speichern ist aber nicht viel.

    Autor: ChMu 31.10.16 - 12:06

    mrgenie schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > 20.000kWh im Jahr braucht eine Familie im Jahr schon in einem modernen
    > Haus.
    Was? Das waere selbst fuer ein Zelt in CA viel. Mit AirCon on 24/7 . In den USA geht man bei ungedaemmten Haeusern und uralt appliances von 10000kWh aus, in einem Solarhaus eher von der Haelfte.
    >
    > Dann noch das PKW, 40.000km im Jahr fahren, in unserem Fall eher 80.000 im
    > Jahr arbeitsbedingt.

    Dann gehoerst Du zu den 0,005% der Bevoelkerung (in jedem Land) welche solche Strecken zurueck legen. Unser Firmentesla, 360 Tage im Jahr im Einsatz, kommt auf 80000km/a, sogar ein bischen mehr in den letzten 2 Jahren, aber privat? In Deutschland liegt der Schnitt bei gut 12000km, in den USA bei 16000km/a.
    >
    > PKW verbraucht im Schnitt vielleicht 30kW pro Stunde (Auch wenn die
    > Hoechstleistung vom PKW 100kW ist nehme ich mal an normale Menschen fahren
    > nicht staendig vollgas)
    > Durchschnittsgeschwindigkeit bei uns, da wir viel AUtobahn fahren um die
    > 80kmh.

    Der Tesla Model S verbraucht im Schnitt um die 20kW/100km, bei 80km/h eher um die 17kWh. 30kW im Schnitt sind schwer zu erreichen. Und der Tesla verbraucht ganz ordentlich.
    >
    > Bedeutet 1000 Stunden. Nochmal 30.0000kWh im Jahr fuers PKW.
    >
    > Dann kommen wir auf 50.000kWh im Jahr fuer Heizung, Strom, Transport, usw.

    Man man, Du rechnest eine electrische Heizung ein welche Du in Deutschland ueber solar betreiben willst? Wie kommst Du denn auf die schiefe Tafel?
    >
    > Das mit Stromspeicher von 14kWh fuer Strom/Heizung/Elektrofahrzeug ist dann
    > schon ein bisschen wenig.

    Klar, wenn man die Zahlen so hoch setzt, geht gar nichts mehr. Fuer Leute wie Dich dann der Hinweis im Text, das man diese Speicher multiplizieren kann. Da passen locker 6 Stueck nebeneinander in der Garagen Wand und sechs weitere an der Wand gegenueber. Tesla hat sicher nichts dagegen wenn Du Dein Geld verbrennen willst.

    > wuerde sagen ein Jahr hat 365 Tage. Der Stromspeicher soll schon fuer 2
    > Tage ausgelegt sein. 300kWh sollten schon da sein.

    Man kann die Sache auch kurzschliessen, dann bekommt man den Speicher noch schneller leer, Deine Werte sind doch voellig aus der Luft gegriffen und zum Teil um 10ner Potenzen zu hoch.
    >
    > WIe man sieht, um Heizung/Strom/Mobilitaet komplett durch Solarkraft zu
    > decken muss die Infrastruktur noch sehr angepasst werden. Es hoert sich
    > natuerlich toll an wenn jemand wie die Bundesregierung sagt:"wir decken
    > schon 50% des privaten Strombedarfs mit WIndkraft und Solarkraft" aber in
    > der Realitaet ist das ja nur ein Bruchteil vom gesamten ENergiebedarf des
    > modernen Lebensstil.

    Nein, DEINES modernen Lebendsziels.
    >
    > Es sind nicht Computer/Kaffeemaschine/usw die unser Energiebedarf so gross
    > ausfallen lassen. Auch die Gluehbirnen haben im Gegensatz zu den Luegen aus
    > Bruessel und Berlin kaum eine Auswirkung. Es sind nach wie Vor Heizung und
    > Mobilitaet.

    Mobilitaet nein, ein electrisches Auto ist laecherlich gegenueber dem Energie Verbrauch eines Verbrenners. Da verbraucht der (ebenfalls ueberfluessige) e-Herd fuer den Sonntagsbraten mehr. Und ich glaube niemand, absolut niemand (ausser Dir) rechnet PV Systeme zur Heizungs Versorgung dazu. Dafuer gibts doch zig andere Moeglichkeiten? Solarpanele, Saison Speicher im Garten, Gas (Bio) ect. Das faengt doch schon bei der Daemmung an. Es gibt Haeuser, die produzieren Energie, nachdem alles was gebraucht wird abgezogen wurde, das ist doch technisch kein Problem?

  12. Re: 14kWh speichern ist aber nicht viel.

    Autor: wasabi 31.10.16 - 15:14

    > Bei deiner Rechnung lässt du außer acht, dass der großteil des
    > Energieverbrauchs Tagsüber stattfindet.
    Nicht, wenn man ein Elektroauto in der Garage stehen hat.

  13. Re: 14kWh speichern ist aber nicht viel.

    Autor: tritratrulala 31.10.16 - 16:09

    mrgenie schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > 20.000kWh im Jahr braucht eine Familie im Jahr schon in einem modernen
    > Haus.
    >

    20000 kWh?! Vielleicht wenn du mit Strom heizt. Ansonsten vielleicht 2500-5000 kWh Stromverbrauch. Der Durchschnitt ist irgendwo etwas über 3000 kWh.

    Mit Solarstrom heizen würde in unseren Breitengraden doch auch prinzipiell wenig Sinn machen...

  14. Re: 14kWh speichern ist aber nicht viel.

    Autor: matok 31.10.16 - 19:07

    mrgenie schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > 20.000kWh im Jahr braucht eine Familie im Jahr schon in einem modernen
    > Haus.
    >
    > Dann noch das PKW, 40.000km im Jahr fahren, in unserem Fall eher 80.000 im
    > Jahr arbeitsbedingt.

    Och bitte. Damit stellst Du vom Bedarf wohl eher das obere Ende der Fahnenstange dar. Der Durchschnitt liegt wahrscheinlich nichtmal bei der Hälfte.

  15. Re: 14kWh speichern ist aber nicht viel.

    Autor: tingelchen 31.10.16 - 19:18

    Evtl. solltest du deine 50 Kühlschränke und Klimaaggregate aus de Jahre 1950 durch neue ersetzen. Die Anschaffung könnte sich lohnen :>

  16. Re: 14kWh speichern ist aber nicht viel.

    Autor: WonderGoal 01.11.16 - 00:39

    mrgenie schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es sind nach wie Vor Heizung und
    > Mobilitaet.

    Wer heizt denn bitte noch mit Strom? Das ist in D so mit unter die teuerte Lösung, sogar noch vor dem Kurz-Hype der Öko-Esotheriker, das Haus nur noch mit Holzscheiten zu heizen.

    Eine gute Ölheizung (muss nicht mal sonderlich modern sein) ist weitaus günstiger. Bei einem Neubau würde ich sowieso nur noch entweder auf Pellets oder gleich auf eine Wärmepumpe mit Erdkollektoren oder wenn man wenig Gartenfläche hat, auf einen Eisspeicher setzen.

  17. Re: 14kWh speichern ist aber nicht viel.

    Autor: Psy2063 01.11.16 - 07:53

    WonderGoal schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wer heizt denn bitte noch mit Strom? Das ist in D so mit unter die teuerte
    > Lösung

    wenn "mit Strom heizen" einen Nachtspeicherofen oder elektrisch betriebene Ölradiatoren meint mag das stimmen, aber während bekannte von uns jedes Jahr 3-4000 Liter Öl verbrennen kommen wir mit Luft-Luft Wärmepumpe, PV und Speicherbatterie auf unter 300¤ Stromkosten jährlich.

  18. Re: 14kWh speichern ist aber nicht viel.

    Autor: Sebbi 01.11.16 - 09:27

    wasabi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Bei deiner Rechnung lässt du außer acht, dass der großteil des
    > > Energieverbrauchs Tagsüber stattfindet.
    > Nicht, wenn man ein Elektroauto in der Garage stehen hat.

    Gerade wenn man ein Elektroauto in der Garage stehen hat. Wer hat denn Garagen und Solaranlagen auf dem Dach? Familien mit Kindern und Eigenheim. Dann wäre es unsinnig das Elektroauto als Pendelauto zu verwenden, da es sich besser rechnet, je mehr es gefahren wird. Hier kommen doch immer die wahnsinnigen Beispiele wie viel man an einem Tag fahren muss, wenn man:
    - halbtags arbeitet
    - die Kinder zur Schule, Kindergarten, Sport, etc gefahren werden müssen
    - man noch Besorgungen macht
    - usw.

    Dieses Auto kann tagsüber laden. Das Pendelauto übrigens auch, beim Arbeitgeber dann.

  19. Re: 14kWh speichern ist fast zu viel

    Autor: Sebbi 01.11.16 - 09:37

    Mal abgesehen davon, dass deine Zahlen viel zu hoch sind, so dürften doch die meisten so eine Batterie zur Erhöhung der Eigennutzung von Solarstrom installieren. Wenn man aber nun aber weniger als 14 kWh in der Zeit benötigt in der die Sonne nicht scheint, dann ist die Batterie überdimensioniert und wird nie eine Zyklenzahl erreichen bei der sie sich rechnen würde.

    14 kWh klappt tatsächlich höchstens mit einer Wärmepumpe in der Übergangszeit (wobei Heizungen meistens auch eine Nachtabsenkung haben und Häuser mit Wärmepumpen bestens isoliert sind) oder mit einem Elektroauto in der Garage. Im Winter reicht die Energie aus der PV Anlage sowieso nicht aus um die Batterie jeden Tag wieder vollladen zu können.

    Grüße

  20. Re: 14kWh speichern ist aber nicht viel.

    Autor: mfgchen 01.11.16 - 11:02

    Psy2063 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > WonderGoal schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Wer heizt denn bitte noch mit Strom? Das ist in D so mit unter die
    > teuerte
    > > Lösung
    >
    > wenn "mit Strom heizen" einen Nachtspeicherofen oder elektrisch betriebene
    > Ölradiatoren meint mag das stimmen, aber während bekannte von uns jedes
    > Jahr 3-4000 Liter Öl verbrennen kommen wir mit Luft-Luft Wärmepumpe, PV und
    > Speicherbatterie auf unter 300¤ Stromkosten jährlich.

    Ich werde auch nächstes Jahr bauen mit 9,9kWp PV aufm Dach und Luft-Luft-Wärmepumpe.
    Aber trotzdem rechne ich mit ca. 100¤ Stromkosten (für alles, also normalen Verbrauch bei 2 Kindern, Heizung, Warmwasser).
    Nach welchem KfW-Standard habt ihr denn gebaut?
    Wir bauen jetzt nach EnEv 2016, das wäre KfW 75 (was es nicht gibt).

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