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Symptombekämpfung

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  1. Symptombekämpfung

    Autor: FedoraUser 21.04.15 - 12:39

    Versteht mich nicht falsch ich finde gut, dass man dagegen etwas tut, aber ist das nicht der falsche Ansatz?

    "Ihre Simulation startete an den Küsten, wo das Plastik ins Meer geleitet wird."

    Wäre es nicht besser wenn der Krempel gar nicht erst soweit kommt?
    Natürlich gibts aber ohnehin Bedarf an so einem Filter denn der bestehende Teil an Kunststoffkmüll ist ja schon gigantisch.

  2. Re: Symptombekämpfung

    Autor: Avarion 21.04.15 - 12:42

    Natürlich wäre das Besser. Aber der Müll ist ja jetzt schon im Meer und da sollte er wieder raus.

  3. Re: Symptombekämpfung

    Autor: jjo 21.04.15 - 12:44

    Gehen wir mal davon aus, das es jetzt schon nicht legal ist, Müll im Meer abzuladen.

    Und Gesetze und Verbote haben etwas bis heute noch nie 100% verhindern können.

  4. Re: Symptombekämpfung

    Autor: zufälliger_Benutzername 21.04.15 - 12:55

    >Gehen wir mal davon aus, das es jetzt schon nicht legal ist, Müll im Meer abzuladen.
    > Und Gesetze und Verbote haben etwas bis heute noch nie 100% verhindern können.
    Stimmt, aber Gesetze können trotzdem etwas bewirken, wenn auch nicht zu 100%.
    Das Problem ist soweit ich weiß ja auch nicht dass die Leute in Cuxhaven gerne ihre Plastiktüten ins Meer werfen, sondern dass unser gesamter Müll, darunter unmenden an Plastik, aber auch sonstige umweltschädliche Stoffe, entsorgt werden müssen.
    Und das teilweise auf sehr fragwürdige Weise, aber hauptsache billig, und der Käse von Aldi ist morgen wieder schön eingeschweißt...

  5. Re: Symptombekämpfung

    Autor: ChevalAlazan 21.04.15 - 12:55

    FedoraUser schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Versteht mich nicht falsch ich finde gut, dass man dagegen etwas tut, aber
    > ist das nicht der falsche Ansatz?
    >
    > "Ihre Simulation startete an den Küsten, wo das Plastik ins Meer geleitet
    > wird."
    >
    > Wäre es nicht besser wenn der Krempel gar nicht erst soweit kommt?

    Erstens war das eine Simulation, also quasi ein Test.

    Zweitens befinden sich in den Meeren bereits hunderte Millionen Tonnen an Müll. Google mal nach Müllstrudel. Unter den roten Flecken musst du den blauen Ozean praktisch suchen.

    Die Strudel entstehen durch die immer gleichen Strömungen innerhalb der Meere. Und da Küstenwache und Geheimdienste nicht weltweit alle Schiffe rund um die Uhr üebrwachen können, um zu verhindern, dass Müll ins Meer geworfen wird, sollen dei Filter eben an den Schnittpunkten der Strömungen - den Müllstrudeln - den dort ankommenden Müll wenigstens so gut wie möglich aussortieren.

  6. Problem der Schwellenländer und nicht der Industriestaaten

    Autor: MarioWario 21.04.15 - 13:19

    Leider wird immer verschwiegen, das das Problem in den Schwellenländer verursacht wird - when shit hits the fan …

  7. Re: Symptombekämpfung

    Autor: FedoraUser 21.04.15 - 13:19

    ChevalAlazan schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    >
    > Die Strudel entstehen durch die immer gleichen Strömungen innerhalb der
    > Meere. Und da Küstenwache und Geheimdienste nicht weltweit alle Schiffe
    > rund um die Uhr üebrwachen können, um zu verhindern, dass Müll ins Meer
    > geworfen wird, sollen dei Filter eben an den Schnittpunkten der Strömungen
    > - den Müllstrudeln - den dort ankommenden Müll wenigstens so gut wie
    > möglich aussortieren.

    Schiffe machen imho nicht so den großen Anteil im Vergleich zu dem was direkt reingepumpt wird, aber natürlich muss man diese auch beachten. Deshalb auch mein quote vom Text:

    "Ihre Simulation startete an den Küsten, wo das Plastik ins Meer geleitet wird."

    So wie ich diesen Text verstehe, gibt es da eine bekannte Stelle wo irgendjemand da einen Fluß an Müll ins Meer abläßt.
    Warum also nicht direkt dort den Filter ansetzen und von mir aus in eine Verbrennungsanlage umleiten. Verbremmem ist natürlich auch nicht optimal, aber zumindest kann man dann noch Energie aus dem Müll ziehen.

  8. Re: Problem der Schwellenländer und nicht der Industriestaaten

    Autor: Kleba 21.04.15 - 14:16

    Stimmt, die Industriestaaten stellen ja auch quasi nichts aus Plastik/Kunststoff her (bestimmt kaum mehr als 60 Millionen Tonnen jährlich in Europa) und lassen auch nichts von dem Müll nach Afrika oder sonst wo hin verschiffen um das Problem "zu lösen".

    Im guten alten Europa wird ja auch kaum Elektroschrott oder ähnliches produziert (die 40 Millionen Tonnen sind ja zu vernachlässigen).



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 21.04.15 14:16 durch Kleba.

  9. Re: Problem der Schwellenländer und nicht der Industriestaaten

    Autor: teenriot* 21.04.15 - 14:32

    Ja ne ist richtig. Wir haben ja vorgelebt wie man sauber Industrienation wird und der Welt keine Probleme überlassen da kann man sich ruhig schon mal hinstellen und den Oberlehrer spielen und rummosern wegen 100 Mio.
    Das ist so viel wie EU und USA pro !!!! S T U N D E !!!! für Militär ausgeben.

  10. Re: Problem der Schwellenländer und nicht der Industriestaaten

    Autor: MarioWario 21.04.15 - 14:52

    Die 100 Mio. sind eh Geldverschwendung und fördern den weltweiten Terror, aber das ist kein Grund Geld zu vergeuden. Die Führer in den Problemstaaten füllen sich dann damit unkontrolliert die Taschen - noch schlimmer als das in der EU der Fall ist. Sollen wir wirklich immer die Probleme anderer Leute lösen oder nicht endlich mal zu Hause für Ordnung sorgen ?

  11. Re: Symptombekämpfung

    Autor: Icestorm 21.04.15 - 15:01

    Um zu wissen, wo der Müll heute ist, muss man wissen, wo er einst herkam und welche Wege er nahm. Da sollte aber eigentlich aus dem Artikel herauszulesen sein.

  12. Re: Problem der Schwellenländer und nicht der Industriestaaten

    Autor: teenriot* 21.04.15 - 15:11

    Auch durch uns verseuchte Ozeane sind unser Problem.
    Mit deiner Denke, kann einfach jeder alles ins Meer kippen.
    und sich anschließend hinstellen:
    Der Atommüll war nicht von uns.
    Der Atommüll-Verklapper sagt dann, aber das Öl war nicht von uns
    ...

  13. Re: Problem der Schwellenländer und nicht der Industriestaaten

    Autor: MarioWario 21.04.15 - 15:50

    Da mußt Du schon genauer sein: Die Satellitenauswertungen zeigen deutlich die Emissionen und deren Ursprung - die gibt es in Europa nicht in dem Ausmass wie bei den Schwellenländern. Gebe den Leuten doch die Möglichkeit ihr eigenes Leben zu regeln - wir sollten diese Länder schließlich auch nicht besetzen und denen unsere Regeln aufzwingen - oder doch ?

  14. Re: Problem der Schwellenländer und nicht der Industriestaaten

    Autor: Kleba 21.04.15 - 16:00

    MarioWario schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Da mußt Du schon genauer sein: Die Satellitenauswertungen zeigen deutlich
    > die Emissionen und deren Ursprung - die gibt es in Europa nicht in dem
    > Ausmass wie bei den Schwellenländern.

    Und der einzige Grund, weshalb das so ist, ist weil Europa/der Westen mit dem Ganzen 100 Jahre früher anfing und die meistens anderen Länder zu diesem Zeitpunkt zu ausgebeutet, zu unterentwickelt oder zu vernünftig für so eine Zerstörung waren.

  15. Re: Problem der Schwellenländer und nicht der Industriestaaten

    Autor: teenriot* 21.04.15 - 16:36

    Das ist doch Quatsch. Bevor Schwellenländer, Schwellenländer waren, die Industrie also vorort bei uns war hat man die Umwelt verpestet. Bis in die 80er Jahre hinein hat man einen guten teil der Probleme geschaffen unter denen die ganze Welt heute leidet. Und nur weil danach eine Verlagerung der Produktion ins Ausland statt fand heißt das nicht das wir aus der Sache raus sind. Produziert wird für uns, verbraucht wird von uns. 20% der Weltbevölkerung verbrauchen 80% der Ressourcen. 3 mal darfst du raten wer das ist?

    Und wer redet von besetzen und Regeln aufzwingen? Unser Diskurs war das du die Verantwortung allein auf die Schwellenländer geschoben hast. Wenn die 1. Welt das Müll-Problem in den Meeren angeht wird niemanden was aufgezwungen und dagegen hat bestimmt auch niemand was.

  16. Re: Problem der Schwellenländer und nicht der Industriestaaten

    Autor: Phreeze 22.04.15 - 09:51

    und die 20% der Bevölkerung wissen, dass sie Plastiktüten nicht in den Fluss schmeissen

  17. Re: Problem der Schwellenländer und nicht der Industriestaaten

    Autor: guzzty 22.04.15 - 13:57

    Phreeze schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > und die 20% der Bevölkerung wissen, dass sie Plastiktüten nicht in den
    > Fluss schmeissen

    Nein stattdessen schmeißen sie den brav in die dafür vorgesehenen Behälter, welche wiederum gesammelt irgendwo hingeschafft werden und sich dort auf magische Weise in Luft auflösen. Denn komischerweise sehe ich in D nirgends wirklich große Flächen für Mülldeponierung - zumindest nicht im Verhältnis zur in D täglich produzierten Abfallmenge. Oder wird das alles ratzfatz verbrannt?

    Die Idee, dass unser Kladderadatsch evtl gerade dorthin geschifft werden könnte, wo man nichts anderes damit anzufangen weiß, als ihn ins Meer zu leiten - eben weil es sich um Schwellenlännder handelt - kommt dir da überhaupt nicht in den Sinn?

  18. Re: Problem der Schwellenländer und nicht der Industriestaaten

    Autor: cry88 22.04.15 - 16:32

    guzzty schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Denn komischerweise sehe ich in D nirgends
    > wirklich große Flächen für Mülldeponierung - zumindest nicht im Verhältnis
    > zur in D täglich produzierten Abfallmenge. Oder wird das alles ratzfatz
    > verbrannt?
    Verbrannt oder wiederverwertet. Leider ist das nicht bei allen Kommunen der Fall und zu viel Müll wird ins Ausland verkauft und endet dort irgendwo in unseren Meeren ...

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