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was bringen eigentlich E-Autos im Privatgebrauch?

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  1. was bringen eigentlich E-Autos im Privatgebrauch?

    Autor: ongaponga 10.05.12 - 15:40

    Einerseits bringen eAutos deutliche Einschräkungen mit sich und andererseits sind die Anforderungen so vielfälig, daß es der Quadratur eines Kreises gleicht. Da kann ja eigentlich nichts brauchbares bei rauskommen. Zudem hat der Privatmensch (zumind. in den Ballungszentren) genügend Alternativen zur Auswahl.
    Und überhaupt sind doch die größten Verbraucher ohnehin Gewerbliche und Logistikunternehmen, eine Lösung hätten sie viel dringender nötig, als der kleine Mann.

  2. Re: was bringen eigentlich E-Autos im Privatgebrauch?

    Autor: hubie 10.05.12 - 15:53

    Cityauto? Außerdem sind Akkus ja in der Entwicklung und werden damit immer besser. Auch die Möglichkeit ein Auto über Kondensatoren zu betreiben wird es in Zukunft geben, was deutlich schnellere Ladungszzeiten ermöglicht.

  3. Re: was bringen eigentlich E-Autos im Privatgebrauch?

    Autor: tingelchen 10.05.12 - 18:32

    Dafür auch deutlich schnellere Entladungszeiten. Ein Kondensator ist kein Langzeitspeicher. Das Konzept eines Kondensators sieht vor das dieser schnell geladen werden kann und dann diese Ladung auch wieder schnell abgeben kann. Wenn es sein muss mehrere Megavolt in 1ms :)

  4. Re: was bringen eigentlich E-Autos im Privatgebrauch?

    Autor: tingelchen 10.05.12 - 18:37

    Welche Alternative hast du denn in Ballungszentren? Bus und Bahn? Ich wünsche viel Spass beim holen von Getränken oder transportieren von Gegenständen. Von der Unzuverlässigkeit und Unpünklichkeit der öffentlichen Verkehrsmittel mal ganz abgesehen.

    Bleibt also noch das Fahrad. Das ist zwar nicht unpünklich, aber groß was damit transportieren ist auch nicht. Bei einer größeren Stadt dauert dann eine Fahrt zudem auch mal schnell 2h und mehr.

  5. Re: was bringen eigentlich E-Autos im Privatgebrauch?

    Autor: berritorre 10.05.12 - 18:49

    Ich denke, dass in den Ballungszentren Elektroautos durchaus eine Zukunft haben. Für einen Roadtrip sind bisher nicht die erste Wahl.

    Aber wenn ich mir hier den Stop&Go-Verkehr in São Paulo ansehe, dann wäre so ein Elektroauto genau das richtige. Warum?
    - Beim Stop&Go brauchen normale Motoren unheimlich viel. Die Reichweite meines Kleinwagens ist hier im Stadtverkehr vielleicht 300-350 km. Das ist ein Witz.
    - Das Ding macht keinen/weniger Lärm. Das hilft schon mal den Lärmpegel einer Stadt zu senken.
    - Ich bin noch kein Elektroauto gefahren, aber ich glaube es lässt sich im Stop&Go-Verkehr wesentlich angenehmer fahren als ein normaler PKW.

    Als kleiner Zweitwagen wäre das sicher nicht schlecht, zumal hier der Strom zu 90% aus erneuerbaren Energien erzeugt wird (ca. 80% Wasserkraft).

  6. Re: was bringen eigentlich E-Autos im Privatgebrauch?

    Autor: ChMu 10.05.12 - 19:36

    tingelchen schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Welche Alternative hast du denn in Ballungszentren? Bus und Bahn? Ich
    > wünsche viel Spass beim holen von Getränken oder transportieren von
    > Gegenständen. Von der Unzuverlässigkeit und Unpünklichkeit der öffentlichen
    > Verkehrsmittel mal ganz abgesehen.
    >
    Also immer wenn ich in Deutschland bin bin ich begeistert vom oeffentlichen Nahverkehr. Ich kenne gut nur FFM und HH, aber das laeuft dort sehr gut. Ok, die Taktzeiten sind im internationalen Vergleich laecherlich (Pariser Metro im Stossverkehr alle 90sec, bei groesseren Veranstalltungen auch alle 30Sec) wenn man manchmal 20Min auf eine U-Bahn warten muss, aber sie kommt puenktlich.

    Was transportierst Du dann so was nicht geliefert werden kann? Die letzten Getraenkekisten habe ich irgendwann in den 80ern geschleppt, das wird doch heute alles gebracht. Sich dafuer ein Auto zu halten ist doch wohl eher Overkill, oder?

  7. Re: was bringen eigentlich E-Autos im Privatgebrauch?

    Autor: wasabi 10.05.12 - 19:47

    tingelchen schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Welche Alternative hast du denn in Ballungszentren? Bus und Bahn
    Im Notfall, sonst eher Fuß und Fahrrad.

    > Bei einer größeren Stadt dauert dann
    > eine Fahrt zudem auch mal schnell 2h und mehr.

    Hmm, das tolle in einer Stadt ist doch, dass die Wege kurz sind. Ich wüsste nicht wozu ich jetzt 2h in der Stadt unterwegs bin.

    Ich wohne mitten im schönen Düsseldorf und besitze kein Auto. Und einige aus meinem Freundes- und Bekanntenkreis (keine Studenten, arbeitende Bevölkerung) haben auch keines. Und wenn dann eher gezwungenermaßen eines angeschafft, weil sie weiter weg arbeiten und man da nicht vernünftig mit der Bahn hinkommt. Auto würde mich hier ziemlich nerven.

    Vielleicht melde ich mich mal beim CarSharing an. Außer zu besonderen Anlässen (wenn eben mal ein großer einkauf ansteht - der regelmäßige gehört nicht dazu) vermisse ich kein Auto. Bzw. gehe ich dann teils lieber zweimal zu Fuß, auh als ich mal die Gelegnehit auf ein Auto hatte (Freund der Mitbewohner war weg und wir durften das Auto nehmen - kein Bock auf Auto gehabt).

  8. Re: was bringen eigentlich E-Autos im Privatgebrauch?

    Autor: ongaponga 10.05.12 - 22:38

    tingelchen schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Welche Alternative hast du denn in Ballungszentren? Bus und Bahn? Ich
    > wünsche viel Spass beim holen von Getränken oder transportieren von
    > Gegenständen. Von der Unzuverlässigkeit und Unpünklichkeit der öffentlichen
    > Verkehrsmittel mal ganz abgesehen.
    >
    > Bleibt also noch das Fahrad. Das ist zwar nicht unpünklich, aber groß was
    > damit transportieren ist auch nicht. Bei einer größeren Stadt dauert dann
    > eine Fahrt zudem auch mal schnell 2h und mehr.

    Wie wäre es mit nem konventionelle Verbrenner? Nur weil man das eAutos pushen will heißt es noch lange nicht, daß die bisherige Technik von heute auf morgen zum Alteisen gehört.
    Wenn du glaubst es werden in Zukunft nur noch eAutos angeboten, dann bist auf dem falschen Dampfer.
    Man muß einfach zwischen beruflicher Nutzung und privater Nutzung Unterscheiden.
    Wer in der Großstadt wohnt und arbeitet kommt mit ÖPNVs gut aus. Das bischen fürs Private und Famile, geht doch auch wunderbar mit dem Verbrenner. BerufsPendler die regelmäßig größere Strecken zurücklegen kommen ohnehin nicht am Verbrenner vorbei.
    Aber vill ist ja die Nische, die ein eAuto ideal besetzen könnte, so klein, daß ich sie übersehen habe.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 10.05.12 22:39 durch ongaponga.

  9. Re: was bringen eigentlich E-Autos im Privatgebrauch?

    Autor: DerKleineHorst 11.05.12 - 09:37

    Die Dinger stinken nicht die Großstadt voll. Das ist schon mal eine super Sache, die jedem der dort wohnt hilft. Auch im Ballungsraum [wohne in Essen] möchte ich auf mein Fahrzeug nicht verzichten, könnte aber problemlos auf ein E-Fahrzeug umstellen, denn an einem Tag lege ich sehr selten mehr als 100km zurück.
    Langstreckenfahrten sind nur sehr selten nötig, dafür könnte man ein anderes Fahrzeug mieten, oder auch fliegen.

    In den letzten 15 Jahren hat der Spritverbrauch der Fahrzeuge sich quasi halbiert.
    Merkt man an der Zapfsäule kaum? Könnte daran liegen, dass die Fahrzeuge heute
    50 bis 70% mehr wiegen als damals. Auch im E-Bereich wird es natürlich Weiterentwicklung geben.

    Sobald die Menschen anfangen E-Autos zu kaufen und zu nutzen, welche zuhaus (Garage, Stellplatz) das Fahrzeug laden können wird sicher auch die Infrastruktur kommen, sodass auf öffentlichen Parkplätzen Ladesäulen gebaut werden.
    Durch den Ausbau der Infrastruktur wird es dann immer mehr Menschen möglich solch ein E-Fahrzeug zu nutzen.

  10. Re: was bringen eigentlich E-Autos im Privatgebrauch?

    Autor: Llame 11.05.12 - 10:01

    Ihr Stadtmenschen werdet mir von Tag zu Tag unsympathischer

  11. Re: was bringen eigentlich E-Autos im Privatgebrauch?

    Autor: anonfag 11.05.12 - 10:38

    +1

  12. Re: was bringen eigentlich E-Autos im Privatgebrauch?

    Autor: dumdideidum 11.05.12 - 15:14

    Ich denke auch, dass die Fahrzeuge sich vorwiegend für den Stadtverkehr eignen. Ich wohnen ebenfalls im Ballungsraum und ich kann nicht behaupten hier gern Bus oder Bahn zufahren...In meinen Stadteil gibt es nur eine Buslinie, die 15min länger für die selbe Strecke braucht, das is für mich irgendwie keine Alternative.

    2 Probleme seh ich im Moment aber beim eAuto....der Preis ist deutlich zu hoch.
    Und ich kann den PKW nur fahren, wenn ich eine Möglichkeit habe ihn zu laden. Ich brauche also eine Garage oder einen Stellplatz mit Steckdose. Beides habe ich nicht zur Verfügung. Ladesäulen auf Straßen sind auch nicht zwingend sinnvoll bei Ladezeiten jenseits einer Stunde...

    Würde nur der Arbeitsplatz bleiben, sofern man hier einen eigenen Firmparkplatz hat. Man müsste dann nen Deal mit dem Chef machen...

    Aber dann wäre ich evtl. dafür Segways zu fahren. Die dinger sind besser als diese 50ccm Roller, weil sie nicht so stinken, schneller fahren und bestenfalls sogar im Fussgängerbereich fahren könnten. (Leider in Dtl. nur mit Sondergenehmigung) Leider zu teuer und man könnte ja auch das Fahrrad nehmen, aber das Fahrrad ist eben beschränkt auf die Ebene und wenn man keine Dusche auf Arbeit hat, kann das auf lange Strecken eher unangenehm sein.

  13. Re: was bringen eigentlich E-Autos im Privatgebrauch?

    Autor: mediaman 13.05.12 - 12:37

    wie bezeichnest du jetzt ein E-Auto? Eins das ecoFLEX Erdgas-Variante verwendet wie der Opel Meriva oder eins dass komplett Elektro ist wie der Tesla...? Oder versteht man unter E-Autos gleich beides?



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 13.05.12 12:38 durch mediaman.

  14. Re: was bringen eigentlich E-Autos im Privatgebrauch?

    Autor: chris99 04.06.12 - 16:46

    ob privat oder gewerblich: egal.
    ich kenne die förderungen in D. nicht, aber das 'kompakte' elektroauto (mitsubishi i-miev etc.) - man bedenke: 70-90% der fahrten erfolgen mit EINER person - rentiert sich bereits bei aktuellen Spritpreisen in 4 bis 6 jahre (inkl. förderungen).

    soll heissen: innerhalb dieses zeitraums hat sich dann dein wagen zu 100 prozent amortisiert und ab dann sparts du JÄHRLICH rund ¤ 2.500 bis ¤ 3000 bei rund 15-20.0000 km fahrleistung - inkl. versicherung, sprit, (keine) reparaturkosten,

    noch irgendwelche fragen ....??!!

    PS: der wert des e-fahrzeugs ist nahezu unverändert. vergleiche das mal mit einem polo oder (ähnliche karosserie) mit der a- klasse (die ja ursprünglich als elektrisch entwickelt wurde....elchtest deswegen nicht bestand ....)

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