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Dachziegel

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  1. Dachziegel

    Autor: timo.w.strauss 31.10.16 - 09:25

    coole Sache, aber sowas hätte ich noch gerne zusätzlich als Hauswand, also Fassade

    Nicht gerade bis zum Boden runter, da wird gerne "gemalt" aber schon ab 1. Stock aufwärts für die Süd Seite.

  2. Re: Dachziegel

    Autor: jacki 31.10.16 - 09:46

    Gibt es schon.
    Aber ich glaub so richtig viel mit Haus versorgen und vor allem Auto aufladen ist damit nicht. Letztens hatte hier einer vorgerechnet dass selbst bei gutem Wetter den Tesla laden fast eine Woche dauern würde.
    Und wenn ich mir angucke Powerwall 1/2 mit 6,4/14kWh und Tesla S Akku 60 bis 100kWh, dann lädt man nicht mit den restlichen 20% vom Tag vom Dach sein Fahrzeug über Nacht damit wieder auf wie man es sich das vielleicht vorstellt. Zumal man in Deutschland mit 10qm Photovoltaikanlage weniger als 70kWh im Monat produziert…

  3. Re: Dachziegel

    Autor: Dwalinn 31.10.16 - 10:09

    Sicher das es sowas schon gibt (also außerhalb von Prototypen?)

    Letztes Jahr gabs mal ein Bericht über "Farbe" mit der man Energie erzeugen kann... da ging es aber um Wirkungsgrad im unteren einstelligen Prozentbereichen..... (und wahrscheinlich nur im Labor)

  4. Re: Dachziegel

    Autor: jacki 31.10.16 - 10:46

    Jap definitiv.
    Sogar die Solarfenster werden mittlerweile regulär verkauft, was ich bis gerade für noch experimentell hielt. Aber die Verbreitung von beiden hält sich natürlich wegen der Kosten, Effizienz, mangelnder Erfahrung bei Architekten, usw. sehr in Grenzen.

  5. Re: Dachziegel

    Autor: SchmuseTigger 31.10.16 - 10:53

    jacki schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Gibt es schon.
    > Aber ich glaub so richtig viel mit Haus versorgen und vor allem Auto
    > aufladen ist damit nicht. Letztens hatte hier einer vorgerechnet dass
    > selbst bei gutem Wetter den Tesla laden fast eine Woche dauern würde.
    > Und wenn ich mir angucke Powerwall 1/2 mit 6,4/14kWh und Tesla S Akku 60
    > bis 100kWh, dann lädt man nicht mit den restlichen 20% vom Tag vom Dach
    > sein Fahrzeug über Nacht damit wieder auf wie man es sich das vielleicht
    > vorstellt. Zumal man in Deutschland mit 10qm Photovoltaikanlage weniger als
    > 70kWh im Monat produziert…

    Naja wenn man das ganze Dach damit macht hat man ja deutlich über 10 qm, oder? Oder ist die Wirkung so schlecht?

  6. Re: Dachziegel

    Autor: Psy2063 31.10.16 - 11:58

    SchmuseTigger schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Naja wenn man das ganze Dach damit macht hat man ja deutlich über 10 qm,
    > oder? Oder ist die Wirkung so schlecht?

    10 vielleicht nicht, aber selten mehr als 20 oder 30 in den "standardausführungen" die man so verkauft bekommt. Wenn man sich die ganzen Lockangebote der Fertighausfirmen ansieht sind das meist 6-10 Module mit theoretisch 4-6kwp also ca 12-20m².

    Wir haben unsere Anlage von einem Fachmann planen lassen und kommen mit 30 Modulen auf 3 Dachseiten grade so auf 8kwp (und da ist nicht der Maximalwert angenommen sondern der tatsächlich zu erwartende Durchschnitt).

    bei den Schindeln macht die Zellenfläche natürlich nur ca 1/3 des Bauteils aus. Kanten und Dachränder wo eventuell was gekürzt werden muss kann man auch nicht mit rechnen. Je nach Ausrichtung des Gebäudes fällt sowieso eine Dachseite weg weil sie keine Sonne abkriegt und mehr als 10kwp darf ein Privathaushalt auch garnicht produzieren. Dazu kommt der größere Verkabelungsaufwand, gereinigt werden müssen sie garantiert auch häufiger als ein gewöhnliches Modul, Wirkungsgrad ist im Vergleich zu herkömmlichen Modulen ist auch noch nicht bekannt. Der einzige Grund der dafür spricht ist das Design, wenn einen das denn anspricht.

  7. Re: Dachziegel

    Autor: spammeloop 31.10.16 - 15:41

    Von wegen Solarfassade. Kommt nur darauf an wie Schmerzbefreit du bist. Im Prinzip kann man sich ja auch die Dachmontage-Systeme (Bosch-Profile) an die Wand Hängen und da hast du deine Solarfassade : ). Im gutbürgelichen Klinker gibt's sowas glaub Ich noch nicht. Diese Dachschindeln lösen eigendlich nur ein Problem das in den Köpfen und Bauvorschriften in den Wohlhabenden Amerikanischen Vororten existiert. Wenn man sich auf einen etwas moderneren Stil einlässt sind diese Dackpfannen nur eine Effizienzverringerung der Anlage.

  8. Re: Dachziegel

    Autor: timo.w.strauss 31.10.16 - 16:02

    Ich bin sehr schmerzfrei, allerdings wohne ich in einer Gegend, in der die Gebäude auf der Fassade ein bestimmtes Muster haben müssen. Historisch und für den Tourismus

    Von daher wären Fassaden mit einem Holzmuster oder Balken mit Kalkstein dazwischen doch ganz hübsch.

    Achja wegen Dach, bei der einen Gemeinde in der ich früher gewohnt habe, durftest du keine Solarpannels aufs Dach machen, weil es das "Bild" zerstörte. Ich glaube aktuell ist das nicht mehr der Fall, aber sowas gibt/gab es.

  9. Re: Dachziegel

    Autor: WonderGoal 01.11.16 - 00:25

    Du musst auch bedenken, dass jene Module auch gekühlt werden müssen. Wenn das unzureichend erfolgt und die Module zu warm werden, sinkt die Effizienz. Das war bisher auch das Alleinstellungsmerkmal eben für Photovoltaikmodule, die man per Trägersystem auf den Dachschindeln bzw. -ziegel positioniert hat.

    Da bin ich bei den Tesla / Solar World Schindeln und Ziegeln mal gespannt, wie die sich das vorgestellt bzw. umgesetzt haben.

    Ein weiteres Problem ist auch der Brandschutz bei im Dach integrierten Systemen.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 01.11.16 00:26 durch WonderGoal.

  10. Re: Dachziegel

    Autor: Sebbi 01.11.16 - 09:50

    10 kWp ist in der Tat ein eher größeres Dach oder Flachdach mit 70 qm Fläche für Solarzellen. Damit kann man in Deutschland aber schon fast 10000 kWh erzeugen, bei 30 kWh pro 100 km (inkl. Ladeverluste) genug für 33333 km. Ein sparsameres Elektroauto kommt wohl eher mit 20 kWh aus und man fährt im Schnitt in Deutschland um die 15000 km im Jahr. Reicht also ;-)

  11. Re: Dachziegel

    Autor: Sebbi 01.11.16 - 10:02

    jacki schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Gibt es schon.
    > Aber ich glaub so richtig viel mit Haus versorgen und vor allem Auto
    > aufladen ist damit nicht. Letztens hatte hier einer vorgerechnet dass
    > selbst bei gutem Wetter den Tesla laden fast eine Woche dauern würde.

    Wenn man ihn jede Woche leer fährt sind das zwischen 15600 und 20800 km, also durchaus nah am Durchschnitt in Deutschland. Das wären dann ca. 4400 kWh, die über die PV Anlage kommen müssten. Das klappt selbst in schlechten Lagen mit 5 kWp (35 qm) auf dem Dach. Diese Rechnung geht von täglich gleichbleibender Einstrahlung aus, von daher wirst du damit deinen leeren Tesla in einer sonnigen Sommerwoche mehr als nur voll bekommen, im Winter eher nicht.

    > Und wenn ich mir angucke Powerwall 1/2 mit 6,4/14kWh und Tesla S Akku 60
    > bis 100kWh, dann lädt man nicht mit den restlichen 20% vom Tag vom Dach
    > sein Fahrzeug über Nacht damit wieder auf wie man es sich das vielleicht
    > vorstellt. Zumal man in Deutschland mit 10qm Photovoltaikanlage weniger als
    > 70kWh im Monat produziert…

    10 qm sind ca. 1,4 kWp. Das müsste um die 1260 kWh (im Süden mehr) produzieren und sind somit 100 kWh im Monat (durchschnittlich). Wie oben schon geschrieben, hast du im Sommer natürlich wesentlich mehr und im Winter wesentlich weniger Ertrag.

    Man unterschätzt vielleicht oft die Dachfläche, aber schon bei 70 qm Grundfläche des Hauses kommst du bei ca. 40 Grad Dachneigung auf knapp 110 qm Dachfläche. Bei optimaler Ausrichtung also 55 qm Richtung Süden. Das reicht locker um ein Elektroauto aufzuladen ...

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