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Der Font ist sinnlos

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  1. Der Font ist sinnlos

    Autor: exxo 21.09.18 - 07:36

    Die Diskussion über die Schriftart ist im Grunde genommen hinfällig weil die Uni diese vorgibt.

    Ich durfte lediglich Arial 10pt einreichen. Eine digitale Version wurde zusätzlich gefordert um die Anzahl der Wörter zu überprüfen.

    Von daher stellt sich mir die Sinnfrage bei diesem gestreckten Font...

  2. Re: Der Font ist sinnlos

    Autor: Schattenwerk 21.09.18 - 08:33

    Zum einen macht dies nicht jede Uni (bei meiner gab es z.B. keine Vorgabe in der Fakultät), zum anderen: Wer zum Teufel nutzt Arial als Schrift für eine wissenschaftliche Arbeit?

    Ist mir bislang in keinem technischen Studiengang vorgekommen. Gesellschaft- oder Geisteswissenschaften vielleicht, da kenne ich mich nicht aus. Das was ich an technischen Arbeiten gesehen habe, da eigentlich immer Times (oder eine optisch sehr ähnliche Schrift, z.B. Latin Modern) in Verwendung.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 21.09.18 08:34 durch Schattenwerk.

  3. Re: Der Font ist sinnlos

    Autor: Lanski 21.09.18 - 08:51

    exxo schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Diskussion über die Schriftart ist im Grunde genommen hinfällig weil
    > die Uni diese vorgibt.
    >
    > Ich durfte lediglich Arial 10pt einreichen. Eine digitale Version wurde
    > zusätzlich gefordert um die Anzahl der Wörter zu überprüfen.
    >
    > Von daher stellt sich mir die Sinnfrage bei diesem gestreckten Font...

    Heilige Scheisse, wer Arial auf Papier in 10pt verlangt hat so viel Ahnung von Lesekomfort wie n Affe von Raumfahrt.

    Times new roman wird meistens gewählt, weil die jeder hat, und weil Serifenschriften sich auf Papier besser lesen lassen.

  4. Re: Der Font ist sinnlos

    Autor: chefin 21.09.18 - 08:52

    1. Es wird auch mal Times New Roman vorgeschrieben sein und optisch ist es nicht zu unterscheiden. Das ist der Punkt um den es geht. Es wäre auch mit Arial machbar. Ich kann diese ebenfalls um 5% strecken und keiner wird es sehen.

    Deine Uni gehört daher zu den cleveren, da sie zusätzlich digital anfordern, wo man nicht mehr bescheissen kann. Damit sollte dann allerdings der Schriftenzwang abgeschafft werden. Wenn ich es digital prüfen kann, sollte der Ausdruck wieder mehr Freiheiten bieten. Aber vermutlich gehts dabei um optische Effekte. Bestimmte Menschen lassen sich durch Äusserlichkeiten so beeinflusssen, das sie Inhalte anders bewerten. Eine Masterarbeit auf Papier mit Kaffee und Fettflecken wird definitiv anders bewertet wie der selbe Text auf sauberem Papier. Was aber eigentlich nicht sein sollte. Nur das ist halt menschlich

  5. Re: Der Font ist sinnlos

    Autor: okidoki 21.09.18 - 09:08

    exxo schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Diskussion über die Schriftart ist im Grunde genommen hinfällig weil
    > die Uni diese vorgibt.
    >
    > Ich durfte lediglich Arial 10pt einreichen. Eine digitale Version wurde
    > zusätzlich gefordert um die Anzahl der Wörter zu überprüfen.

    Die Sprechstunde ist meistens voll, weil die Kandidatinnen eher das Problem haben den Inhalt auf die Seitenvorgabe einzupassen - also in der Regel zu viel Text haben und beginnen in den Anhang zu schieben.

    Und ganz ehrlich: Eine gestreckte Arbeit ist völlig egal. Da dank Streckung fachlich weniger drinsteht ist das ein Schaden für den Studierenden selbst. Nicht die Zahl der Buchstaben wird bewertet, sondern der Inhalt.

    Gilt auch für das Überziehen der Seiten: Auf 100 Seiten kann fachlich erheblich mehr stehen als auf 60. Ich persönlich gebe daher nicht nur Mindestseitenzahl, sondern auch Maximalseitenzahl vor, damit die Arbeiten vergleichbar sind.

    Und ja: Ich bewerte die Arbeiten immer selbst. Das ist letztlich auch ein Feedback wie gut die Lehre ist.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 21.09.18 09:09 durch okidoki.

  6. Re: Der Font ist sinnlos

    Autor: Schattenwerk 21.09.18 - 09:25

    chefin schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Eine Masterarbeit auf Papier mit Kaffee und Fettflecken wird definitiv anders
    > bewertet wie der selbe Text auf sauberem Papier. Was aber eigentlich nicht
    > sein sollte. Nur das ist halt menschlich

    Da widerspreche ich. Eine Master-Arbeit erfordert sauberes und gewissenhaftes Arbeiten, wenn man mal potenzielle "Schwafel-Fächer" ausschließt. Wie verträgt sich dieses sauberes und gewissenhafte Arbeiten mit fleckigem Papier?

    Es zeugt von keiner Sorgfalt und keinem Respekt gegenüber dem Material, wenn man so ein Schmock abliefert.

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