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Denkt eigentlich jemand an den Umweltschutz?

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  1. Denkt eigentlich jemand an den Umweltschutz?

    Autor: stefan@stefanfrings.de 09.10.21 - 16:13

    Die ganzen drahtlosen Ladeverfahren haben irrsinnig hohe Verluste. Man sollte sie gesetzlich verbieten.

  2. Re: Denkt eigentlich jemand an den Umweltschutz?

    Autor: Vögelchen 09.10.21 - 16:31

    stefan@stefanfrings.de schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die ganzen drahtlosen Ladeverfahren haben irrsinnig hohe Verluste. Man
    > sollte sie gesetzlich verbieten.

    Solange Menschen unnötig mit PS-Starken, übergroßen und mehrere Tonnen schwere Kraftwagen herum fahren dürfen, kann man sich über jedes Elektrofahrrad freuen, das aufgrund eines bequemen Ladeverfahrens genutzt wird. Auch wenn es dann 10% mehr Energie beim Laden braucht. Das ist immer noch ein winziger Bruchteil des protzigen PKW.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 09.10.21 16:31 durch Vögelchen.

  3. Re: Denkt eigentlich jemand an den Umweltschutz?

    Autor: dangi12012 09.10.21 - 16:44

    Vögelchen schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > stefan@stefanfrings.de schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Die ganzen drahtlosen Ladeverfahren haben irrsinnig hohe Verluste. Man
    > > sollte sie gesetzlich verbieten.
    >
    > Solange Menschen unnötig mit PS-Starken, übergroßen und mehrere Tonnen
    > schwere Kraftwagen herum fahren dürfen, kann man sich über jedes
    > Elektrofahrrad freuen, das aufgrund eines bequemen Ladeverfahrens genutzt
    > wird. Auch wenn es dann 10% mehr Energie beim Laden braucht. Das ist immer
    > noch ein winziger Bruchteil des protzigen PKW.

    Ganz falsch. Der Gesetzgeber müsste mindeststandards vorsetzen die dann eingehalten werden müssen sonst verkaufsverbot.

    Nurnoch CO2 neturale Produkte erlauben -> alles andere SOFORT verbieten.
    Die Klimakrise muss ernst genommen werden.

  4. Re: Denkt eigentlich jemand an den Umweltschutz?

    Autor: 042000 09.10.21 - 17:10

    Solange tagsüber mit Solar geladen wird ist der Verlust egal.

  5. Re: Denkt eigentlich jemand an den Umweltschutz?

    Autor: masel99 09.10.21 - 17:15

    042000 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Solange tagsüber mit Solar geladen wird ist der Verlust egal.

    Warum? Den Strom könnte man sicher woanders auch gebrauchen.

  6. Re: Denkt eigentlich jemand an den Umweltschutz?

    Autor: robinx999 09.10.21 - 17:18

    stefan@stefanfrings.de schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die ganzen drahtlosen Ladeverfahren haben irrsinnig hohe Verluste. Man
    > sollte sie gesetzlich verbieten.

    Kommt drauf an beim Handy finde ich es vertretbar da ist eine defekte Ladebuchse vermutlich schlimmer für die Umwelt wie der Ladeverlust da empfehle ich diesen Artikel
    https://techtest.org/wie-viel-ineffizienter-ist-kabelloses-laden-in-der-praxis/
    Samsung Galaxy Note 9 von 0-100%
    Kabel 17.0465Wh
    QI 27.587Wh
    Das sind 3,87kWh Mehrverbrauch im Jahr (oder 1,23¤ / Jahr bei 32 Cent / kWh) wenn man es täglich von 0-100% lädt (was eigentlich schon recht viel ist in der Praxis dürften die meisten wohl eher eine 40-100% Ladung haben), da verbraucht ein TV im Standby mehr
    Bei Dingen die generell mehr Strom verbrauchen bin ich da schon skeptischer.
    Wobei BMW behauptet bei ihrem Induktivem System 85% Effizienz zu erreichen im Gegensatz zum Kabelgebundenen System was 92% haben soll https://www.auto-motor-und-sport.de/news/induktives-ladesystem-bmw/
    Aber ja beim Auto sind das dann schon einige kWh im Jahr und ein Fahrrad ist natürlich unterhalb eines Autos aber da kommt natürlich bei Flottenbetreibern mit vielen Fahrrädern durchaus einiges zusammen.

  7. Re: Denkt eigentlich jemand an den Umweltschutz?

    Autor: flow77 09.10.21 - 22:00

    robinx999 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > stefan@stefanfrings.de schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Die ganzen drahtlosen Ladeverfahren haben irrsinnig hohe Verluste. Man
    > > sollte sie gesetzlich verbieten.
    >
    > Kommt drauf an beim Handy finde ich es vertretbar da ist eine defekte
    > Ladebuchse vermutlich schlimmer für die Umwelt wie der Ladeverlust da
    > empfehle ich diesen Artikel
    > techtest.org
    > Samsung Galaxy Note 9 von 0-100%
    > Kabel 17.0465Wh
    > QI 27.587Wh
    > Das sind 3,87kWh Mehrverbrauch im Jahr (oder 1,23¤ / Jahr bei 32 Cent /
    > kWh) wenn man es täglich von 0-100% lädt (was eigentlich schon recht viel
    > ist in der Praxis dürften die meisten wohl eher eine 40-100% Ladung haben),
    > da verbraucht ein TV im Standby mehr
    > Bei Dingen die generell mehr Strom verbrauchen bin ich da schon
    > skeptischer.
    > Wobei BMW behauptet bei ihrem Induktivem System 85% Effizienz zu erreichen
    > im Gegensatz zum Kabelgebundenen System was 92% haben soll
    > www.auto-motor-und-sport.de
    > Aber ja beim Auto sind das dann schon einige kWh im Jahr und ein Fahrrad
    > ist natürlich unterhalb eines Autos aber da kommt natürlich bei
    > Flottenbetreibern mit vielen Fahrrädern durchaus einiges zusammen.

    Mag sein dass es nur um Peanuts geht. Aber wie immer macht es eben die Summe an Benutzern.
    Ein Kabel ist halt immer noch die effizienteste Lösung, egal ob Netzwerk oder Strom.

    Ich wäre persönlich eher für ein Standard-Ladeanschlüsse bei eBikes, das gibt es ja selbst bei den eAutos.
    Da wird auch das Ladekabel von beiden Seiten automatisch gesperrt. Kann man sicher noch etwas für Fahrräder optimieren und daraus ein Laden&Absperren machen, mit einem verstärkten Ladekabel was gleichzeitig als Schloss dient.

  8. Re: Denkt eigentlich jemand an den Umweltschutz?

    Autor: robinx999 10.10.21 - 07:35

    flow77 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > robinx999 schrieb:
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    > > stefan@stefanfrings.de schrieb:
    > >
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    >
    > > -----
    > > > Die ganzen drahtlosen Ladeverfahren haben irrsinnig hohe Verluste. Man
    > > > sollte sie gesetzlich verbieten.
    > >
    > > Kommt drauf an beim Handy finde ich es vertretbar da ist eine defekte
    > > Ladebuchse vermutlich schlimmer für die Umwelt wie der Ladeverlust da
    > > empfehle ich diesen Artikel
    > > techtest.org
    > > Samsung Galaxy Note 9 von 0-100%
    > > Kabel 17.0465Wh
    > > QI 27.587Wh
    > > Das sind 3,87kWh Mehrverbrauch im Jahr (oder 1,23¤ / Jahr bei 32 Cent /
    > > kWh) wenn man es täglich von 0-100% lädt (was eigentlich schon recht
    > viel
    > > ist in der Praxis dürften die meisten wohl eher eine 40-100% Ladung
    > haben),
    > > da verbraucht ein TV im Standby mehr
    > > Bei Dingen die generell mehr Strom verbrauchen bin ich da schon
    > > skeptischer.
    > > Wobei BMW behauptet bei ihrem Induktivem System 85% Effizienz zu
    > erreichen
    > > im Gegensatz zum Kabelgebundenen System was 92% haben soll
    > > www.auto-motor-und-sport.de
    > > Aber ja beim Auto sind das dann schon einige kWh im Jahr und ein Fahrrad
    > > ist natürlich unterhalb eines Autos aber da kommt natürlich bei
    > > Flottenbetreibern mit vielen Fahrrädern durchaus einiges zusammen.
    >
    > Mag sein dass es nur um Peanuts geht. Aber wie immer macht es eben die
    > Summe an Benutzern.
    > Ein Kabel ist halt immer noch die effizienteste Lösung, egal ob Netzwerk
    > oder Strom.
    >
    Natürlich ist ein Kabel effizienter aber wenn es um den Umweltschutz geht muss man auch Berücksichtigen wie hoch am Ende der CO2 Ausstoß für eine Reparatur ist wenn der Ladeanschluss beschädigt wurde vermutlich ist das induktive Laden immer noch besser für die Umwelt auch wenn nur jedes 10.000 Smartphone wegen eines defekten Ladeanschlusses reaparitert oder ausgemustert wird.
    > Ich wäre persönlich eher für ein Standard-Ladeanschlüsse bei eBikes, das
    > gibt es ja selbst bei den eAutos.
    > Da wird auch das Ladekabel von beiden Seiten automatisch gesperrt. Kann man
    > sicher noch etwas für Fahrräder optimieren und daraus ein Laden&Absperren
    > machen, mit einem verstärkten Ladekabel was gleichzeitig als Schloss dient.

    Ja ein Standard Anschluss wäre nicht schlecht wobei so etwas wie hier ja durchaus ein Standard zumindest für Leihfahrräder werden könnte.

  9. Re: Denkt eigentlich jemand an den Umweltschutz?

    Autor: gloqol 10.10.21 - 08:05

    In Deutschland ist man was Neuerungen angeht sowieso immer besonders schlau finde ich.

    Ich ertappe mich in letzter Zeit doch tatsächlich öfter dabei dass ich Strecken,welche ich normal mit meinem 3.0 d Kombi aus Bayern zurück gelegt habe mit dem E Roller fahre. Sauber, leise, entspannt.

    Leider ist der eRoller unsinniger Weise auf 20 km/h begrenzt und man darf damit nicht auf Fahrrad Wege. So ist man auf der Straße im ganzen Autoverkehr leider ein ziemliches Hinderniss. Gefährlich ist es auch noch.

    Die Micromobilität mit den ganzen neuen Elektrofahrzeugen wäre die Gelegenheit gewesen mehr Autofahrer von der Strasse zu bekommen als mit jeder anderen Erfindung der letzten Jahrzehnte. Aber Deutschland hat's Mal wieder tot reguliert.

    Um aufs Thema zurück zu kommen: Wie hier schon geschrieben wurde sind die Ladeverluste zu vernachlässigen, da jeder Autofahrer beim 2 Minuten an der Ampel stehen vermutlich mehr Energie mit seinem Fahrzeug verbraucht als die Ladeverluste mit diesem System im ganzen Jahr wären.

  10. Re: Denkt eigentlich jemand an den Umweltschutz?

    Autor: Niaxa 10.10.21 - 10:38

    Ich würde generell alles verbieten. Wieder zurück zur Kutsche und Handarbeit. Ich wäre bereit dafür... nicht nur wegen dem Klima, sondern weil mir Klimaextremisten derart auf die Nüsse gehen und man dann endlich nix mehr von ihnen hört. Wie auch... haben dann alle keine Smartphones mehr. Keine Telefone und sind ohne hin 16 Stunden am Tag damit beschäftigt Felder zu bestellen, Brot zu backen (ohne offenes Feuer natürlich xD) oder sonst was.

  11. Ja ich dauernd. Komm aber zu anderen Schlüssen als manche.

    Autor: senf.dazu 10.10.21 - 12:09

    masel99 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > 042000 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Solange tagsüber mit Solar geladen wird ist der Verlust egal.
    >
    > Warum? Den Strom könnte man sicher woanders auch gebrauchen.

    Man kann aber - woanders - auch einfach eine PV Anlage aufstellen. Die sind - nicht - teurer als das Fahrrad. Kann man sich also genauso leisten. Die 10% Drahtlosverluste erst recht. Und PV Anlagen sind etwas was man einfach so produzieren und kaufen kann. Kein knappes Gut. Muß man nur wollen. Wie das ebike.

    Um das mal konnkret zu machen: um einen (großen) 650Wh Fahrradakku 365x im Jahr laden zu können braucht's 237.25 kWh/a. Also rund 0.25 kWpeak oder rund 1.75 qm Solarfläche mit den üblichen 15% Wirkungsgrad. Kostenpunkt vielleicht in der Gegend 250..500¤, bald oder sogar schon weniger. Paßt leider nicht auf's normale Fahrrad - aber vielleicht die Rikscha ? Obwohl als Fahrrad Carport vielleicht genau die richtige Dachgröße je Fahrrad ? Haltbarkeit vermutlich 5x solang wie das eBike (30J statt 6J). Und das wär ja wohl ie Variante für ausgesprochene Vielfahrer. Jeden Tag 100 km oder 4h+Pausen das ist schon was. Da muß man schon ne Masse Zeit für haben die man auch sinnvoller z.B. für die Produktion, Transport oder Installation von PV Zellen einsetzen könnte. Auch wenn der Weg das Ziel ist. Oder gerade dann ?

    Möchte an dieser Stelle nochmal das "und die 10% Drahtlosladeverluste erst recht" wiederholen, da kann man sich den letzten Abschnitt zur PV Größe und Kosten noch mal durch den Kopf gehen lassen..

    10% Drahtlosverluste von 0.65 kWh aus der Steckdose kosten übrigens bei 0.31 ct dann 2ct. Im Jahr dann 7.3¤. Einmal im Jahr auf den Burger verzichten und einen Apfel essen - spart auch Energie.



    15 mal bearbeitet, zuletzt am 10.10.21 12:27 durch senf.dazu.

  12. Re: Denkt eigentlich jemand an den Umweltschutz?

    Autor: rafterman 10.10.21 - 14:57

    Du meinst nen eScooter? Ich glaube ja nicht dass du einen hast, denn die dürfen auf Radwegen fahren.

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