1. Foren
  2. Kommentare
  3. Wissenschaft-Forum
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Tiler: E-Bikes kabellos…

Ladestandard und Schnelladung viel wichtiger

Neue Foren im Freiraum! Raumfahrt und freie Software haben jetzt einen Platz, die Games tummeln sich jetzt alle in einem Forum.
  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Ladestandard und Schnelladung viel wichtiger

    Autor: Brian Kernighan 09.10.21 - 15:28

    Das klingt für mich nach einer Lösung ohne Problem. So ein kabel einstecken ist doch kein Hexenwerk. Und 2A - sorry das ist erbärmlich, auch 4A ist ein schlechter Witz.

    Bei den kleinen Akkus die in (S-)Pedelecs drin sind wäre eine Schnelladung von 10 oder 20A mal was brauchbares. Das höchste der Gefühle sind derzeit 250W - also 5A für 48V Systeme oder 6A für 36V. Damit ist Nachladen unterwegs eigentlich nicht sinnvoll machbar.

    Die Autohersteller laden mittlerweile fast alle mit 2-4C, nur beim Pedelec ist C/2 schon der Ultraschnellader und C/4 wird noch als Schnelladung bezeichnet. Die 2A oben sind bei den neuesten Akkus kaum mehr als C/10. Also 10h für eine Ladung :(

    Und endlich mal ein einheitlicher Ladestandard, sodass man an einem Kabel Räder beliebiger Hersteller aufladen kann. Es gibt sogar einen: EnergyBus. Es scheint aber nur ein einziger Hersteller den Standard umgesetzt zu haben (Stromer). Die anderen kochen lieber ihr eigenes Süppchen, so können sie ihre Billiglader zu hohen Preise verkaufen und verdienen sich dämlich dran.

  2. Re: Ladestandard und Schnelladung viel wichtiger

    Autor: Vögelchen 09.10.21 - 16:34

    Brian Kernighan schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Damit ist Nachladen
    > unterwegs eigentlich nicht sinnvoll machbar.

    Und es ist auch nicht nötig. Wer fährt schon täglich mehr als 5 Stunden oder mehr als 100 km Elektrofahrrad? Die wenigen, die das tun, sind mit einem Zweitakku besser bedient.

    Für den Normalbenutzer reichen 2-3A Ladestrom völlig aus. Für den Verleih-Stand in der City vermutlich auch.
    Es muss nicht immer jede Lösung für jeden Nutzer ideal sein.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 09.10.21 16:39 durch Vögelchen.

  3. Re: Ladestandard und Schnelladung viel wichtiger

    Autor: pandameister 09.10.21 - 17:15

    Vögelchen schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Für den Normalbenutzer reichen 2-3A Ladestrom völlig aus. Für den
    > Verleih-Stand in der City vermutlich auch.
    Deutschland ist wohl das einzige Land, in dem ein Fahrrad 14:45 ausgegeben werden soll, das laut Unterlagen bis 14:30 zurückzubringen ist.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 09.10.21 17:16 durch pandameister.

  4. Re: Ladestandard und Schnelladung viel wichtiger

    Autor: masel99 09.10.21 - 17:22

    Vögelchen schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Brian Kernighan schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Damit ist Nachladen
    > > unterwegs eigentlich nicht sinnvoll machbar.
    >
    > Und es ist auch nicht nötig. Wer fährt schon täglich mehr als 5 Stunden
    > oder mehr als 100 km Elektrofahrrad? Die wenigen, die das tun, sind mit
    > einem Zweitakku besser bedient.
    >
    > Für den Normalbenutzer reichen 2-3A Ladestrom völlig aus. Für den
    > Verleih-Stand in der City vermutlich auch.
    > Es muss nicht immer jede Lösung für jeden Nutzer ideal sein.

    Und die Langsamladung ist für manche Nutzer eben auch nicht ideal. Mit höherer Unterstützung (weil das Fahrrad beim Ausflug noch einen Wagen zieht oder es in die Berge geht oder etwas mehr Gegenwind ist oder ...) oder in kälterer Umgebung oder der Akku nicht mehr ganz "frisch" ist oder was auch immer werden die "5 Stunden oder mehr als 100 km" dann recht schnell weniger.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 09.10.21 17:25 durch masel99.

  5. Re: Ladestandard und Schnelladung viel wichtiger

    Autor: Mnt 09.10.21 - 17:25

    Vögelchen schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Brian Kernighan schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Damit ist Nachladen
    > > unterwegs eigentlich nicht sinnvoll machbar.
    >
    > Und es ist auch nicht nötig. Wer fährt schon täglich mehr als 5 Stunden
    > oder mehr als 100 km Elektrofahrrad? Die wenigen, die das tun, sind mit
    > einem Zweitakku besser bedient.
    Tellerrand?! Hier in den Bergen ist der Akku nach 30km leer, wenn man 1200hm fährt. Das ist in rund einer Stunde passiert. Ja, dafür hab ich den Zweitakku - ein langer, 4kg schwerer Metallbrocken in einem speziellen Rucksack, beim Trailfahren eher nicht die optimale Lösung.
    Laden auf den Hütten geht, praktisch jede Hütte bietet das mittlerweile an - beim aktuellen eBike-Boom aber kann man sich nicht darauf verlassen, noch eine freie Steckdose zu bekommen, alles ist immer voll, manche warten 2-3 Stunden auf der Hütte und laden trotzdem nur 30% nach. Da bin ich mit meinem 6A Lader zwar schneller, aber nie voll.
    Gäbe es echte Schnelllader, wären sofort 2 Probleme aus der Welt geschafft, extrem kurze Reichweite und Ärger auf den Hütten. Für Zigtausende Radler. Möchte mal wissen wie du dazu kommst, "den Normalbenutzer" und seine Bedürfnisse zu definieren, an der Realität jedenfalls scheiterst du...

  6. Re: Ladestandard und Schnelladung viel wichtiger

    Autor: Brian Kernighan 09.10.21 - 17:32

    Vögelchen schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Brian Kernighan schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Damit ist Nachladen
    > > unterwegs eigentlich nicht sinnvoll machbar.
    >
    > Und es ist auch nicht nötig. Wer fährt schon täglich mehr als 5 Stunden
    > oder mehr als 100 km Elektrofahrrad? Die wenigen, die das tun, sind mit
    > einem Zweitakku besser bedient.

    Viele. Alle die weit fahren wollen, viele Höhenmeter dabei haben und evtl noch Gepäck.

    Bei unserem Lastenrad reicht der größte Akku nicht bis in die stadt und zurück. Zweitakku kostet 800¤. Bei meinem S-Pedelec ist ein 500er Akku in etwa einer Stunde leer. Das sind dann so 30-40km. Auf einer 140km Runde mit 1300hm hatte ich drei Akkus dabei und habe alle gebraucht. Dabei musste ich mich sehr zurück halten, bin große Teile in Eco und ganz ohne Unterstützung gefahren, Schnitt lag unter 30. Das ist dann als Verkehrsmittel nicht gut brauchbar. Hätte unterwegs gerne nochmal die Hälfte nachgeladen. Wunschvorstellung: An einem Tag mit dem S-Pedelec zum Gardasee.

    Radreisende sind auch so typische Anwender, die sowas brauchen. 100km Etappen in den Bergen mit Gepäck, da geht der Akku auch schnell zur neige. Und Campingplätze auf oft so weit auseinander, dass man das auch braucht. Ohne Campingplatz das selbe Problem: kein Strom, also nachladen unterwegs.

    > Für den Normalbenutzer reichen 2-3A Ladestrom völlig aus.

    Was ist schon ein "Normalbenutzer"? Würde es ausreichen, dann würde Bosch nicht viele 6A Ladegeräte verkaufen und ein 4A Ladegerät standardmäßig ausliefern. Die 2A Lader liegen wie Blei in den Regalen.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 09.10.21 17:44 durch Brian Kernighan.

  7. Re: Ladestandard und Schnelladung viel wichtiger

    Autor: Brian Kernighan 09.10.21 - 17:50

    Mnt schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Laden auf den Hütten geht, praktisch jede Hütte bietet das mittlerweile an

    Die Alpenvereinshütten nicht mehr, da gabs einen Beschluss. Und dem Verein gehört ein recht großer Teil der Hütten im Alpenraum.

  8. Re: Ladestandard und Schnelladung viel wichtiger

    Autor: phinotv 09.10.21 - 18:26

    Mnt schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Vögelchen schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------

    > > Brian Kernighan schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > > -----
    > > > Damit ist Nachladen
    > > > unterwegs eigentlich nicht sinnvoll machbar.
    > >
    > > Und es ist auch nicht nötig. Wer fährt schon täglich mehr als 5 Stunden
    > > oder mehr als 100 km Elektrofahrrad? Die wenigen, die das tun, sind mit
    > > einem Zweitakku besser bedient.
    > Tellerrand?!
    Die Frage ist, wo die meisten E-Bikes unterwegs sind. Ich vermute, dass diese in den in flachen Land ist wie Niederlande, Dänemark oder Norddeutschland plus die großen Städte. Und da sind die Angaben von Brian zutreffend.
    Die meisten Privaträder stehen mehr Zeit rum als gefahren wird (wie Autos), also genug Zeit zum Laden.

    Es geht hier um ein Produkt mit dem Ziel der Flotten-Versorgung und ist in diesem Zusammenhang genial.
    Der Nutzer stellt das Rad an vordefinierte Punkte ab und zahlt damit eine geringere Mietgebühr. Damit spart sich der Vermieter die Personalkosten für das Nachladen. Somit bekommt er die Investition schnell raus.
    Die ist keine Lösung für Privat / Einzelräder, weil die Investitionskosten zu hoch sind für den geringen Komfortgewinn.

  9. Re: Ladestandard und Schnelladung viel wichtiger

    Autor: Thurius 09.10.21 - 20:20

    Brian Kernighan schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Bei den kleinen Akkus die in (S-)Pedelecs drin sind wäre eine Schnelladung
    > von 10 oder 20A mal was brauchbares. Das höchste der Gefühle sind derzeit
    > 250W - also 5A für 48V Systeme oder 6A für 36V. Damit ist Nachladen
    > unterwegs eigentlich nicht sinnvoll machbar.


    10A bei 50,4V Ladegeräte gibt es, zum Beispiel für die FlyOn-EBikes von Haibike.1.5 Stunden und der 630Wh-Akku ist geladen.

    https://www.elektrofahrrad24.de/haibike-flyon-ladegeraet

  10. Re: Ladestandard und Schnelladung viel wichtiger

    Autor: Mnt 10.10.21 - 17:36

    Brian Kernighan schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Mnt schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    >
    > > Laden auf den Hütten geht, praktisch jede Hütte bietet das mittlerweile
    > an
    >
    > Die Alpenvereinshütten nicht mehr, da gabs einen Beschluss. Und dem Verein
    > gehört ein recht großer Teil der Hütten im Alpenraum.
    So ein Quatsch, die Sektion München hat das für ihre Handvoll Hütten beschlossen, nicht der DAV als solches. Und das war vor drei oder vier Jahren, die Situation hat sich längst geändert...

  11. Re: Ladestandard und Schnelladung viel wichtiger

    Autor: Mnt 10.10.21 - 17:40

    phinotv schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Frage ist, wo die meisten E-Bikes unterwegs sind. Ich vermute, dass
    > diese in den in flachen Land
    Wie kommst du darauf? Wenn ich im Flachland radle, fühle ich mich immernoch als Exot mit dem eMTB. Hier in den Bergen dagegen sind es nur noch Randgruppen, die Biobikes fahren, außer den Downhillmaschinen in Bikeparks sieht man die kaum noch.
    > Es geht hier um ein Produkt mit dem Ziel der Flotten-Versorgung und ist in
    > diesem Zusammenhang genial.
    Das war nicht das Thema vom OP, der hat was von Zweitakku und 2-3 Ampere philosophiert.

  12. Re: Ladestandard und Schnelladung viel wichtiger

    Autor: derSid 11.10.21 - 08:00

    Ich schließe mich dem Wunsch nach schnellladenden Fahrradakkus an.
    Auf jeder etwas größeren Tour nervt die geringe Reichweite. Im Eco Betrieb komme ich keine 100km weit (eLastenrad).

    Inzwischen habe ich einen Adapter um an eAutoladesäulen laden zu können und eine Powerstation die groß genug ist meinen Fahrradakku einmal komplett aufzuladen.

    Wenn ich auf einem eAutoplatz lade kostet mich das Parken für 6h absolut verrückt viel mehr als der Strom - letztens grade erlebt. Um die Zeit die der Akku nachlädt nicht mit genervtem Warten zu verbringen ist die neue Switch sehr schön... aber eine bessere Lösung wäre es eben nicht so lange warten zu müssen :)

    PS. bitte mit Umschalter Schnell / Normal es gibt viele Wochen im Jahr in denen ich das Rad jeden Tag lade - über Nacht muss der Akku nicht extra gequält werden.

  13. Re: Ladestandard und Schnelladung viel wichtiger

    Autor: Brian Kernighan 11.10.21 - 08:10

    Mnt schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Brian Kernighan schrieb:

    > > Die Alpenvereinshütten nicht mehr, da gabs einen Beschluss. Und dem
    > Verein
    > > gehört ein recht großer Teil der Hütten im Alpenraum.
    > So ein Quatsch, die Sektion München hat das für ihre Handvoll Hütten
    > beschlossen, nicht der DAV als solches. Und das war vor drei oder vier
    > Jahren, die Situation hat sich längst geändert...

    Der Beschluss 2018 war vom DAV Hauptverband. Ich hab nochmal nachgeschaut, die haben "nur" an ihre Sektionen appelliert das Aufladen nicht zu gestatten. Dass es nur die Sektion München hart umsetzt wusste ich nicht, aber so ganz ohne ist das nicht - dort wo Berge in Deutschland sind, ist da viel von den Sektionen München und Oberland. Denke mal Oberland hat gleichlautend beschlossen.

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Sie müssen ausserdem in Ihrem Account-Profil unter Forum einen Nutzernamen vergeben haben. Zum Login

Stellenmarkt
  1. Digital Talents (m/w/d)
    Bundeskriminalamt, Wiesbaden, Berlin, Meckenheim
  2. IT-Softwareentwickler / Fachinformatiker (w/m/d)
    Seele GmbH, Gersthofen
  3. Anwendungsentwicklerin / Anwendungsentwickler (m/w/d)
    Information und Technik Nordrhein-Westfalen (IT.NRW), Düsseldorf
  4. Product Owner Microsoft Dynamics NAV (m/f/d)
    Autodoc AG, Berlin, Moldawien, Ukraine, Polen, Tschechische Republik (Home-Office)

Detailsuche


Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 499,99€
  2. 499,99€
  3. 499€


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de