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Einen Vorteil hat das Ding ja

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  1. Einen Vorteil hat das Ding ja

    Autor: Ach 27.05.15 - 21:51

    Es ist leise, keine Lärmverschmutzung, nicht nur weil der Zug in der Röhre ist, sondern weil auch das Vakuum schallhemmend wirkt. Da der Zug zudem schwebt, existiert auch keine Körperschallübertragung. Eigentlich sollte man also nur diese kleinen Züge lautlos durch die Röhre zischen sehen, wenn man schnell genug mit den Augen ist bei den über 1000kmh. Bin ich wirklich mal gespannt.

  2. Re: Einen Vorteil hat das Ding ja

    Autor: Ach 28.05.15 - 08:55

    Eigentlich eine nette Mischung aus Pros und Cons. Im Prinzip, und wenn man von der Geschwindigkeit mal absieht, erinnert mich der Hyperloop schon eher an eine Seilbahn als an einen Zug, denn

    - im Grunde werden nur zwei Stationen exklusive miteinander verbunden, da
    - Zwischenhalte kaum möglich sind, weil sehr aufwendig und mit dem Kompromiss einer starken Verringerung der Streckenfrequenz verbunden, und weil
    - Weichen noch schwieriger zu realisieren wären und da
    - Die Station selber zum unverzichtbaren technischer Bestandteil der für die Bewegung des Zuges verantwortlichen Apparatur wird.

    Ergo würde der Zug nur ein paar wenige und besonders hoch frequentierte Verbindungen exklusiv beliefern. Pro ist wiederum, dass die hohe Geschwindigkeit auch der Wirtschaftlichkeit entgegen kommt. Wie beim PC, mit steigender Frequenz kann ein Bus mehr Daten, alias Passagiere in der selben Zeit "übertragen", und Pro ist natürlich auch die prinzipbedingte Schalldämmung. Praktisch könnte die Strecke überall hingesetzt werden, mitten durch die Natur oder mitten durch die Innenstadt, ohne die Umgebung zu stören wenn man mal von der Optik absieht. Optisch könnte die Bahn im Gegenteil sogar eine Bereicherung darstellen. Auch bräuchte man dank der Kapselung kaum Abstände einzuhalten, man würde also sehr wenig Fläche verlieren.

    Was die Dichtigkeit anbelangt, praktischer Weise ist die Röhre ja saugend. Eine Undichtigkeit ist also "einfach" von Außen zu reparieren, indem man das Dichtmaterial eben von Außen auf die zu dichtende Stelle legt und das Dichtmittel dann automatisch in die Undichtigkeit hineingezogen wird wo es sich dann verfestigt.

    Was ich nicht ganz verstehe ist die im Text angemahnte unbedingte Maßhaltigkeit. Mal abgesehen davon dass wohl jedes Gefährt dass sich mit 1200 khm in einer vorgegebenen Bahn bewegt sehr präziser Toleranzen bedarf, beim Hyperloop wirkt dem doch sein Luftpolster entgegen. Das erweitert immerhin die Toleranzen in denen sich der Zug bewegen kann. Ich nehme auch mal an dass die Polster in der Röhre selbststabilisierend wirken, dass der Druck sich also an den Stellen steigert, an denen sich der Zug der Außenwand näherst. Wenn dem nicht so wäre, dann sollte man über die Aerodynamik der Konstruktion dafür sorgen, ist ja selbsterklärend :]. Auch der Antrieb sorgt ja schon für Stabilität indem er etwa die hinter der Düse komprimierte Luft gleichmäßig über den Innenrohrumfang verteilt.

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