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Mitten im Erdbebengebiet?

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  1. Mitten im Erdbebengebiet?

    Autor: AmigaFreak 27.05.15 - 11:42

    "Ein Leck könnte fatale Folgen haben. Ein geringer Fehler auf der gesamten Strecke könnte schon erhebliche Konsequenzen haben, was das System sehr anfällig machen könnte"

    Kann ich mir auch gut vorstellen, nur warum baut man das dann ausgerechnet in einem der Tektonisch aktivsten Gebiete der Erde?

    In der Gegend gibt es andauernd kleinere Erdbeben und das nächste Große ist Statistisch lange überfällig...

  2. Re: Mitten im Erdbebengebiet?

    Autor: Avarion 27.05.15 - 11:46

    Ich bezweifle die "Fatalen Konsequenzen" und vermute die sollen das Ganze etwas dramatischer machen.

    Wenn der Zug nicht gerade durch das Beben selbst entgleist oder der Tunnel einstürzt wird er mit mehr Luftwiderstand fahren und dadurch langsamer werden. Ich vermute mal bei einem Erdbeben wird der Zug eh anhalten oder mit der Geschwindigkeit runtergehen da immer was auf die Gleise gefallen sein kann.

  3. Re: Mitten im Erdbebengebiet?

    Autor: Dwalinn 27.05.15 - 12:14

    Habe das gerade auch in dem Thread "Fatale Folgen" gepostet. Bei 1200 km/h kann das fehlen des Vakuum schon ekelhafte folgen haben.

  4. Re: Mitten im Erdbebengebiet?

    Autor: plutoniumsulfat 27.05.15 - 12:18

    Man kann ja kleine Puffer auf den Stützen einbauen. Hilft zumindest gegen die kleineren Beben.

  5. Re: Mitten im Erdbebengebiet?

    Autor: robinx999 27.05.15 - 12:35

    Fahren die nicht eh nur mit Unterdruck? ein Richtiges Vakuum dürfte es eigentlich nicht sein. Und vermutlich lösen die Züge dann eh eine Notbremsung aus zumal es ja auch etwas Zeit benötigt bis die Luft durch einen Riss in die Röhre einströmt.

  6. Re: Mitten im Erdbebengebiet?

    Autor: Dwalinn 27.05.15 - 12:48

    Leider hat man ja keine allzu genauen Daten aber je nachdem wie groß der Unterdruck ist kann ich mir schon vorstellen warum es "Fatale Folgen" sind.

    Der Bremsweg kann bei dem ding ziemlich kurz sein aber da geht es nur darum wie viel man den Passagieren zutrauen will/kann. So oder so von 1200 km/h auf 0 km/h wird nicht gerade kurz sein, selbst wenn alle Passagiere angeschnallt und das Gepäck sicher verstaut ist.

  7. Re: Mitten im Erdbebengebiet?

    Autor: underlines 27.05.15 - 13:53

    Ein Ideales Vakuum ist technisch weder erreichbar noch messbar.

    Der Hyperloop soll ca. 1millibar druck in der Röhre haben (Quelle: http://en.wikipedia.org/wiki/Hyperloop#Theory_and_operation )

    0.001 bar wird Laut üblicher Einteilung (Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Vakuum#Charakterisierung_der_Druckbereiche ) Fein- oder Hochwakuum genannt.

  8. Re: Mitten im Erdbebengebiet?

    Autor: Snooozel 27.05.15 - 15:54

    Das Problem hatten die Hochgeschwindigkeitszüge in Japan auch, und dort wurde es gelöst: auf der gesamten Strecke sind hochempfindliche Sensoren die bei kleinsten Erdstößen - die schon vor dem eigentlichen Erdbeben zu messen sind - den Zug in sicherer Position (nicht auf Brücken) anhalten.

  9. Re: Mitten im Erdbebengebiet?

    Autor: tingelchen 27.05.15 - 17:19

    Das ganze System wird flexibel gestaltet werden. Die Architekten haben in diesem Gebiet damit sehr gut Erfahrungswerte und Erprobte Techniken. Immerhin werden ganze Wolkenkratzer Erdbebensicher gebaut :)

    Das sollte daher weniger ein Problem sein. Bei einem ganz schweren Beben wird der Hyperloop allerdings das geringste Übel sein.

  10. Re: Mitten im Erdbebengebiet?

    Autor: Eheran 27.05.15 - 17:26

    >Fein- oder Hochwakuum genannt.
    Wenn, dann ist es der Übergang vom Grob- zum Feinvakuum.

  11. Re: Mitten im Erdbebengebiet?

    Autor: tingelchen 27.05.15 - 17:31

    Nun, dagegen lässt sich vorgehen. Da der "Zug" ein Zylinder ist, der sich im inneren eines Zylinders bewegt, kann er in diesem Sinne schon einmal nicht mehr entgleisen. Von der Seite besteht daher keine Gefahr.

    Sollte der Druck steigen und so der Unterdruck verloren gehen, so das man Gefahr läuft das der "Zug" eine starke ungeplante "Vollbremsung" hinlegt, würde ein "Schmiermittel" bereits für ausreichend Reibungsverlust führen, damit der Zug nicht mit 20G Stoppt :)

    Bleibt noch das Problem des spontanen Bruchs.

    Wenn die Röhre bricht, könnte der "Zug" durch den entstehenden Bruch ausbrechen. Das wäre das gleiche wie wenn der ICE mit 300 gegen den Brückenpfeiler kracht.

    Wenn der "Zug" bricht, würde dies zu einem Druckverlust im Passagierraum führen. Da der Innenraum unter Druck steht, wird alles was nicht Niet und Nagelfest ist durch den Bruch gesogen. Halt das gleiche Spiel wie bei einem Hüllenbruch in einem Raumschiff ^^

  12. Re: Mitten im Erdbebengebiet?

    Autor: gadthrawn 28.05.15 - 11:17

    tingelchen schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nun, dagegen lässt sich vorgehen. Da der "Zug" ein Zylinder ist, der sich
    > im inneren eines Zylinders bewegt, kann er in diesem Sinne schon einmal
    > nicht mehr entgleisen. Von der Seite besteht daher keine Gefahr.

    Warum nicht?
    Der Zug liegt ja auf einem Luftpolster in der Röhre.

    Erbeben = Vibrationen.
    Vibrationen bei 1200 km/h ...
    Irgendwie muss ich mir dabei vorstellen, dass der gesamte Zug irgendwo durch die Vibration bei dem Tempo gegen die Röhre knallt und die Röhre verlässt, also teilweise bei Vibrationen oder Mikrobrüchen rausgeschossen wird.

    Bricht die Röhre irgendwo anders (weit vor oder nach dem Zug) müsste im ersten Fall das Ding recht schnell langsamer werden. Praktisch ein Schlag der einströmenden Luft in ein Vakuum, welcher wahrscheinlich große Teile der Röhre vor dem Zug nach außen zerreißt, und dann wie ein Hochdruckstrahl das vordere des Zuges trifft. Ein Gleitmittel sollte da nichts mehr bringen. Bricht die Röhre hinter dem Zug, hat man den Schlag von hinten.

    Strömt irgendwo "nur wenig" Luft ein und der Tunnel hält, wird das Luftpolster des Zuges den wahrscheinlich ziemlich flattern lassen. Nehmen wir an die Röhre ist stabil genug, dass der Zug einfach nur an dieser zerbröselt wird ... dann dürfte aus den Resten der Passagiere bei dem Tempo nicht mal Schmiermittel entstehen, sondern diese aufgrund der Reibung eher verkohlen.

    Oder anders: Sollte wie der Absturz einer Concorde bei TopSpeed sein.

  13. Re: Mitten im Erdbebengebiet?

    Autor: tingelchen 28.05.15 - 17:46

    Da es sich hier um eine runde Konstruktion handelt verteilt sich die Luft stets gleichmäßig um das Objekt herum. Ich denke die Entwickler werden sich hier schon ihre Gedanken gemacht haben ;)

    Das Szenario welches du beschreibst findet sich beim Spontanen Bruch wieder. Kleine Risse oder Brüche führen nicht direkt zu einer Katastrophe. Der einströmende Druck erfolgt hier ja nicht schlagartig in großen Mengen. Wenn in der Röhrenwand ein großes Loch klafft, hilft natürlich kein Gleitmittel mehr :) Was ich allerdings auch nicht behauptet habe ^^
    Im übrigen werden die Teile dann nicht nach "außen" gerissen, sondern nach "innen" gedrückt ;) Denn die Röhre hat einen Unterdruck im Vergleich zur Planetenoberfläche.

    Es ist eine Frage der Konstruktion. Man wird sich da schon Gedanken drüber gemacht haben.

  14. Re: Mitten im Erdbebengebiet?

    Autor: Eheran 28.05.15 - 17:50

    Bitte setz dich in Vorlesungen zu Thema Werkstofftechnik, Physik und technische Mechanik.

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