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  5. › Thisables: Ikea macht mit 3D…

Ahja.

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  1. Ahja.

    Autor: Keridalspidialose 13.03.19 - 11:00

    Ikea könnte die Dinger für 3 bis 50 Cent in der Massenproduktion Herstellen und den körperlich eingeschränkten Kunden einfach schenken.

    Stattdessen sollen sie sich die Dinger teuer auf dem 3D-Drucker selber plottern, was alles andere als günstig ist. Hat man einen solchen nicht muss man zu einem Dienstleister fahren (toll für Leute mit körperlichen Einschränkungen, statt die Dinger einfach bei Ikea mitnehmen wo man die Möbel kauft muss man noch zu einem 3D-Druckerdienst fahren) oder das über einen Online-Dienst bestellen, nochmal zusätzliche Versandkosten.

    Aber hauptsache irgendwas mit 3D-Drucken gemacht weils ja so hip ist.

    ___________________________________________________________



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 13.03.19 11:02 durch Keridalspidialose.

  2. Re: Ahja.

    Autor: Agina 13.03.19 - 11:29

    Keridalspidialose schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ikea könnte die Dinger für 3 bis 50 Cent in der Massenproduktion Herstellen
    > und den körperlich eingeschränkten Kunden einfach schenken.
    Herrlich, IKEA bietet etwas kostenlos an und es wird direkt gemeckert. Typisch deutsch!

    Auch typisch deutsch wäre es dann, sich einfach mal alle "Addons" für behinderte mitzunehmen weil sie ja kostenlos sind und man sie ja mal brauchen könnte. Dann wäre das Zeugs nie vorrätig und wenn doch, nicht in der zum Möbelstück passenden Farbe. Wenn IKEA die dann für Selbstkosten verkaufen würde damit sie nicht jeder mitnimmt, würde auch wieder gemeckert, dass IKEA mit behinderten Kasse machen will.
    > Stattdessen sollen sie sich die Dinger teuer auf dem 3D-Drucker selber
    > plottern, was alles andere als günstig ist. Hat man einen solchen nicht
    > muss man zu einem Dienstleister fahren (toll für Leute mit körperlichen
    > Einschränkungen, statt die Dinger einfach bei Ikea mitnehmen wo man die
    > Möbel kauft muss man noch zu einem 3D-Druckerdienst fahren) oder das über
    > einen Online-Dienst bestellen, nochmal zusätzliche Versandkosten.
    Behinderungen sind extrem vielfältig weshalb IKEA eh nur einen kleinen Teil abdecken kann. Aber mit dem Angebot der Dateien, kann man sie sich anpassen oder anpassen lassen für genau seine Einschränkung.
    Natürlich kostet das alles aber es dürfte immer noch deutlich billiger sein, als sich individuelle Möbel bauen zu lassen, die oft nicht von den Kassen übernommen werden.

    Ich bin übrigens selbst behindert und weiß wovon ich spreche.
    > Aber hauptsache irgendwas mit 3D-Drucken gemacht weils ja so hip ist.
    Hauptsache meckern weils ja "deutsch" ist.

  3. Re: Ahja.

    Autor: PhelphiePhirpht 13.03.19 - 14:47

    Keridalspidialose schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ikea könnte die Dinger für 3 bis 50 Cent in der Massenproduktion Herstellen
    > und den körperlich eingeschränkten Kunden einfach schenken.

    Die Serienproduktion kostet 3-50 Cent. Allerdings kosten die Formen so viel dass es sofort als unwirtschaftlich in einer Schublade verschwindet. Die Teile die da angeboten werden, hat vermutlich ein Praktikant oder ein Werksstudent schnell mal nebenher konstruiert, Kosten für Ikea nahezu 0, Nutzen für die Welt: auf jeden Fall größer 0.

    > Stattdessen sollen sie sich die Dinger teuer auf dem 3D-Drucker selber
    > plottern, was alles andere als günstig ist. Hat man einen solchen nicht

    3D Drucker mit echt guten Ergebnissen: 139 ¤ (sogar ab und an beim großen Fluss im Angebot), Gutes Filament: 20¤. Benötigtes Know-How: null. Davon kann man sich die ganze Bude mit solchen Helferlein versehen. Klar, zum zusammenbauen benötigt man evtl. Hilfe (kommt auf die Beeinträchtigung an). Die Hilfe habe ich aber auch gebraucht (Technisches Talent: 0)

    Insgesamt 160¤, kann immer noch viel Geld sein, aber so ein Drucker macht ja auch mehr als das bisschen Ikea-Zeug drucken.

    Ich glaube gerade Benachteiligte kommen eher darauf was man mit einem 3D Drucker noch einfacher machen kann. In Zeiten von TinkerCAD ist das auch schnell konstruiert.

    Vielleicht kann gerade sowas sogar unbedarfte User zu einem 3D Drucker führen, die plötzlich entdecken, was man alles damit machen kann.

    Und wenn man mit dem ganzen Zeug keine Berührungspunkte hat: es gibt in Facebook diverse Gruppen in denen sich die hilfsbereitesten Menschen die ich kenne rumtummeln. Wenn man Bedarf hat kann man da auch relativ kostengünstig (wesentlich günstiger als irgendwelche Dienste) Drucke in Auftrag geben.

  4. Re: Ahja.

    Autor: Allesschonvergeben 13.03.19 - 20:32

    Ich kann mich nich entscheiden worüber ich mehr lachen soll.

    3 Cent Massenproduktion oder das mit dem Schenken.


    Aber ansonsten tolle Idee, könnten mal ein paar Firmen anfangen einfach mal Produkte zu verschenken :D

  5. Re: Ahja.

    Autor: nehana 14.03.19 - 11:46

    Keridalspidialose schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ikea könnte die Dinger für 3 bis 50 Cent in der Massenproduktion Herstellen...

    Jetzt hat jeder im Kopf, dass IKEA nur 3-50 Cent ausgeben müsste, um jemandem so ein Teil zu schenken. Das ist natürlich Unfug. Alleine die Formen kosten mehrere Zehntausend Euro und man müsste vorab noch sehr viel mehr Teile herstellen um diesen Massenpreis zu erreichen. Um 10 Teile auf diese Art herzustellen, muss man vorher schon einige Hunderttausend ausgeben, nur dann(!) kosten sie 3-50 Cent. Da ist es in der Tat bedeutend pfiffiger nur die benötigten Teile, dazu individualisiert, per 3D-Druck zu erstellen. Hier wird weder der Grundgedanke verstanden noch die Kosten einer Herstellung.

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